Bayerischer Wald: Größter Urwald Mitteleuropas

Bayerischer Wald

Urwälder und einsame Seen: Bayerischer Wald

Urwälder und einsame Seen: Bayerischer Wald

Größter Urwald Mitteleuropas

Das dünn besiedelte Waldgebirge im Osten Bayerns bildet zusammen mit dem Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet in Mitteleuropa. Zahlreiche Wander- und Skirouten führen durch urwaldartige Hochwälder zu einsamen Bergseen, entlegenen Kirchdörfern und verlassenen Burgen. Höchster Berg ist mit 1.457 Metern der Arber, einer der schönsten Aussichtspunkte von ganz Bayern. Vom Arbersee an seinem Fuß führt eine Seilbahn durch wilden Urwald bis zum Gipfel. Wer mehr Lust auf Städte hat, kann das eine Stunde entfernte Regensburg besuchen, das mit seinen mittelalterlichen Türmen, Kirchen und Häusern zu den schönsten Städten Deutschlands gehört.



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Sehenswürdigkeiten Bayerischer Wald

Bogen

Kleinstadt am Bogenberg

Das Städtchen mit weniger als 10.000 Einwohnern liegt hochwassersicher am Bogenberg, weshalb die Gegend schon mindestens seit 4.000 Jahren besiedelt ist. Wer sich die Mühe macht, auf den Bogenberg zu gehen, wird mit einer schönen Aussicht über die Flusslandschaft belohnt. Oben steht eine Wallfahrtskirche aus dem 15. Jahrhundert, die im 18. und 19. Jahrhundert überformt wurde. Zu Pfingsten findet dort die traditionelle Wallfahrt statt, die von einer 15 Meter langen Kerze angeführt wird. Etwas nordwestlich liegt die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul, die ebenfalls einen Besuch lohnt.

Deggendorf

Tor zum Bayerischen Wald

Die Stadt liegt strategisch günstig: an einem natürlichen Donauübergang in der Nähe der Einmündung der Isar und am Fuß des Bayerischen Waldes. So entwickelte sich nach der Gründung der Siedlung um 1.000 nach Christus schnell eine Stadt mit einem vitalen Markt und wohlhabenden Bürgern, die mit einem doppelten Mauerring gesichert wurde. Bereits 1535 konnte man sich ein repräsentatives Rathaus leisten. Anfang 2013 wurde Deggendorf von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Über 6.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, tiefliegende Ortsteile wie Fischerdorf wurden völlig überschwemmt. Danach wurde der Hochwasserschutz für die Stadt komplett überarbeitet.

Metten

Bayerisches Urkloster

Der kleine Ort verdankt seine Bekanntheit der Benediktinerabtei, die im 8. Jahrhundert gegründet wurde und damit zu den bayerischen Urklöstern gehört. Man erkennt sie von weitem an ihrem markanten Doppelturm. Prunkstück des Benediktinerklosters ist die Barockbibliothek mit rund 200.000 Bänden. Sie ist für Besucher geöffnet. Führungen durch die Mettener Abtei werden angeboten. Zum Kloster gehören ein Gymnasium mit Internat und verschiedene Handwerksbetriebe.

Zur Website:
www.kloster-metten.de.

Veste Oberhaus

Trutzburg der Passauer Bischöfe

Mit 65.000 Quadratmetern umbauter Fläche gehört die ehemalige Trutzburg der Passauer Fürstbischöfe zu den größten und mächtigsten Burganlagen Europas. Gegründet 1219 und über Jahrhunderte erweitert, ist die Veste Oberhaus ein imposantes europäisches Kulturdenkmal. Oben hat man den besten Blick auf die Stadt. Innen befinden sich heute das Passauer Stadtmuseum und die Neue Galerie. Ein Wehrgang verbindet die Veste Oberhaus mit der Veste Niederhaus auf der Landzunge zwischen Donau und Ilz.

Wallhalla

Der „Ruhmestempel der Deutschen“

Nach den Napoleonischen Kriegen wurde Deutschland von einer Welle des Nationalismus erfasst. Dass zuvor der bayerische Kurfürst und der Rheinbund mit den Franzosen paktiert hatten, wurde jetzt als tiefe Schmach empfunden. Überall in Deutschland wurde nach nationaler Identität gesucht – in Märchen, in der Sprache und der gemeinsamen Vergangenheit. Auch Ludwig I. von Bayern ließ eine Serie von Marmorbüsten „rühmlich ausgezeichneter Teutscher“ erschaffen. In der Wallhalla, dem „Ruhmestempel der Deutschen“, fand seine Sammlung schließlich Platz. Der knapp 50 Meter lange Bau auf einem Hügel über der Donau ist dem Athener Parthenon nachempfunden. Im nördlichen Giebelfeld ist die Schlacht im Teutoburger Wald dargestellt; auf der Südseite „Teutschlands Befreyung im Jahr 1814“. In der Mitte Germania, der sich huldigend die Teilstaaten nähern.

Wörth an der Donau

Wo das Heilige Römische Reich beerdigt wurde

Hoch über den Dächern der Altstadt von Wörth thront auf einem Hügel das Wahrzeichen der Stadt. Das Wörther Schloss ist vollständig erhalten und gehört zu den großen historischen Gebäuden der Oberpfalz. Ursprünglich war es eine Fliehburg; die Regensburger Fürstbischöfe, denen es 900 Jahre lang gehörte, bauten es zu einem Residenzschloss um. 1806 stand das Schloss einmal im Fokus der Weltgeschichte, als im Rondellzimmer die Unterwerfungsurkunde 16 deutscher Fürsten unter Napoleon unterzeichnet wurde. Damit war das Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation besiegelt.



Weitere Sehenswürdigkeiten Bayerischer Wald

Oberbayern

„wahres Bayern“ zwischen Alpen und Donau

Oberbayern gilt als das eigentliche Bayern, dessen Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert haben und keine Rücksicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben. (...)

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