Oberstaufen: Schrothkuren und ein uriges Heimatmuseum
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Oberstaufen

Allgäu aus dem Bilderbuch: Oberstaufen

Allgäu aus dem Bilderbuch: Oberstaufen

Schrothkuren und ein uriges Heimatmuseum

Vom 9. Jahrhundert bis 1805 gehörte der Ort rund 1.000 Jahre zum Kloster Sankt Gallen. Erst während der Säkularisation unter Napoleon kam er zu Bayern. Bekannt wurde Oberstaufen wegen seiner Schrothkuren. Ab 1949 wurde das Naturheilverfahren mit bestimmten Trink- und Trockentagen, das auf Johann Schroth (1798-1856) zurückgeht, im örtlichen Kurhaus angeboten. Heute ist Oberstaufen der größte Kurort im Allgäu. Sehenswert ist das Heimatmuseum in einem Bauernhaus von 1788.

Mehr Info:
www.oberstaufen.de



Sehenswürdigkeiten Oberstaufen

Alpsee

Segeln und Baden im Allgäuer Natursee

Der knapp 2,5 Quadratkilometer große Natursee westlich von Immenstadt wird von der Konstanzer Ach durchflossen. Weitere Zuflüsse sind die Hangbäche im Süden. Rings um den See ist ein Landschaftsschutzgebiet errichtet worden. Weil das ostwärts laufende Tal Durchzug für die vorherrschenden Westwinde bietet, ist der Große Alpsee ein gutes Segel- und Surfrevier. Dabei kommt es häufig zu starken Verwirbelungen; die Windrichtung kann deshalb sehr schnell drehen. Badegelegenheiten gibt es an drei Stellen: am südwestlichen, am südöstlichen und am östlichen Ufer.

Bregenz

Kultur- und Badestadt am Südostufer des Bodensees

Die Hauptstadt von Vorarlberg liegt am Südostufer des Bodensees zu Füßen ihres Hausbergs, des Pfänders. Bereits vor über 2.000 Jahren gab es eine keltische Siedlung auf dem Gebiet der historischen Altstadt, die mit einer Mauer befestigt war und heute Oberstadt heißt. Die wesentlich jüngere Unterstadt liegt am Seeufer, an dem sich eine breite Promenade mit Badestränden an ihren Enden entlangzieht. Vor der Promenade schwimmt eine Seebühne, die bei den Bregenzer Festspielen zum Einsatz kommt. Die Zuschauertribüne ist an Land und fasst mehr als 4.000 Besucher. Mittelpunkt der Unterstadt ist der Kornmarkt mit Kunsthaus und Vorarlberger Landesmuseum.

Zur Website:
www.bregenz.travel

Dampfschiff Hohentwiel

Mit dem Schaufelraddampfer über den Bodensee

Strahlend weiße Sonnensegel und poliertes Messing, spiegelndes Mahagoni-, Teak- und Kirschbaumholz: Das laut Fachpresse „am besten restaurierte Dampfschiff Europas“ demonstriert die Handwerkskunst einer ganzen Epoche und Meisterwerke des Jugendstils. Der historische Schaufelraddampfer wurde 1913 für die gekrönten Häupter Europas gebaut. Nach seiner Restaurierung 1984 ist er auch für das Volk zugänglich.

Nähere Informationen:
www.hohentwiel.com

Hochgrat

Mit der Seilbahn auf den Hausberg von Oberstaufen

Der 1.834 Meter hohe Berg ist die höchste Erhebung des Allgäuer Voralpenlandes. Wegen seiner exponierten Lage ist er leicht zu erreichen und bietet von oben eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen und das saftig grüne Vorland. Auf den Berg führt die Hochgratbahn. So kann man beispielsweise hochfahren und auf dem Rückweg einen weiten Bogen über die Nagelfluhkette zur Talstation zurückgehen. (hin und zurück: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 960 Meter)

Mehr Info:
www.hochgrat.de

Isny

Freie Reichsstadt an der Schwäbischen Barockstraße

Der Kurort im württembergischen Allgäu liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Die Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Als freie Reichsstadt war Isny immer etwas wohlhabender als das Umland. Davon zeugen die prächtigen Bauwerke, vor allem die Nikolaikirche von 1288, das Rathaus und der Diebsturm, in dem ursprünglich zwei Gefängnisse untergebracht waren. Wahrzeichen der Stadt ist der schlanke Blaserturm, auf dem die Wächter früher Tag und Nacht Ausschau nach Feuer oder herannahenden Feinden hielten.

Jochstraße

Aussichtspunkt zwischen Allgäu und Tirol

Der 1.178 Meter hohe Oberjochpass liegt nur wenige Hundert Meter von der österreichischen Grenze entfernt. Er ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Allgäu und Tirol. Wer die kurvenreiche Jochstraße zwischen Hindelang und Oberjoch fährt, hat schon von dort eine herrliche Aussicht auf die Allgäuer Alpen, während man unten Hindelang und Oberdorf liegen sieht.

Lech am Arlberg

Sonniger Ort am Fuß des Bregenzer Waldes

Wo der Zürser Bach in den Lech fließt, liegt in einer weiten Talmulde der Ort Lech mit 1.600 Einwohnern. Die prächtigen Berghöfe scharen sich um eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit einem mächtigen Turm. Etwas höher liegt der sonnige Ortsteil Oberlech am Fuß des Bregenzer Waldes. Eine Seilbahn führt auf den Rüfikopf, wo man viele Rundwanderungen machen kann.

Pfänder

Spektakulärer Aussichtsgipfel

Der 1.064 Meter hohe Berg oberhalb von Bregenz ist mit seiner einzigartigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpengipfel der berühmteste Aussichtspunkt der Region. Bei klarem Wetter reicht der Dreiländerblick von den Allgäuer- und Lechtaler Alpen im Osten über den Bregenzerwald, die steilen Gipfel des Arlberggebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarzwaldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, eingerahmt vom Rheintal und dem oberschwäbischen Hügelland. Von Bregenz aus führt eine Luftseilbahn bis in Gipfelnähe, wo es einige Restaurants gibt. An der Bergstation beginnen mehrere bezeichnete Wanderwege.

Mehr Info:
www.pfaenderbahn.at

Skywalk Allgäu

Der Baumwipfelpfad in Scheidegg

Hoch in den Baumwipfeln lichtet sich der Wald und der Blick wird frei auf eine wundervolle Umgebung. Eine Wackelbrücke und ein Erlebnispfad machen den Spaziergang etwas abenteuerlich, auch wenn er kinderwagen- und rollstuhlgerecht gestaltet ist. Neben dem Baumwipfelpfad gibt es zwei Naturerlebnispfade.

Zur Website:
www.skywalk-allgaeu.de

Starzlachklamm

Auf Holzstegen und Felstreppen am Wildbach entlang

Nordöstlich von Sonthofen hat die Starzlach in vielen Jahrtausenden eine wildromantische Schlucht gegraben. Der Wildbach entspringt auf 1.070 Metern Höhe und rauscht dann durch die malerische Klamm. Dabei stürzt er über mehrere Wasserfälle, die im Sommer für Kühle sorgen und im Winter zu bizarren Eisvorhängen verfrieren. Holzstege, Felstreppen und sogar kürzere Tunnel haben die wilde Schlucht begehbar gemacht. (hin und zurück 2:30 Stunden, 3,6 Kilometer, auf und ab 250 Meter)

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