Uckermark

Land der Seen und Wälder: Uckermark

Land der Seen und Wälder: Uckermark

Die Landschaft im äußersten Nordosten Deutschlands war ursprünglich slawisch besiedelt. 1250 wurde das Land an der Ucker vom Pommernherzog auf den Markgrafen von Brandenburg übertragen. Seit dem 30jährigen Krieg wurde der Landstrich immer wieder von Feldzügen, Hungersnöten und Seuchen heimgesucht und ist bis heute eine der am wenigsten besiedelten Regionen in Mitteleuropa. Dabei ist die sanft hügelige Landschaft, die während der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren ihre Gestalt erhielt, eigentlich fruchtbar. Seen, Buchenwälder und und offene Felder wechseln einander ab. Allein im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gibt es mehr als 250 Seen. Traditioneller Hauptort ist die Stadt Prenzlau.



Sehenswürdigkeiten Uckermark


Brüssower See

Badestellen und ein idyllischer Uferweg

Brüssow ist eine Stadt mit weniger als 2000 Einwohnern im dünn besiedelten Nordosten der Uckermark. Der ursprünglich slawische Ort liegt am Ufer eines Eiszeitsees, um den ein idyllischer Wanderweg führt. Am Südufer gibt es ein kleines Strandbad und im Norden eine einsame Badestelle. Rings um den See sind Schilfgürtel und Sümpfe, die besonders artenreich sind. Zum Schluss kann man sich die Dorfkirche ansehen, wo der spätere Bischof Schönherr seine erste Pfarrstelle hatte, oder im Café Altes Kaufhaus einkehren. (hin und zurück: 5,6 Kilometer, 1:15 Stunden, auf und ab: 5 Meter)

Umfulana Route:
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Die Oderauen von Stolpe

Auf dem Deich durch den Nationalpark

Zwischen Hohensaaten und Stettin fließt die Oder durch zwei parallele Arme. Dazwischen liegt eine breite Aue, die das Zentrum des Nationalparks Unteres Odertal ist. Die Wanderung führt von Stolpe an den Westarm der Oder und folgt dem Deich nach Nordosten. Dort hat man einen weiten Blick über die stille Wasserlandschaft bis weit nach Polen und sieht zahllose Vögel. Am Schluss sollte man sich einen Ruck geben und die Moräne bei Stolpe besteigen. Der Blick von der Burgruine ist grandios. (hin und zurück: 13,7 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 40 Meter)

Umfulana Route:
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Weg der Auenblicke

Auf Bohlenwegen in den Nationalpark

Der Wanderweg führt mitten in den Nationalparks Unteres Odertal. Je nach Jahreszeit ändert sich die Landschaft beträchtlich. Im Winter sind die Polder geflutet, im Herbst und im Frühjahr landen Schwärme von Zugvögeln. Im Sommer weidet Rind an den Flussauen. Folgen Sie den Vögeln auf ihren herbstlichen Zügen oder genießen Sie die winterliche Eislandschaft. Die Flussaue ist immer ein Erlebnis. Obwohl mehrere Quellen am Wegesrand entspringen, wandert man dank des Holzbohlenweges trockenen Fußes durch den Eschenwald. (hin und zurück: 10,1 Kilometer, 2:50 Stunden, auf und ab: 40 Meter)

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