Lüneburger Heide: Norddeutschland aus dem Bilderbuch
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Lüneburger Heide

Sanfte Kulturlandschaft: Lüneburger Heide

Sanfte Kulturlandschaft: Lüneburger Heide

Norddeutschland aus dem Bilderbuch

Die Lümbörger Heid, wie die Einheimischen sie nennen, zeigt sich im August und September von ihrer schönsten Seite. Dann blüht das Heidekraut, das mit dem dunklen Grün des Wacholderbüsche einen wunderbaren Kontrast bildet. Birkengesäumte Sandwege führen zu den backsteinroten Höfen mit Strohdächern. Unterwegs sieht man die Heidschnucken, die eine Verbuschung der Landschaft verhindern.
Die sanft gewellte Oberfläche ist durch Gletscher entstanden, die in der Eiszeit durch das Urstromtal zwischen Elbe und Aller rutschten. Da die Sandböden weitgehend unfruchtbar sind, wurde hier seit der Jungsteinzeit das Vieh geweidet, so dass der Wald der Heide wich.



Sehenswürdigkeiten Lüneburger Heide

Hermannsburg

Kirchen und Heidelandschaft

Hermannsburg liegt im Naturpark Südheide, einem abwechslungsreichen Landschaftsgebiet mit ausgedehnten Heideflächen am Rande des mittleren Lüßplateaus. Der Ort wurde als „Heremannesburc“ erstmals schriftlich 1059 durch Kaiser Heinrich IV. in einer Urkunde erwähnt. Es gilt aber als sicher, dass an dieser Stelle bereits früher eine Siedlung bestand. Aufgrund seiner langen Missionsgeschichte gibt es insgesamt drei Kirchen in Hermannsburg: die Große Kreuzkirche, die Kleine Kreuzkirche und die St.-Peter-Paul-Kirche. Bei der Neugestaltung der letzteren in den Jahren 1956–1959 fand man ihre alten Grundmauern. Dabei wurde auch ein altes Bronze-Kruzifix, eine Arbeit im romanischen Stil aus dem 10. Jahrhundert von 12 Zentimeter Größe, entdeckt.

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