Karden-Treis: Weindorf im Schatten zweier Burgen

Karden-Treis

Weindorf im Schatten zweier Burgen

Der Doppelort in einer der zahllosen Moselschleifen wurde im 4. Jahrhundert von einem Heiligen gegründet. Sankt Castor aus Aquitanien im heutigen Südfrankreich lebte hier als Einsiedler und sammelte eine christliche Gemeinschaft um sich. Bis heute wacht seine Statue vor der dreitürmigen Stiftskirche St-Castor. Ein Wein- und Naturlehrpfad führt über die terrassierten Hänge bis zur Burg Treis und zur Wildburg. Mehrere Weingüter bieten Verkostungen an. In Karden beginnt auch ein wunderschöner Wanderweg zur Burg Eltz.



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Sehenswürdigkeiten Karden-Treis

Burg Eltz

Romantische Burg im dichten Wald

Versteckt im dichten Wald des Eltzbachtals ragen die Mauern einer romantischen Märchenburg auf. Burg Eltz gilt als die deutsche Musterburg. Sie wurde nie zerstört und zierte viele Jahre den 500-DM-Schein. Im Jahre 1268 wurde sie unter drei Nachkommen aufgeteilt, die von nun an gemeinsam die enge Burg bewohnten. Jede Linie baute im Laufe der Jahrhunderte ihren eigenen Trakt aus und fügte zahllose Türmchen, Erker und andere Elemente an. Führungen werden angeboten. Man erreicht die Burg zu Fuß von Moselkern aus oder vom Parkplatz oberhalb Müden, bzw. mit dem Auto über Münstermaifeld und Wierschem.

Zur Website:
burg-eltz.de

Cochem

Mittelalterliches Fachwerk, romantische Plätze

Der Ort liegt am Ende des Cochemer Krampens, einem 20 Kilometer langen Moselbogen, der als der schönste Abschnitt der Mosel gilt. Wie viele andere Plätze dort wurde auch Cochem schon von den Römern und Kelten besiedelt. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Altstadt zerstört, heute präsentiert sich Cochem aber als lebendige Kleinstadt mit reicher historischer Bausubstanz und romantischen Plätzen und Gassen. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch wichtige Bauten erhalten. Historische Fachwerkhäuser stehen vor allem am Markt mit seinem Brunnen und dem barocken Rathaus sowie in den Nebengassen. Im Kapuzinerkloster von 1623 residiert heute das Cochemer Kulturzentrum.

Zur Website:
www.cochem.de

Hängebrücke Geierlay

Ein Spaziergang in 100 Metern Höhe

Mit einer Länge von rund 360 Metern verbindet die Hängeseilbrücke die Ortsgemeinden Mörsdorf und Sosberg. Bei einem Spaziergang in etwa 100 Metern Höhe bietet sich ein grandioser Ausblick auf die bewaldeten Hänge des Mörsdorfer Bachtals. Über neun Jahre und mit viel ehrenamtlichem Engagement der Anwohner wurde ein Konzept für das imposante Bauprojekt entwickelt, welches schließlich im Jahr 2015 realisiert wurde.
Ein gut befestigter Weg führt von einem etwa vier Kilometer entfernten Wanderparkplatz zur Brücke, die ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist.

Zur Website:
www.geierlay.de

Reichsburg Cochem

Rittermahle

Hoch über Cochem erhebt sich die größte Höhenburg an der Mosel. Auf einem mächtigem Fels gelegen, ist die Reichsburg mit ihren Erkern und Zinnen ein majestätischer Anblick. Die mittelalterliche Burg gehörte den Kurfürsten von Trier, als sie im pfälzischen Erbfolgekrieg von den Truppen von König Ludwig XIV. zerstört wurde. Im 19. Jahrhundert ließ der ebenso reiche wie verrückte Berliner Kommerzienrat, Louis Ravené, die Ruine im neugotischen Stil restaurieren. Führungen durch die eindrucksvollen Innenräume werden angeboten. Daneben werden freitags und samstags rustikale Rittermahle angeboten. Die sogenannte „Gasterey nach Art der alten Rittersleut“ ist ein geselliger Abend mit einem vierstündigen Programm.

Zur Website:
www.burg-cochem.de

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