Riedenburg: Kleinstadt am Drei-Burgen-Steig
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Riedenburg

Überragt von der Rosenburg: Riedenburg

Überragt von der Rosenburg: Riedenburg

Kleinstadt am Drei-Burgen-Steig

Über den bunten Häusern der Stadt thront auf einem Bergrücken das Wahrzeichen der Stadt: die Rosenburg. Sie ist als einzige von drei umliegenden Burgen gut erhalten. Heute ist dort ein Falkenhof mit angeschlossenem Falknereimuseum untergebracht. Ursprünglich gehörte sie den Burggrafen von „Ritenburg", die als die ersten historisch nachgewiesenen Förderer des Ortes gelten. Ihren Namen verdankt sie dem Wappen ebenjener, auf dem drei weiße Rosen prangten. Auch in das Stadtwappen wurden die edlen Blumen übernommen.
Die Rosenburg sowie die Ruinen von den einstigen Burgen Rabenstein und Tachenstein werden durch einen Wanderweg, den Drei-Burgen-Steig, verbunden. Gute zwei Stunden kann man entlang des beschilderten Rundkurses durch die mittelalterliche Geschichte der Stadt spazieren.



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Sehenswürdigkeiten Riedenburg

Bad Gögging

Erholung in den Limes-Thermen

Bereits die Kelten sollen die Schwefelquellen bei Bad Gögging genutzt haben – zu kultischen Zwecken. Sicher ist, dass die Römer den Ort zum Bad ausgebaut haben, an dem sich die geplagten Limes-Soldaten erholen konnten. Es dauerte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, ehe der Badebetrieb wieder aufgenommen wurde. Im heutigen Gasthaus Alter Wirt konnten zu Zeiten des Wildbads Gögging Badekuren genommen werden. Heute stehen dort die Limes-Thermen mit 1.000 Quadratmetern Wasserfläche und vielen Anwendungen rund um Schwefelwasser und Naturmoor. Auch Radfahrer sind willkommen.

Burg Prunn

Bilderbuchburg an der Altmühl

Wie eine märchenhafte Ritterburg thront Burg Prunn auf einem rund 70 Meter hohen Jurafelsen oberhalb des gleichnamigen Örtchens. Weithin sichtbar prangt ein Wappen, ein weißes Pferd auf rotem Grund, auf der Mauer. Es handelt sich um das Familienwappen der Fraunberger vom Haag, die als Burgherren über zwei Jahrhunderte maßgeblich die Ausgestaltung des Bauwerks vorangerieben haben.
Ein steiler Fußweg führt aus dem Dorf hinauf zur Burganlage, die gegen ein Eintrittsgeld besichtigt werden kann. Themenführungen bieten einen Einblick in das alltägliche Leben auf der Burg im Laufe der Zeit.

Donaudurchbruch

Senkrechte Felsen und dramatische Landschaft an der Weltenburger Enge

Bei Weltenburg hat sich ein Nebenarm der Urdonau über eine Länge von fünf Kilometern einen Weg durch das Kalkgebirge gebahnt, das sich als ein Relikt der Korallenriffe des urzeitlichen Meers bewahrt hatte. Der Abschnitt, der als Weltenburger Enge bezeichnet wird, gehört zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Deutschlands. Die Felsen streben geradezu senkrecht in die Höhe. In den Klippen wachsen wärmeliebende Pflanzen, die sonst nördlich der Alpen selten sind. Die Schönheit des Flusstals war schon früh bekannt. 1720 wurde bei Weltenburg eine barocke Klosterkirche gebaut. Von dort kann man den Donaudurchbruch am besten bewundern und anschließend in der Gaststätte einkehren.

Fasslwirtschaft

Bier direkt im Fass genießen

Ein besonderer Ort zur Einkehr ist die sogenannte „Fasslwirtschaft“ am Kristallmuseum. Über 40 Biersorten aus allen Teilen der Welt sowie herzhafte Kleinigkeiten und deftige Brotzeiten stehen hier auf der Karte. Ganz günstig ist das Angebot nicht, dafür ist das Ambiente aber recht einmalig. Wenn man Glück hat, ergattert man einen Platz in einem der über 100 Jahre alten Bierfässer, die mit Sitzbänken und Tischen ausgestattet wurden. Andernfalls kann man sein Bier aber auch an normalen Tischen in der urigen Stube oder dem Biergarten genießen.

Wallhalla

Der „Ruhmestempel der Deutschen“

Nach den Napoleonischen Kriegen wurde Deutschland von einer Welle des Nationalismus erfasst. Dass zuvor der bayerische Kurfürst und der Rheinbund mit den Franzosen paktiert hatten, wurde jetzt als tiefe Schmach empfunden. Überall in Deutschland wurde nach nationaler Identität gesucht – in Märchen, in der Sprache und der gemeinsamen Vergangenheit. Auch Ludwig I. von Bayern ließ eine Serie von Marmorbüsten „rühmlich ausgezeichneter Teutscher“ erschaffen. In der Wallhalla, dem „Ruhmestempel der Deutschen“, fand seine Sammlung schließlich Platz. Der knapp 50 Meter lange Bau auf einem Hügel über der Donau ist dem Athener Parthenon nachempfunden. Im nördlichen Giebelfeld ist die Schlacht im Teutoburger Wald dargestellt; auf der Südseite „Teutschlands Befreyung im Jahr 1814“. In der Mitte Germania, der sich huldigend die Teilstaaten nähern.

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