Newsletter April 2021: „Frühling ist, wenn die Seele bunt denkt.“

Liebe Leser,

eigentlich wollte ich Ihnen in diesem Newsletter von den Weiten der Wüste Namibias und der Vielfalt der Tierwelt Costa Ricas, von den pulsierenden Metropolen Asiens und den lieblichen Flusstälern in Frankreich berichten. Doch die Zeit dafür ist noch nicht gekommen. Stattdessen heißt es nach wie vor: abwarten und durchhalten.

Also beschäftigen wir uns mit der Heimat, die natürlich auch schön ist und in der es auch noch viel zu entdecken gibt. Wir haben Ihnen eine Auswahl an Wanderrouten in unserer eigenen Heimat – dem Bergischen Land – zusammengestellt. Für einige von Ihnen vielleicht schon bekannt, für andere möglicherweise ein interessantes Ausflugsziel für die Zukunft.

“Stillstand ist Rückschritt”, deshalb arbeiten wir weiter, wenn auch mit reduzierter Arbeitszeit, an Projekten und Ideen, von denen wir Ihnen hier wie gewohnt berichten möchten… weiterlesen

Aktuelle Lage in Myanmar

Stand 19.02.2021

Der Militärputsch in Myanmar ist auf enormen Widerstand in der Bevölkerung gestoßen. Im ganzen Land finden große Demonstrationen statt. Einer unserer Partner vor Ort verfasst regelmäßig einen Newsletter zur aktuellen Lage.

Er berichtet, dass die Frustration über die Ungerechtigkeit, mit der die Wahlergebnisse übergangen wurden, sich mit der Erinnerung an dunkle Zeiten der Militärregierung in der jüngeren Geschichte verbinde. Auf unterschiedliche Arten protestieren die Menschen nun gegen die unrechtmäßige Machtergreifung. Viele gehen im Rahmen großer Demonstrationen auf die Straße. Außerdem verhindern flächendeckende Streiks im öffentlichen Dienst, dass das Militär eine funktionierende Regierung installiert. Bisher hat sich keine der Maßnahmen, die seitens des Militärs zur Zerschlagung des Protests ergriffen wurden, als wirkungsvoll erwiesen. Die Menschen lassen sich nicht davon abhalten deutlich zu machen, dass sie auf keinen Fall wieder vom Militär regiert werden möchten.

Trotz aller Frustration bleiben die Proteste jedoch friedlich. Es gibt keine Kämpfe und keine Zerstörung. Stattdessen gehen die Menschen mit Bannern und z.T. in humorvollen Kostümierungen auf die Straße. Von der Öffentlichkeit erfahren die Demonstranten bereitwillige Unterstützung. So werden sie von vielen Menschen gratis mit Essen und Getränke versorgt. Die Demonstranten selbst bieten ihrerseits der Polizei Wasser und Blumen an, in der Hoffnung, sie für ihre Sache gewinnen zu können. Im Rahmen der Proteste sind viele Menschen kreativ geworden. Eine Gruppe my­an­ma­rischer Künstler zeigt auf folgender Website Poster und Bilder, die ihren Gefühle in der aktuellen Situation sichtbar machen:https://www.artforfreedommm.com/.

Hier geht es zum originalen Newsletter.

Stand 02.02.2021

In Myanmar hat das Militär bei einem Putsch die Macht übernommen. Einer unserer Partner vor Ort verfasst regelmäßig einen Newsletter zur aktuellen Lage.

Er berichtet, dass der Putsch unter dem Vorwand des Wahlbetrugs erfolgt sei. Internet und Mobilfunk wurden anschließend für mehrere Stunden abgeschaltet, demokratisch gewählte Parlamentsmitglieder wurden verhaftet und Flughäfen geschlossen. Aufgrund der gekappten Telekommunikation mussten zudem die Banken für einen Tag schließen. Es herrscht große Unsicherheit im Land. Niemand weiß, wie es weitergehen wird. Der Großteil der Bevölkerung ist gegen das Militär und fürchtet um die Demokratie, die mühsam in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Online verlangen die Menschen nach gezielten Boykotts für Unternehmen, die im Besitz des Militärs sind.

Hier geht es zum originalen Newsletter.

Newsletter Januar 2021: Neues Jahr, neue Chancen!

Liebe Leser,

ein neues Jahr hat begonnen und es bringt neue Chancen mit sich. Voller Elan und positiver Inspiration sind wir in 2021 gestartet. Einige KollegInnen konnten wir aus der Kurzarbeit zurückholen und unsere Öffnungszeiten sind wieder auf ganze Tage ausgeweitet. Wir haben uns viel vorgenommen und freuen uns auf Ihr Feedback sowie Ihre Ideen und Wünsche.

Natürlich gibt es nach wie vor eine große Unsicherheit hinsichtlich des Reisens. Diese möchten wir Ihnen mit unserem neuen Reiseservice nehmen. Um Sie ein wenig bei der Ideenfindung zu unterstützen, haben wir eine Empfehlung von Reisen gegeben, die von Zuhause aus mit dem eigenen Auto unternommen werden können – und das sind mehr, als Sie vielleicht vermuten würden… weiterlesen

Newsletter November 2020: So sehen wir die Zukunft!

Liebe Leser,

können Sie sich noch an Ihren ersten Flug erinnern? Vielleicht sogar der erste Flug über die Grenzen Europas hinaus? Wie aufregend das war, innerhalb kurzer Zeit in ein anderes Land, eine andere Klimazone oder sogar auf einen anderen Kontinent zu gelangen? Das war etwas Besonderes – vielleicht ein Meilenstein in Ihrem ganz persönlichen Lebenslauf.

Ich erinnere mich dabei an meinen ersten Fernstreckenflug nach Durban in Südafrika. Mit British Airways in einer Boeing 747. Ich war überwältigt von den vielen Sitzplätzen in diesem großen Flugzeug und überrascht, wie viel ruhiger und angenehmer die Reise war als die kurzen Europastrecken. Auch war ich natürlich völlig beeindruckt, auf einmal auf einem anderen Kontinent zu stehen, andere Gerüche und Geräusche wahrzunehmen. Das erste Mal stand ich dem Indischen Ozean gegenüber und habe Tiere gesehen, die ich nie zuvor gesehen hatte… weiterlesen

Newsletter September 2020: Fahrradreisen

Liebe Leser,

als diesen Sommer unsere Reisepläne platzten, wollte ich mir ein E-Bike kaufen. Ich war offenbar nicht der Einzige: Mein Wunschfahrrad war zunächst nicht lieferbar. Aber nach drei Wochen kam es, und ich bin begeistert. Es ist fantastisch, wie es lautlos dahingleitet, ohne dass ich schweißtreibend trampeln muss. Auch Bremsen, Sattel und Schaltung sind um Lichtjahre besser, als ich das noch aus meiner Studienzeit kannte. Die Reifen platzen nicht mehr, sodass ich auch ungeteerte Wege problemlos fahren kann.

Ich habe unsere Umgebung völlig neu kennengelernt. Ich habe stille Täler entdeckt, abgelegene Dörfer und Gehöfte. Das Beste sind die alten Bahntrassen, die zu Radwegen umgebaut sind. Ohne merkliche Steigung führen sie abseits der Autostraßen durch Wälder, über aussichtsreiche Viadukte und dunkelkalte Tunnel.

Doch nach ein paar Monaten kenne ich nun die meisten Radstrecken in unserer Gegend – und habe immer noch nicht genug von der neu entdeckten Fortbewegungsart. Das brachte mich auf eine Idee: Warum nicht Fahrradreisen durch Deutschland anbieten? …weiterlesen

Newsletter Juli 2020: Unterwegs in Europa

Liebe Leser,

Corona hat unser Reisen verändert – noch im vergangenen Jahr waren Fernreisen unsere wichtigste Säule, Südafrika unser wichtigstes Reiseziel.

Dieses Jahr ist es anders. Europa ist in den Fokus gerückt. Vor allem werden Reisen nach Frankreich und Kroatien gebucht – und auch Touren innerhalb Deutschlands.

Ja, man kann auch Rundreisen in der vermeintlich so vertrauten Heimat machen, die überraschend und wunderschön sind. Zwischen den Alpen und der See gibt es tausenderlei Dinge zu entdecken:… weiterlesen

Sondernewsletter April 2020: Wir nutzen die Zeit!

Liebe Leser,

die Wirtschaft wird durch Corona in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt – so heißt es.

Ganz so ist es nicht bei uns. Zwar haben wir zurzeit so gut wie keine Buchungen, aber an Tiefschlaf ist nicht zu denken. Unser Buchungsbüro in Südafrika hat alle Hände voll zu tun mit Stornierungen und Umbuchungen. Stornierungen machen mehr Arbeit als Buchungen, sodass dort sogar am Wochenende durchgearbeitet wurde.

Unsere Mitarbeiterinnen in Kürten telefonieren tagaus tagein. Sie haben (fast) alle gestrandeten Urlauber zurückgeholt, teils auf abenteuerlichen Wegen und Umwegen. Die Geschäftsleitung ist im Krisenmodus. Gespräche mit Banken mussten geführt werden, mit dem Steuerberater, dem Dachverband der Reiseveranstalter, sogar mit dem Fernsehen.

In diesem Newsletter wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick vermitteln, was bei Umfulana gerade so los ist, wenn scheinbar gerade nichts mehr los ist. Auch wenn wir momentan aufgrund der aktuellen Situation unsere Ressourcen bündeln müssen und daher nur noch vormittags geöffnet haben, schauen wir weiterhin positiv in die Zukunft… weiterlesen

Newsletter Februar 2020: Besondere Strände

Liebe Leser,

zugegeben: Badeferien und Traumstrände sind nicht gerade unsere Spezialität. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die sogenannten Strandparadiese meist überlaufen, teuer und geheimnislos sind. Eines unserer Leitmotive heißt: Verborgenes entdecken. Daher bevorzugen wir das Hinterland. Dort gibt es die schöneren Gästehäuser. In Strandnähe findet man meist geschichtslose Strandhotels, die sich auf der ganzen Welt irgendwie ähneln. Das Hinterland zieht weniger Touristen an, was wir anziehend finden. Im Hinterland gibt es unendlich viel zu entdecken: Höhlen, Wälder, Bergdörfer, Aussichtspunkte, einsame Wanderwege.

Und dennoch: Manche Strände haben es uns angetan. Solche, die nicht dem Klischee vom Traumbadestrand entsprechen: Schwarze Strände zum Beispiel, an denen sich der Vulkanismus ausgetobt hat. Wilde Strände, die bis heute unerschlossen und nur zu Fuß zugänglich sind. Geschichtsträchtige Strände wie jene in der Normandie, die bis heute von der Landung der Alliierten gezeichnet sind. Strände wie die im westlichen Australien, wo man auf schneeweißem Sand Kängurus begegnet…weiterlesen

Newsletter Dezember 2019: Frohes neues Jahr!

Liebe Leser,

nie hat uns das Thema Nachhaltigkeit so beschäftigt wie in diesem Jahr. Das gilt sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Firma.

Was Nachhaltigkeit ist, haben die Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030 festgehalten. Sie wurde 2015 auf einem UNO-Gipfel verabschiedet und gilt als Meilenstein der Geschichte der UNO. Man findet sie auf der Seite des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit Link.

Die „17 Global Goals“ lauten:

1. Keine Armut
2. Kein Hunger
3. Gesundheit und Wohlergehen
4. Bildung
5. Geschlechtergleichheit
6. Sauberes Wasser
7. Bezahlbare und saubere Energie
8. Menschenwürdige Arbeit
9. Innovationen und Infrastruktur
10. Weniger Ungleichheiten
11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
12. Nachhaltiger Konsum
13. Klimaschutz
14. Leben unter Wasser
15. Leben an Land
16. Frieden und Gerechtigkeit
17. Internationale Partnerschaften

Wenn man die Nachhaltigkeit von Reisen beurteilen will, muss man sie an ALLEN diesen Zielen messen. Klimaschutz ist eines dieser Ziele, aber nicht das Einzige!

Wir möchten mit unseren Reisen dazu beitragen, die von der UNO formulierten Ziele zu erreichen. Wir glauben, dass man durch Reisen die Welt verbessern kann. Wir wollen eine Art des Reisens, die lokale Gemeinschaften stärkt und unsere Erde schützt… weiterlesen

Eine Nikolaus Geschichte

Der lebende Nikolaus…

…war Bischof von Myra, einer antiken Stadt in der heutigen Türkei. Zahllose Wundergeschichten werden über ihn erzählt. Stürme soll er gestillt und Kornwunder vollbracht haben. Historisch belegt ist, dass er während einer Hungersnot einem Getreideschiff Korn abgehandelt hat und dies armen Kindern zukommen ließ. Am 6. Dezember 326 starb der Heilige Nikolaus – heute vor 1693 Jahren. Er wurde in der Kirche von Myra beigesetzt, wo seine Gebeine angeblich weiter Wunder bewirkten.

700 Jahre später…

…ist das Römische Reich längst Geschichte. In seinen Ruinen blühen jetzt mächtige Seestädte. Sie sind alle christlich und stolz, einen eigenen Heiligen zu haben: Venedig hat den Markus, Neapel den Januarius, Genua hat Johannes den Täufer. Nur Bari ist leer ausgegangen – zum Ärger der Kaufleute. Heilige sind schließlich Wirtschaftsfaktoren. Darum beauftragen sie eine Piratenbande, den Heiligen Nikolaus zu rauben.
Der liegt immer noch in Myra. Als die Piraten an Land gehen, stellen sie fest, dass die Stadt leer ist. Die Bewohner sind gerade vor den Türken geflohen. Und die Türken sind nicht an einem Heiligen interessiert. So haben die Piraten leichtes Spiel. Am 7. Mai landete das Räuberschiff mit den Überresten des Heiligen in Bari. Die Ankunft löste ein Freudenfest aus – und einen gewaltigen Pilgerstrom. Mit einem Schlag war Bari einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Europa.

Den Heiligen Nikolaus…

…besuchten viele Pilger und ließen jede Menge Geld in Bari. Davon wurde eine großartige Kirche gebaut, die zum Urbild der apulischen Romanik wurde. Nach über hundert Jahren Bauzeit wurde die Basilica San Nicola vom Papst persönlich eingeweiht. Besonders ihre Krypta, wo die Gebeine des Nikolaus ruhen, ist ein wunderbarer Ort von spiritueller Kraft. 26 antike Säulen tragen den mystischen Raum, einige von ihnen sind mit Bestien und Fratzen verziert. Wer mal nach Apulien kommt, sollte dort unbedingt beim Heiligen Nikolaus vorbeischauen.