Leipzig

Wo Bach zu Hause war: Thomaskirche in Leipzig

Wo Bach zu Hause war: Thomaskirche in Leipzig

Stadt des Geistes und der Musik

Leipzig gehört zu den interessantesten Großstädten Deutschlands. An mehreren wichtigen Handelsstraßen gelegen, entwickelte sie sich schon im Mittelalter zu einer bedeutenden Handelsstadt. Nachdem die Reformation geistigen Freiraum geschaffen hatte, wurde Leipzig im 18. Jahrhundert zu einem kulturellen Mittelpunkt. Über 27 Jahre wirkte Johann Sebastian Bach an der Thomaskirche. Sein Chor, die Thomaner, sind heute der älteste und berühmteste Chor Deutschlands. Später wirkten Mendelssohn und Schumann hier. Goethe und bedeutende Verleger machten Leipzig zur Buchstadt Nr. 1 in Deutschland. Angesichts der freigeistigen Klimas ist es kein Wunder, dass die friedliche Revolution, die 1989 zum Ende des Ostblocks führte, mit den Montagsgebeten in der Nicolai-Kirche begann.

Zur Website:
www.leipzig.de



Sehenswürdigkeiten Leipzig


Altes Rathaus von Leipzig

Mehrzweckhalle aus der Renaissance

Das Alte Rathaus in Leipzig liegt an der Ostseite des Marktes und dominiert durch seine Länge den gesamten Platz. Es ist heute eines der letzten und bedeutendsten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden. An seiner Rückseite liegt der Naschmarkt. 1556 wurde sein Grundstein gelegt. Seit 1909 dient es als Stadtgeschichtliches Museum. Der Festsaal im Gebäude ist 53 Meter lang und wurde früher für Festlichkeiten der sächsischen Landesfürsten, Patrizierhochzeiten, Handwerkerfeste und Studentenbälle genutzt. Auch Gerichtsverhandlungen fanden hier statt. Heute wird er unter anderem für Kultur- und Konzertveranstaltungen der Stadt Leipzig genutzt. 


Burlington

Freundlich liberale Atmosphäre in der Stadt am See

Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier erst in den 1770er Jahren nieder, als ein militärisches Fort am Winooski River für Schutz vor Indianern sorgte. Die Kolonisten rodeten den Wald und begannen mit der Landwirtschaft. Die University of Vermont wurde 1791 als Agricultural College of Vermont in Burlington gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Burlington Hafenstadt und Hauptort für den Import kanadischen Holzes. Dadurch wuchs die Bevölkerung schnell auf 2.000 Einwohner an. 1823 wurde der Lake Champlain Canal eröffnet, der eine durchgehende Schiffsverbindung von New York City bis Montreal ermöglichte. Dadurch und durch den Eisenbahnanschluss 1830 wuchs Burlington zur größten Stadt Vermonts heran. Heute herrscht dort eine freundlich- liberale Atmosphäre mit Straßencafés, Seerestaurants und alternativer Szene.


Nikolaikirche

Zwischen Klassizismus und Fall der Mauer

Die älteste und größte Kirche in Leipzig ist nach dem heiligen Nikolaus benannt.  Die Umgestaltung und Ausstattung des Innenraumes gilt as eine der großartigsten Schöpfungen des Klassizismus. Im Herbst 1989 war die Nikolaikirche zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR. Die Friedensgebete, die jeden Montag bei Kerzenschein stattfanden, führten schließlich zum Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 und zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.

Nähere Informationen:
www.nikolaikirche.de


Thomaskirche

Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs

Die Thomaskirche in Leipzig ist – zusammen mit der Nikolaikirche – eine der beiden Hauptkirchen der Stadt und als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt. Der Thomanerchor wurde bereits 1212 gegründet und ist somit einer der ältesten Knabenchöre der Welt. Im Laufe der Geschichte bekleideten immer wieder bedeutende Komponisten und ausübende Musiker das angesehene Amt des Thomaskantors. Regelmäßig finden Konzerte des Chores statt.

Nähere Informationen:
www.thomaskirche.org


Völkerschlachtdenkmal

Riesenhaftes Bauwerk vor den Toren Leipzigs

Die Schlacht vor den Toren Leipzigs dauerte drei Tage und galt als die größte der Weltgeschichte vor dem Ersten Weltkrieg. Im Oktober 1813 besiegten die vereinten Armeen von Österreich, Preußen, Russland und Schweden die Truppen Napoleons. Mehr als 130.000 Tote blieben auf dem Schlachtfeld zurück. Hundert Jahre später wurde das Völkerschlachtdenkmal im wilhelminisch-patriotischen Stil errichtet. Mit 91 Metern Höhe zählt es zu den größten Denkmälern Europas und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs. Seine markanter Silhouette ist weithin sichtbar. Von der Plattform über der Kuppel hat man eine grandiose Übersicht.

Nähere Informationen:
www.voelkerschlachtdenkmal.de

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