Ingolstadt: Von Herzögen und Autos
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Ingolstadt

Von Stadtmauer umgeben: Altstadt von Ingolstadt

Von Stadtmauer umgeben: Altstadt von Ingolstadt

Von Herzögen und Autos

Die Stadt am Südrand der Fränkischen Alb hat eine glanzvolle Geschichte als Residenz und Festung der Herzoge von Bayern, was sich in der prächtigen Architektur widerspiegelt. Die Altstadt ist weitgehend erhalten, ebenso die Stadtmauer. Sehenswert sind dort vor allem das Alte Rathaus und die Spitalkirche aus dem 15. Jahrhundert. Heute ist Ingolstadt die fünftgrößte Stadt Bayerns und Sitz der Audi-Werke. Das Audi-Museum präsentiert Oldtimer – Motorräder und Autos gleichermaßen.



Sehenswürdigkeiten Ingolstadt

Bad Gögging

Erholung in den Limes-Thermen

Bereits die Kelten sollen die Schwefelquellen bei Bad Gögging genutzt haben – zu kultischen Zwecken. Sicher ist, dass die Römer den Ort zum Bad ausgebaut haben, an dem sich die geplagten Limes-Soldaten erholen konnten. Es dauerte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, ehe der Badebetrieb wieder aufgenommen wurde. Im heutigen Gasthaus Alter Wirt konnten zu Zeiten des Wildbads Gögging Badekuren genommen werden. Heute stehen dort die Limes-Thermen mit 1.000 Quadratmetern Wasserfläche und vielen Anwendungen rund um Schwefelwasser und Naturmoor. Auch Radfahrer sind willkommen.

Burg Prunn

Bilderbuchburg an der Altmühl

Wie eine märchenhafte Ritterburg thront Burg Prunn auf einem rund 70 Meter hohen Jurafelsen oberhalb des gleichnamigen Örtchens. Weithin sichtbar prangt ein Wappen, ein weißes Pferd auf rotem Grund, auf der Mauer. Es handelt sich um das Familienwappen der Fraunberger vom Haag, die als Burgherren über zwei Jahrhunderte maßgeblich die Ausgestaltung des Bauwerks vorangerieben haben.
Ein steiler Fußweg führt aus dem Dorf hinauf zur Burganlage, die gegen ein Eintrittsgeld besichtigt werden kann. Themenführungen bieten einen Einblick in das alltägliche Leben auf der Burg im Laufe der Zeit.

Donaudurchbruch

Senkrechte Felsen und dramatische Landschaft an der Weltenburger Enge

Bei Weltenburg hat sich ein Nebenarm der Urdonau über eine Länge von fünf Kilometern einen Weg durch das Kalkgebirge gebahnt, das sich als ein Relikt der Korallenriffe des urzeitlichen Meers bewahrt hatte. Der Abschnitt, der als Weltenburger Enge bezeichnet wird, gehört zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Deutschlands. Die Felsen streben geradezu senkrecht in die Höhe. In den Klippen wachsen wärmeliebende Pflanzen, die sonst nördlich der Alpen selten sind. Die Schönheit des Flusstals war schon früh bekannt. 1720 wurde bei Weltenburg eine barocke Klosterkirche gebaut. Von dort kann man den Donaudurchbruch am besten bewundern und anschließend in der Gaststätte einkehren.

Fasslwirtschaft

Bier direkt im Fass genießen

Ein besonderer Ort zur Einkehr ist die sogenannte „Fasslwirtschaft“ am Kristallmuseum. Über 40 Biersorten aus allen Teilen der Welt sowie herzhafte Kleinigkeiten und deftige Brotzeiten stehen hier auf der Karte. Ganz günstig ist das Angebot nicht, dafür ist das Ambiente aber recht einmalig. Wenn man Glück hat, ergattert man einen Platz in einem der über 100 Jahre alten Bierfässer, die mit Sitzbänken und Tischen ausgestattet wurden. Andernfalls kann man sein Bier aber auch an normalen Tischen in der urigen Stube oder dem Biergarten genießen.

Jagdschloss Grünau

Vom Jagdschloss zum Naturschutzzentrum

Das Jagdschloss Grünau liegt etwa sieben Kilometer östlich von Neuburg an der Donau im größten zusammenhängenden Auwaldgebiet Mitteleuropas. Es wurde um 1530 begonnen und war ursprünglich nur ein Wohnturm für die Ehefrau des Wittelsbacher Pfalzgrafen. Später wurde die Anlage zu einem Wasserschloss erweitert. Die Gräben sind aber wieder zugeschüttet. Seit 2008 ist das Auenzentrum Neuburg hier untergebracht. Eine Ausstellung informiert über die Pläne des Naturschutz-Großprojektes.

Neuburg an der Donau

Vom römischen Grenzposten zur kurfürstlichen Residenz

Neuburg wird beherrscht vom Schloss am Ostrand des Stadtbergs. Bereits die Römer hatten hier ein einfaches Castrum aus Holz und Lehm. Es gehörte zu einer Kette von Militärlagern, das die Donaugrenze gegen Germanien sichern sollte. Mit dem Wegfall der Grenze verfiel die primitive Burg. Erst im 16. Jahrhundert kam eine deutliche Belebung, als Neuburg Residenz einer Wittelsbacher Adelslinie wurde. Ein Jahr lang war Neuburg sogar die Residenz der Kurpfalz, bevor der Sitz nach Heidelberg verlegt wurde.

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