Mit der Cessna in die Wildnis: Flugsafari zu den Highlights von Botswana

Mit der Cessna in die Wildnis

Flugsafari zu den Highlights von Botswana

Okavango Delta, Chobe Park, Victoria Fälle: Die Flugsafari führt zu den Legenden Afrikas und ist ideal für Reisende mit hohem Anspruch und wenig Zeit. Die Lodges sind teilweise auf dem Landweg unerreichbar.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Victoria Falls

Regenbogen und „donnernder Rauch“

Die Victoria Falls sind die höchsten Wasser­fälle in Afrika mit dem brei­testen Wasservor­hang der Welt. Mit lautem Donnern stürzt der Zambezi aus seinem breiten Fluss­bett, in dem sich viele Inseln befinden, über mehrere Fälle rund 120 Meter in die Tiefe.

Während der Regenzeit fließen mehr als eine halbe Million Kubikmeter pro Sekunde. Dann steigt eine Gischt- und Nebelwolke aus den Fällen auf. Bei Sonnen­schein leuchtet ein herr­li­cher Regenbogen. Wer nicht völlig durchnässt werden will, sollte sich einen Regen­schutz mitbringen (wird auch vor Ort für ca. $10 ange­boten). Als beste Zeit für einen Besuch gilt der frühe Nach­mittag.

Transfer

Flughafen - Hotel in Vic Falls
Ein Chauf­feur wartet mit einem Schild Ihres Namens am Flughafen Victoria Falls und fährt Sie zum Hotel.

Zu Gast in einer Zelt-Lodge über der Zambezi Schlucht

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Der Ausblick von der Lodge ist unbe­schreib­lich: Wie ein Adler­nest liegt sie ober­halb einer Steil­wand, an deren Fuß der Zambezi durch eine tiefe Schlucht tost. Die 2015 neu errich­teten großzügigen Zelte auf Holz und Stahl­platt­formen sind alle entlang der Felskante gelegen, abseits vom Trubel der Stadt, so dass man von der eigenen Terrasse das Spektakel genießen kann. Das zentrale Gebäude verfügt über eine Bar, Lounge und den Essbe­reich mit Blick auf die Schlucht. Alle Einrich­tungen sowie der Pool der Gorges Lodge können mitbe­nutzt werden. Die Gastgeber arrangieren auf Wunsch ihrer Gäste die folgenden Aktivi­täten:

- Besuch eines Mata­bele-Dorfes: Höhe­punkt ist meist der Besuch der örtli­chen Schule, der mit viel Hallo und Gesang verbunden ist.
- Sundowner-Tour: man fährt mit dem Jeep zu einem Aussichts­punkt, an dem man bei einem Glas Wein den Sonnen­un­ter­gang erlebt.
- Schluchtwande­rung mit kleinem Imbiss.
- Boots­tour bei Sonnen­un­ter­gang.
- Rundflug über die Victoria Fälle.
- Canyo­ning-Tour.

Mit dem Hubschrauber über die Victoria Fälle (OPTIONAL)

13 Minuten, englisch

Als David Livings­tone 1855 als erster Euro­päer die Victoria-Fälle erblickte, notierte er in sein Tage­buch: "Scenes so lovely must have been gazed upon by angels in their flight”.

Eineinhalb Jahrhunderte später haben nicht nur Engel die Möglichkeit, die Fälle von oben zu sehen. Dank der Hubschrauber kommen nun auch Menschen in den Genuss des einzig­ar­tigen Anblicks. Jeder Gast hat sein eigenes großes Fenster und Fern­gläser sind empfehlens­wert.

Ausflug (OPTIONAL)

Zambezi Sunset Cruise (2,5 Stunden, englisch, Gruppe)

Die Fahrt auf dem Zambezi bietet eine besondere Möglichkeit, viele Tiere, große Säuge­tiere ebenso wie eine Unzahl von Wasservögeln, zu entde­cken.

Der Service an Bord ist erstklassig. Spirituosen und Gourmet-Snacks werden gereicht – eine wunderbare Art, den Sonnen­un­ter­gang über dem längsten und geheim­nisvollsten Fluss im südli­chen Afrika zu erleben.

Zambezi

Mit fast 3000 km Länge ist der Zambezi der drittlängste Fluss Süda­frikas. Er entspringt in den Regenwäl­dern von Angola und durch­fließt das Land in einer S-Kurve, bevor er die Grenze zwischen Zambia und Zimb­abwe bildet. Bei Chinde in Mozambique fließt er in den Indi­schen Ozean. Der Ober­lauf fließt über das große Basalt Plateau des südli­chen Afrika, in das der Mittellauf tiefe Schluchten gegr­aben hat und drama­ti­sche Fälle und gewal­tige Stromschnellen bildet. Dazu gehören auch die Victoria Fälle, die brei­testen Wasser­fälle der Erde. Der Unter­lauf ist maje­s­tä­tisch breit. Im Kariba Damm wird der Strom zu einem der größten künst­li­chen Seen der Erde aufge­staut.
Der Zambezi hat bei den Erfor­schungen Afrikas durch den vikto­ria­ni­schen Abenteurer und Missionar Livings­tone eine zentrale Rolle gespielt. Seit dieser Zeit steht der mäch­tige Strom mit dem klangvollen Namen für das geheim­nisvolle, unerfor­sch­liche Afrika.

Livings­tone

Am Nord­ufer der Victo­ria­fälle
Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertig­ge­stellt worden war. Sie wur­de nach David Livings­tone benannt und war 1911–1935 die Haupt­stadt von Nord­rhode­sien. Als Alter­na­tiv­name hat sich Maramba etab­liert. Sie hat rund 110.000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Natio­nal­park. Die Stadt lebt vor allem vom Tourismus, da sie Ausgangs­punkt für Touren zu den Victo­ria­fällen ist. Bungeespringen von der Eisen­bahnbrücke und Wild­was­ser­raf­ting werden ange­boten. Seit der Verschlech­te­rung der sozialen Bedingungen in Simb­abwe gibt es einen Aufschwung des Tourismus in Livings­tone zu Lasten von Victoria Falls.

Transfer

Von Victoria Falls nach Chobe Elephant Park
Ein Chauf­feur bringt Sie von Vic Falls nach Chobe/Kasane.
B

Chobe Elephant Park

Große Elefantenherden im Chobe

Der Park liegt west­lich von Kasane in Botswana und ist das ganze Jahr über geöffnet. Durch das circa 12.000 Quad­ratki­lometer große Gebiet führen Sand­wege, die man nur mit Allradfahrzeugen befahren sollte.

Wegen der Tier­er­leb­nisse besonders lohnens­wert sind Flussfahrten und Game Drives, die in den Camps und Lodges am Chobe direkt zu buchen sind. Lebens­ader des Parks ist der Chobe River im Norden, der weite Teile regelmäßig überflutet. Die Tierwelt ist extrem vielfältig: Löwen, Geparden, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Krokodile, Fluss­pferde und Affen sind zu sehen. Besonders bekannt ist der Park aber für seine großen Elefan­ten­herden, die nach­mit­tags zum Fluss ziehen, um zu baden und zu trinken.

Zu Gast in der Bakwena Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Die Lodge zwischen Kazangula und Kasane liegt direkt am Chobe River. „Bakwena“ ist der Name des wich­tigsten Stammes in Botswana und heißt “Volk des Krokodils".

Die zehn strohge­deckten Rundhütten stehen auf Holz­platt­formen unter mäch­tigen Akazien am Fluss. Jede Einheit hat ein Bad mit Außendu­sche und eine Veranda mit Sofa. Mittel­punkt der Lodge ist die tradi­tionelle Lapa mit einem offenen Restau­rant, einer Feuer­stelle und der Rain Tree Bar, wo man mit Rangern und anderen Gästen ins Gespräch kommt. Alles wirkt sehr kreativ – von der Einrich­tung des Restau­rants mit selbst gemachtem Kunst­gewerbe bis zu den phan­ta­sievoll ange­rich­teten Mahlzeiten. Pirschfahrten im Jeep und Bootsfahrten auf dem Chobe werden ange­boten, daneben Angeln, Wandern und geführte Besuche in einem Nach­bardorf.

Kazungula

Flussfähre im Vier­ländereck
Die Stadt liegt im Vier­ländereck nörd­lich des Sambesi auf dem Staats­gebiet von Sambia. Im Fluss, der hier 400 Meter breit ist, berühren sich vier Staaten: Simb­abwe, Botswana, Namibia und Sambia. In Kazangula geht eine Fähre über den Fluss. Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen Sambia und Botswana. Rings um die Stadt wird an der ausge­dehnten Flus­saue Rinderzucht betrieben.

Transfer

Hotel in Kasane - Airport
Sie werden von einem Fahrer zum Flughafen Kasane gebracht.

Flug

Von Kasane nach Okavango Delta
Ca. 1,5 Stunden dauert der eindrucksvolle Flug von Kasane bis zur Lande­bahn vom Camp. Er bietet die Gelegen­heit, die Sumpfwildnis des Okavango-Deltas, große Herden von Antilopen oder Elefanten und Giraffen von oben zu sehen.
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Okavango-Delta

Afrikas geheimnisvollstes Tierparadies

Das undurch­dring­liche Sumpfge­biet im Norden der Kala­hari gehört zu den schönsten Landschaften der Welt und den letzten Para­diesen Afrikas. Es wird durch den, aus dem regenrei­chen Angola kommenden, Okavango gebildet, der in ungezählten Kanälen, Seen und Flüssen auf einer Fläche von über 20.000 Quad­ratki­lome­tern versi­ckert.

Im Winter, zwischen Mai und September, sind die Tage warm und die Nächte kühl. Obwohl dann Trockenzeit herrscht, ist der Wasser­stand im Delta am höchsten. Die Flut kommt aufgrund der hohen Vege­ta­ti­ons­dichte erst mit Verzöge­rung an. Das ist die Zeit der Mokoros, mit denen das Delta dann erkundet werden kann. In den tradi­tionellen Einbaum-Booten finden zwei Personen Platz, in der Regel der persön­liche Führer und zwei Gäste. Im Sommer, von Oktober bis April, herrscht Regenzeit. Die Tempe­raturen steigen dann auf 35 °C am Tag und fallen nachts selten unter 20 °C. Der Wasser­spiegel sinkt und das Delta verwandelt sich in grünes, fruchtbares Schwemm­land.

Tier- und Pflanzenwelt sind von einzig­ar­tiger Viel­falt und Faszi­na­tion, da die klima­ti­schen Bedingungen von Wüste und Feuchtgebiet hier zusam­men­kommen. Das Delta wur­de erst vor 200 Jahren besiedelt und noch heute ist die ursprüng­l­iche Schön­heit des Kontin­ents erhalten. Allerdings ist heute – nach der Ausrot­tung der Tsetse-Fliege – der südliche Teil durch Überweidung gefährdet. Der noch spär­liche Tourismus beschränkt sich haupt­säch­lich auf die Rand­region des Deltas. Da ein Bauverbot besteht, werden die Besu­cher in Zelten unter­ge­bracht, nach deren Abbau sich die Plätze schnell rege­ne­rieren. Die meisten Luxus­camps im Inneren des Deltas sind nur mit dem Flugzeug zu errei­chen.

Zu Gast im Gunns Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das Camp befindet sich am südli­chen Zipfel vom Chief's-Island mitten im Okavango Delta. Östlich der Häupt­lings­insel beginnt bereits das Moremi Wild­re­servat. Sechs hoch­wer­tige Zelte im Vintage-Stil mit privater Veranda, eigenem Bad und einer Außendu­sche fügen sich mühelos in ihre Umge­bung aus Palmen und afri­ka­ni­schen Eben­holzbäumen ein.

Neben der Architektur, die ohne Stein und Beton auskommt, sorgen Solar­technik und moderne Abfall­be­sei­tigung dafür, dass das Camp seinem Motto gerecht wird: „Don't even leave a footprint.“ Bohlen­wege mäandrieren durch das Feuchtgebiet und verbinden die Zelte mit dem Hauptgebäude, einer Bar, und dem Pool. Buschwande­rungen, Bootsfahrten und Fahrten mit dem Mokoro, dem tradi­tionellen Einbaumboot, werden je nach Wasser­stand ange­boten.

Chief's Island

Savan­nen­insel im Sumpfge­biet
Die Insel im Okavango-Delta ist ungefähr tausend Quad­ratki­lometer groß und trägt ihren Namen nach Chief Moremi, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier sein persön­li­ches Jagdgebiet hatte. In den 1970iger Jahren wur­de Chief's Island Teil des Moremi Wild­schutzgebiets. Auf der gesamten Insel dürfen keine Straßen und festen Häuser gebaut werden. Der Bewuchs ist spär­lich und steht im Kontrast mit dem übrigen Delta: wogende Grassteppen, lichte Mopa­ne­wälder und Savannen mit Schirmaka­zien wech­seln einander ab.

Moremi Wildlife Reserve

„Wo Delta und Land sich treffen“
Das über 5000 Quad­ratki­lometer große Reservat schützt die Übergangszone zwischen dem Okavango-Delta und der östlich gelegenen Kala­hari. Weite Flächen sind Dauer­lagunen und perma­nente Wasser­läufe, andere Gebiete werden saisonal über­schwemmt und bilden dichte Riedsümpfe. Die Gewässer sind klar, an ihren Ufern stehen große, schat­tenspen­dende Bäume. Überflu­tungs­ebenen und weite Gras­flächen, versch­lun­gene Kanäle und lockere Park­landschaften wech­seln einander ab und gehen zum Fest­land hin in die Kala­hari über. Dort formen Salzpfannen, Mopa­ne­wälder, Akazi­ensavannen und Sandfelder eine abwechs­lungs­reiche Trocken­landschaft, in der man ständig Großwild begegnet. Um in den Park zu gelangen, benö­tigt man entweder ein Allradfahrzeug, ein Boot oder ein Flugzeug.

Nach Maun

Flug

Flug

Nach Maun
Der Rückflug am Ende des Aufent­haltes ist gegen Mittag, sodass genug Zeit zur Weiter­reise bleibt.
7 Tage
ab 3.659,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende
  • Air Rescue Versicherung

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Februar–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
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