Insel Poel: Sanfte Hügel, weiße Strände
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Insel Poel

Weiße Strände, sanfte Hügel: Insel Poel

Weiße Strände, sanfte Hügel: Insel Poel

Sanfte Hügel, weiße Strände

Die sanft gewellte Insel in der Wismarer Bucht zieht mit ihren Sandstränden vor allem Badegäste und Naturliebhaber an. Erreichbar ist Poel mit der Fähre vom Hafen in Wismar oder über einen Damm im Osten. Zentrum ist Kirchdorf. Oberhalb des Jachthafens steht eine wuchtige romanische Backsteinkirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm. Eine Gedenkstätte in Schwarzer Busch erinnert an die Toten der Cap Arcona, die 44 Stunden vor Ende des Zweiten Weltkrieges von britischen Fliegern versenkt wurde. Mehr Informationen dazu gibt es im Heimatmuseum von Kirchdorf.



Sehenswürdigkeiten Insel Poel

Dorf Mecklenburg

Spannendes Museum in der Keimzelle Mecklenburgs

Die Mecklenburg südlich von Wismar war Namensgeber für das heutige Bundesland. Bei Ausgrabungen wurde festgestellt, dass die „Mikelenburg“ schon in der slawischen Epoche im 7. Jahrhundert entstanden sein muss. 1256 wurde sie abgerissen und Steine und anderes Baumaterial nach Wismar gebracht, das damals gerade aufblühte. Aus der ehemaligen Vorburg ist das Dorf entstanden. Der alte Ringwall ist heute ein Friedhof. Spannend ist das Kreisagrarmuseum im Dorf, das über die ländliche Entwicklung Mecklenburgs in den letzten 100 Jahren informiert und ganz nebenbei eine Zeitreise in die DDR ermöglicht.

Zum Kreisagrarmuseum:
www.kreisagrarmuseum.de

Heiligendamm

Weiße Stadt am Meer

Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und Kontinentaleuropas – er wurde bereits 1793 gegründet. Aufgrund der von der See aus sichtbaren weißen Häuserreihe wird der Ort auch „Weiße Stadt am Meer“ genannt. 2004 wurde Heiligendamm als Seeheilbad anerkannt. Durch den G8-Gipfel im Juni 2007 erlangte der Ort internationale Bekanntheit. Benannt ist der Ort nach dem Heiligen Damm, einem natürlichen Damm aus Kieselsteinen, der etwa 30 Meter breit, vier Meter hoch und vier Kilometer lang ist. Heilig heißt er, weil er der Legende nach entstanden ist, als die Mönche in Doberan bei Sturmflut gebetet haben. Tatsächlich ist der Heilige Damm in seiner heutigen Form bei einer Sturmflut im frühen 15. Jahrhundert entstanden. Sehenswert ist der Ortskern mit seinen klassizistischen Häusern und dem Kurplatz.

Zur Website:
www.heiligendamm.info

Kleinbahn Molli

Mit der Schmalspurbahn an der Küste entlang

Die älteste Schmalspurbahn an der Ostseeküste wurde 1886 vom damaligen Großherzog von Mecklenburg feierlich eingeweiht. Sie transportierte Güter und Badegäste bis 1969. Dann wurde der Betrieb eingestellt. Seit 1995 fährt die kleine Dampflok wieder auf der alten 900-Millimeter-Spur zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn hin und her. Für die 15 Kilometer lange Strecke braucht sie gut 40 Minuten. Innerhalb der Orte sind die Gleise auf Straßen verlegt, außerhalb verläuft die Strecke parallel zum Ostseestrand an malerischen Alleen entlang und durch Wiesen und Felder.

Zur Website:
www.molli-bahn.de

Kloster Doberan

Backsteingotik in Vollendung

Das ehemalige Zisterzienserkloster in Bad Doberan wurde gleich nach der Christianisierung von Mecklenburg gegründet und entwickelte sich zu einem geistlichen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Klosterkirche, das Doberaner Münster, zählt zu den bedeutendsten hochgotischen Backsteinbauten in Europa. Im Inneren beeindrucken ein Hochaltar von 1310 und die Grabmäler der mecklenburgischen Herzöge. Der an eine französische Kathedrale erinnernde Bau steht heute in einem englischen Landschaftspark.

Kühlungsborn

Längste Seepromenade Deutschlands

Die Stadt zwischen einem Höhenzug namens Kühlung und der Ostsee ist der größte Bade- und Erholungsort Mecklenburgs. Die Strandpromenade ist mit über drei Kilometern Länge die größte in Deutschland. Ein breiter Sandstrand zieht sich über etwa sechs Kilometer hin. Etwas Besonderes ist auch der große Stadtwald, den Kühlungsborn wie ein Ring umschließt. Attraktiv ist das Stadtbild mit einer Mischung aus historischer Bäderarchitektur und Moderne.

Zur Website:
www.kuehlungsborn.m-vp.de

Schweriner See

Schwimmen, Segeln, Surfen, Wandern

Der zweitgrößte See von Mecklenburg ist knapp 25 Kilometer lang und fünf Kilometer breit. Seit 1842 wird er auf der Hälfte durch einen Damm getrennt, über den in Ost-West-Richtung die B104 führt. Den Schweriner See teilen sich Segler, Schwimmer, Surfer und die weißen Personenschiffe, die Schwerin mit dem Süden des Sees verbinden. Die kleinen Inseln – etwa Kaninchenwerder – stehen alle unter Naturschutz. An den bewaldeten Ufern führen Wanderwege entlang. Besonders schön ist der Franzosenweg, der im Schlosspark von Schwerin beginnt und nach Süden führt.

Travemünde

Seebad an der Mündung der Trave

Wo die Trave in die Lübecker Bucht mündet, unterhielten Kaufleute schon im 12. Jahrhundert einen Hafen. 1329 wurde er Teil des Lübecker Stadtstaates. Als reiche Hafenstadt weckte es Begehrlichkeiten von Herrschern und Königen, gegen die es sich mit wuchtigen Festungsmauern zur Wehr setzte. Anfang des 19. Jahrhunderts begann eine neue Zeit für Travemünde. Der Ort wurde als zweiter an der deutschen Ostseeküste zum Seebad erkoren. Es wurden Promenaden für die Sommerfrischler angelegt, allen voran die Strandpromenade, die 1904 eingeweiht wurde. Bis heute kann man hier oberhalb der Strandkörbe flanieren und den Fähren weit draußen im Meer zuschauen.

Wanderung auf Poel

Blühende Feldraine und weiße Strände

Der sanfte Wanderweg beginnt in Kirchdorf am Hafen und führt durch blühende Feldraine nach Nordosten bis Gollwitz. Von dort geht es unmittelbar hinter dem Strand an der Küste entlang bis Schwarzer Grund und über die Inselmitte wieder zurück nach Kirchdorf, wo man am Hafen einkehren oder ein frisches Fischbrötchen essen kann. (hin und zurück: 13.9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 40 Meter)

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