Ramin

Kaum noch Menschen: Gemeinde Ramin

Kaum noch Menschen: Gemeinde Ramin

Einsame Eiszeitseen an der polnischen Grenze

Die Gemeinde Ramin grenzt im Osten an die Oder. Nur wenige Kilometer östlich liegt die ehemalige Hansestadt Stettin. Dennoch ist Ramin eine andere Welt. Nur zwölf Einwohner teilen sich einen Quadratkilometer in einer Landschaft; im bundesdeutschen Durchschnitt sind es 20 mal so viele. Die sanfte Hügellandschaft hat ihre Gestalt in der Eiszeit erhalten. Mehrere Seen liegen in den Senken zwischen den Grundmoränen. Die Moore wurden erst im 20. Jahrhundert entwässert. Eine frühgotische Feldsteinkirche zeugt davon, dass der Ort seit über 600 Jahren existiert. Das eingeschossige Gutshaus stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von den Nazis als HJ-Schulungszentrum genutzt.

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