Trier

Vollständig erhalten: Porta Nigra von 200 v.Chr.

Vollständig erhalten: Porta Nigra von 200 v.Chr.

Älteste Stadt Deutschlands zwischen Mosel-Weinbergen

Augusta Treverorum wurde vor mehr als 2.000 Jahren gegründet und ist damit die älteste Stadt Deutschlands. Römische Baudenkmäler zeugen von der frühen Bedeutung der Stadt: Herausragend und zum Teil noch vollständig erhalten sind das Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra und die Römerbrücke. Darüber hinaus hat die Stadt an der Mosel ein schönes Umland: Die Berge und Wälder von Eifel und Hunsrück grenzen an die Weinberge an den Flüssen von Mosel, Saar und Ruwer.

Nähere Informationen:
www.trier.de



Sehenswürdigkeiten Trier


Hauptmarkt

Mittelalterlicher Kern der Altstadt

Der zentrale Platz von Trier liegt im historischen Stadtkern unmittelbar vor der Domstadt. Hier wurde im Mittelalter Markt abgehalten. Die Häuser stammen aus der Renaissance und dem Back, aber aus aus dem Klassizismus. Herausragend sind die Haputwache und die Steiße, ein Bürgerhaus, das nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Vom Hauptmarkt geht es durch die Judenpforte in die Judengasse, dem ehemaligen jüdischen Viertel der Stadt.


Kaiserthermen

Monumentale Badeanlage aus spätrömischer Zeit

Die monumentalen Überreste lassen darauf schließen, dass hier einst eine der größten Badeanlagen des gesamten Römischen Reiches gestanden haben muss. Die 19 Meter hoheh Mauerreste sind heute Welterbe der Unesco. Vermutlich hat jedoch niemals jemand in den Thermen gebadet, den bereits zur Antike wurde das Bauwerk zur Kaserne umgebaut. Stattdessen wurde weiter in den wesentlich älteren Barbarathermen in der Nachbarschaft gebadet. Heute ist das ganze Gelände ein archäologischer Park.


Karl-Marx-Haus

Geburtshaus des Trierer Philosophen

Das Haus in der Brückenstraße 10 wurde um das Jahr 1550 erbaut. Karl Marx kam hier am 5. Mai 1818 als drittes Kind des jüdischen Advokaten Heinrich Marx und seiner Ehefrau zur Welt. Die Familie lebte dort seit dem 1. April 1818 für gut ein Jahr zur Miete. Das Geburtshaus von Karl Marx geriet in Vergessenheit und wurde erst 1904 durch eine gefundene Umzugsanzeige des Vaters Heinrich Marx in der Trierischen Zeitung vom 5. April 1818 identifiziert. Die SPD konnte nach langem Bemühen erst 1928 das im 19. und frühen 20. Jahrhundert mehrfach stark veränderte Haus erwerben. Heute ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Eine Ausstellung berichtet über das Leben und Werk von Karl Marx und seine Wirkungsgeschichte im 20. Jahrhundert.


Porta Nigra

Besterhaltenes römisches Bauwerk in Deutschland

Das „schwarze Tor“ ist das am besten erhaltene Stadttor aus römische Zeit in Deutschland und das Wahrzeichen von Trier. Es wurde um 180 nach Christus als nördlicher Zugang zur Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer) erbaut. Bei genauerem Hinsehen fallen an den verschiedensten Stellen in die Steine eingemeißelte Zeichen auf, von denen etliche auf dem Kopf stehen. Sie dienten den Steinmetzen als Abrechnungssystem und lassen Rückschlüsse auf die Bauzeit zu. sie betrug vermutlich nicht mehr als zwei Jahre. Fertig wurde die Porta allerdings nie. Unfertige Türangeln lassen darauf schließen, dass es niemals Tore gab. Vermutlich war die Porta Nigra ein Repräsentationsbau, der aufgrund finanzieller Engpässe unvollendet blieb.

Nähere Informationen:
www.trier-info.de

Nach Oben