Turrialba Nationalpark

Rauchender Koloss: Turrialba-Vulkan

Rauchender Koloss: Turrialba-Vulkan

Weithin sichtbar ist der zweithöchste Berg der zentralen Cordilleren: der Vulkan Turrialba. Obwohl zum Nationalpark erklärt, gibt es dort viel weniger Besucher als am Vulkan Poás. Wer will, kann ein Stück die Straße von Santa Cruz Richtung Vulkan fahren und dann zu Fuß weiter auf den 3.330 Meter hohen Gipfel steigen.



Sehenswürdigkeiten Turrialba Nationalpark

Guayabo Turrialba Monument

Verschwudene Stadt

Das Guayabo National Monument ist ein archäologisches Wunderwerk, das entdeckt wurde, als das Gebiet in den späten 1800er Jahren für Kaffeeplantagen gerodet wurde. Auf dem Höhepunkt lebten in dieser alten Stadt rund 10.000 Menschen. Es wird angenommen, dass die ersten Siedler um 1000 v. Chr. in diese Gegend kamen und bis 800 n. Chr. eine geschäftige Stadt geschaffen hatten. Warum sie verschwunden sind, ist immer noch nicht bekannt; es gibt eine Handvoll Theorien, darunter die Pest oder sogar vulkanische Aktivitäten. Von der einst großen Stadt sind nur noch runde Hügel, Kopfsteinpflaster und Zeugnisse hochveredelter Aquädukte erhalten. Auf einem ca. 1,6 Kilometer langen Pfad kann man alleine oder im Rahmen einer Führung entlang der Gräber und Felszeichnungen, die 1963 von Archäologen ausgegraben wurden, zum Mirador wandern, wo man einen guten Blick auf die gesamte archäologische Stätte werfen kann. Danach kann man durch die unteren Regionen des Geländes streifen, wo sich ein näherer Blick auf die alte Quelle, die noch Wasser liefert, und die Hügel, die die Basis für die Hütten bildeten, bietet. Die Regenwaldgebiete rund um die alten Ruinen sind üppig und fruchtbar. Es gibt eine Fülle von Fauna und Flora, und mit Glück sieht man vielleicht sogar einige Wildtiere wie Nasenbären, Tukane und Gürteltiere.

Jardín Botánico Lankester

Vom Privatgarten zur wichtigsten botanischen Einrichtung

Die Geschichte des Gartens geht auf die 1940er Jahre zurück, als sich der britische Naturforscher Charles H. Lankester für die Kultivierung und das Studium der epiphytischen Pflanzen Costa Ricas interessierte. Als Amateurbotaniker arbeitete er mit den führenden Orchideologen seiner Zeit zusammen und widmete sein Leben der Anlage eines Privatgartens auf seinem Anwesen. Nach seinem Tod wurde er dank der Zusammenarbeit der American Orchid Society und des Stanley Smith Horticultural Trust im März 1973 der Universität von Costa Rica geschenkt, mit der Verpflichtung, ihn in einen botanischen Garten umzuwandeln. Mit viel Engagement und harter Arbeit hat sich der Lankester Botanische Garten zu einer der aktivsten und wichtigsten botanischen Einrichtungen in den Neotropen entwickelt.

Teatro Nacional

Klassizistisches Juwel im Herzen von San Jose

Im Herzen der Hauptstadt San Jose, auf der Rückseite des Plaza de la Cultura, liegt das klassizistische Gebäude des Teatro Nacional. Errichtet wurde das Theater nach europäischem Vorbild im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Eröffnung fand am 21. Oktober 1897 mit einer Aufführung von Goethes „Faust“ statt. Regelmäßig gibt das National Symphnoy Orchestra Vorstellungen im Theater. Zudem ist das Gebäude im Rahmen von täglichen Führungen in spanischer und englischer Sprache für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Zur Website:
www.teatronacional.go.cr

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