Köln

Im Schatten des Doms: Altstadt von Köln

Im Schatten des Doms: Altstadt von Köln

Rheinische Lebensfreude im Schatten des Doms

Mit über 2.000 Jahren ist die Metropole des Rheinlands die zweitälteste Stadt in Deutschland. Sie wurde von den Römern als Front- und Soldatenstadt gegründet, da der Rhein die Grenze zwischen dem Imperium Romanum und dem unabhängigen Germanien bildete. Dem Rhein verdankte sie über Jahrhunderte auch ihre Bedeutung als Handelszentrum und Verkehrsknotenpunkt. Im Mittelalter wurde die Erzbistumsstadt einer der wichtigsten Brennpunkte abendländischer Kultur, als unter Friedrich II die aus Mailand geraubten Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln gebracht wurden. Ihnen zur Ehre wurde die mächtigste Kirche nördlich der Alpen gebaut, die erst 600 Jahre später fertig gestellt wurde. Der Kölner Dom ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt und Welterbe der UNESCO. Zusammen mit der dem Rhein zugewandten Altstadt und den zwölf romanischen Kirchen bildet er ein einzigartiges Ensemble, das einmal im Jahr vor Beginn der Fastenzeit Schauplatz von Fastelovend wird, wie die Kölner ihre typisch rheinische Ausprägung des Karnevals nennen.

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