Neuhardenberg: Schinkel-Schloss mit aufregender Geschichte

Neuhardenberg

Erstrahlt in altem Glanz: Schloss Neuhardenberg

Erstrahlt in altem Glanz: Schloss Neuhardenberg

Schinkel-Schloss mit aufregender Geschichte

Der Aufstieg Neuhardenbergs begann nach dem 30-jährigen Krieg, als Dorothea von Brandenburg, zweite Ehefrau des Großen Kurfürsten, drei heruntergekommene Rittergüter westlich der Oder aufkaufte. Einer ihrer Erben, König Friedrich II., verschenkte das Gut an seinen Rittmeister, der ihm im Siebenjährigen Krieg das Leben gerettet hatte. 1786 wurde mit dem Bau eines Schlosses begonnen, das knapp 50 Jahre später schon wieder im klassizistischen Stil von keinem geringeren als K.F. Schinkel umgebaut wurde. Den Landschaftsgarten legte Hermann von Pückler an. 1944 war es im Besitz von Carl-Hans Graf von Hardenberg, der am Attentat auf Hitler teilgenommen hatte. Nach seiner Enteignung durch die Behörden der DDR wurde es in „Marxwalde“ umbenannt und diente als LPG und Schule. Heute erstrahlt das Schloss im alten Glanz. In den Sommermonaten finden dort Ausstellungen und Konzerte statt.



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Sehenswürdigkeiten Neuhardenberg

Altlewin

Frischer Fisch und Anekdoten

Der Gasthof und Pension Zum Alten Fritz liegt in Altlewin. Er gilt vielen Berlinern inzwischen als Geheimtipp, weil man dort in ländlicher Umgebung „einfaches Essen und ehrliches Bier“ bekommt. Der Inhaber ist knorriger Ostdeutscher der viele Geschichten erzählen kann. Sehr empfehlenswert ist der frisch gefangene Oderfisch.

Seelow

Letzte Schlacht zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs rückte die kleine Stadt Seelow im westlichen Oderbruch einmal ins Zentrum der Weltgeschichte. Auf den Seelower Höhen fand eine der größten Schlachten zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht statt. Nach hohen Verlusten auf beiden Seiten konnten sich endlich die sowjetischen Streitkräfte den Weg nach Berlin freikämpfen, das sie wenige Tage später einnahmen. Eine Gedenkstätte mit einer sowjetischer Monumentalplastik verherrlicht den finalen Siegeszug. Weniger martialisch wirkt der Friedenswald von 1991, in dem der vielen russischen und deutschen Toten gedacht wird.

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