Vive la France!

Wir haben im Rheinland das große Glück, eine höchst attraktive Nachbarin zu haben: La France!

Frankreich, das große Land im Westen, ist eines der schönsten der Welt. Was einen dort erwartet, ist weit mehr als nur Eiffelturm, Champs Elysée oder der Louvre. Frankreich ist ein Kaleidoskop landschaftlicher Schönheiten: weite Ebenen und beschaulich strömende Flüsse, Seen und Sümpfe, erloschene Vulkane und die höchsten Gletscher Europas, flache Sandstrände und leuchtende Kreideklippen. Hinzu kommt der sonnenverwöhnte Süden, wo es nach Lavendel und Thymian riecht, wo Zikaden singen und römische Amphitheater von ihrer langen Geschichte zeugen.

Frankreich, das ist Europa in einem Land. Es hat sechs Nachbarländer, denen es in seinen Grenzregionen ziemlich ähnlich ist. Das Elsass hat sein Pendant in Baden, die französischen und die spanischen Pyrenäen sind enge Verwandte, ebenso die Picardie und das belgische Flandern. Die Côte d‘Azur ähnelt der Riviera di Ponente, ist nur viel exklusiver als die italienische Seite. Und Jahrtausendealte Querverbindungen gibt es sogar über den Ärmelkanal – zwischen der Bretagne und dem Süden von Britannien.

Lavendelfelder in der Provence

Was immer beliebter wird, sind Rundreisen durch Frankreich. Früher fuhren deutsche Urlauber meist die Nacht durch und waren am nächsten Morgen am Mittelmeer, wo sie dann die Ferien auf einem Campingplatz oder in einem Hotel am Strand verbrachten. Doch an was für Schönheiten sind sie dann achtlos vorbeigerast? Frankreich ist nicht nur das Land des langsamen Essens, es ist auch das Land des langsamen Reisens. Besser, man nimmt sich Zeit in Frankreich und macht unterwegs Station.

Zum Beispiel in Colmar, dem elsässischen Fachwerkjuwel. Oder in Burgund, wo nicht nur erlesene Weine wachsen, sondern auch die europäische Romanik lebendiger ist als irgendwo sonst. Oder im Luberon, jener kleinen provencalischen Bergwildnis, wo sich die Päpste von Avignon versteckten, wenn es gefährlich für sie wurde. Oder auf uralten Maultierpfaden durch die Calanques wandern, eine Weltnaturerbelandschaft westlich von Marseille, wo man an guten Tagen bis nach Korsika schauen kann. So könnte eine Rundreise in den Süden aussehen.

Colmar

Ähnlich kann man auch die Bretagne bereisen. Oder in die Pyrenäen. Überall gibt es tausend Dinge zu entdecken. Wer eine Rundreise durch Frankreich macht, wird jeden Tag etwas Neues erleben. Hinzu kommt die erstklassige Gastronomie. Manche Hotels gehören zu den ältesten der Welt. Besonders schön sind die vielen kleinen Boutique Hotels und die privaten Chambres d’hotes, die umgebauten Mühlen, die ehemaligen Klöster oder die liebevoll restaurierten Adelssitze an der Loire.

die französischen Pyrenäen

Frankreich, das große Land im Westen, ist eines der schönsten der Welt. Und was wir heute so selbstverständlich hinnehmen, war über Jahrhunderte undenkbar: Man kann da einfach so hinfahren – ohne Pass, ohne Kontrolle und ohne Geldwechsel. Wenn man die Staus von Köln hinter sich gelassen hat, sind es nach Strasburg gerade mal dreieinhalb Stunden mit dem Auto. Wer lieber in die Champagne will, braucht über Aachen und Belgien genauso lange.

Qu‘est-ce qu‘on attend ? Allons-y!

(Martin Bach, Geschäftsführer)

Marseilles Küste: Rausch in Türkis

Nur eine halbe Stunde von Marseille entfernt liegt die Calanques, eine wilde Landschaft aus Fels und Meer. Jetzt ist das Bergmassiv zum Nationalpark erhoben worden. Wer Lust auf Stadtleben hat, muss nicht weit fahren: Man kann einen Ausflug zum Alten Hafen von Marseille machen oder in der Altstadt von Aix-en-Provence bummeln. Weiterlesen „Marseilles Küste: Rausch in Türkis“