Greifswald: Eine Zeitreise in die Hanse- und Schwedenzeit

Greifswald

Wie vor hundert Jahren: Altstadt von Greifswald

Wie vor hundert Jahren: Altstadt von Greifswald

Eine Zeitreise in die Hanse- und Schwedenzeit

Die altehrwürdige Hanse- und Universitätsstadt zählt zu den schönsten Städten an der Ostseeküste. Sie liegt an der Mündung des Flusses Ryck in den Greifswalder Bodden. Die Hansezeit und die Schwedenherrschaft haben überall kunsthistorische und architektonische Spuren hinterlassen. Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Stadt von Bomben und Zerstörung verschont. Während der DDR-Zeit wuchsen Plattenbauen an der Peripherie, aber die Altstadt verfiel in einen Dornröschenschlaf. Heute ist sie schöner denn je. Die Klosterruine Eldena, der Dom St. Nicolai oder die Wiecker Holzbrücke stehen noch so da, wie Caspar David Friedrich, der berühmteste Sohn der Stadt, sie gemalt hat.



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Sehenswürdigkeiten Greifswald

Kloster Eldena

Geheimnisumwittertes Caspar-David-Friedrisch-Motiv

1199 wurde das Kloster von dänischen Zisterziensermönchen gegründet, nachdem ihre erste Klostergründung in einem dänisch-brandenburgischen Scharmützel in Flammen aufgegangen war. Aus der Ansiedlung rund um das Kloster Eldena ging im 13. Jahrhundert die Stadt Greifswald hervor. Die Errichtung der Gebäude zog sich über Jahrhunderte hin. Kurz nach Fertigstellung der Westfassade kam die Reformation, in der das Kloster säkularisiert wurde und die Kirche funktionslos wurde. Nach Beschädigungen im 30-jährigen Krieg ließen die Schweden die Kirche vollends verfallen. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der romantische Maler Caspar David Friedrich die Ruine und war sofort fasziniert. Seine Bilder rückten die Kirche wieder ins öffentliche Bewusstsein. Heute führt die Route der Norddeutschen Romantik an der Kirche vorbei.

Koos

Vögel, Wölfe, Wasserbüffel auf Naturschutzinsel

Die zweitgrößte Insel im Greifswalder Bodden hat nur acht Einwohner und ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Grund dafür ist der Naturschutz. Koos ist Europäisches Vogelschutzgebiet und ein Eldorado für Ornithologen. Nur ein Teil wird saisonal beweidet – mit Uckermärker Rindern, Wasserbüffeln und Gotlandschafen. Mehrfach wurden auf der Insel Schafe gerissen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Wolf der Verursacher war.

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