Newsletter April 2018: Deutschland

Liebe Leser,

ich weiß noch, wie hässlich ich Deutschland fand, als ich Ende der 1970er Jahre von einer Interrail-Reise aus Italien zurückkehrte. Die Blumenrabatten standen in Reih und Glied, die Wohnsiedlungen in Waschbetonarchitektur waren nichts als quadratisch und praktisch, Grau war die vorherrschende Farbe in den Innenstädten. Am liebsten hätte ich gleich wieder kehrtgemacht.

Gestern bin ich von einer Reise durch Marokko zurückgekehrt, was sicher zu den interessantesten Reiseländern gehört, die ich kenne. Und dennoch: Auf der Bahnfahrt nach Hause war ich überwältigt von der Schönheit meiner eigenen Heimat: Die verschiedenen Abstufungen des Grüns der frühlingshaften Wälder, die schnuckeligen Fachwerkhäuschen wie aus der Märklin-Eisenbahn, die Kirschbaumblüte und die unaufgeregte Freundlichkeit der Menschen…

Wie sich die Dinge doch ändern können. Oder ist es nur meine Wahrnehmung? Ich glaube nicht. Deutschland ist inzwischen eines der beliebtesten Reiseländer – nicht nur für Einheimische… Weiterlesen

Das Wunder von Borja

Wahre Wunder passieren im Hier und Jetzt. Zum Beispiel in Borja, einer 5000-Seelen-Gemeinde im nordspanischen Aragonien. Dort geht  die 83-jährige Rentnerin, Cecilia Giménez, hinauf zur Kirche. Mehr als zehntausend Mal ist sie den Weg schon gegangen. Hier wurde sie getauft, hier hat sie geheiratet. Hier wurden ihre Söhne getauft. Als der erste mit zwanzig an Muskelschwund starb, wurde er hier beerdigt. Ein Jahr später starb ihr Mann und ließ sie  zurück mit dem zweiten Sohn, José Antonio. Noch heute schiebt sie den Rollstuhl des geistig behinderten Jungen durch die Gassen von Borja. Weiterlesen „Das Wunder von Borja“

Marseilles Küste: Rausch in Türkis

Nur eine halbe Stunde von Marseille entfernt liegt die Calanques, eine wilde Landschaft aus Fels und Meer. Jetzt ist das Bergmassiv zum Nationalpark erhoben worden. Wer Lust auf Stadtleben hat, muss nicht weit fahren: Man kann einen Ausflug zum Alten Hafen von Marseille machen oder in der Altstadt von Aix-en-Provence bummeln. Weiterlesen „Marseilles Küste: Rausch in Türkis“

Wo Europa ins wilde Meer versinkt

Wo sind die schottischen Highlands am schönsten? Natürlich auf der Eilean a‘ Cheò, der „Insel des Nebels“. Nebel muss man schon mögen auf der Isle of Skye. Und wenn er sich lichtet, gibt es viel zu entdecken: verlassene Dörfer, Gespensterburgen und Whisky-Destillerien; dazu eine Natur, die in ihrer menschenleeren Erhabenheit kaum zu beschreiben ist. Weiterlesen „Wo Europa ins wilde Meer versinkt“

Statue von David von Michelangelo in Florenz

Rendezvous mit Michelangelo: drei Tage in Florenz

Nur halb so groß wie Essen und doch eine weltbekannte Metropole: Die Hauptstadt der Toskana ist Sehnsuchtsort für Kunstliebhaber und Gourmets, Weinkenner und Lebenskünstler.

Hier zeigen wir Ihnen, was man an drei Tagen in Florenz so alles machen kann. Außerdem stellen wir unsere Lieblingsunterkunft vor.

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