Baden Baden

Mondäner Spa-Betrieb: Kurpark in Baden Baden

Mondäner Spa-Betrieb: Kurpark in Baden Baden

Mondänes Wellness- und SPA-Zentrum am Oberrhein

Der Ort zwischen Rhein und nördlichem Schwarzwald verdankt seine Existenz den heißen Quellen und dem milden Klima. Erste Spuren finden sich schon aus der Zeit 10.000 v. Chr. Die Römer haben um die Quellen eine Siedlung gebaut, aber erst Ende des 18. Jahrhunderts wird Baden-Baden als mondäner Kurort entdeckt. Viele herrschaftliche Gäste machen den Kurort zur „Sommerhauptstadt Europas" – im Gegensatz zu Paris als „Winterhauptstadt". Es entstehen Luxushotels, die Spielbank (1810-1811) und das Kurhaus (1821-1824). Heute ist Baden Baden ein internationaler Kurort und lebt von der neuen Wellness- und Spa-Welle. Empfehlenswert ist ein Besuch im Friedrichsbad von 1877: ein klassisches Dampfbad mit 16 Stationen.



Sehenswürdigkeiten Baden Baden


Calw

Schmucke Fachwerkhäuser im Geburtsort von Hermann Hesse

Die Stadt im Nagoldtal wurde durch den Tuch-, Holz und Salzhandel zu einer der reichsten Städte Württembergs. In der Altstadt reihen sich schmucke Fachwerkhäuser aneinander. Die Kopfsteinpflastergassen führen zum prächtigen Marktplatz, wo neben dem Rathaus das Geburtshaus von Hermann Hesse steht, dem am Nordende des Marktes auch ein Museum gewidmet ist.


Gernsbach

Von der Holzfällersiedlung zum Luftkurort

Der historische Hauptort des unteren Murgtals liegt zu beiden Seiten des Flusses Murg. Groß geworden ist Gernsbach durch den Holzflößerei auf der Murg. Heute ist das Städtchen ein Luftkurort mit schönen Wandermöglichkeiten. Im Westen bildet der Bergkegel des Merkurs eine markante Kulisse, im Osten begrenzt der 908 Meter hohe Berg Teufelsmühle das Tal, das sich nach Nordwesten zur Rheinebene öffnet. Von Baden Baden aus führt ein Wanderweg über Schloss Eberstein zum Bahnhof Gernsbach, von wo aus man die Rückfahrt beginnt. (hin und zurück: 41 Kilometer, 4 Stunden, auf: 404 Meter, ab: 400 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de

Zur Website von Gernsbach:
www.gernsbach.de


Hornisgrinde

Hochmoor auf dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds

Der mit 1163 Metern höchste Berg des Nordschwalzwalds ist ein langestreckter Bergrücken. Grinden sind im Schwarzwald baumlose Feuchtheiden auf einer Hochfläche, die nach der Rodung des Primärwaldes entstanden sind. Allerdings ist das Hochmoor auf der Hornisgrinde von Natur aus unbewaldet. Vom großen Parkplatz am Mummelsee führt ein Lehrpfad mit Schautafeln über die Gipfelebene. Das Hochmoor wird auf einem Holzbohlenweg durchquert. (hin und zurück: 4,8 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 130 Meter)


Merkur

Aussichtsberg von Baden Baden

Der 670 Meter hohe Berg vier Kilometer östlich von Baden Baden bietet eine tolle Aussicht über das Rheintal. Er ist nach dem altrömischen Gott des Handels benannt, dem ein auf dem Gipfel gefundener römischer Votivstein geweiht ist. Wer nicht auf einem der vielen Wanderwege hochgehen möchte, kann die  Merkurbergbahn von 1913 nehmen. Am Aussichtsturm steht ein Berggasthof. Ein Wanderweg führt durch die artenreichen Mischwälder und weiter zu den bizarren Felsen am Battert. (hin und zurück 16,8 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 680 Meter)

Zur Website:
www.stadtwerke-baden-baden.de

Umfulana Route:
www.komoot.de


Schwarzwaldhochstraße

Ferienstraße durch den Nationalpark Schwarzwald

Die älteste Ferienstraße Deutschland führt durch den nördlichen Schwarzwald und ist Teil der Bundesstraße 500. Sie beginnt in Baden-Baden und steigt steil zum Hauptkamm des Nordschwarzwalds hinauf, den sie bei der Bühlerhöhe erreicht. Auf einem Felsen befindet sich eine kleine Marienkirche, im Volksmund Adenauerkapelle genannt, mit sehenswerten Glasfenstern. Bei klarem Wetter hat man einen umfassenden Blick über die Rheinebene bis zu den Vogesen. 

Ab der Bühlerhöhe verläuft die Hochstraße auf 800 bis über 1000 Meter über dem Meer. Bei Sand am Mehliskopf  gibt es eine Allwetterbobbahn ganzjährig betrieben. Hier befindet sich auch die Abzweigung zur nahe gelegenen Schwarzenbachtalsperre und zum Langlaufzentrum Herrenwies.
Unterhalb des höchsten Berges im Nordschwarzwald, der 1164 Meter hohen Hornisgrinde, erreicht die Straße den fast kreisrunden Mummelsee, um den ein kurzer Bohlenweg führt. 

Im Naturschutzzentrum am Ruhestein ist die Verwaltung des Nationalparks Schwarzwald angesiedelt, den die Schwarzwaldhochstraße über weite Strecken durchquert. Westlich von Ruhestein führt der einzige Klettersteig des Nordschwarzwalds über den Karlsruher Grat. Einige Kilometer weiter südwärts an der Straße liegt der Lotharpfad, welcher die Folgen des Orkans Lothar demonstriert. Über die Höhenzüge des Schliffkopfs und des Kniebis führt die Straße schließlich nach Freudenstadt, wo sie endet.

Zur Karte:
goo.gl


Steinbach

Romantisches Winzerstädtchen an der Römerstraße

Das romantische Winzerstädtchen südwestlich von Baden Baden lag an der Römerstraße von Strasburg nach Mainz. Vom Reichtum im Mittelalter zeugen die prächtigen Häuser und die teilweise noch erhaltene Stadtmauer. Oberhalb des Friedhofs findet man ein Standbild Erwins von Steinbach, der als Baumeister an der Errichtung des Straßburger Münsters mitgewirkt hat, und in Straßburg 1318 gestorben ist. Wenn man von Baden Baden aus zu Fuß geht, kommt man am lauschigen Waldenecksee vorbei. Über Wege und schmale Pfade geht es nach der Hütte über den Waldsportpfad nach Varnhalt. (Hin: 8,4 Kilometer, 2 Stunden, auf: 140 Meter, ab: 250 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




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