31.10.2007

Botswanareise von Franziska Kohler

Reise Südafrika-Botswana-Namibia und Zimbabwe

Nun sind wir schon 2 Wochen zurück von unserer traumhaften Reise durch das südliche Afrika. Wir haben viel erlebt und nehmen viele neue Eindrücke mit.

Wir flogen von Zürich direkt nach Johannesburg. Bei Avis hatten wir Probleme ein Permit für Zimbabwe zu erhalten. Nach Rücksprache mit Umfulana wurde uns dieses dann mit Auflage der genauen Reiseroute ausgehändigt.

Vom Flughafen fuhren wir mit unserem Nissan X-Trail direkt nach Pretoria, ein wunderschönes Guesthouse, ideal zum einstimmen auf unsere Reise. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Norden in die Lodge in Naka Sanga. Diese fantastische Lodge befindet sich in einem Wildreservat und wird sehr familiär geführt. Das Essen war einfach herrlich. Wir genossen drei Tage mit spannenden Game Drives (Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Antilopen) und entspannenden Sonnenstunden am Pool.

Wir überquerten die Grenze nach Botswana, Zwischenstopp mit einer Uebernachtung in Serowe (mittelmässiges Hotel) und fuhren direkt in die Safari Lodge am Rand des Kalahari Wildreservates. Die Fahrt war abenteuerlich, über 75 km Sandpiste (empfehlenswert wäre ein 4x4 Wagen).
Die Tented Lodge ist absolut empfehlenswert und wird sehr familiär geführt. Wir unternahmen Game Drives, Bushwalk, Quad-Fahren und Besuch der Ureinwohner San. Am letzten Abend erlebten wir ein Gewitter über der Kalahari was sehr eindrücklich war.

Weiter gings nach Maun und von dort via Flugzeug ins Camp (Tented Camp) im Okavango Delta. Diese 4 Tage waren das Highlight unserer Reise. Wir genossen spannende Game Drives mit Elefanten, Hippos, Giraffen, Leopard, Bushwalk, Mokoro-Fahrt und erfolgreiches Fischen. The paradise on Earth!

Nach unserer Rückkehr hatten wir eine Nacht im durchschnittlichen Hotel in Maun und fuhren anschliessend Richtung Norden in den Caprivi-Streifen. Dort verbrachten wir zwei Nächte in der Lodge am Okavango River. Diese Lodge war eher einfach, das Essen aber super. Hier hätte uns eine Nacht gereicht und den organisierten Game Drive (welcher im Verhältnis ziemlich teuer war) hätten wir auch mit unserem Mietauto unternehmen können. Die Abendflussfahrten auf dem Okavango River waren toll und wir sahen viele Hippos.
Wir fuhren weiter Richtung Osten und die nächste Lodge war die Lodge am Kwando River. Diese Lodge war ebenfalls sehr schönfantastisch, wir genossen Game Drives und Flussfahrten auf dem Kwando River.

Wir verliessen den Caprivistreifen und fuhren Richtung Victoria Falls nach Zimbabwe. Im nach hinein müssen wir sagen, dass eine Tagestour vom Chobe Nationalpark aus sinnvoller gewesen wäre und sicher auch kostengünstiger. Die Grenzüberquerung kommt mit einem Mietauto teuer zu stehen, man schliesst noch eine obligatorische Teilkaskoversicherung ab, der Preis fällt je nach Laune des Verkäufers unterschiedlich aus, wie wir feststellen mussten. Handeln lohnt sich! Die Lodge war spektakulär am Rande der Zambesi-Schlucht gelegen. Die Ausflüge sind sehr teuer: Elefantenritt, Spaziergang mit Löwen, Riverraften und Helikopterflug kostet alles ab 90 US$ pro Person. Wir besichtigten die Victoriafalls zu Fuss und genossen einen Helikopterflug über die Fälle, was sich absolut lohnt!

Anschliessend verbrachten wir 2 Tage im Chobe Nationalpark, der für uns zu sehr touristisch war. Es hatte uns da zu viele Leute. Leider wurde auch die Poolanlage der Safari Lodge renoviert und stand nicht zur Verfügung. Die Game Drives und Flussfahrten entschädigten uns aber dadurch, dass wir da extrem viele Tiere beobachten konnten. Die Elefantenpopulation ist unglaublich!

Wir fuhren vom Chobe Nationalpark über Nata nach Palapye. Dort wäre noch eine Uebernachtung im Barsloi Hotel vorgesehen gewesen. Das Hotel erinnerte jedoch mehr an ein Gefängnis. So nahmen wir nochmals 300 km unter die Räder, überquerten die Grenze nach Südafrika und fuhren direkt nach Madikwe. Diese Lodge war für uns neben der Lodge im Okawango eine der schönsten je besuchten Lodge. Zum Abschluss der Reise genossen wir da noch 3 absolut geniale Tage. Wir besuchten eine einheimische Schule, Klinik und Dorfladen und genossen wunderschöne Game Drives mit jagenden Löwen (erfolgreich), Wildhunden, Elefanten, Antilopen etc.



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