Binz: Lange Strände, historische Bäderarchitktur
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Binz

Liebevoll restauriert: Holzvillen in Binz

Liebevoll restauriert: Holzvillen in Binz

Lange Strände, historische Bäderarchitktur

Das größte und schönste Seebad auf Rügen hat nicht nur einen langen, feinsandigen Strand, sondern auch viele schöne Villen im Stil der Bäderarchitektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die reich verzierten Holzfassaden, Veranden und kunstvollen Erker haben die DDR überdauert und wurden anschließend aufwendig restauriert. Sehenswert sind auch das Jagdschloss Granitz, das Kurhaus und die 370 Meter lange Seebrücke von 1902.

Zur Website:
www.ostseebad-binz.de



Sehenswürdigkeiten Binz

Bergen auf Rügen

Hauptort mit schöner Altstadt

Die Hauptstadt von Rügen liegt im Zentrum der Insel. Zu den 14.000 ständigen Bewohnern gesellen sich im Sommer mindestens ebenso viele Gäste. Bis ins Mittelalter war Bergen von einem slawischen Volk besiedelt. Erst im 30-jährigen Krieg erhielt es deutsches Stadtrecht. Sehenswert sind die Bürgerhäuser im Fachwerkstil aus dem 17. und 18 Jahrhundert und die backsteingotische Marienkirche. Mittelalterliche Kultur spiegelt sich außerdem im Klosterhof wieder. Das Kloster der Stadt war hauptsächlich von Zisterziensern bewohnt.

Hiddensee

Ursprüngliche Dünenheide auf autofreier Insel

Die autofreie Insel des legendären Norwegerkönigs „Hedin“ liegt unmittelbar westlich von Rügen und ist ein beliebter Urlaubsort. Rund 1.300 Einwohner wohnen auf dem 16 Kilometer langen und maximal drei Kilometer breiten Streifen. Die einzigartige Landschaft ist erst nach der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstanden. In der ursprünglichen Dünenheide leben viele wirbellose Tiere, darunter Muscheln und Würmer, die den Zugvögeln als Nahrung dienen. Hauptort der Insel ist Kloster, nach einem Kloster von 1297 benannt. Dort hatte Gerhard Hauptmann seine Sommerresidenz, die heute ein kleines Museum beherbergt. Wer die Insel erkunden will, sollte sich ein Fahrrad an der Fähranlegestelle leihen.

Jasmund

Leuchtend weiße Kreideküste

Die Halbinsel im Nordosten der Insel Rügen wurde wegen ihrer strahlend weißen Kreidefelsen zum Nationalpark erklärt. Die leuchtende Kreideküste bricht zum Meer hin steil ab. Sie ist die bekannteste Sehenswürdigkeit auf Rügen und das Wahrzeichen der Insel. Schon Caspar David Friedrich hat die spektakuläre Küste im Jahr 1818 gemalt. Wanderwege führen oberhalb der Abbruchkante oder unten an der Küste entlang. Den schönsten Blick hat man vom Königsstuhl (119 m) im Nordosten von Jasmund.

Zur Website:
www.nationalpark-jasmund.de

Kloster Eldena

Geheimnisumwittertes Caspar-David-Friedrisch-Motiv

1199 wurde das Kloster von dänischen Zisterziensermönchen gegründet, nachdem ihre erste Klostergründung in einem dänisch-brandenburgischen Scharmützel in Flammen aufgegangen war. Aus der Ansiedlung rund um das Kloster Eldena ging im 13. Jahrhundert die Stadt Greifswald hervor. Die Errichtung der Gebäude zog sich über Jahrhunderte hin. Kurz nach Fertigstellung der Westfassade kam die Reformation, in der das Kloster säkularisiert wurde und die Kirche funktionslos wurde. Nach Beschädigungen im 30-jährigen Krieg ließen die Schweden die Kirche vollends verfallen. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der romantische Maler Caspar David Friedrich die Ruine und war sofort fasziniert. Seine Bilder rückten die Kirche wieder ins öffentliche Bewusstsein. Heute führt die Route der Norddeutschen Romantik an der Kirche vorbei.

Koos

Vögel, Wölfe, Wasserbüffel auf Naturschutzinsel

Die zweitgrößte Insel im Greifswalder Bodden hat nur acht Einwohner und ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Grund dafür ist der Naturschutz. Koos ist Europäisches Vogelschutzgebiet und ein Eldorado für Ornithologen. Nur ein Teil wird saisonal beweidet – mit Uckermärker Rindern, Wasserbüffeln und Gotlandschafen. Mehrfach wurden auf der Insel Schafe gerissen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Wolf der Verursacher war.

Prora

Gigantomanie einer Nazi-Ferienanlage

Nördlich von Binz am Sandstrand von Prora liegt eine kolossale Bauruine von insgesamt 4,5 Kilometern (!) Länge. Der gigantische Komplex wurde zwischen 1936 und 1939 erbaut und sollte eine nationalsozialistische Ferienanlage im Rahmen des KDF (Kraft durch Freude) Programms werden. Der Gesamtentwurf des Architekten mit dem sinnigen Namen Klotz wurde auch außerhalb Deutschlands bewundert. Er wurde auf der Weltfachausstellung Paris 1937 mit einem Grand Prix ausgezeichnet. Während des Krieges blieb der Bau unvollendet und wurde erst in der DDR-Zeit provisorisch fertig gestellt. Zu den Nutzern gehörten die Rote Armee, die NVA und die Volkspoliezi. Nach mehreren vergeblichen Sprengungsversuchen steht „Prora“ nun unter Denkmalschutz. Am Südende des Baus gibt es ein Dokumentationszentrum.

Mehr Info:
www.proradok.de

Ummanz

Idyllische Insel im Westen von Rügen

Die Insel im Westen von Rügen ist immerhin 20 Quadratkilometer groß und Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ummanz mit nur 240 Einwohnern ist eine reine Naturidylle. Weite Felder, Kuhwiesen und hügelige Wälder wechseln einander ab. Alleen mit alten Kastanien führen zu reetgedeckten Bauernhöfen und Landgaststätten. Seit 1901 verbindet eine Brücke Rügen und Ummanz. Wer hierher kommt, sucht nicht den Touristenrummel und lange Sandstrände, sondern Natur und Ruhe.

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