Fischland-Darß-Zingst: Halbinsel zwischen Bodden und Ostsee
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Fischland-Darß-Zingst

Endlose Ostseestrände: Fischland-Darß-Zingst

Endlose Ostseestrände: Fischland-Darß-Zingst

Halbinsel zwischen Bodden und Ostsee

45 Kilometer reicht die Halbinsel zwischen Rostock und Stralsund in die Ostsee hinein. Im Süden liegt die Darß-Zingster Boddenkette, im Norden die offene Ostsee. Der südwestliche Abschnitt der Halbinsel heißt Fischland, es folgt der Darß, an den sich nach Osten die Halbinsel Zingst anschließt. Seit kürzerer Zeit ist der Große Werder durch Verlandung Teil der Halbinselkette. Der Darß gehört bereits zu Vorpommern, während Fischland historisch dem Landesteil Mecklenburg angehört. In historischer Zeit waren sowohl der Kern Fischlands als auch der Darß und der Zingst Inseln. Erst die Schließung von Flutrinnen durch den Menschen im 14. Jahrhundert (Fischland und Darß) und im 19. Jahrhundert (Zingst) verband sie dauerhaft mit dem Festland. Der östliche Teil der Halbinsel Zingst und der Mittelteil des Darß sind Teile des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Zur Website:
www.fischland-darss-zingst.de



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Sehenswürdigkeiten Fischland-Darß-Zingst

Ahrenshoop

Künstlerkolonie im Naturschutzgebiet

Ende des 19. Jahrhunderts gründeten mehrere Maler und Schriftsteller die Künstlerkolonie Arenshoop. Die Künstler zogen Bürger und den Adel an. In der Folge entwickelte sich der Ort zum Seebad. 1909 wurde der Kunstkaten gebaut, in dem bis heute viele Ausstellungen stattfinden. Das Kunstmuseum Ahrenshoop informiert über die Kolonie und stellt sie in einen größeren Zusammenhang – von der Kaiserzeit über die DDR bis hin zur Wiedervereinigung. Das kulturelle Leben des Ortes wird ergänzt durch eine herrliche Natur zwischen Badestrand und dem Ahrenshooper Holz mit seinen riesigen Stechpalmen.

Barth

Historisches Städtchen am Bodden

Barth liegt am südlichen Ufer des Barther Boddens, der im Norden durch die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst von der Ostsee getrennt ist. Mittelalter und frühe Neuzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Seinen Wohlstand verdankte Barth dem Schiffsbau. Zeitweilig gab es bis zu sieben Werften. Sehenswert sind die gotische St. Marien Kirche und die historischen Bürgerhäuser der Altstadt. Heute lebt Barth vom Tourismus, die küstennahen Gewässer laden zum Baden und verschiedensten Wassersportaktivitäten ein.

Leuchtturm „Darßer Ort“

Seefeuer an der Nordspitze der Halbinsel

An der Nordspitze der Halbinsel wacht eines der ältesten Seefeuer der deutschen Ostseeküste über das Meer. Um 1850 wurde der rund 36 Meter hohe Leuchtturm aus roten Ziegeln in Betrieb genommen und warnt seitdem vor den Untiefen der Darßer Schwelle, jenem Gebiet zwischen der Halbinsel und den dänischen Inseln Falster und Møn. Erreichbar ist der Turm nur zu Fuß. Seit 1995 ist seine Aussichtsplattform für Besucher zugänglich. Wer mehr über die Geschichte des Turms erfahren möchte, kann dem benachbarten Natureum einen Besuch abstatten.

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Vogelparadies am salzigen Flachwasser

Herzstück des etwa 6.000 Hektar großen Nationalparks ist der Darßer Urwald, der an den Darßer Weststrand angrenzt. Der Bodden macht ungefähr ein Viertel des Gebiets aus. Darunter versteht man das flache Küstengewässer, das nach der letzten Eiszeit entstand. Der Name „Bodden“ bezieht sich auf die geringe Tiefe. Unter dem Wasser kommt bald der Boden. Wegen des unterschiedlichen Salzgehaltes des Bodden-Wassers ist die Lebenswelt äußerst vielfältig. Für Zugvögel ist der Bodden einer der wichtigsten Rastplätze in Europa.

Weststrand und Darßwald

Naturbelassenes Paradies auf dem Darß

Im Nordwesten von Ahrenshoop erstreckt sich der Weststrand bis zur Nördlichen Spitze der Halbinsel. Der rund 14 Kilometer lange Küstenabschnitt zeigt sich mit seinem weißem Sand, den naturbelassenen Dünen und wilden Pflanzen wildromantisch. Angrenzend liegt der Darßer Urwald. Ursprünglich als Weideland genutzt ist das rund 5.000 Hektar große Areal nun wieder der Natur überlassen. Weite Teile sind mit Adlerfarn bedeckt. Im Schatten von Fichten, Eiben, Lärchen und Buchen finden Rehe und Rothirsche Schutz.
Die Wanderung startet vom Parkplatz „Drei Eichen“ aus und führt entlang des Strandes und durch den Darßwald.
(Hin und zurück: 5,6 Kilometer, 1:25 Stunde, auf und ab: 20 Meter)

Wustrow

Kirchturm mit Aussicht auf die Boddenwelt

Swante Wustrow: die „heilige Insel“ war vor der Christianisierung der Ostsee ein Heiligtum der Slawen. Bis ins 19. Jahrhundert war Wustrow abhängig von der Seefahrt, wie man noch an den liebevoll gepflegten Kapitänshäusern sehen kann. Es gab eine Navigationsschule und eine Hochschule für Seefahrt. Heute kommen viele Badegäste in den Ort. An der Seeseite gibt es weitläufige und feinsandige Strände und eine Seebrücke. Boddenseitig breiten sich Wiesen und Schilfgürtel aus. Das Wasser gewinnt nur langsam an Tiefe, was ideal fürs Segeln und Surfen ist. Wer den Kirchturm auf dem Burgwall besteigt, hat eine tolle Aussicht über die einzigartige Boddenwelt zwischen Land und Meer.

Mehr Info:
www.fischland-darss-zingst.net

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