Ingolstadt: Von Herzögen und Autos

Ingolstadt

Von Stadtmauer umgeben: Altstadt von Ingolstadt

Von Stadtmauer umgeben: Altstadt von Ingolstadt

Von Herzögen und Autos

Die Stadt am Südrand der Fränkischen Alb hat eine glanzvolle Geschichte als Residenz und Festung der Herzoge von Bayern, was sich in der prächtigen Architektur widerspiegelt. Die Altstadt ist weitgehend erhalten, ebenso die Stadtmauer. Sehenswert sind dort vor allem das Alte Rathaus und die Spitalkirche aus dem 15. Jahrhundert. Heute ist Ingolstadt die fünftgrößte Stadt Bayerns und Sitz der Audi-Werke. Das Audi-Museum präsentiert Oldtimer – Motorräder und Autos gleichermaßen.



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Sehenswürdigkeiten Ingolstadt

Bad Gögging

Erholung in den Limes-Thermen

Bereits die Kelten sollen die Schwefelquellen bei Bad Gögging genutzt haben – zu kultischen Zwecken. Sicher ist, dass die Römer den Ort zum Bad ausgebaut haben, an dem sich die geplagten Limes-Soldaten erholen konnten. Es dauerte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, ehe der Badebetrieb wieder aufgenommen wurde. Im heutigen Gasthaus Alter Wirt konnten zu Zeiten des Wildbads Gögging Badekuren genommen werden. Heute stehen dort die Limes-Thermen mit 1.000 Quadratmetern Wasserfläche und vielen Anwendungen rund um Schwefelwasser und Naturmoor. Auch Radfahrer sind willkommen.

Donaudurchbruch

Senkrechte Felsen, dramatische Landschaft

Bei Weltenburg hat sich die Donau über eine Länge von fünf Kilometern einen Weg durch das Kalkgebirge des Fränkischen Jura gebrochen. Der Abschnitt gehört zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Deutschlands. Die Felsen sind senkrecht und fast 100 Meter hoch. In den Klippen wachsen wärmeliebende Pflanzen, die sonst nördlich der Alpen selten sind. Die Schönheit des Flusstals war schon früh bekannt. 1720 wurde bei Weltenburg eine barocke Klosterkirche gebaut. Von dort kann man den Donaudurchbruch am besten bewundern und anschließend in der Gaststätte einkehren.

Eichstätt

Fürstbischöfliche Residenz im idyllischen Altmühltal

Die Stadt an der Altmühl wird überragt von der imposanten Willibaldsburg, wo sich schon in keltischer Zeit eine Festung befand. Prägend war über Jahrhunderte der Katholizismus. Der Heilige Willibald gründete 741 den Ort als Missionskloster. Die Häuser scharen sich um den romanischen Dom St. Salvatius, der über dem dreieckigen Marktplatz wacht. Glanzpunkt der Altstadt aber ist die fürstbischöfliche Residenz aus der Barockzeit, die heute das Landratsamt beherbergt. Der Residenzplatz davor gehört zu den schönsten Plätzen Deutschlands. In der frühen Neuzeit war Eichstätt ein Zentrum des Aberglaubens und der Hexenverfolgung. Allein von 1617 bis 1630 wurden 141 Frauen und 26 Männer wegen Hexerei hingerichtet.

Jagdschloss Grünau

Vom Jagdschloss zum Naturschutzzentrum

Das Jagdschloss Grünau liegt etwa sieben Kilometer östlich von Neuburg an der Donau im größten zusammenhängenden Auwaldgebiet Mitteleuropas. Es wurde um 1530 begonnen und war ursprünglich nur ein Wohnturm für die Ehefrau des Wittelsbacher Pfalzgrafen. Später wurde die Anlage zu einem Wasserschloss erweitert. Die Gräben sind aber wieder zugeschüttet. Seit 2008 ist das Auenzentrum Neuburg hier untergebracht. Eine Ausstellung informiert über die Pläne des Naturschutz-Großprojektes.

Neuburg an der Donau

Vom römischen Grenzposten zur kurfürstlichen Residenz

Neuburg wird beherrscht vom Schloss am Ostrand des Stadtbergs. Bereits die Römer hatten hier ein einfaches Castrum aus Holz und Lehm. Es gehörte zu einer Kette von Militärlagern, das die Donaugrenze gegen Germanien sichern sollte. Mit dem Wegfall der Grenze verfiel die primitive Burg. Erst im 16. Jahrhundert kam eine deutliche Belebung, als Neuburg Residenz einer Wittelsbacher Adelslinie wurde. Ein Jahr lang war Neuburg sogar die Residenz der Kurpfalz, bevor der Sitz nach Heidelberg verlegt wurde.

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