Quedlinburg

Über tausend Fachwerkhäuser: Quedlinburg

Über tausend Fachwerkhäuser: Quedlinburg © Axel Bueckert / Shutterstock.com

Das Rothenburg Ostdeutschlands

Die kleine Stadt am Nordrand des Harz gilt als das Rothenburg Ostdeutschlands. Innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer stehen über tausend Fachwerkhäuser aus dem 14. bis 19. Jahrhundert. Seitdem der Domschatz 1993 in die Stiftskirche zurückgekehrt ist, steht Quedlinburg auf der Liste des Weltkulturerbes. Die Stadt ist auch ein Ausgangspunkt für Ausflüge in den Harz. Höchster Punkt des sagenumwobenen Waldgebirges ist der Blocksberg, wo angeblich in der Nacht zum 1. Mai die Hexen tanzen.



Sehenswürdigkeiten Quedlinburg


Burlington

Freundlich liberale Atmosphäre in der Stadt am See

Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier erst in den 1770er Jahren nieder, als ein militärisches Fort am Winooski River für Schutz vor Indianern sorgte. Die Kolonisten rodeten den Wald und begannen mit der Landwirtschaft. Die University of Vermont wurde 1791 als Agricultural College of Vermont in Burlington gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Burlington Hafenstadt und Hauptort für den Import kanadischen Holzes. Dadurch wuchs die Bevölkerung schnell auf 2.000 Einwohner an. 1823 wurde der Lake Champlain Canal eröffnet, der eine durchgehende Schiffsverbindung von New York City bis Montreal ermöglichte. Dadurch und durch den Eisenbahnanschluss 1830 wuchs Burlington zur größten Stadt Vermonts heran. Heute herrscht dort eine freundlich- liberale Atmosphäre mit Straßencafés, Seerestaurants und alternativer Szene.


Gernrode

Historisches Städtchen am Rande des Harz

Fast 700 Jahre lang war der Ort Sitz des erst geistlichen Damenstifts Gernrode, der auch nach der Reformation als freiweltlicher Stift weitergeführt wurde. In der Altstadt mit ihren verwinkelten Straßen befinden sich viele Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten der Stadtgeschichte. Am kleinen Markt liegt das Rathaus Gernrode aus der Zeit des Historismus, westlich davon der romanische Turm der ehemaligen Marktkirche St. Stephanus, sowie die bekannteste Sehenswürdigkeit, die romanische Stiftskirche St. Cyriacus. Die Stiftskirche St. Cyriacus befindet sich an der Südroute der Straße der Romanik.


Hexentanzplatz

Sagenumwobener Ort mit geheimnisvoller Geschichte

Einst sollen die Hexen vom Blocksberg auf dem hohen Plateau über dem Tal der Bode getanzt haben – so die Sage. Sie hat jedoch einen wahren Kern: Angeblich ist der Hexentanzplatz ein altsächsischer Kultort gewesen, wo in der Nacht zum 1. Mai Feste für die Wald- und Berggöttinnen abgehalten wurden. Nach dem Sieg der christlichen Franken über die heidnischen Sachsen wurden diese Riten verboten. Jedenfalls hat man Spuren des Sachsenwalls gefunden. Die 150 Meter lange Trockenmauer verlief quer über den Platz und wurde zwischen 750 und 450 vor Christus erbaut. 1903 wurde dort das Harzer Bergtheater gegründet, eines der ältesten Naturtheater Deutschlands. Nebenan werden in der Walpurgishalle, die nach den Vorstellungen eines Maler erbaut wurde, Gestalten aus deutschen Sagen und Märchen, unter anderem aus dem Faust – ausgestellt. 

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