Rostock

Rostock: Neuer Markt mit Marienkirche

Rostock: Neuer Markt mit Marienkirche

Hanseatische Architektur, lebendige Kulturszene

Hanseatische Architektur, eine breite Kulturszene und gute Restaurants und Geschäfte ziehen im Sommer viele Städtereisende an. Rostock ist eine lebendige Hafenstadt, die jedes Jahr im August die Hanse Sail Rostock, eines der größten Windjammertreffen an der Ostsee, beherbergt. Zugleich hat die 250.000-Einwohner-Stadt eine lange Tradition als Hansestadt, die um 1200 mit der Ansiedlung deutscher Kaufleute in der ursprünglich slawischen Fischersiedlung begann. Um 1419 wurde die Universität gegründet, als älteste in Nordeuropa. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg kann man in der wieder aufgebauten Altstadt rund um den neuen Markt und die Marienkirche den Glanz früherer Jahrhunderte erahnen. 

Zur Website:
www.rostock.de



Sehenswürdigkeiten Rostock


Ahrenshoop

Künstlerkolonie im Naturschutzgebiet

Ende des 19. Jahrhunderts gründeten mehrere Maler und Schriftsteller die Künstlerkolonie Arenshoop. Die Künstler zogen die Bürger und den Adel an. In der Folge entwickelte sich der Ort zum Seebad. 1909 wurde der Kunstkaten gebaut, in dem bis heute viele Ausstellungen stattfinden. Das Kunstmuseum Ahrenshoop informiert über die Kolonie und stellt sie in einen größeren Zusammenhang – von der Kaiserzeit über die DDR bis hin zur Wiedervereinigung. Das kulturelle Leben des Ortes wird ergänzt durch eine herrliche Natur zwischen Badestrand und dem Ahrenshooper Holz mit seinen riesigen Stechpalmen.


Heiligendamm

Weiße Stadt am Meer

Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und Kontinentaleuropas – er wurde bereits 1793 gegründet. Aufgrund der von der See aus sichtbaren weißen Häuserreihe wird der Ort auch „Weiße Stadt am Meer“ genannt. 2004 wurde Heiligendamm als Seeheilbad anerkannt. Durch den G8-Gipfel im Juni 2007 erlangte der Ort internationale Bekanntheit. Benannt ist der Ort nach dem Heiligen Damm, einem natürlichen Damm aus Kieselsteinen, der etwa 30 Meter breit, vier Meter hoch und vier Kilometer lang ist. Heilig heißt er, weil er der Legende nach entstanden ist, als die Mönche in Doberan bei Sturmflut gebetet haben. Tatsächlich ist der Heilige Damm in seiner heutigen Form bei einer Sturmflut im frühen 15. Jahrhundert entstanden. Sehenswert ist der Ortskern mit seinen klassizistischen Häusern und dem Kurplatz.

Zur Website:
www.heiligendamm.info


Kleinbahn Molli

Mit der Schmalspurbahn an der Küste entlang

Die älteste Schmalspurbahn an der Ostseeküste wurde 1886 vom damaligen Großherzog von Mecklenburg feierlich eingeweiht. Sie transportierte Güter und Badegäste bis 1969. Dann wurde der Betrieb eingestellt. Seit 1995 fährt die kleine Dampflok wieder auf der alten 900-Millimeter-Spur zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn hin und her. Für die 15 Kilometer lange Strecke braucht sie gut 40 Minuten. Innerhalb der Orte sind die Gleise auf Straßen verlegt, außerhalb verläuft die Strecke parallel zum Ostseestrand an malerischen Alleen entlang und durch Wiesen und Felder.

Zur Website:
www.molli-bahn.de


Kloster Doberan

Backsteingotik in Vollendung

Das ehemalige Zisterzienserkloster in Bad Doberan wurde gleich nach der Christianisierung von Mecklenburg gegründet und entwickelte sich zu einem geistlichen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Klosterkirche, das Doberaner Münster, zählt zu den bedeutendsten hochgotischen Backsteinbauten in Europa. Im Inneren beeindrucken ein Hochaltar von 1310 und die Grabmäler der mecklenburgischen Herzöge. Der an eine französische Kathedrale erinnernde Bau steht heute in einem englischen Landschaftspark.


Kühlungsborn

Längste Seepromenade Deutschlands

Die Stadt zwischen einem Höhenzug namens Kühlung und der Ostsee ist der größte Bade- und Erholungsort Mecklenburgs. Die Strandpromenade ist mit über drei Kilometern Länge die größte in Deutschland. Ein breiter Sandstrand zieht sich über etwa sechs Kilometer hin. Etwas Besonderes ist auch der große Stadtwald, den Kühlungsborn wie ein Ring umschließt. Attraktiv ist das Stadtbild mit einer Mischung aus historischer Bäderarchitektur und Moderne. 

Zur Website:
www.kuehlungsborn.m-vp.de


Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Vogelparadies am salzigen Flachwasser

Herzstück des etwa 6.000 Hektar großen Nationalparks ist der Darßer Urwald, der an den Darßer Weststrand angrenzt. Der Bodden macht ungefähr ein Viertel des Gebiets aus. Darunter versteht man das flache Küstengewässer, das nach der letzten Eiszeit entstand. Der Name „Bodden“ bezieht sich auf die geringe Tiefe. Unter dem Wasser kommt bald der Boden. Wegen des unterschiedlichen Salzgehaltes des Bodden-Wassers ist die Lebenswelt äußerst vielfältig. Für Zugvögel ist der Bodden einer der wichtigsten Rastplätze in Europa.


Ribnitz-Damgarten

Bernsteinstadt und Tor zum Fischland

Bernstein ist das beherrschende Thema in der Stadt zehn Kilometer vor der Ostsee. Die Bernsteinmanufaktur ist aus dem ehemaligen VEB Ostseeschmuck hervorgegangen. Das Deutsche Bernsteinmuseum im einstigen Klarissenkloster dokumentiert die Entstehungsgeschichte des „Ostsee-Goldes“ und seine Verarbeitung. Viele Geschäften bieten Bernsteinprodukte an. Gleichzeitig ist Ribnitz auch das Tor zum Fischland. 


Warnemünde

Seebad mit extrabreitem Sandstrand

1195 wurde der Ort an der Mündung der Warnow erstmals urkundlich erwähnt. Mit einem 150 Meter breiten, feinsandigen Strand hat Warnemünde den breitesten Strand an der deutschen Ostseeküste und zieht viele Badeurlauber aus Rostock an. Der historische Warnemünder Leuchtturm von 1897 bietet eine schöne Aussicht auf den Ort und steht neben dem  dem architektonisch eigensinnigen Teepott. Dass Warnemünde ursprünglich ein Fischerdorf war, kann man am besten an der Warnemündung empfinden. Dort ist auch in einer ehemaligen Fischerkate das Heimatmuseum untergebracht.


Wustrow

Swante Wustrow: die „heilige Insel“ war vor der Christianisierung der Ostsee ein Heiligtum der Slawen. Bis ins 19. Jahrhundert war Wustrow abhängig von der Seefahrt, wie man noch an den liebevoll gepflegten Kapitänshäusern sehen kann. Es gab eine Navigationsschule und eine Hochschule für Seefahrt. Heute kommen viele Badegäste in den Ort. An der Seeseite gibt es weitläufige und feinsandige Strände und eine Seebrücke. Boddenseitig breiten sich Wiesen und Schilfgürtel aus. Das Wasser gewinnt nur langsam an Tiefe, was ideal fürs Segeln und Surfen ist. Wer den Kirchturm auf dem Burgwall besteigt, hat eine tolle Aussicht über die einzigartige Boddenwelt zwischen Land und Meer.

Mehr Info:
www.fischland-darss-zingst.net

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