Bremen: Vom Fischerdorf zum „Rom des Nordens“
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Bremen

Bremens Altstadt und Künstlerquartier: Schnooviertel

Bremens Altstadt und Künstlerquartier: Schnooviertel

Vom Fischerdorf zum „Rom des Nordens“

787 gründete Karl der Große an der Wesermündung die erste deutsche Bischofsstadt an der Küste. Ein halbes Jahrtausend später stand Bremen in voller Blüte: es war der Hanse beigetreten und eine ihrer wichtigsten Handelsplätze geworden. Aus dieser Zeit stammt der Marktplatz mit dem Roland, einer zehn Meter hohen Statue, die die Freiheit der Stadt symbolisiert. Dahinter steht das Rathaus, ein Renaissancebau mit prächtiger Fassade. Die schöne Altstadt – das Schnoorviertel – mit Wohnhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert ist heute ein angesagtes Künstlerviertel.



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Sehenswürdigkeiten Bremen

Bremer Stadtmusikanten

Vier ungleiche Freunde

Seit 1953 begegnet man in der Altstadt von Bremen vier ungleichen Freunden. Die etwa zwei Meter hohe Bronzestatue von Gerhard Marcks, die auf der westlichen Seite des Rathauses aufgestellt wurde, ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Es erinnert an das Volksmärchen der Bremer Stadtmusikanten, welches die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn erzählt, die gemeinsam ihrem fremdbestimmten Schicksal entfliehen und ihr Glück selbst in die Hufe, Pfoten und Läufe nehmen.
Wer ein bisschen von dem Glück des tierischen Quartetts abbekommen möchte, muss – so sagt man – die Vorderbeine des Esels umfassen. Wichtig ist dabei, wirklich beide Beine zu umfassen, nicht bloß eines.

Marktplatz

Im Herzen der Stadt

Der Marktplatz wird gesäumt von sehenswerten Gebäuden wie dem romanisch-gotischen St.-Petri-Dom oder dem historischen Rathaus aus dem frühen 15. Jahrhundert. Vor dem alten Rathaus wacht der Bremer Roland, eine steinerne Symbolfigur, seit hunderten von Jahren über Recht und Freiheit. Jährlich findet hier der Weihnachtsmarkt sowie der Kleine Freimarkt statt.
Bei allem Interessanten auf Augenhöhe lohnt es sich jedoch auch, den Blick auch einmal gen Boden zu richten. Die Pflastersteine, die 1863 in dieser Form verlegt wurden, bilden auf dem Grund das Hanseatenkreuz, das ursprünglich die Fahnen der Hanseatischen Legion zierte. Es erinnert an die Befreiungskriege zwischen 1813 und 1815, in denen die Bürgerinnen und Bürger Bremens, Hamburgs und Lübecks Seite an Seite gegen französische Truppen kämpften.

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