Vulkaneifel: Krater, Basaltsäulen und Maare

Vulkaneifel

Meerfelder Maar in der Vulkaneifel

Meerfelder Maar in der Vulkaneifel

Krater, Basaltsäulen und Maare

Die Landschaft zwischen Daun und Gerolstein ist durch Vulkankrater und Basaltablagerungen geprägt. Besonders charakteristisch sind die Maare, wie man die Seen nennt, die sich in den Kratern gebildet haben. Die jüngsten von ihnen sind nur wenig älter als 11.000 Jahre. Die malerischen Seen faszinieren vor allem Geologen, die in den Ascheablagerungen Fossilien entdecken und Rückschlüsse auf Landschafts- und Klimaveränderungen ziehen können.



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Sehenswürdigkeiten Vulkaneifel

Birgel

Historische Wassermühle

Das Dorf im Naturpark Vulkaneifel an der oberen Kyll ist vor allem wegen seiner historische Wassermühle aus dem 13. Jahrhundert interessant. Angeschlossen ist ein Mühlenmuseum mit Schneide-, Öl- und Senfmühle und Schnapsbrennerei. Das Restaurant eignet sich für eine Pause.

Gerolstein

Mineralquelle am Fuß der Gerolsteiner Dolomiten

Die Kleinstadt an der Kyll ist bekannt für ihre Mineralquelle, die bereits von den Kelten genutzt wurde. Die Siedlung geht wohl zurück auf die Burg Gerhardsstein aus dem 11. Jahrhundert, die heute Löwenburg heißt und in Ruinen liegt. Interessant ist die Umgebung: Gerolstein liegt am Fuß der Gerolsteiner Dolomiten, die ein Teil der Vulkaneifel sind. Dort gibt es einen Felsenweg, der zu einem schönen Aussichtspunkt führt.

Hillesheim

Spaziergang auf der Stadtmauer

Der historische Ortskern von Hillesheim ist von einer gut erhaltenen und restaurierten Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umgeben. Sie ist über einen Wehrgang begehbar. Im Jahr 943 erstmals urkundlich erwähnt, wurde in den Jahren 1250 bis 1280 von Johann I. von Reifferscheid, einem Nachkommen Karls des Großen, ein Kloster gebaut. Das Stadtgebiet von Hillesheim ist nahezu kreisrund, vom historischen Stadtkern aus breitete es sich in alle Richtungen aus.

Kasselburg

Zentrum eines Adler- und Wolfsparks

Die Burg aus dem 12. Jahrhundert thront auf einem fast 500 Meter hohen Basaltstock am Rand der Vulkaneifel. Charakteristisch ist der 37 Meter hohe Doppelturm, der Besuchern offen steht und eine gute Aussicht auf die Umgebung bietet. Die Burg ist Teil des Adler- und Wolfsparks Kasselburg. Verschiedenen Greifvögel werden in Käfigen gehalten, die dem alten Gemäuer der Kernburg eingepasst wurden. Täglich findet eine Fütterung der Timberwölfe und an manchen Tagen auch eine Greifvogel-Flugschau statt.

Bertradaburg

Die Höhenburg liegt weithin sichtbar auf einem Felssporn hoch über dem Dorf Mürlenbach. Sie wurde auf den Resten eines römischen Kastells errichtet, das vermutlich zum Schutz der Römerstraße Trier–Köln diente. In der Burg soll Bertrada, die Mutter Karls des Großen gelebt haben. Sicher ist, dass sie im 13. Jahrhundert als Landesfestung der Reichsabtei Prüm ausgebaut wurde. Von 1794 bis 1802 wurde die durch die französischen Revolutionstruppen besetzt und beschädigt. Heute ist sie in Privatbesitz.

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