Nürnberg

Altstadt von Nürnberg

Altstadt von Nürnberg

Dürer-Stadt und Naziprozesse

Die Stadt an der Pegnitz ist nach München die zweitgrößte Bayerns und das kulturelle Zentrum Nordbayerns. Die Anfänge der Stadt sind stark mit der Burg verknüpft, die als ein wichtiger Stützpunkt des Kaisers bedeutsam für das ganze Reich war. Im 14. Jahrhundert blühte die Stadt auf und wurde neben Köln und Prag eine der größten Städte des Heiligen Römischen Reiches. Der Reichtum der Stadt kam durch das ausgezeichnete Handwerk sowie die günstige Lage als Handelsplatz in der Mitte Europas zustande. Albrecht Dürer wohnte 20 Jahre lang vor seinem Tod in der Stadt. Sein Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert ist wiederaufgebaut. Während der Nazizeit machten die Reichsparteitage Nürnberg zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda, weshalb die Siegermächte den Ort zum Schauplatz der Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher wählten. Sehenswert sind vor allem die Burg und die Frauenkirche, vor der man am besten kurz vor 12:00 Uhr mittags ist. Dann beginnt das „Männleinlaufen“ der 500 Jahre alten Kirchenuhr, bei dem sieben Kurfürsten anfangen, den Kaiser Maximilian zu umkreisen.



Sehenswürdigkeiten Nürnberg


Nürnberger Burg

Festung der deutschen Kaiser

Die Burg ist das Wahrzeichen von Nürnberg. Sie besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg und gehört zu den bedeutendsten Festungen Europas. Zwischen 1100 und 1571 hielten sich alle deutschen Kaiser mindestens zeitweilig in der Doppelburg auf. Im Nationalsozialismus wurde sie grundlegend umgebaut. Während der Reichsparteitage, die alljährlich in Nürnberg stattfanden, sollten in der Burg hohe Staatsgäste untergebracht werden. 1944 wurde die Anlage zerbombt und nach dem Krieg wieder in ihrer historischen Form hergestellt. Führungen finden täglich zwischen 10.30 Uhr und 15.30 Uhr zu jeder halben Stunde statt.

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