Donaueschingen: Wo die Donau entsteht

Donaueschingen

Wo die Donau entspringt: Donaueschingen

Wo die Donau entspringt: Donaueschingen

Wo die Donau entsteht

Die Stadt liegt auf dem Hochplateau der Baar zwischen dem Scharzwald und der Schwäbischen Alb. Bekannt ist Donaueschingen als Ort der Donauquelle. Dabei entspringt der Fluss nicht aus einer Quelle, sondern aus zwei Bächen, der Brigach und der Breg. Heute liegt der Zusammenfluss in einem Schlosspark und wird von einem Becken eingefasst. Die Figuren stellen die Baar und die junge Donau dar. Die Donau ist jedoch nur eine kurze Strecke sichtbar, bis zu ihrer ersten Versickerung bei Immendingen. Ein Teil des Donauwassers strömt dann unterirdisch durch das lockere Kalkgestein und tritt erst zwölf Kilometer weiter im Achtopf wieder aus.



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Sehenswürdigkeiten Donaueschingen

Gailingen

Erholungsort zwischen Rhein und Rauhenberg

Auf der Nordseite des Hochrheins liegt der zu Deutschland gehörende Erholungsort Gailingen am Fuß des bewaldeten Rauhenbergs. Die historische Holzbrücke über den Rhein, die auch das Wahrzeichen des Ortes ist, führt auf die Schweizer Seite. Für ein Picknick eignet sich der Rheinuferpark. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Jüdischen Museum, das über jüdische Kultur und Geschichte am Bodensee und am Hochrhein informiert.

Aachtopf

Größte Quelle Deutschlands

Der Aachtopf gilt als die wasserreichste Quelle Deutschlands. Sie bildet den Fluss Aach, der bei Radolfzell in den Bodensee mündet. Das Quellwasser, das dort an die Oberfläche dringt, stammt aus der Donau, die 12 Kilometer entfernt teilweise versickert, unterirdisch weiterfließt und dabei sogar die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer unterquert. Unterhalb des Aachtopfes gibt es eine Höhle, die seit 1980 erforscht wurde. Dabei gab es 2017 einen sensationellen Fund: ein weitgehend pigmentlosen und blinden Höhlenfisch, der bisher der einzig bekannte seiner Art in Europa ist.

Beuron

Barockirche in phantastischem Ambiente

Der Wallfahrtsort Beuron liegt mitten in einer romantischen Burgen- und Flusslandschaft. Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und hat als Erzabtei den Orden maßgeblich geprägt – insbesondere die liturgischen Gesänge. Prachtvoll ist die Barockkirche St. Martin und St. Maria. Vom Knopfmacherfelsen hat man den besten Blick auf das Kloster und die Donau.

Donauversickerung

Wo die Donau im Erdboden verschwindet

Zwischen Immendingen und Möhringen versickert ein Teil des Donauwassers im Boden. Unterhalb der Versickerungsstellen führt die Donau merklich weniger Wasser, an manchen Tagen ist das Flussbett sogar völlig leer. Unterirdisch fließt das Wasser weiter durch löchriges Karstgestein und tritt erst 12 Kilometer südlich im Aachtopf wieder ans Tageslicht. Wie sich die Versickerung zukünftig entwickelt, ist unter Geologen umstritten. Jährlich werden 7000 Tonnen Kalk ausgespült, so dass die Kanäle immer weiter werden.. Einige Geologen rechnen damit, dass die Obere Donau völlig austrocknet. Andrere rechnen mit unterirdischen Zusammenstürzen, die das Versickern eher behindern könnten.

Feldberg

Weitblicke auf dem höchsten Berg des Schwarzwaldes

Der Feldberg ist mit 1.493 Metern Höhe nicht nur der höchste Berg des Schwarzwaldes, sondern auch von Deutschland außerhalb der Alpen. Rund um den Gipfel mit seiner subpolaren Vegetation ist ein Naturschutzgebiet eingerichtet. Besonders bei Inversionswetterlage im Winter hat man einen sensationellen Fernblick. Dann türmen sich jenseits des Wolkenmeeres die Vogesen auf, während im Süden die schneebedeckten Alpen glitzern – von der Zugspitze bis zu den Berner Oberalpen. Im Haus der Natur, das zudem als Verwaltungssitz des Naturparks Südschwarzwald dient, gibt es eine interaktive Dauerausstellung. Hinter dem Haus beginnt der Naturerlebnispfad „Der Wichtelpfad im Auerhahnwald“. (hin und zurück: 2,2 Kilometer, 0:45 Stunden, auf und ab 60 Meter)

Hohentwiel

Aussicht vom Bodensee bis zu den Schweizer Alpen

Hoch über den Bodensee erhebt sich der Hausberg von Singen, der von einer Ruine gekrönt wird. Der 693 Meter hohe Hohentwiel bietet großartige Aussicht: Von der eindrucksvollen Festung schweift der Blick vom Bodensee über die sanften Hügel des Hegaus bis zur Gipfelkette der Schweizer Alpen. Seit 9.000 Jahren siedeln Menschen an den Hängen des vulkanischen Bergs. Bauern aus der Jungsteinzeit, Künstler aus der Bronzezeit und die Kelten haben ihre Spuren hinterlassen. Ein etwa einstündiger Spazierweg führt aus der Innenstadt von Singen zum Gipfel.

Kloster Rheinau

Märchenkirche auf einer Rheininsel

Die ehemalige Benediktinerabtei liegt märchenhaft schön auf einer Rheininsel in der Schweizer Gemeinde Rheinau. Sie wurde etwa 778 gegründet und 1862 aufgehoben. Von 1867 bis 2000 war in den Klostergebäuden eine psychiatrische Klinik untergebracht. Heute wird das frühere Klostergebäude durch die Spirituelle Weggemeinschaft genutzt. Die barocke Klosterkirche ist ein Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Franz Beer. Im Sommer finden die Rheinauer Konzerte statt.

Nähere Informationen:
www.rheinauerkonzerte.ch

Mauenheim

Bioenergiedorf an ehemaligem Vulkan

Gut fünf Kilometer südlich der Donau liegt Mauenheim, das sich stolz Bioenergiedorf nennt, da es sich vollständig aus erneuerbarer Energie versorgen kann. Den Anfang machten zwei Bauern mit einer Biogasanlage. Heute gibt es ein ausgetüfteltes System, das auch im Winter genug Wärme liefert. Man kann den Besuch mit einem Spaziergang über den Höwenegg verbinden. Der nördlichste der Hegau-Vulkane war vor sieben Millionen Jahren aktiv und ist reich an Fossilien.

Zur Website:
www.bioenergiedorf-mauenheim.de.

Rheinfall

Wasserreichster Wasserfall Europas

Der Rheinfall von Schaffhausen ist mit 23 Metern zwar bei weitem nicht der höchste, aber der wasserreichste Wasserfall Europas. Über eine Breite von 150 Metern stürzen durchschnittlich knapp 400 Kubikmeter Wasser hinab. Er ist erst vor 15.000 Jahren entstanden, als der Rhein während der letzten Eiszeit mehrmals seinen Lauf veränderte. Auf ausgebauten Wegen erreicht man auf beiden Rheinseiten Aussichtsplattformen. Am Rheinfallbecken in Neuhausen am Rheinfall liegt das Schlösschen Wörth. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch am mittleren Felsen absetzen lassen.

Rund um die Küssaburg

Zwischen Wutach und Rhein zur markanten Trutzburg

Durch die Ausläufer des Schwarzwaldes führt diese leichte Wanderung zwischen Wutach und Rhein zur Küssaburg, der markanten Trutzburg hoch über dem Rheintal. Startpunkt ist im malerischen Tiengen. Der Rückweg führt durch romantische Flusstäler.

Titisee

Badesee inmitten herrlicher Wälder

Der See südwestlich inmitten herrlicher Wälder gilt der Sage nach als Gewässer von unermesslicher und unmerkbarer Tiefe. Beim Versuch des Ausmessens ertönt aus der Tiefe eine Stimme: „Ergründest Du mich, so ersäufe ich Dich.“ Tatsächlich ist der Eiszeitsee auf einer Höhe von 850 Metern nur 20 Meter tief. In seinem nährstoffarmen Wasser leben große Raubfische wie Zander, Hechte und Seeforellen, daneben Aale und viele Kleinfischarten. Um den zwei Kilometer langen See führt ein Wanderweg. Schwimmen, Segeln und Tretbootfahren sind möglich.

Waldlehrpfad Häusern

Von den Lebensgemeinschaften im Hochschwarzwald

Über 50 Schautafeln informieren über die Lebensgemeinschaften im Mischwald, darunter die Fledermäuse, die Waldpilze und die Vogelwelt im Hochschwarzwald. Wer will, kann an einem Waldquiz teilnehmen. Der Weg beginnt am Felsenweg. Von dort geht es über den Scheibenfelsen bis zum Sportplatz von Häusern. Am Sportplatz vorbei, folgen wir weiter der Beschilderung. Optional ist ein kurzer Abstecher zum Fuchsfelsen. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick. Durch die Goldegasse geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt. (hin und zurück: 2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Windberghochtal

Auf den Spuren von Köhlern und Glasträgern

Seit dem 12. Jahrhundert gibt es im abgelegenen Windberghochtal Glashütten, deren zerbrechliche Produkte mit großer Vorsicht quer durch den Schwarzwald transportiert wurden. Darauf waren die Glasträger mit ihren besonderen „Rucksackschränken“ spezialisiert. Die Wanderung kommt an mehreren Hütten vorbei und führt zugleich durch eine grandiose Begwildnis mit Wasserfällen und Urwald. Bei gutem Wetter hat man einen herrlichen Ausblick bis zu den Alpen. (hin und zurück: 14,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 372 Meter)

Zwischen Feldberg und Feldsee

Wanderung mit Schwarzwälder Vesper

Am Fuße des Feldbergs, eingerahmt von steilen Wänden und dichtem Wald, befindet sich der Feldsee, der ebenso wie der umgebende Bannwald unter Naturschutz steht. Mehrere Sagen ranken sich um den dunklen See, der bis zu 32 m tief ist. Die Tour führt vom Vorgipfel des Feldbergs, dem Seebuck (ein Abstecher zum Hauptgipfel ist von dort ohne große Orientierungsprobleme machbar), zum Feldsee und zum Raimartihof. Im Raimartihof laden gleich drei rustikal eingerichtete Bauernstuben zu einem stilvollen Schwarzwälder Vesper. Weitere Einkehrmöglichkeiten sind die Seebuck-Hütte, die sich an der Talstation des Sesselliftes befindet und an der man zwei Mal auf der Tour vorbeikommt sowie mehrere Restaurants im Feldberger Hof. (hin und zurück: 10,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 516 Meter)

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