Kieler Bucht: Badestrände und grünes Hinterland

Kieler Bucht

Dicke Pötte nahe der Küste: Kieler Bucht

Dicke Pötte nahe der Küste: Kieler Bucht

Badestrände und grünes Hinterland

Badestrände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinterland machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordischen Urlaubsparadies. In der Region befinden sich besonders gut ausgebaute Fahrradwege, zum Beispiel der Ostseeküsten Radweg, auf dem man den großen Pötten und Kreuzfahrtschiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förede einfahren kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft- und Wassertemperaturen sind gemäßigt. Nur im Sommer steigen die Temperaturen auf über 20 Grad.



Sehenswürdigkeiten Kieler Bucht

Haithabu

Von der Wikingersiedlung zum Museumsdorf

Einst war Haithabu für die Wikinger das Tor zur Welt: Von der mittelalterlichen Stadt an der Schlei in Schleswig-Holstein brachen sie zu Eroberungen auf, von hier trieben sie Handel mit Skandinavien, Irland, Konstantinopel oder Bagdad. Heute ist Haithabu das Tor zu einer 1000 Jahre alten, vergangenen Welt. Stück für Stück wird die älteste Stadt Nordeuropas, eine der größten Wikingersiedlungen weltweit, freigelegt, erforscht, im Museum präsentiert und teilweise rekonstruiert.

Nähere Informationen:
www.schloss-gottorf.de

Kiel

Fähren und Segelschiffe

Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein liegt an einem 17 Kilometer ins Land reichenden Meeresarm, der Kieler Förde. Wichtig ist die Stadt vor allem für den Fährverkehr ins Baltikum und nach Schweden. Begründet wurde sie im 13. Jahrhundert, stand aber lange im Schatten der Hansestädte Lübeck und Hamburg. Erst als die preußische Flosse 1865 nach Kiel verlegt wurde, begann ein rapides Wachstum. Sehenswert ist der Alte Markt in der Altstadt, von der die Holsteinstraße abführt, eine der längsten Einkaufszonen Deutschlands.

Schlei

Wassersportler auf einem 42 Kilometer langen Meeresarm

Wie eine lange Flussmündung schlängelt der 40 Kilometer lange Meeresarm von Ost nach West durch Schleswig Holstein. Je weiter man nach Osten kommt, desto salziger wird das Wasser. Im Norden wohnte der Stamm der Angeln, während im Süden die Holstener und Sachsen siedelten. Die Schlei, die während der letzten Eiszeit entstanden ist, war nie tief genug, um als Wasserstraße eine Rolle zu spielen. Heute tummeln sich auf dem ruhigen Gewässer vor allem Segelboote, Kanuten, kleine Motorschiffe, Tretboote und Windsurfer. 

Schwebefähre

Im Förderkorb über den Nord-Ostsee-Kanal

Bei Rendsburg treffen sich drei Verkehrswege: der Nord-Ostsee-Kanal, die Eisenbahnlinie von Hamburg nach Dänemark und die Straße von Rendsburg nach Osterrönfeld. Dass der Verkehr dort ohne Ampel oder Hektik abgewickelt werden kann, liegt an der Schwebefähre, die seit 1913 regelmäßig  über den Kanal pendelt. Das weltweit einmalige Konstrukt besteht aus einer Eisenbahnbrücke, unter der ein Förderkorb angebracht ist. Sie kann vier Autos und 60 Fußgänger in weniger als zwei Minuten die 135 Meter über den Kanal transportieren.

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