Leitheim: Aus dem Weinbau hervorgegangen
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Leitheim

Landschaftsschutzgebiet: Donaualtwasser bei Leitheim

Landschaftsschutzgebiet: Donaualtwasser bei Leitheim

Aus dem Weinbau hervorgegangen

Leitheim liegt oberhalb der Donau. Zwischen Dorf und Fluss lieg das rund 58 Hektar große Naturschutzgebiet „Donaualtwasser bei Leitheim“. Es handelt sich hier um einen recht schmalen Uferstreifen, dessen vielfältige Vegetation verschiedenen Wasservögeln einen Lebensraum sowie einen Brutplatz bietet.
Die Geschichte des Dorfes reicht zurück bis ins 3. Jahrhundert n. Chr, als durch die Römer erste Siedlungen errichtet wurden. Es folgt eine Zeit unter der Herrschaft der der Grafen von Sualafeld. Im Jahr 1134 wird durch Grafen Heinreich II. das Kloster Kaishaim gegründet. In Leitheim entsteht einer der zwölf Bauernhöfe, die für die Weinversorgung des Klosters verantwortlich sind und im Laufe der Jahrhunderte entwickelt sich ein kleines Dorf um das ursprüngliche Ensemble aus Weingärtnerhaus, Kirche und Schloss. Letzteres dient heute als Hotel sowie als kulturelles Zentrum. Seit 1959 werden während der Sommermonate im Rokkokosaal des Schlosses die Leitheimer Schlosskonzerte ausgerichtet. 120 Zuhörer finden unter den eindrucksvollen Fresken und Stukkaturen Platz.



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Sehenswürdigkeiten Leitheim

Dillingen

Jesuitenkollegs und Hexenprozesse

Die prachtvolle Altstadt deutet darauf hin, dass Dillingen einst mehr war als eine schwäbische Kreisstadt. Jahrhundertelang hatten die Augsburger Bischöfe hier ihren Sitz. Später errichteten die Jesuiten in Dillingen ein Kolleg, das sie prunkvoll ausstatten ließen. Der „Goldene Saal“ der ehemaligen Universität beeindruckt noch heute. Zugleich war Dillingen ein Zentrum der Hexenverfolgungen. 65 Prozesse hat es zwischen 1574 und 1745 gegeben. Die meisten endeten mit einem Schuldspruch. 1994 wurde eine Gedenktafel im Dillinger Schlosshof für Barbara Zielhauser, die letzte Hexe, aufgestellt – gegen den Widerstand des Bischöflichen Ordinariats.

Jagdschloss Grünau

Vom Jagdschloss zum Naturschutzzentrum

Das Jagdschloss Grünau liegt etwa sieben Kilometer östlich von Neuburg an der Donau im größten zusammenhängenden Auwaldgebiet Mitteleuropas. Es wurde um 1530 begonnen und war ursprünglich nur ein Wohnturm für die Ehefrau des Wittelsbacher Pfalzgrafen. Später wurde die Anlage zu einem Wasserschloss erweitert. Die Gräben sind aber wieder zugeschüttet. Seit 2008 ist das Auenzentrum Neuburg hier untergebracht. Eine Ausstellung informiert über die Pläne des Naturschutz-Großprojektes.

Neuburg an der Donau

Vom römischen Grenzposten zur kurfürstlichen Residenz

Neuburg wird beherrscht vom Schloss am Ostrand des Stadtbergs. Bereits die Römer hatten hier ein einfaches Castrum aus Holz und Lehm. Es gehörte zu einer Kette von Militärlagern, das die Donaugrenze gegen Germanien sichern sollte. Mit dem Wegfall der Grenze verfiel die primitive Burg. Erst im 16. Jahrhundert kam eine deutliche Belebung, als Neuburg Residenz einer Wittelsbacher Adelslinie wurde. Ein Jahr lang war Neuburg sogar die Residenz der Kurpfalz, bevor der Sitz nach Heidelberg verlegt wurde.

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