Saar: Wander- und Weinparadies

Saar

Mittelalterlicher Dorfkern: Saarburg an der Saar

Mittelalterlicher Dorfkern: Saarburg an der Saar

Wander- und Weinparadies

Der Nebenfluss der Mosel wird oft unterschätzt. Die Saar ist immerhin 235 Kilometer lang, von denen gut die Hälfte durch Frankreich fließt, und hat immerhin einem Bundesland seinen Namen gegeben. Kurz bevor sie oberhalb von Trier in die Mosel fließt, wird sie schon seit 2.000 Jahren von Weinbergen gesäumt, die zu den steilsten der Welt gehören und daher oft nicht mehr bearbeitet werden. Leider – denn der blassfarbene Riesling gehört zu den qualitativ bedeutsamsten Weißweinen Deutschlands. Önologen führen das auf das trockene Klima und den blauen Schiefer zurück, auf dem die Reben wachsen. Das liebliche Mittelgebirge rechts und links der Saar ist durch ein dichtes Wanderwegenetz erschlossen. Besonders schön ist die Runde um die Saarschleife, wo der Fluss eine 180-Grad-Schleife mäandriert.



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Sehenswürdigkeiten Saar

Heimatmuseum Speicher

Zeitreise durch die Eifel

Das Museum lädt ein zu einer Zeitreise durch die Eifel. Neben Töpferwaren sind historische Webstühle und Spinnräder zu besichtigen. Alte Haushaltsgeräte, Werkzeuge und Werkräume verschiedener Handwerksberufe, ein Tante-Emma-Laden, eine alte Dorfschule und vieles mehr geben einen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Im Kellergeschoss finden sich eine alte Schnapsbrennerei, eine alte Schmiede und das alte Amtsgefängnis, welches im Krieg als Luftschutzraum genutzt wurde. Zu den Highlights des Museums gehört die Ausstellung „Not macht erfinderisch“, die zeigt, wie die Eifeler Bevölkerung Kriegsmaterial zu Alltagsgegenständen umfunktionierte.

St. Mariae Himmelfahrt

Wallfahrtskirche mit dem Grab eines Kräutermischers

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Auw an der Kyll in der Nähe von Bitburg ist eine der ältesten und schönsten Kirchen in der Südeifelregion. Seit jeher prägte sie das Bild des kleinen Ortes in der Eifel mit ihrer zentralen, hochgelegenen Position inmitten des Dorfes im Kylltal. Ein Grabstein zeigt an, das hier der Pfarrer Anton Clemens Ende des 18 Jahrhunderts beerdigt liegt. Der „Auwer Her“ galt als wundertätiger Kräutermischer und Teufelsaustreiber. Seine Heilmittel wurden noch im 20. Jahrhundert angewandt.

Echternach

Mittelalter-Flair, Trödelmärkte und Jazzkonzerte

Die Stadt in der reizvollen Luxemburger Schweiz gilt als die älteste des Landes. Schon während der Römerzeit lag hier der Mittelpunkt eines großen Landgutes. Das heutige Echternach geht auf eine Abtei zurück, die vom heiligen Willibrord im Jahr 698 gegründet wurde. Sie entwickelte sich im Mittelalter zu einem florierenden Zentrum der Buchmalerei. 1236 wurde die Siedlung um das Kloster zur Stadt erklärt und mit einer Mauer umschlossen, von denen heute nur noch die Stadttore stehen. Heute lockt das Städtchen mit Mittelalter-Flair, Trödelmärkten und Jazzkonzerten viele Besucher. Am See gibt es ein Erholungsgebiet mit Rad- und Wanderwegen..

Zur Website:
www.visitluxembourg.com

Hauptmarkt

Mittelalterlicher Kern der Altstadt

Der zentrale Platz von Trier liegt im historischen Stadtkern unmittelbar vor der Domstadt. Hier wurde im Mittelalter Markt abgehalten. Die Häuser stammen aus der Renaissance und dem Barock, aber auch aus dem Klassizismus. Herausragend sind die Hauptwache und die Steiße, ein Bürgerhaus, das nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Vom Hauptmarkt geht es durch die Judenpforte in die Judengasse, dem ehemaligen jüdischen Viertel der Stadt.

Kaiserthermen

Monumentale Badeanlage aus der spätrömischen Zeit

Die monumentalen Überreste lassen darauf schließen, dass hier einst eine der größten Badeanlagen des gesamten Römischen Reiches gestanden haben muss. Die 19 Meter hohen Mauerreste sind heute Welterbe der UNESCO. Vermutlich hat jedoch niemals jemand in den Thermen gebadet, denn bereits in der Antike wurde das Bauwerk zur Kaserne umgebaut. Stattdessen wurde weiter in den wesentlich älteren Barbarathermen in der Nachbarschaft gebadet. Heute ist das ganze Gelände ein archäologischer Park.

Karl-Marx-Haus

Geburtshaus des Trierer Philosophen

Das Haus in der Brückenstraße 10 wurde um das Jahr 1550 erbaut. Karl Marx kam hier am 5. Mai 1818 als drittes Kind des jüdischen Advokaten Heinrich Marx und seiner Ehefrau zur Welt. Die Familie lebte dort seit dem 1. April 1818 für gut ein Jahr zur Miete. Das Geburtshaus von Karl Marx geriet in Vergessenheit und wurde erst 1904 durch eine gefundene Umzugsanzeige des Vaters in der Trierischen Zeitung vom 5. April 1818 identifiziert. Die SPD konnte nach langem Bemühen erst 1928 das im 19. und frühen 20. Jahrhundert mehrfach stark veränderte Haus erwerben. Heute ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Eine Ausstellung berichtet über das Leben und Werk von Karl Marx und seine Wirkungsgeschichte im 20. Jahrhundert.

Luxemburger Schweiz

Moosbewachsene Schluchten, bizzare Felsen

Die Region im Nordosten der Großherzogtums verdankt ihren Namen den Sandsteinfelsen, die durch Erosion entstanden sind. Sie ist bei Kletter- und Wanderfreuden besonders beliebt und gehört zum Deutsch-Luxemburgischen Naturpark. Zentral ist des Müllerthal, eine tief eingeschnittene Bachlandschaft mit mehreren Schleifen, durch welches der 110 Kilometer lange Mullerthal Trail führt. Es gibt auch kurze Rundwanderwege. Unser Wandervorschlag führt zu einem der beeindruckendsten Felsen, dem Predigtstuhl, zum Schloss Beaufort und zum Felsenlabyrinth Raiberhiel. Der Rückweg führt durch eine moosbewachsene Roitzbachschlucht. (hin und zurück: 20,4 Kilometer, 6:30 Stunden, auf und ab: 460 Meter)

Neumagener Weinschiff

Nachbau einer römischen Galeere

Das Neumagener Weinschiff ist das Grabmal eines römischen Weinhändlers aus der Zeit um 220 n. Chr. Ein Abguss steht vor der alten Peterskapelle im Ausoniusgarten. Der knapp drei Meter lange Rumpf läuft in einem schnabelförmigen Rammsporn aus und ist mit Augen versehen, was dem Schiffsbug das Aussehen eines Kopfes verleiht. Die Schauseite zeigt 22 Ruder und jeweils acht Männer, deren Oberkörper und Köpfe über Deck sichtbar sind, und dahinter auf jedem Schiff vier große Weinfässer. 2007 wurde das Römerschiff nachgebaut. Die „Stalla Noviomagi“ liegt im Hafen von Neumagen.

Porta Nigra

Besterhaltenes römisches Bauwerk in Deutschland

Das „schwarze Tor“ ist das am besten erhaltene Stadttor aus römische Zeit in Deutschland und das Wahrzeichen von Trier. Es wurde um 180 nach Christus als nördlicher Zugang zur Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer) erbaut. Bei genauerem Hinsehen fallen an den verschiedensten Stellen in die Steine eingemeißelte Zeichen auf, von denen etliche auf dem Kopf stehen. Sie dienten den Steinmetzen als Abrechnungssystem und lassen Rückschlüsse auf die Bauzeit zu. sie betrug vermutlich nicht mehr als zwei Jahre. Fertig wurde die Porta allerdings nie. Unfertige Türangeln lassen darauf schließen, dass es niemals Tore gab. Vermutlich war die Porta Nigra ein Repräsentationsbau, der aufgrund finanzieller Engpässe unvollendet blieb.

Nähere Informationen:
www.trier-info.de

Saarschleife

Baumwipfelpfad an spektakulärer Flussbiegung

Die große Saarschleife bei Mettlach gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes. Die schönste Aussicht hat man vom Cloef, einem 180 Meter hohen Aussichtspunkt im Mettlacher Ortsteil Orscholz. Das Ufer wird von Felswänden, Schutthalden und kleinen Schluchten gesäumt. Auf dem bewaldeten Bergrücken innerhalb der Saarschleife befinden sich die Kirche St. Gangolf mit einem ehemaligen Kloster und die Burgruine Montclair. Der einzige unmittelbar an der Saarschleife gelegene Ort ist das Dorf Dreisbach, zu dem man mit einer Fähre übersetzen kann. Oberhalb des Aussichtspunktes führt ein Baumwipfelpfad zu noch weiterer Aussicht. Unser Wandervorschlag führt vom Cloef bis zum Ufer hinab und über einen Serpentinenweg wieder zurück. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 272 Meter)

Spoarkapelle

Pest-Gedenkort an wunderbarer Aussichtsstelle

Nachdem die Pest zwei Jahre in Piesport gewütet hatte, waren 1508 nur noch 16 von insgesamt 98 Piesportern am Leben. Ihr Überleben verdankten sie auch den Dörflern aus der Nachbarschaft, die sie mit Essen versorgten, das an einer vereinbarten Stelle abgestellt wurde. Heute steht dort die Spoarkapelle, zu der ein Kreuzweg durch die Weinlage „Piesporter Goldtröpfchen“ führt. Ein Abstecher dorthin lohnt sich, auch wegen der grandiosen Aussicht auf eine Moselschleife. Unterhalb der Kapelle befinden sich am Moselufer bei Piesport die Überreste einer römischen Kelteranlage.

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