Paderborn

Im Schatten des Doms: Paderborn

Im Schatten des Doms: Paderborn

Behäbige Bürgerstadt in Ostwestfalen

Im Jahr 777 ließ Karl der Große eine Burg an der Kreuzung zweier Handelswege errichten. Es war die erste auf dem frisch besetzten sächsischen Territorium. Da sie an der Quelle des kürzesten Flusses Deutschlands, der Pader, lag, wurde sie Paderborn genannt. Nur 30 Jahre später wurde die Kaiserpfalz zum Bistum erhoben. Mit der Überführung der wundertätigen Gebeine des St. Liborius wurde Paderborn auch Pilgerziel. Noch heute ruht er in der großen Krypta des Doms, der mit seinem 94 Meter hohen Westturm Wahrzeichen der Stadt ist. Seit 1980 gibt es eine Universität, die der erzkatholischen Westfalenmetropole ein wenig Flair verleiht.

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