Puerto Viejo

Zwischen Pazifik und Atlantik

Eine Reise zu zwei Ozeanen

Die 2-Wochen-Reise verbindet die Erkundung der Karibik-Küste und des Hochlands mit einem mehrtägigen Badeurlaub an einem abgelegenen Strand am Pazifik.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von San José nach Alajuela

Transfer

Ankunft in San José
Sie werden am Flughafen abge­holt und in Ihr Hotel gebracht. Die kurze Strecke führt aus dem besiedelten Gebiet um den Inter­na­tio­nalen Flughafen ins länd­liche Hoch­land.
A

Zentrales Hochland

Geographische und kulturelle Mitte von Costa Rica

Das zentrale Hoch­land ist Costa Ricas geographi­sche, kulturelle und wirt­schaft­liche Mitte. Wegen des güns­tigen Klimas leben mehr als 50 Prozent der Bevöl­ke­rung hier.

Neben vielen Kaffee­plan­tagen gibt es auch noch ursprüng­l­i­ches Land, vor allem in den Natio­nalparks rund um die aktiven Vulkane Poás und Irazú. Besonders vielfältig ist der Natio­nal­park Braulio Carillo, während im Tapanti Park undurch­dring­liche Wälder wachsen.

Zu Gast in einem Spa-Resort bei Alajuela

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Anlage ist eine Verbindung aus Kunst und Architektur, Land­schaft und Gastfreund­lichkeit. 24 individuell gestal­tete Villen verteilen sich auf eine über 4.000 Quad­r­at­meter große Plan­tage – jede mit eigener Terrasse und Blick aufs Tal.

Die Einrich­tung ist farbenfroh und mit Kunst­ge­gen­ständen gespickt. Glei­ches gilt für die Gärten und Wege: Gemälde, Wand­teppiche, Mosaike, Glas­ma­lerei und Skulpturen verste­cken sich überall. Es gibt rund vier Kilometer an privaten Wander­wegen, umgeben von tropi­schen Pflanzen und vorbei an Flüssen und Wasser­fällen. Das Restau­rant bietet eine Mischung aus lokaler und inter­na­tio­naler Küche, wobei das meiste Obst und Gemüse aus dem eigenen Bio-Garten stammt.

Von Alajuela nach Tortuguero

Flug

Transfer

Von Alajuela nach Tortuguero
Sie werden zum Flughafen gebracht.

Flug

Von San José nach Tortuguero
Sie werden im Hotel abge­holt und zum Flughafen in San Jose gefahren. Von dort geht es per Kleinflugzeug nach Tortuguero.
B

Tortuguero

Küstenregenwald und Meeresschildkröten

Der der über 300 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park liegt an der Karibikküste, ca. 40 Kilometer von der nica­ragua­ni­schen Grenze entfernt.

Er wur­de zum Schutz des letzten primären Küsten­regen­waldes gegründet, der die nord­ame­rika­ni­schen Holzfäller der 1940er Jahre über­lebt hat und einst die ganze Karibikküste bedeckte. Der Park ist ein Refugium für bedrohte Tier­arten wie den grünen Ara, die Seekuh, den Pfeilgiftfrosch oder den Tapir. Haupt­at­trak­tionen sind der Jaguar und die grüne Meer­es­schildkröte, die von Juli bis Oktober am Strand und an den Lagunen nistet. Am besten erkundet man den Park per Boot oder zu Fuß – in der Trockenzeit mit Wander­schuhen und in der Regenzeit mit Wasser­stiefeln.

Zu Gast in einer Lodge im Regenwald

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

An der Karibikküste der Insel, auf einem Land­streifen zwischen Meer, Fluss und einer riesigen Fläche Regen­wald liegt die komfor­table Lodge.

Jedes der rund 30 Zimmer mit Balkon oder Terrasse bietet einen weiten Blick auf den Fluss, eine stil­volle Einrich­tung und luxu­riöse Annehm­lichkeiten wie Zimmer­service oder Gummistiefel, Wander­stöcke und Regen­schirme für einen Ausflug in den Regen­wald. Geführte Spaziergänge, u. a. auch Touren zu Schildkrö­t­en­nist­plätzen, Boots- und Kajakfahrten auf dem Tortuguero sowie Wande­rungen in der Dämme­rung werden von der Lodge ange­boten. Im Außenbereich der Lodge gibt es Sitzgelegen­heiten und Hängematten, in denen man entspannen und die Umge­bung genießen kann. Das Restau­rant ist schön gestaltet und serviert unter freiem Himmel Früh­stück, Mittag- und Abend­essen. Aus frischen, lokalen Zutaten werden hier authen­ti­sche costa-rica­ni­sche Küche kreiert. Zudem gibt es ganzen Tag über eine kosten­lose Selbstbedi­enungs­sta­tion mit Kaffee, Milch, Tee und süßen Lecke­reien.

Natio­nal­park Tortuguero

Nistgebiet der Grünen Meer­es­schildkröte
Der Tortuguero-Natio­nal­park an der Atlan­tikküste Costa Ricas beherbergt die welt­weit größte Popu­la­tion von Grünen Meer­es­schildkröten (Chelonia mydas), die sich dort paaren und nisten. Jähr­lich werden im Park durch­schnitt­lich 22.500 weib­liche dieser Schildkrö­t­enart und etwa 100.000 Nester gezählt, die ungleichmäßig über den 25 Kilometer langen Strand verteilt sind. Das Gebiet, das für Besu­cher zugäng­lich ist, befindet sich in drei verschiedenen Sektoren: Der Sektor Cuatro Esquinas umfasst u. a. den Sendero Jaguar, einen zwei Kilometer langen, öffent­lich zugäng­li­chen Wanderweg zur Beob­ach­tung der Nester von Meer­es­schildkröten. Mehr Informa­tionen zu den Sektoren, Öffnungs­zeiten und Eintritts­preisen unter https://acto.go.cr/

Von Tortuguero nach Limón Province

Mietwagenzustellung

Transfer

Von Tortuguero nach Limón Province
Nach dem Früh­stück wird man im Boot zur Haupt­anlege­stelle La Pavona gebracht. Von dort geht es per Sammel­transfer nach Guapiles zur Mietwa­gen­sta­tion.

Mietwagenzustellung

Mietwa­genzu­stel­lung
Vermieter: Costa Rica Mietwagen (National)
Fahrzeug: Toyota RAV4 4x4 aut. (Group RAV4 AUT)
Tarif: Toyota RAV4 4x4 aut.
Station: Guapiles

Von Tortuguero nach Limón Province

211 km | 5:00 h
Die Etappe führt nach Südosten ins Grenzgebiet von Panama. Auf halber Strecke kommt man bei Limon an den Atlan­ti­schen Ozean. Die Stadt hat keinen Schön­heits­preis verdient und ist auch nicht sicherer, als sie aussieht. Darum lässt man sie am besten links liegen.

Turri­alba Natio­nal­park

Weithin sichtbar ist der zweit­höchste Berg der zentralen Cordil­leren: der Vulkan Turri­alba. Obwohl zum Natio­nal­park erklärt, gibt es dort viel weniger Besu­cher als am Vulkan Poás. Wer will, kann ein Stück die Straße von Santa Cruz Rich­tung Vulkan fahren und dann zu Fuß weiter auf den 3.330 Meter hohen Gipfel steigen.
C

Puerto Viejo

Quirliges Städtchen an der Karibikküste

Das quir­lige Städt­chen liegt an der Karibikküste mit ihren wenig berührten, mitunter auch schwarzen Stränden. Im Gegen­satz zur Pazi­fikküste ist die Region weniger touris­tisch entwi­ckelt. Die Uhren ticken lang­samer, was sich auch am Service oder an den güns­tigen Cabinas, die die Straßen säumen, bemerkbar macht. Puerto Viejo ist vom Gandoca-Manza­nillo-Natio­nal­park umschlossen, der die Mangroven und Salzpflanzen im Gezei­tenbereich der tropi­schen Küste und ein vorge­la­gertes Korallenriff schützt. In den Sümpfen und Wäldern rings um die Lagunen kommen Tukane und Kaimane vor, eine Unterfa­milie der Alliga­toren.

Umfulana-Tipps

Verschiedene Aktivi­täten können vor Ort gebucht werden. Besonders zu empfehlen sind eine Schnor­chel­tour durch das Korallenriff, eine Kajak­tour nach Manza­nilla und Ausflüge in die angrenzenden Natio­nalparks.

Zu Gast in einer Hotelanlage in Puerto Viejo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die geschmackvoll renovierten Häuser im vikto­ria­ni­schen Stil befinden sich direkt außer­halb des Dorfes Puerto Viejo an der Ostküste des südli­chen Costa Ricas. Jedes der sechs Häuser ist individuell einge­richtet und künst­le­risch gestaltet und verkörpert eine Mischung aus kari­bi­scher Kultur und lokalem Hand­werk. Auch auf Nach­hal­tigkeit wird großer Wert gelegt: Es wurden viele Recyclingma­te­rialien verwendet und die Dächer sind mit Solar­zellen bedeckt. Im Außenbereich erwartet die Gäste ein Pool, im Restau­rant wird morgens das Früh­stück serviert. Fahr­räder und Schnor­chel­ausrüs­tungen können aus­ge­liehen werden.



Cahuita Natio­nal­park

Dschungel und Bade­strände an der Karibikküste
Der Cahuita Natio­nal­park liegt an der südli­chen Karibikküste Costa Ricas und umfasst ca. 1.100 Hektar Land- und 22.000 Hektar Wasser­fläche. Ein insge­samt rund acht Kilometer langer Wanderweg führt durch den Dschungel, in dessen Dickicht sich verschiedenste heimi­sche Tier­arten verste­cken. Darunter Faul­tiere, Weißkopfkapu­ziner, Amei­sen­bären sowie Brüllaffen, deren Schreie, besonders am Morgen, aus den Baumkronen ertönen. In den Mangrovenwäl­dern und Sümpfen leben Krokodile und Schlangen.
Auf der Meer­es­seite öffnet sich die Vege­ta­tion zu fein­san­digen Stränden. Duschen gibt es sowohl beim Playa Blanca wie auch beim Puerto Vargas – einem Bad im kris­tallklaren Wasser des Kari­bi­schen Meeres steht also nichts entgegen.
Vor der Küste liegt ein Korallenriff, das als eines der am besten erhal­tenen des Landes gilt. Hier leben Seeigel und eine Viel­zahl an bunten Fischen. Wer sich das ganze aus der Nähe anschauen möchte, kann am Eingang eine geführte Schnor­chel­tour buchen.

Von Limón Province nach Arenal Vulkan

277 km | 5:30 h
Der Braulio Camillo National Park wird im Norden umfahren. Im letzten Abschnitt fährt man im Schatten des Vulkans von Arenal und am Ufer des gleich­na­migen Sees entlang.

Guayabo Turri­alba Monu­ment

Verschwudene Stadt
Das Guayabo National Monu­ment ist ein archäo­logi­sches Wunder­werk, das entdeckt wur­de, als das Gebiet in den späten 1800er Jahren für Kaffee­plan­tagen gerodet wur­de. Auf dem Höhe­punkt lebten in dieser alten Stadt rund 10.000 Menschen. Es wird angenommen, dass die ersten Siedler um 1000 v. Chr. in diese Gegend kamen und bis 800 n. Chr. eine geschäf­tige Stadt geschaffen hatten. Warum sie verschwunden sind, ist immer noch nicht bekannt; es gibt eine Handvoll Theo­rien, darunter die Pest oder sogar vulka­ni­sche Aktivi­täten. Von der einst großen Stadt sind nur noch runde Hügel, Kopf­steinpflaster und Zeug­nisse hoch­ver­edelter Aquädukte erhalten. Auf einem ca. 1,6 Kilometer langen Pfad kann man alleine oder im Rahmen einer Führung entlang der Gräber und Fels­zeich­nungen, die 1963 von Archäo­logen ausgegr­aben wurden, zum Mirador wandern, wo man einen guten Blick auf die gesamte archäo­logi­sche Stätte werfen kann. Danach kann man durch die unteren Regionen des Geländes streifen, wo sich ein näherer Blick auf die alte Quelle, die noch Wasser liefert, und die Hügel, die die Basis für die Hütten bildeten, bietet. Die Regen­waldgebiete rund um die alten Ruinen sind üppig und fruchtbar. Es gibt eine Fülle von Fauna und Flora, und mit Glück sieht man vielleicht sogar einige Wild­tiere wie Nasen­bären, Tukane und Gürtel­tiere.

Braulio Carrillo Natio­nal­park

Der 1978 gegründete Natio­nal­park liegt im Osten des vulka­ni­schen Gebiet zwischen San José und Puerto Limón. Auf seinem Gebiet rauchen gleich mehrere aktive Vulkane, die von Regen- und Nebel­wald umgeben sind. Zwischen Riesen­farnen, Bromelien und Orchideen leben Kolibris, Pfeilgiftfrösche, Schmetter­linge, Nasenbären und eine Viel­zahl von Reptilien. Durch den Park führen bezeichnete Wander­wege. Die Senderos wurden nach unter­schied­li­chen Schlan­gen­arten benannt. Eine Besonder­heit ist die Dschungelseil­bahn „Telefe­rico“, von der aus man die verschiedenen Vege­ta­ti­ons­zonen und Höhenstufen eines tropi­schen Regen­waldes erleben beob­achten kann.
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Arenal Vulkan

Feuer, Lava und ein See

Der 1.670 m hohe Kegel ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Am seinem Fuß liegt der größte Binnensee des Landes, der Arenal-See.

400 Jahre lang schlief der Vulkan; mittlerweile wächst er jedoch jähr­lich um mehrere Meter, da sich frische Lava rund um den Krater staut und bis zur Talsohle abfließt. Immer wieder schleudert der Arenal glüh­ende Gesteinsbro­cken von bis zu 7,5 Metern Durch­messer in die Luft. 1968 zerstörte er die Ortschaften Pueblo Nuevo und Tabacon, deren Überbleibsel besich­tigt werden können. Durch den Arenal Natio­nal­park führen mehrere Wander­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit zu erkal­teten Lava­strömen und Aussichts­punkten.

Zu Gast in einem Resort am Arenal Vulkan

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Resort am Arenal Vulkan gehört nicht zu den kleinen, intimen Unterkünften, die wir norma­lerweise bevor­zugen.

Dafür hat es einen geradezu para­die­si­schen Garten, in dem die Chalets für die Gäste versteckt sind. In jedem befinden sich vier Wohn­ein­heiten – zwei im Erdge­schoss und zwei im Oberge­schoss. Diese sind großzügig und geschmackvoll einge­richtet. Zum Früh­stück wird im Haupt­haus ein großes Büffet aufge­baut. Nach einem Tages­ausflug kann man sich am Pool erfri­schen.

Tenorio Natio­nal­park

Orchideen, Vulkane und Tapire
Der 1995 gegrün­dete Natio­nal­park nörd­lich des Arenal-Sees schützt vier Krater, die auf der Klima­scheide zwischen Atlantik und Pazifik liegen und sich hoch über den Regen­wald erheben: Den Carmela, Montezuma und Tenorio 1 und 2. Zu Füßen der Gipfel wachsen im tropi­schen Dickicht zwischen Flüssen und Sümpfen Orchideen, Avocados und Para­diesvogelblumen. Auch die Tierwelt ist vielfältig: Neben Pumas, Kapu­zi­ne­raffen und Boas gibt es Tapire, die sich von den Früc­hten des Jicara-Danto-Baums ernähren, der nur in den Bergen Guanacastes vorkommt. Ein drei­stün­diger Rundweg erschließt den Natio­nal­park.

La Fortuna

Aquamar­infarbener Natur­pool im Regen­wald
Am Fuße des erlo­schenen Vulkans „Cerro Chato“ liegt der Wasserfall „La Fortuna“. Aus einer Höhe von über 70 Metern stürzen die Fluten, gespeist durch den Arenal River, aus dem grünen Blatt­werk des Dschungels in die Tiefe. Unten ange­kommen, bilden sie einen aquamar­infarbenen Natur­pool, der an heißen Tagen zu einem erfri­schenden Bad lockt.
Der Wasserfall liegt auf dem Gelände eines privaten Natur­re­servats und ist über einen befes­tigten Weg zu errei­chen. Rund 530 Stufen führen hinab zu den natür­li­chen Becken. Wer Lust hat, kann auf dem Hin- oder Rückweg noch einen kleinen Schlenker machen und den Orchide­en­garten besich­tigen, der ober­halb der Treppe liegt.

Mistico Park

Über Brücken durch den Urwald spazieren
Der Park liegt an der Grenze zwischen Tief­land- und Berg­regen­wald. Hunderte Vogel­arten sowie fast 20 verschiedene Säuge­tier­arten sind hier beheimatet. Ein Netz aus gesi­cherten Gehwegen und Brücken erschließt einen Teil des rund 250 Hektar großen Areals für Besu­che­rinnen und Besu­cher. Ein Spaziergang zwischen den Baumkronen lässt voll und ganz in die Natur eintau­chen. Neben grandiosen Ausbli­cken auf den Vulkan gibt es unter anderem auch einen Wasserfall zu bestaunen. Entscheidet man sich für eine geführte Tour, hat man zudem gute Chancen, den verschiedensten Tieren des Dschungels au Augenhöhe zu begegnen.

Ausflug

Arenal Vulkan mit Bootstour und BASIC Picknick

Zur Erkundung des Arenal Natio­nal­park erwartet Sie ihr Guide um 09:00 Uhr in der Lobby Ihres Hotels. Haupt­at­trak­tion des Parks ist der 1.633 Meter hohe Vulkan Arenal.

Auf gut ange­legten Wegen kann man entlang des Fußes des Vulkans zu einer erkal­teten Lavazunge wandern. In der direkten Umge­bung des Vulkans ist nur wenig Vege­ta­tion vorhanden. In der weiteren Umge­bung des 4.000 Hektar großen Natio­nalparks findet man allerdings noch Primär­wald­reste der Cordil­lera Tilarán, die kaum zugäng­lich sind. Anschließend genießen Sie eine Bootsfahrt über den Arenal-See und ein roman­ti­sches Pick­nick mit Blick über den See.

Von Arenal Vulkan nach Monte­verde

112 km | 3:30 h
Die Strecke um den See gehört zu den schönsten im Vulk­angebiet von Costa Rica. Verschiedene Cafés und Läden mit Souve­nirs und Kunst­gewerbe liegen am Wegesrand. In Nuevo Arenal gibt es sogar eine deut­sche Bäckerei, wo man Schwarz­wälder Kirsch­torte bekommt.
E

Nebelwald von Monteverde

2500 Pflanzenarten und der Göttervogel Quetzal

Eines der bekann­testen Naturwunder Costa Ricas ist der Nebel­wald von Monte­verde an einem Gebirgshang, der bei feuchter Witte­rung meist in den Wolken liegt.

Er wird durch ein über 10.000 Hektar großes Reservat geschützt, in dem über 2.500 verschiedene Pflanzen­arten heimisch sind. Mit etwas Glück kann man den Göttervogel Quetzal im mysti­schen Wald entde­cken, der wegen seiner enormen Farbenpracht schon bei den Mayas und Azteken heilig war. Durch den Nebel­wald führen verschiedene Wander­wege, unter anderem über eine spekta­kuläre Seil­brücke, die ein Dschungeltal über­spannt.

Zu Gast in einem Landhotel am Aguti Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

John Aspi­nall, Präsident von Costa Rica Sun Tours, hat viel Zeit damit verbracht, ein altes Hotel in eine moderne, geho­bene Unterkunft  umzuge­stalten.

Die rund 25 Gäste­zimmer und Suiten verteilen sich auf dem gesamten Grund­stück und befinden in komfor­ta­beln Bungalows – jeder mit Blick in die Nebelwälder oder bis zur Küste und den Golf von Nicoya. Viel Wert wird auf die Mahlzeiten gelegt: Köche und Küchen­per­sonal schaffen ein kuli­na­ri­sches Erlebnis mit frischen Zutaten vom Bauernhof. Das Beste jedoch ist die Lage an der Grenze zum Aguti Natur­schutzgebiet, in das man zu Fuß gelangt.

Ausflug (OPTIONAL)

Nachtwanderung im Curi Cancha Reservat (2,5 Stunden, englisch)

Die private Tour beginnt auf einem privaten Bauernhof. Von hier aus führt ein rund sieben Kilometer weites Netz aus Natur­pfaden durch die Land­schaft des Curi Cancha Reservats, bei Mont­verde.

In dem etwa 83 Hektar großen Gebiet sind verschiedenste Vogel- und Säuge­tier­arten beheimatet. Die besondere Arten­viel­falt ergibt sich aus dem Höhen­un­ter­schied und dem damit einherge­henden Wechsel von Tief­land- zu Berg­regen­wald. Berühmte Bewohner der Wälder sind zum Beispiel die rot-grün leuch­tenden Quetzals. Aber auch Kolibris, Gürtel­tiere, Ozelote und viele andere fühlen sich hier wohl. Mit ein biss­chen Glück, ein biss­chen Geduld und in Beglei­tung eines naturkun­digen Guides lassen sich einige der tieri­schen Bewohner im dichten Grün erspähen.

Ausflug

Führung durch das Santa Elena Reservat (4 Stunden, englisch)

Das Reservat Santa Elena liegt etwa sechs Kilometer nordwest­lich von der gleich­na­migen Ortschaft Santa Elena entfernt. Das Schutzgebiet wur­de im Jahre 1992 mit Unter­stützung des Youth Challenge Inter­na­tional (einer gemein­nützigen kana­di­schen Orga­ni­sa­tion) sowie der costa­rica­ni­schen Regie­rung und der Gemeinde Sta. Elena gegründet. Die Einnahmen aus Eintrittsgebühren, geführten Touren und des Souve­nir­shops werden in die Pflege und den Unter­halt des Reservates re-inves­tiert oder kommen der lokalen Schule zugute, um Kurse für Umwelt­schutz, Biologie, Spra­chen und Tourismus zu finan­zieren.

Das Santa Elena Reservat erstreckt sich über eine Fläche von 310 Hektar Land und bildet, zusammen mit dem „Regen­wald der Kinder“, dem Schutzgebiet Arenal und dem Monte­verde Reservat eine Schutzzone von mehr als 28000 Hektar. In der Zukunft soll weiteres, an die Schutzgebiete grenzendes Farm­land zur Wieder­auffor­s­tung erworben werden. Die Bestre­bung ist, einen Schutzkorridor vom Kern des Reservates hinab bis zu den nied­rigeren Höhenlagen zu bilden, da viele Wild­tiere wie z.B. der Quetzal Vogel, Pumas, Jaguare, Ozelote und Rehe große Terri­to­rien benö­tigen um über­leben zu können. 
Das Reservat gilt als grünes Wunder­land. Riesige Baumfarne, Bambus, Bergpalmen wachsen im Unter­holz der Baumgiganten, von denen moos­be­wach­sene Lianen und Luftwur­zeln herabhängen. Die Bäume sind voll bewachsen mit Orchideen, Bromelien, Farnen, Moosen, Philodendron und anderen Kletter­pflanzen. Die Erhal­tung dieser unver­gleich­li­chen Viel­falt ist das Ziel des Reservates. Mit etwas Glück kann man den Göttervogel Quetzal, den Glockenvogel, Mantel­brüllaffen, Fuss­abdrücke von Puma, Coati-Nasen­bären oder Wildschweine und anderer Tiere sehen.

Von Monte­verde nach Guanacaste

169 km | 4:30 h

Auf halber Strecke kommt man über den Rio Tempisque, der kurz vor seiner Mündung in den Golf von Nicoya schon über 500 Meter breit ist.

Seit 2003 gibt es eine Brücke, die von Taiwan finan­zierte „Puente la amistad de Taiwan“. Zuvor war die Halb­insel Nicola von Norden aus nur mit der Fähre zugäng­lich.

F

Nosara

Sandstrände und Wildlife Refuge

Während der Kolo­ni­alzeit gehörte die Ortschaft nahe der Küste noch zu Nica­ragua. Mit der Unabhängigkeit von Spanien wur­de es 1858 ein Teil von Costa Rica.

Auch im 20. Jahr­hun­dert haben sich der Ort und seine Strände – die Playa Guiones, die Playa Pelada und die Playa Nosara – den ursprüng­l­i­chen Charakter weitge­hend erhalten. Fischfang, Land­wirt­schaft und ein nach­hal­tiger Tourismus prägen das Bild. Große Hotel­komplexe konnten bis heute verhindert werden. Ein großer Teil der Küste gehört zum Ostional Wildlife Refuge, das zum Schutz der Oliv-Bastard­schildkröte einge­richtet wur­de. Die Playa Guiones mit ihrem fünf Kilometer langen Sand­strand und ihren konstanten Wellen ist das auserkorene Surfer-Revier. An der Playa Nosara kann man den Einheimi­schen noch beim tradi­tionellen Fischen mit Schnur zuschauen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Naturpark Ostional

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer sich über eine Schot­ter­piste entlang der Küste am Natur­park Ostional auf die Anhöhe gequält hat, wird mit einem ganz besonderen Ort belohnt: Das Boutique-Hotel, das die Schweizer Gastgeber Rolf und Andreas führen, ist ein kleines Gesamtkunst­werk.

Hier stimmt alles: von der echten Gastfreundschaft über die herausra­gende Küche bis zu den Bungalows. Hervor­zu­heben sind außerdem der tropi­sche Garten mit Infinity-Pool und inte­griertem Whirlpool sowie die Außenbäder. In der Umge­bung kann man viel unter­nehmen, z.B. abends am Strand zusam­men mit einem Guide auf ­Schildkrö­ten­suche gehen.

Ostional

Reservat für Bastard­schildkröten
Für die Bastard­schildkröte wur­de bei Ostional ein Reservat einge­richtet, weil sich dort einer ihrer wich­tigsten Eiab­leg­plätze befindet. Von Juli bis November versammeln sich auf einem einen Kilometer langen Strand­ab­schnitt Tausende von Schildkröten zur Eiab­lage. Sie werden begleitet von Wasch­bären und Affen, die ihre Gelege plündern, während Möwen und Fregattvögel versu­chen, sich auf die die frisch geschlüpften Schildkröten zu stürzen.

La Roca Waterfall

Verstecktes Juwel
Im Westen von Costa Rica an der Straße zwischen Sámara und Nicoya liegt ein verstecktes Juwel. Ein paar Meter rechts von der Bar La Roca führt ein Weg zum gleich­na­migen Wasserfall. Der Weg ist ein wenig steil und dauert etwa 15 Minuten. Vom ersten Wasserfall gelangt man über einen weiteren Weg zu den höher gelegenen.

Samara

Palmen­gesäumte Bucht auf Nicoya
Im Gegen­satz zur Küste weiter nörd­lich, gibt es auf der Halb­insel Nicoya Strände, an denen der Massen­tou­rismus bislang vorüber gegangen ist. Der palmen­gesäumte Strand von Samara gilt mit seinen geschützten Schwimmbuchten und Korallenriffen als einer der schönsten auf Nicoya. Etwas vorge­la­gert ist die Insel Chora, ein Para­dies für Meeresvögel und per Seekajak erreichbar.

Von Guanacaste nach San José

258 km | 5:30 h
Die Strecke führt vom Pazifik nach Osten ins vulka­nisch geprägte Gebirge. Nach der Überque­rung des Rio Tempisque fährt man noch bis hinter Puntarenas am Golf von Nicoya entlang. Danach geht es durch Kaffe­plan­tagen hinauf ins zentrale Hoch­land.

Auf der 150, der 18 und der 1 nach San José.

Parque Nacional Carara

Krokodile und Aras am Rio Tárcoles
„Carara“ heißt in der Sprache der Huetar „Krokodil“. Seinen Namen verdankt der Park somit wohl den Spitzkrokodilen, die am Ufer des Río Tárcoles heimisch sind. Mit etwas Glück sichtet man auch die vom Aussterben bedrohten hellroten Aras, deren Haupt­nist­platz der Natio­nal­park ist. Dieser hat nicht nur eine große Arten­viel­falt zu bieten, sondern auch über 15 Fund­orte aus 2.000 Jahren indigener Geschichte.
G

San José

Hauptstadt mit Nationalmuseum

Die Haupt­stadt liegt im Zentrum des Landes in der Hoch­e­bene des Valle Central, wo sie auf über 1.170 Höhenmeter ein ange­nehmes Klima genießt.

San José wur­de erst 1824 zur Haupt­stadt und zählt heute knapp 400.000 Einwohner. In der Stadt gibt es nicht allzu viel Sehens­wertes. Wer dennoch mehr möchte, als im Hotel ausspannen und neugierig auf die Landesge­schichte ist, kann im Natio­nalmuseum einen guten Über­blick über die vorko­lumbia­ni­sche Zeit, die Kolo­ni­alzeit und die Epoche seit der Unabhängigkeit bekommen.

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: San José Delivery

Abgabe des Mietwa­gens am Flughafen

Zu Gast in einer Villa in Santa Ana

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa wur­de im 19. Jahr­hun­dert im vikto­ria­ni­schen Stil erbaut, der im Zuge des begin­nenden Kaffee-Exportes nach Costa Rica gelangte.

Sie liegt in einer ruhigen Wohn­gegend etwas außer­halb von San José. Die Innen­einrich­tung ist modern und komfor­tabel. Das Früh­stück mit Biopro­dukten, eine Solar­anlage zur Aufberei­tung von warmem Wasser, die Bepfl­anzung des Gartens mit heimi­schen Bäumen und Blumen und die Beschäf­tigung von Arbeits­kräften aus der nahen Umge­bung waren der Grund dafür, dass dieses Haus mit dem Zerti­fikat für nach­hal­tigen Tourismus ausgezeichnet wur­de.

Teatro Nacional

Klas­sizis­ti­sches Juwel im Herzen von San Jose
Im Herzen der Haupt­stadt San Jose, auf der Rück­seite des Plaza de la Cultura, liegt das klas­sizis­ti­sche Gebäude des Teatro Nacional. Errichtet wur­de das Theater nach euro­päi­schem Vorbild im ausge­henden 19. Jahr­hun­dert. Die Eröff­nung fand am 21. Oktober 1897 mit einer Auffüh­rung von Goethes „Faust“ statt. Regelmäßig gibt das National Symphnoy Orche­stra Vorstel­lungen im Theater. Zudem ist das Gebäude im Rahmen von tägl­i­chen Führungen in spani­scher und engli­scher Sprache für Besu­che­rinnen und Besu­cher geöffnet.

Jardín Botánico Lankester

Vom Privatgarten zur wich­tigsten bota­ni­schen Einrich­tung
Die Geschichte des Gartens geht auf die 1940er Jahre zurück, als sich der briti­sche Naturfor­scher Charles H. Lankester für die Kultivie­rung und das Studium der epiphy­ti­schen Pflanzen Costa Ricas inter­es­sierte. Als Amateur­bo­ta­niker arbei­tete er mit den führ­enden Orchi­deo­logen seiner Zeit zusammen und widmete sein Leben der Anlage eines Privatgar­tens auf seinem Anwesen. Nach seinem Tod wur­de er dank der Zusam­men­arbeit der American Orchid Society und des Stanley Smith Horti­cultural Trust im März 1973 der Univer­sität von Costa Rica geschenkt, mit der Verpf­lich­tung, ihn in einen bota­ni­schen Garten umzuwandeln. Mit viel Engage­ment und harter Arbeit hat sich der Lankester Bota­ni­sche Garten zu einer der aktivsten und wich­tigsten bota­ni­schen Einrich­tungen in den Neotropen entwi­ckelt.
15 Tage
ab 3.769,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juli–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13


Gabi Rabe

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