Kieler Bucht: Badestrände und grünes Hinterland

Kieler Bucht

Dicke Pötte nahe der Küste: Kieler Bucht

Dicke Pötte nahe der Küste: Kieler Bucht

Badestrände und grünes Hinterland

Badestrände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinterland machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordischen Urlaubsparadies. In der Region befinden sich besonders gut ausgebaute Fahrradwege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Pötten und Kreuzfahrtschiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft- und Wassertemperaturen sind gemäßigt. Nur im Sommer steigen die Temperaturen auf über 20 Grad.



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Sehenswürdigkeiten Kieler Bucht

Eckernförde

Die über 700 Jahre alte Hafenstadt im ehemaligen Herzogtum Schleswig verfügt über eine nette Altstadt mit engen Gassen und restaurierten Fischerhäuschen. Der Rathausmarkt ist kultureller Mittelpunkt und bietet eine historische Kulisse für den Wochenmarkt und andere Veranstaltungen. Kulinarische Spezialität ist die Kieler Sprotte, die aus Eckernförde stammt und ihren Namen nur nach dem Frachtstempel des Kieler Bahnhofs erhielt. Dazu passt ein Küstennebel, wie man den lokalen Anisschnaps nennt.

Haithabu

Von der Wikingersiedlung zum Museumsdorf

Einst war Haithabu für die Wikinger das Tor zur Welt: Von der mittelalterlichen Stadt an der Schlei in Schleswig-Holstein brachen sie zu Eroberungen auf, von hier trieben sie Handel mit Skandinavien, Irland, Konstantinopel oder Bagdad. Heute ist Haithabu das Tor zu einer 1000 Jahre alten, vergangenen Welt. Stück für Stück wird die älteste Stadt Nordeuropas, eine der größten Wikingersiedlungen weltweit, freigelegt, erforscht, im Museum präsentiert und teilweise rekonstruiert.

Nähere Informationen:
www.schloss-gottorf.de

Heiligenhafen

Ostseebad vor Fehmarn

Zwischen der Hohwachter Bucht und der Insel Fehmarn liegt das Ostseebad Heiligenhafen. 1320 wurde der Ort überflutet und erholte sich erst, als die Obrigkeit den Bürgern die zollfreie Ausfuhr ihrer Erzeugnisse ermöglichte. Heiligenhafen erhielt das Stadtrecht und ein Wappen, das bis heute die Stadtflagge ziert. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der die Stadt nur am Rande tangierte, kamen zu den knapp 3.500 Einheimischen über 7.000 Flüchtlinge aus den Ostgebieten – eine gewaltige Aufgabe für den Bürgermeister. Am Stadtrand entstanden die typischen Häuschen der 1950-er Jahre, während der Stadtkern unverändert blieb. Heute gibt es ein schönes Hallenbad mit Meerwasser.

Hohwachter Bucht

Ehemaliges Fischerdorf an einer Steilküste

Das ehemalige Fischerdorf Hohwacht wartet mit einer ganz besonderen Attraktion auf: Direkt am Haupt­badestrand befindet sich eine ungewöhnlich geformte hängende Seeplattform – die Hohwachter Flunder. Oberhab der Steilküste kann man unter alten Bäumen flanieren und und kommt zum „Kiek ut“, wo man den besten Blick über den weiten Ostseestrand hat. Wer baden möchte, kann zum Hohwachter Badesteg gehen, einer Seebrücke, an deren Kopf man über Treppen ins Meer gelangt.

Kappeln

Handel, Hafen und Heringe

Das Städtchen an der äußeren Schlei war ursprünglich ein Dorf von Heringsfischern. Daran erinnert bis heute der Heringszaun aus dem 15. Jahrhundert. Er diente als große Reuse und ist heute der letzte Zeuge einer in Europa einstmals sehr verbreiteten Fischfangmethode. Bis heute sind die Kappelner Heringstage um Christi Himmelfahrt das bekannteste Volksfest. Nachdem der Ort 1799 aus der Leibeigenschaft entlassen wurde, erlebte er eine bescheidene Blüte als Handelsplatz, wovon der Markt und der Hafen zeugen. Museumshafen und Schleimuseum erzählen die Geschichte von Seefahrt und Fischfang in und um Kappeln.

Kiel

Fähren und Segelschiffe vor der Landeshauptstadt

Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein liegt an einem 17 Kilometer ins Land reichenden Meeresarm, der Kieler Förde. Wichtig ist die Stadt vor allem für den Fährverkehr ins Baltikum und nach Schweden. Gegründet wurde sie im 13. Jahrhundert, stand aber lange im Schatten der Hansestädte Lübeck und Hamburg. Erst als die preußische Flosse 1865 nach Kiel verlegt wurde, begann ein rapides Wachstum. Sehenswert ist der Alte Markt in der Altstadt, von dem die Holsteinstraße abführt, eine der längsten Einkaufszonen Deutschlands.

Schwebefähre

Im Förderkorb über den Nord-Ostsee-Kanal

Bei Rendsburg treffen sich drei Verkehrswege: der Nord-Ostsee-Kanal, die Eisenbahnlinie von Hamburg nach Dänemark und die Straße von Rendsburg nach Osterrönfeld. Dass der Verkehr dort ohne Ampel oder Hektik abgewickelt werden kann, liegt an der Schwebefähre, die seit 1913 regelmäßig über den Kanal pendelt. Das weltweit einmalige Konstrukt besteht aus einer Eisenbahnbrücke, unter der ein Förderkorb angebracht ist. Sie kann vier Autos und 60 Fußgänger in weniger als zwei Minuten die 135 Meter über den Kanal transportieren.

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