18.08.2014

Costa Ricareise von Katrin und Norman

Die Reise nach Costa Rica war fantastisch, von Anfang bis Ende. Die Organisation klappte einwandfrei, sowohl im Vorfeld der Reise, als auch während dieser. Gleich die erste Unterkunft eignete sich wunderbar, um sich erst einmal zu akklimatisieren und von der langen Anreise zu erholen. Der Ausflug zum Vulkan Poás am nächsten Tag war zwar "aussichtslos", da der Nebel ihn nicht freigeben wollte, aber damit musste man ja rechnen, nachdem man sich vorher belesen hatte. Trotzdem hat uns dieser Tag sehr gut gefallen, da der deutsch sprechende Guide sehr sympathisch war und uns viel über Costa Rica und seine Bevölkerung erzählte, außerdem ist die Natur auch ohne den Ausblick auf den Vulkan äußerst eindrucksvoll. Der anschließende Besuch der Kaffeplantage erwies sich ebenfalls als sehr interessant.

Die Anreise nach Tortuguero war ziemlich abenteuerlich, erst im dritten Anlauf erreichten wir eine Bootsstation (nicht die geplante), da die Straßen durch starke Regenfälle überflutet waren. Zum Schluss mussten wir vom Bus in Taxis umsteigen und lernten dadurch gleich anschaulich kennen, wie man in Costa Rica 35 km schlaglochdurchsetzte, teilweise unter Wasser stehende Schotterpiste meistert – großartige Taxifahrer! In der Tortuga Lodge waren dann bereits zwei Touren für uns vorgebucht, da wir relativ spät ankamen:
eine Bootsfahrt durch den Regenwald und ein Ausflug nach Tortuguero-Village.
Auf die Schildkröten-Nachtwanderung haben wir dann doch verzichtet, weil es uns etwas zu viel war. Außerdem regnete es immer wieder sehr stark und es war ziemlich unsicher, ob man überhaupt etwas zu sehen bekommt.

Die Weiterreise nach Fortuna klappte ohne Probleme, auch die Übernahme des Mietwagens, den wir aber nicht in Siquirres, sondern in der Nähe von Guapiles bekamen.

Der Arenal verbarg sich wie der Poás in den Wolken, die zwei Ausflüge in den Arenal – Nationalpark sowie in das Cano Negro Reservat waren dennoch mit dem jeweils selben absolut ausgezeichneten Guide wunderschön. Wir bekamen Tiere zu sehen, die wir allein nie entdeckt hätten.

Ein absoluter Höhepunkt war dann Monteverde mit dem Selvatura-Park. Der Empfang im Hotel gestaltete sich sehr herzlich, das empfohlene Restaurant „Don Luis“ in der Nähe als großartig-das Essen, die Gastfreundschaft, der Humor und die Livemusik – alles unverfälscht locker und zum Wohlfühlen. Das Hängebrückensystem und die Canopytour waren eine gute Kombination, den Nebelwald zu erleben – erst ruhig-besinnlich mit viel Zeit, alles in sich aufzunehmen; danach etwas rasanter, da konnten sich mal die einheimischen Tiere amüsieren, was Menschen für Einfälle haben, um auf ihr unerreichbares Höhen-und Fortbewegungsniveau zu kommen...

Auch der letzte längere Aufenthalt am Pazifik war wunderbar erholsam, genau wie angekündigt ein fantastisches Hotel. Auf Anregung der netten Inhaber buchten wir noch eine Bootstour, bei der man Meeresschildkröten und Delphine sehen und mit ersteren schwimmen konnte-es war herrlich und ein tolles Abschlusserlebnis.

Wir sind sehr glücklich, dass so eine einmalig schöne Reise organisiert wurde und wir das einfach nur genießen konnten – vielen vielen Dank!



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