Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer: Meeresgrund trifft Horizont
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Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer

Zwischen Meeresboden und Horizont: Wattenmeer

Zwischen Meeresboden und Horizont: Wattenmeer

Meeresgrund trifft Horizont

Die Küste der Nordsee ist ungewöhnlich flach. Der Meeresboden fällt teilweise nur wenige Zentimeter pro Kilometer ab. Zweimal täglich trägt die Flut Sand in das Gebiet des Wattenmeeres. Dünen kennzeichnen die Küste, die der Wind aus den feinen Sandkörnchen aus dem bloßgelegten Watt aufbaut. Das Wattenmeer ist nach dem Tropischen Regenwald das zweitproduktivste Ökosystem – nur dieser übertrifft das Wattenmeer an lebendiger Biomasse. Im Wattenmeer leben Kieselalgen, Schnecken, Würmer, Muscheln und Garnelen. Ein typischer Bewohner des Sandwatts ist der Wattwurm, der in einer u-förmigen Röhre unter der Wattoberfläche lebt.
Bis zu 4.000 Tier- und Pflanzenarten sind auf den ungewöhnlich nahrungsreichen Lebensraum Wattenmeer spezialisiert, allein 10–12 Millionen Watvögel, darunter Brandgänse, Eiderenten und Brutvögel aus nordischen Ländern, die sich hier Fettreserven anfressen. Auf den Sandbänken im Wattenmeer sind Seehunde zu beobachten. Typischste Pflanze der Dünen ist der Gewöhnliche Strandhafer, der mit seinem ausgedehnten Wurzelwerk die Dünen befestigt.



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Sehenswürdigkeiten Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer

Cuxhaven

Größtes Seeheilbad Deutschlands

Cuxhaven liegt an der nördlichsten Spitze von Niedersachen, wo die Elbe in die Nordsee mündet. Die früheste Besiedlung der Region kann für einen Zeitraum vor 12.000 Jahren nachgewiesen werden; erst 1907 erlangte der Ort jedoch die Stadtrechte und gehört somit zu den jüngsten Städten Deutschlands. Architektonisches Wahrzeichen ist die denkmalgeschützte Kugelbake. Das hölzerne Seezeichen, dessen Geschichte bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückreicht, ist auch im Wappen der Stadt abgebildet. Die umgebende Natur zeigt sich in vielfältigen Landschaftsformen, die einen großen Lebensraum für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten bieten.
Während sich auf einer Seite das Wattenmeer erstreckt, breiten sich auf der anderen Seite weitläufige Dünen aus, die überzogen sind von einem Teppich aus Küstenheide.

Emden

Ostfriesenmetropole an der Emsmündung

Die größte Stadt Ostfrieslands liegt an der Emsmündung am Nordufer des Dollarts. Um das Jahr 800 entstand hier ein Handelsplatz mit einem Hafen, der im Laufe der Stadtgeschichte große Bedeutung gewann. Im 16. Jahrhundert gehörte Emden neben Genf und Wittenberg zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. 1530 ließen sich 300 Erwachsene in der Großen Kirche taufen, ein bis dahin unerhörter Vorgang, der die später blutig verfolgte Täuferbewegung einleitete. Heute ist die Ostfriesenmetropole eher bekannt für ihre Komiker. Otto Waalkes und Karl Dall sind die bekanntesten Bürger der Stadt. Sehenswert sind der Hafen, die Ratsdelft und das Pelzerhaus. Vom Rathausturm hat man einen schönen Rundblick über die mittelalterliche Stadt; die Wallanlagen sind begrünt und laden zu einem autofreien Spaziergang ein.

Hooksiel

Wassersport, Pferderennen, Hafenfeste

Der Küstenbadeort auf der ostfriesischen Halbinsel kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 1479 wurde er unter dem Namen „Uppe dem Hoeke“ erstmals urkundlich erwähnt, ab 1456 kann für ihn bereits die Existenz eines Hafens mit Sielbauwerk nachgewiesen werden. Zu besonderer wirtschaftlicher Bedeutung gelangte Hooksiel zwischen 1806 und 1814, zu Zeiten der Napoleanischen Kontinentalsperre. Als Freihafen unter der bis dato unabhängigen Herrschaft Kniphausen wurde der Ort zu einem beliebten Warenumschlagplatz – besonders für Schmuggelware aus der englischen Kolonie Helgoland. Die denkmalgeschützten Speicher- und Packhäuser am Alten Hafen künden noch heute von der Epoche der wirtschaftlichen Blüte.

Ab 1911 begann man dann, sich auf den Aufbau des Tourismus zu konzentrieren. Heute bietet der Ort neben seinem rund vier Kilometer langen Badestrand auch ein großes Freizeitgelände, mit Trabrennbahn, Tennisplätzen und vielen Reit- und Wanderwegen.

Langeoog

Endlose Strände, herrliche Dünen

Die „Lange Insel“ gehört zu den Ostriesischen Inseln im Nordwesten Deutschlands. Sie ist langgestreckt, 20 Quadratkilometer groß und liegt vier Kilometer vom Festland entfernt. Eine Fähre geht von Bensersiel zur Anlegestelle der autofreien Insel. Von dort aus fährt eine Bimmelbahn in sechs Minuten in den Ort – alle weiteren Strecken können mit Kutschtaxen zurückgelegt werden. Das gesunde Klima, die langen Sandstrände und die Dünen machen die Insel zu einem beliebten Reiseziel. Von der 21 Meter hohen Melkhörndüne hat man einen schönen Blick auf die Salzwiesen und Vogelschutzgebiete.

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