Schönau am Königssee: Umschlossen von den Berchtesgadener Alpen
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Schönau am Königssee

Belliebter Urlaubsort: Schönau am Königssee

Belliebter Urlaubsort: Schönau am Königssee

Umschlossen von den Berchtesgadener Alpen

Fjordähnlich liegt der Königssee, umschlossen von den Berchtesgadener Alpen, im äußersten Südosten Deutschlands. Bis zu 190 Meter tief reicht sein smaragdgrünes Wasser und an seinem nördlichen Ufer erstreckt sich die Urlaubsregion Schönau am Königssee. Das Panorama sowie die firsche Bergluft locken zu verschiedensten Aktivitäten unter freiem Himmel. Ein beliebtes Ausflugsziel für Bootsausflüge und ambitionierte Wandertouren ist die Wallfahrtskirche St. Bartholomä, die auf der Halbinsel Hirschau liegt.



Sehenswürdigkeiten Schönau am Königssee

Berchtesgaden

Vom Salzbergwerk zum Führersperrgebiet

Der Ort mit knapp 8.000 Einwohnern liegt malerisch in einem Kessel, umringt von hohen Bergen. Die Siedlung ist im 11. Jahrhundert aus einer Klosterstiftung hervorgegangen. Das Stift hatte die Forsthoheit und die Schürfrechte auf Salz und Metall, was zu einem frühen Aufschwung geführt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Feriengäste. Während des Nationalsozialismus wurde Berchtesgaden zum „Führersperrgebiet“ erklärt. Rund um den Markt reihen sich mittelalterliche Häuser aneinander, die mit Fresken prächtig verziert sind. Das nahe gelegene Wittelsbacher Schloss beherbergt heute ein Museum.

Mehr Info:
www.berchtesgaden.de

Berchtesgadener Almenerlebnisweg

Lehr- und Aussichtspfad über alpine Steige

Die Wanderung führt durch die Geschichte der Almwirtschaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informationstafeln über das Almwesen informieren. Herrliche Ausblicke auf die Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befestigte Alm- und Forstwege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Trittsicherheit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Fuschlsee

Reizvoller See in der Voralpenregion

Das Salzkammergut am Fuß der Alpen bei Salzburg gehört zu den schönsten Landschaften Europas. Mittel- und Hochgebirge, Schluchten, Steilwände und über 40 Seen wechseln einander ab. Hinzu kommen ungezählte barocke Kirchen und Abteien, Schlösser und malerische Städte wie St. Gilgen oder Bad Ischl, weshalb die UNESCO das ganze Gebiet zum Welterbe erklärt hat. Der Fuschlsee liegt mitten im Salzkammergut und nur 30 Kilometer von Salzburg entfernt. Er gehört mit fünf Kilometern Länge zu den kleineren Seen und ist daher weniger bekannt als der Mond- oder der Attersee, wenn auch nicht weniger reizvoll.

Hohensalzburg

Mächtige Festung auf einem Felsen

Hoch über der Stadt thront die Festung aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist das Wahrzeichen von Salzburg und mit über 7.000 Quadratmetern Fläche eine der größten Burganlagen Europas. Die Lage auf einem Felsen über der Salzach war ideal, um ein weites Umland zu überwachen. Auch heute hat man von dort den besten Blick auf Salzburg. Auch das Innere der Festung ist sehenswert. Im Goldenen Saal finden regelmäßig Konzerte statt. Wem der Anstieg zur Burg zu beschwerlich ist, kann die Festungsbahn nehmen.

Zur Website:
www.salzburg-burgen.at

Königssee

Wilde Schönheit am Fuße des Watzmanns

Eingezwängt zwischen steil aufragenden Gebirgshängen erstreckt sich der fjordartige See am Fuß des Watzmanns. Er ist 200 Meter tief und gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands. An seinem Ostufer führt ein Fußweg zum Malerwinkel, der seit Jahrhunderten zahllose Maler anlockt. Dort hat man eine grandiose Sicht auf den See, die Halbinsel St. Bartholomä und die Schönfeldspitze. Von der Bootsanlegestelle am Ufer fahren Schiffe zum Südende des Sees. Von dort gelangt man zu Fuß weiter zum Obersee.

Obersalzberg

Hitlers Privatberg

Ab 1923 war der Obersalzberg das Feriendomizil Adolf Hitlers und wurde ab 1933 zum Führersperrgebiet ausgebaut, in dem fast alle Nazigrößen ihr eigenes Haus hatten; der überwiegende Teil davon ist heute gesprengt. Nahe dem ehemaligen Berghof informiert ein Museum über die Bedeutung des Obersalzbergs in der Nazizeit. Von dort geht es die abenteuerliche Kehlsteinstraße bergauf. Vom Ende der Straße führt ein Fußgängertunnel tief in den Berg zu einer düsteren Halle. Dort fahren Aufzüge nach oben zum Gipfel, wo das Kehlsteinhaus steht, das auf Befehl und nach den Vorstellungen Hitlers gebaut wurde und eine überwältigende Aussicht genießt. Ein perfektes Beispiel für Einschüchterungsarchitektur.

Nähere Informationen:
www.obersalzberg.de

Ramsauer Schattseitweg

Durch den Zauberwald zum Hintersee

Die abwechslungsreiche Wanderung führt auf dem Schattseitweg vom Gasthof Oberwirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Gletscherquellen, die vom Schmelzwasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueisgletschers am Hochkalter gespeist werden. Nachdem man die Marxenklamm durchquert hat, durch die ein reißendes Wildwasser rauscht, geht man auf einem Naturlehrpfad durch den Zauberwald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

Ruhpolding

Vom Leben der Holzknechte im Chiemgau

Die Kleinstadt im Tal der Weißen Traun ist seit über hundert Jahren der beliebteste Ferienort in den Chiemgauer Alpen. Das liegt vor allem an der Pfarrkirche St. Georg, die mit der Ruhlpoldinger Madonna von 1230 als die schönste Dorfkirche Oberbayerns gilt. Im Heimatmuseum ist alpenländische Volkskunst ausgestellt, im Holzknechtmuseum wird der Alltag der Holzknechte im Chiemgau dokumentiert. Am Rauschberg ist ein Alpenlehrpfad eingerichtet.

Rund um den Fuschlsee

Idyllischer Uferspaziergang mit Bademöglichkeit

Der „Sehweg“ ist ein einfacher Spaziergang. Wem der ganze Rundwanderweg zu lang erscheint, kann auf halbem Weg mit der „Zille“ den Fuschlsee überqueren. Der Weg führt meist am Ufer entlang. Schautafeln informieren über Wiesen-, Baum- und Waldtypen. Im Sommer laden die Buchten und Badestrände zu einem Bad im smaragdgrünen See ein (hin und zurück: 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 100 Meter).

Salzbergwerk Berchtesgaden

Mit der Schmalspurbahn in die Vergangenheit des Bergbaus

Das älteste Salzbergwerk Deutschlands fördert seit 1517 ununterbrochen Salz im sogenannten nassen Abbau. Heute arbeiten noch etwa 100 Mitarbeiter im Bergwerk, davon 50 unter Tage. Das Bergwerk ist für Besucher geöffnet. Nachdem man entsprechend eingekleidet wurde, beginnt eine Multimedia Show, die sogenannte SalzZeitReise. Mit einer 56 Zentimeter schmalen Bahn fährt man in den Berg ein. Anschließend werden die Besucher wahlweise über Treppen oder Bergmannsrutschen tiefer in die Grube bis zu einem Salzsee geführt. Nach der Fahrt mit einer Zugseilfähre über den Salzsee geht es mit der Bahn wieder nach oben zum Ausgang. Die Führung dauert etwa eine Stunde.

Nähere Informationen:
www.salzbergwerk.de

Salzburger Altstadt

Welterbe der UNESCO rechts und links der Salzach

Mitten durch Salzburg fließt die Salzach, die die Altstadt in zwei Teile teilt. Links, also westlich von ihr, liegt der eigentliche Kern der Stadt. Dort befinden sich die historischen Kirchen, die Klöster und Friedhöfe sowie der Salzburger Dom und die Getreidegasse mit Mozarts Geburtshaus. Auch das Festspielhaus und der Residenzplatz gehören zur linken Altstadt. Die rechte Altstadt ist jünger, gehört aber wegen der vielen wertvollen Bürgerhäuser und dem sehenswerten Schloss Mirabell ebenfalls zum Welterbe der UNESCO. Wer durch die Altstadt bummeln will, sollte also beide Seiten des Flusses aufsuchen.

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut

Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpenvorland hervor und bietet eine fantastische Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewältigt werden. Er gehört zu den schönsten Wanderungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnradbahn nehmen, die 1893 eröffnet wurde. Die Talstation ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Schafbergbahn:
www.schafbergbahn.at

Schloss Hellbrunn

Lustschloss eines barocken Kirchenfürsten

Am Rande von Salzburg liegt eines der schönsten Lustschlösser Österreichs. Es wurde ab 1613 vom Salzburger Fürsterzbischof unter Einbeziehung eines spätgotischen Adelshauses erbaut. Der barocke Kirchenmann scheute keine Kosten und Mühen: Er beauftragte einen italienischen Star-Architekten, der sich das toskanische Konzept der villa suburbana zum Vorbild nahm. Der Festsaal ist von oben bis unten ausgemalt. Bemerkenswert ist auch der Park mit Wasserspielen aus der Spätrenaissance. Mit seinen beweglichen Figuren und Grotten, die alle nach heidnischen Göttern benannt sind, ist die Anlage einmalig in ganz Europa.

Zur Website:
www.hellbrunn.at

Schloss Mirabell

Bescheidene Wohnstatt für die Familie des Erzbischofs

Zwar lebte der Salzburger Erzbischof qua Amt im Zölibat, aber das hielt ihn nicht davon ab, die schöne Salome Alt zur Geliebten zu nehmen. Und da er ein großzügiger Mann war, ließ er noch einen Palast für sie und die gemeinsamen 15 Kinder bauen, den er nach ihr „Schloss Altenau“ nannte. Als er 1612 wegen dieses Skandals seinen hübschen Wohnsitz mit einer Gefängniszelle auf Hohensalzburg tauschen musste, hatte es mit der Herrlichkeit ein Ende. Nachfolger als Erzbischof wurde sein tugendreicher Neffe, der die illustre Familie vertrieb und das Schloss umbenannte. Seither heißt es Mirabell. Ein baugeschichtliches Meisterwerk ist die Prunkstiege vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock. In den Wandnischen stehen Marmorskulpturen, die von der griechischen Mythologie inspiriert sind.

St. Wolfgang

Pilgerkirche über dem Wolfgangsee

Als der Heilige Wolfgang am Ende eines ereignisreichen politischen Lebens im Jahr 976 mit eigenen Händen ein Kloster baute und nebenbei mehrere Wunder wirkte, ahnte er nicht, dass aus seiner Einsiedelei einer der berühmtesten Fremdenverkehrsorte Österreichs hervorgehen sollte. Das verdankt St. Wolfgang vor allem der Wallfahrtskirche, die ihm gewidmet ist und in vollendeter Anmut über dem Wolfgangsee thront. Innen beeindruckt die spätgotische Kirche mit einem reichgeschmückten Altar, den Michael Pacher 1481 fertig gestellt hatte. Er zeigt die Muttergottes kniend vor ihrem Kind und eingerahmt von zwei Mönchen, dem heiligen Benedikt und natürlich dem heiligen Wolfgang.

Über das Wildmoos zum Eibensee

Durch ein Moor zu einem Bergsee

Der kleine Eibensee zählt zu den weniger bekannten Gewässern im westlichen Salzkammergut. Der Anstieg führt am Eibenseebach entlang durch das Naturschutzgebiet Wildmoos. Vom nahen Marienköpfl bietet sich ein herrlicher Blick auf den Fuschlsee und seine Umgebung. Der Eibensee liegt idyllisch zwischen Steilhängen, die den Wind abhalten, sodass der See oft glatt wie ein Spiegel daliegt. An heißen Tagen kann man im See wunderbar schwimmen. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 375 Meter)

Über den Grünstein nach St. Bartholomä

Wanderung und Bootsfahrt

Die großartige Wanderung beginnt am großen Parkplatz am Königssee. Erster Höhepunkt ist der Grünstein (1304 m) mit schönem Blick über den Berchtesgadener Talkessel. Von dort ist ein Übergang zur Kphrointhütte möglich. Nach einer Jausen kann man zur Kirche St. Bartholomä absteigen und mit dem Boot zum Ausgangspunkt zurückfahren. Die weltbekannte Wallfahrtskirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt malerisch auf einer Halbinsel. Angrenzend steht nebenan das ehemalige Jagdschlösschen, das heute als Gasthaus dient. (Hin: 5:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 680 Meter, nur für geübte und trittsichere Wanderer, enthält gesicherte Passagen)

Untersberg

Mit der Bergbahn auf den Hausberg

Wer dem Trubel in der Altstadt entfliehen will, kann auf einen der umliegenden Hausberge wandern. Besonders empfehlenswert ist der sagenumwobene Untersberg im Süden der Stadt. Das Massiv zwischen Berchtesgaden und Salzburg ist voller geheimnisvoller Höhlen, darunter die Schellenberger Eishöhle und die Riesending-Schachthöhle. Beide kann man besichtigen. Von St. Leonhart führt die Untersbergbahn in zehn Minuten auf den Grat und überwindet dabei 1.300 Höhenmeter. Von der Bergstation kann man zur Großen Mittagsscharte wandern. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,5 Kilometer, auf und ab: 260 Meter)

Watzmann

Der Berg ruft!

Einst herrschte der grausame König Wazemann mit Frau und Kind über das Berchtesgadener Land. Einmal zerstampfte er eine Bauernfamilie mit seinem Ross. Da fluchte die Bäuerin, Gott möge ihn samt seiner Familie zu Stein verwandeln. Sogleich tat sich die Erde auf und spuckte Feuer: der König wurde ein schauriger Berg, umringt von Nebengipfeln, die noch heute Watzmannfrau und Watzmannkinder heißen. Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer verarbeitete den Mythos in seinem Roman „Die Martinsklause“. Später faszinierte der 2.713 Meter hohe Koloss Alpinisten und Bergsteiger. Im Jahre 1800 wurde die Mittelspitze erstmals bestiegen, aber erst 1868 wurden die drei Hauptgipfel überquert. Insgesamt fanden schon über 100 Bergsteiger in den Wänden des bösen Königs ihren Tod.

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