Koblenz: Römerstadt zwischen Rhein und Mosel

Koblenz

Zwischen Rhein und Mosel: Deutsches Eck in Koblenz

Zwischen Rhein und Mosel: Deutsches Eck in Koblenz

Römerstadt zwischen Rhein und Mosel

Im Jahre 9 nach Christus errichteten die Römer am Zusammenfluss von Rhein und Mosel ein Lager, um den Übergang über die Mosel zu sichern. Sie nannten es „Castrum ad Confluentes“ (Lager am Zusammenfluss), woraus sich der Name „Koblenz“ ableitet. Dass der Ort strategisch wichtig geblieben ist, zeigen die vielen Burgen und Kastelle, die seit dem 10. Jahrhundert dort gebaut wurden. Heute thront über dem rechten Rheinufer die preußische Festung Ehrenbreitstein. Markantester Punkt von Koblenz ist das Deutsche Eck an der Landspitze zwischen Rhein und Mosel mit grandiosem Blick auf Stadt und Festung. An diesem einst nationalistisch aufgeladenen Ort steht seit 1897 das überdimensionale Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm.



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Sehenswürdigkeiten Koblenz

Boppard

Winzerstadt mit großer Geschichte

Die ehemalige Reichsstadt liegt an einer Rheinschleife, dem Bopparder Hamm. Weinbau auf den umliegenden Bergen prägt den Ort ebenso wie der Tourismus. Die Geschichte geht zurück bis in die Altsteinzeit, wie die 13.000 Jahre alten Steinwerkzeuge belegen, die man 2001 in einer Baugrube gefunden hat. Ursprung der Stadt Boppard ist jedoch ein römisches Kastell namens Bodobriga, das die römisch-germanische Grenze sichern sollte und heute als die am besten erhaltene römische Burg in Deutschland gilt. Die Reste sind im archäologischen Park zu besichtigen. Von der Blüte im Hochmittelalter zeugt die doppeltürmige Severuskirche mit romanischen Wandmalereien. Im Turm der Kurfürstlichen Burg residiert heute das Heimatmuseum.

Gedeonseck

Klettersteig mit toller Aussicht

Den besten Blick über die große Rheinschleife und die Weinberge des Bopparder Hamm hat man vom Gedeonseck, zu dem von Boppard ein Sessellift fährt. Oben gibt es ein nettes Aussichtslokal. Im Hinterland beginnt einer der größten Wälder von Rheinland-Pfalz, durch den viele Wanderwege führen. Direkt im Steilhang unterhalb des Gedeonsecks wurde ein Klettersteig eingerichtet, der schwindelfreien und gut gerüsteten Wanderern ein Klettererlebnis mit grandiosem Ausblick bietet. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 260 Meter)

Marksburg

Inbegriff deutscher Burgenromantik

Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert thront hoch über dem Rhein auf einem 160 Meter hohen Schieferberg. Sie ist die einzige mittelalterliche Rheinburg, die nie zerstört wurde und daher eine lange, wechselvolle Geschichte hat. Wahrscheinlich hat schon um 1117 eine Burg existiert. Hundert Jahre später war sie jedenfalls im Besitz der mächtigen Familie von Eppstein, die die Marksburg als Zollstation nutzte. Mitte des 14. Jahrhunderts erhielt die Burg ihr heutiges, hochgotisches Aussehen. Damals wurde die Markuskapelle gebaut, nach der die Burg fortan benannt wurde. Unter Napoleon war die Burg erst Lazarett und später Gefängnis. Kritzeleien von Insassen sind noch heute in der Kapelle zu sehen. Im Jahr 1900 wurde die vernachlässigte Anlage schließlich restauriert. Heute ist die Marksburg ein Inbegriff mittelalterlicher Burgenromantik und Vorbild für zahllose Fantasieburgen.

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