Faszination Ostsee: Hansestädte und historische Seebäder - Deutschland
Jamunder Bodden auf Rügen

Faszination Ostsee

Hansestädte und historische Seebäder

Die Reise führt zu gleichen Teilen durch die Bundesrepublik und die ehemalige DDR. Wegen der kurzen Entfernungen bleibt viel Zeit zum Wandern, Baden und Staunen über die Welt zwischen Wasser und Land.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Glücksburg

A

Flensburger Förde

Badebuchten, Steilküsten und Blicke nach Dänemark

Wo vor 12.000 Jahren eine riesige Glet­scherzunge das Land ausho­belte und an den Seiten Schutt und Geröll hinter­ließ, breitet sich heute ein besonders hübscher Land­strich an der Ostsee aus.

Aus den Moränen sind grüne Steil­küsten geworden, dazwi­schen haben sich Sand­strände und Bade­buchten gebildet. Von allen Förden an der Ostsee ist die von Flensburg die größte. Im Norden liegt die Halb­insel Holnis, der nörd­lichste Land­ab­schnitt Deutsch­lands. Im Westen lockt die Innenförde mit ruhigem Wasser und windge­schützten Stränden. Die Außenförde im Osten mündet ins offene Meer und ist rauer. Spazier­wege führen durch das maritime Idyll, auf denen man den Blick bis nach Däne­mark schweifen lassen kann.

Zu Gast in einer Backsteinvilla an der Förde

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die nord­deut­sche Back­stein­villa liegt in einem gepflegten Garten mit alten Bäumen und kleinen Ruheoasen.

Innen ist alles dezent, fein und hoch­wertig – und trotzdem urge­müt­lich. Sanfte Farben, klare Formen und liebevolle Accessoires geben den rund 15 Zimmern ein wohn­li­ches, entspanntes Ambi­ente. Die unkompli­zierten Gastgeber servieren morgens ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­stück – bei schönem Wetter auf der Terrasse mit Blick auf die Förde. Im Garten warten Sonnenliegen unter Schatten spen­denden Bäumen, eine gemüt­liche Sitz­ecke und eine finni­schen Garten­sauna mit Well­nessbe­reich zur exklusiven Nutzung.

Schloss Glücksburg

Wasser­schloss aus der Renais­sance

Das Wasser­schloss an der Flensburger Förde gehört zu den bedeu­ten­dsten Renais­san­ce­schlös­sern Nord­eu­ropas. Es diente den herzog­li­chen Linien des Hauses Glücksburg als Stamm­sitz und war zeitwei­lige Residenz der däni­schen Könige. Die Famili­en­mit­glieder des nach dem Schloss benannten Hauses Glücksburg sind mit nahezu allen euro­päi­schen Dynas­tien verwandt. Das Schloss ist eine der bekann­testen Sehens­wür­digkeiten Schleswig-Holsteins. Es beherbergt ein Museum und ist für Besu­cher zugäng­lich. Direkt neben dem Schlossgarten wur­de 1990/91 das Glücksburger Rosa­rium einge­richtet. Den Mittel­punkt bildet darin das frühere Gärtn­er­haus. Im Rosa­rium werden auf einer Grund­fläche von knapp einem Hektar über 500 histo­ri­sche, engli­sche Kletter- und Wild­rosen kultiviert.

Flensburg

Stad­t­idyll an der Förde

Die nörd­lichste Hafen­stadt Deutsch­lands liegt idyllisch zwischen bewal­deten Hügeln am Ende der Flensburger Förde, hinter der bereits Däne­mark beginnt. Bis heute ist Flensburg das Zentrum der däni­schen Minder­heit in Südschleswig. Bundes­weite Bekannt­heit erlangte die Stadt durch die vom Kraftfahrt-Bunde­samt gespei­cherten „Punkte in Flensburg“, den Erotikver­sandhandel von Beate Uhse und den Rumhandel. Mittel­punkt der Altstadt ist der Söder­markt mit schönen Giebelhäusern und der Stadt­kirche St. Nicolai aus dem 15. Jahr­hun­dert. Auf der anderen Seite begrenzt das wuch­tige Nordertor von 1595 die Altstadt.

Hait­habu

Von der Wikinger­sied­lung zum Muse­umsdorf

Einst war Hait­habu für die Wikinger das Tor zur Welt: Von der mittel­alter­li­chen Stadt an der Schlei in Schleswig-Holstein brachen sie zu Erobe­rungen auf, von hier trieben sie Handel mit Skan­di­navien, Irland, Konstan­tinopel oder Bagdad. Heute ist Hait­habu das Tor zu einer 1000 Jahre alten, vergan­genen Welt. Stück für Stück wird die älteste Stadt Nord­eu­ropas, eine der größten Wikinger­sied­lungen welt­weit, frei­gelegt, erforscht, im Museum präsen­tiert und teilweise rekon­stru­iert.

Von Glücksburg nach Lübeck

210 km | 3:30 h

Schlei

Wassersportler auf einem 42 Kilometer langen Meeresarm

Wie eine lange Fluss­mündung schlängelt der 40 Kilometer lange Meeresarm von Ost nach West durch Schleswig Holstein. Je weiter man nach Osten kommt, desto salziger wird das Wasser. Im Norden wohnte der Stamm der Angeln, während im Süden die Hols­tener und Sachsen siedelten. Die Schlei, die während der letzten Eiszeit entstanden ist, war nie tief genug, um als Wasser­straße eine Rolle zu spielen. Heute tummeln sich auf dem ruhigen Gewässer vor allem Segelboote, Kanuten, kleine Motor­schiffe, Tretboote und Windsurfer.

Schwe­befähre

Im Förderkorb über den Nord-Ostsee-Kanal

Bei Rendsburg treffen sich drei Verkehrs­wege: der Nord-Ostsee-Kanal, die Eisen­bahnlinie von Hamburg nach Däne­mark und die Straße von Rendsburg nach Osterrönfeld. Dass der Verkehr dort ohne Ampel oder Hektik abge­wi­ckelt werden kann, liegt an der Schwe­befähre, die seit 1913 regelmäßig  über den Kanal pendelt. Das welt­weit einma­lige Konstrukt besteht aus einer Eisen­bahnbrücke, unter der ein Förderkorb ange­bracht ist. Sie kann vier Autos und 60 Fußgänger in weniger als zwei Minuten die 135 Meter über den Kanal transpor­tieren.

B

Lübeck

Die „Königin der Hanse“

Die Hanse­stadt verdankt ihre Bedeu­tung der Trave, einem schiffbaren Fluss, der 17 Kilometer weiter nörd­lich in die Ostsee mündet.

Die Altstadt auf einem Hügel zwischen Trave und Wakenitz gehört zu den schönsten und meist­be­suchten in ganz Nord­deutsch­land und wur­de von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erhoben. Lübeck gilt als „Königin“ und „Mutter der Hanse“ und war im Hoch­mit­tel­alter das Macht- und Wirt­schafts­zentrum an der Ostsee. St. Marien zu Lübeck gilt als eines der Haupt­werke und als „Mutter­kirche der Backst­ein­gotik“. Nord­öst­lich der Kirche steht ein Patri­zi­er­haus aus dem 16. Jahr­hun­dert, das der Familie Mann gehörte. Thomas Mann setzte ihm mit dem Roman „Die Buddenbrocks“ ein litera­ri­sches Denkmal, das in die Welt­li­te­ratur eingegangen ist. Wahrzei­chen der Stadt ist das wuch­tige Hols­tentor von 1478.

Zu Gast in einer ehemaligen Glockengießerei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Kaufmanns­haus aus dem Jahr 1304 liegt inmitten der kleinen Gassen der Altstadt und ist eines der ältesten Gebäude der Stadt.

Ursprüng­lich befand sich hier eine Glocken­gießerei und auch später wur­de es noch für viele andere Hand­werke genutzt. Heute ist es ein mit Liebe zum Detail moder­ni­siertes Hotel, in dem teilweise noch die alten Mauern sichtbar sind; dadurch wur­de eine gelun­gene Mischung aus Alt und Neu erzielt und der Charme der Jahrhunderte erhalten. Der gute Gesamt­ein­druck wird durch die Freund­lichkeit des Besitzers, Herrn Haase, und seines Perso­nals noch verstärkt. Die vier Suiten sind individuell einge­richtet und haben eine Küchen­zeile. Das nord­deut­sche Früh­stück wird im liebevoll einge­deckten Spei­se­saal serviert, im Sommer kann man es im Hofgarten einnehmen – ein Rosen­garten, der sonst auch zum Lesen oder Entspannen einlädt. Das Stadt­zentrum mit dem histo­ri­schen Markt­platz sowie der Dom und das Hols­tentor sind zu Fuß erreichbar.

Lauenburg

Seen­platte und Vogel­pa­ra­dies

Im Südosten Schleswig-Holsteins liegt das Herzogtum Lauenburg. In der eiszeit­lich geformten Hügel­landschaft konnten sich Flora und Fauna im Schatten der innerdeut­schen Grenze nahezu unge­stört entwi­ckeln. Die Land­schaft mit über 40 Seen, Feuchtgebieten und schönen Laubwäl­dern ist heute vor allem ein Vogel­pa­ra­dies, das vom Natur­park Lauenburgi­sche Seen geschützt wird. Durch den Natur­park verläuft an einigen Stellen, wie bei Frede­burg, die Alte Salz­straße von Lüne­burg nach Lübeck noch als mittel­alter­liche Trasse.

Von Lübeck nach Gamehl bei Wismar

134 km | 2:30 h

Gade­busch

älteste Hallen­kirche der Backst­ein­gotik in Meck­lenburg

Die Stadt­kirche von Gade­busch ist eine der ältesten Hallen­kir­chen der Backst­ein­gotik im Nordwesten Meck­lenburgs und gehört zu den bedeu­ten­dsten Kirchenbauten Nord­deutsch­lands. Sie wur­de 1210 im roma­ni­schen Stil begonnen und als drei­schiffige Hallen­kirche ange­legt. Der Turm wur­de am Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Bei der Restau­ra­tion 1955 wur­de die ursprüng­l­iche Bema­lung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts frei­gelegt. Mittel­alter­liche Orna­mente, Tierbilder und eine Chri­s­topho­rusdar­stel­lung kamen zum Vorschein. Wertvollstes Kunst­werk im Innern ist der bronzene Taufkessel von 1450 mit Engeln und Passi­ons­szenen.

Schwe­riner See

Schwimmen, Segeln, Surfen, Wandern

Der zweitgrößte See von Meck­lenburg ist knapp 25 Kilometer lang und fünf Kilometer breit. Seit 1842 wird er auf der Hälfte durch einen Damm getrennt, über den in Ost-West-Rich­tung die B104 führt. Den Schwe­riner See teilen sich Segler, Schwimmer, Surfer und die weißen Perso­nen­schiffe, die Schwerin mit dem Süden des Sees verbinden. Die kleinen Inseln – etwa Kanin­chenwerder – stehen alle unter Natur­schutz. An den bewal­deten Ufern führen Wander­wege entlang. Besonders schön ist der Franzo­senweg, der im Schloss­park von Schwerin beginnt und nach Süden führt.

C

Wismar

Backsteingotik an der Ostsee

Die Stadt an der Ostseeküste ist wegen ihrer zum Welt­kultur­erbe der UNESCO erklärten Altstadt eine der Haupt­at­trak­tionen von Meck­lenburg.

Kurz nach ihrer Gründung 1226 wur­de Wismar Hanse­stadt und erlebte eine Blütezeit. Nach einem katastro­phalen Brand wur­de die Stadt 1267 im Stil der Backst­ein­gotik wieder­aufge­baut, der noch heute die Stadt prägt. Sehens­wert ist vor allem der 100x100 Meter große Markt­platz mit Rathaus und Bürger­haus. Im alten Hafen liegt ein Nachbau der Poeler Kogge, eines Wracks, das 1999 bei Timmen­dorf geborgen wur­de. Das Fracht­schiff von 1354 ist das größte bekannte seiner Art aus dem Spät­mit­tel­alter.

Zu Gast in einem Schloss bei Wismar

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im neogo­ti­schen Stil mit Türmen und Bogenfenstern verse­hene Schloss wur­de 1860 im Auftrag von Franz von Stralen­dorff errichtet.

Es hat damals den bishe­rigen Stamm­sitz der Familie ersetzt und war das Zentrum einer großen Guts­anlage mit Stal­lungen und mehreren Nebengebäuden. Über 600 Jahre hatten die von Stralen­dorffs ihren Lebens­mit­tel­punkt in Gamehl – einzige Ausnahme war die DDR-Zeit. Im Jahr 2000 gelangte das Schloss erneut in den Besitz der Familie und wur­de über mehrere Jahre hinweg aufwändig restau­riert: Sowohl die Fassade als auch die mit Stuck und Holzböden ausge­stat­teten Innenräume wurden in ihren ursprüng­l­i­chen Zustand zurückver­setzt. Heute stehen den Gästen 19 komfor­table Zimmer und Suiten zur Verfügung. In der gut bestückten Bibliothek, im Well­nessbe­reich oder auf der Sonnen­ter­rasse mit Blick auf den Park lässt es sich herr­lich entspannen.

Schwerin

Märc­henschloss auf einer Park­insel

Die Stadt am Rande der Meck­lenburgi­schen Seen­platte ist seit der Wiederver­ei­nigung wieder Haupt­stadt von Meck­lenburg-Vorpommern. Mit seiner restau­rierten Altstadt und dem attrak­tiven Umland mit über 70 Seen zieht Schwerin viele Besu­cher an. Wahrzei­chen und Besu­cherma­gnet ist das Schloss der meck­lenburgi­schen Herzöge. Es wur­de im 19. Jahr­hun­dert  nach dem Vorbild des Loire­schlosses von Chambord erbaut. Wegen seiner Lage auf einer Insel, die zu einem engli­schen Park umge­staltet ist, wirkt es wie ein Märc­henschloss.

Von Gamehl bei Wismar nach Wieck a. Darß

104 km | 2:30 h

Klein­bahn Molli

Mit der Schmal­spur­bahn an der Küste entlang

Die älteste Schmal­spur­bahn an der Ostseeküste wur­de 1886 vom dama­ligen Großherzog von Meck­lenburg feier­lich eingeweiht. Sie transpor­tierte Güter und Badegäste bis 1969. Dann wur­de der Betrieb einge­stellt. Seit 1995 fährt die kleine Dampflok wieder auf der alten 900-Millimeter-Spur zwischen Bad Doberan und Kühlungs­born hin und her. Für die 15 Kilometer lange Strecke braucht sie gut 40 Minuten. Inn­er­halb der Orte sind die Gleise auf Straßen verlegt, außer­halb verläuft die Strecke parallel zum Ostsee­strand an male­ri­schen Alleen entlang und durch Wiesen und Felder.

Kühlungs­born

Längste Seepro­me­nade Deutsch­lands

Die Stadt zwischen einem Höhenzug namens Kühlung und der Ostsee ist der größte Bade- und Erho­lungsort Meck­lenburgs. Die Strand­pro­me­nade ist mit über drei Kilome­tern Länge die größte in Deutsch­land. Ein breiter Sand­strand zieht sich über etwa sechs Kilometer hin. Etwas Besonderes ist auch der große Stadt­wald, den Kühlungs­born wie ein Ring umschließt. Attraktiv ist das Stadt­bild mit einer Mischung aus histo­ri­scher Bäder­ar­chitektur und Moderne.

Kloster Doberan

Backst­ein­gotik in Voll­endung

Das ehema­lige Zister­zi­ens­erkloster in Bad Doberan wur­de gleich nach der Chris­tia­ni­sie­rung von Meck­lenburg gegründet und entwi­ckelte sich zu einem geist­li­chen, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Zentrum. Die Kloster­kirche, das Dobe­raner Münster, zählt zu den bedeu­ten­dsten hoch­go­ti­schen Back­steinbauten in Europa. Im Inneren beein­dru­cken ein Hoch­altar von 1310 und die Grabmäler der meck­lenburgi­schen Herzöge. Der an eine franzö­si­sche Kathedrale erin­nernde Bau steht heute in einem engli­schen Landschafts­park.

D

Fischland-Darß-Zingst

Halbinsel zwischen Bodden und Ostsee

45 Kilometer reicht die Halb­insel zwischen Rostock und Stralsund in die Ostsee hinein. Im Süden liegt die Darß-Zingster Bodden­kette, im Norden die offene Ostsee.

Der südwest­liche Abschnitt der Halb­insel heißt Fisch­land, es folgt der Darß, an den sich nach Osten die Halb­insel Zingst anschließt. Seit kürzerer Zeit ist der Große Werder durch Verlandung Teil der Halb­insel­kette. Der Darß gehört bereits zu Vorpommern, während Fisch­land histo­risch dem Landes­teil Meck­lenburg angehört. In histo­ri­scher Zeit waren sowohl der Kern Fisch­lands als auch der Darß und der Zingst Inseln. Erst die Schließung von Flut­rinnen durch den Menschen im 14. Jahr­hun­dert (Fisch­land und Darß) und im 19. Jahr­hun­dert (Zingst) verband sie dauer­haft mit dem Fest­land. Der östliche Teil der Halb­insel Zingst und der Mittel­teil des Darß sind Teile des Natio­nalparks Vorpom­mer­sche Bodden­landschaft.

Zu Gast in einem Hotel in Wieck

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das reetge­deckte Hotel liegt inmitten einer naturnah gestal­teten Garten­landschaft in Wieck, am Südo­st­ufer der Halb­insel Darß am Bodstedter Bodden.

Auf drei mitein­ander verbun­dene Häuser verteilen sich 32 Doppelzimmer und 14 Apart­ments mit länd­lich-gediegener Einrich­tung. In der Gesundheits­scheune mit Sauna und Schwimmbad kann man dem Alltag entfliehen und in Ruhe abschalten. Vom Schwimmbad aus bietet sich ein freier Blick in Garten und Natur. Für das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet werden ausschließ­lich Produkte aus dem biologi­schen Anbau verwendet. Der male­ri­sche Segelhafen von Wieck ist ca. 300 Meter entfernt. Die Umge­bung lädt zu ausge­dehnten Spaziergängen und Radtouren ein; der Leucht­turm Darßer Ort ist zwölf Kilometer, das Natur­schutzgebiet Kirr 17 Kilometer entfernt.

Ahren­shoop

Künst­ler­ko­lonie im Natur­schutzgebiet

Ende des 19. Jahrhunderts grün­deten mehrere Maler und Schrift­steller die Künst­ler­ko­lonie Aren­shoop. Die Künstler zogen Bürger und den Adel an. In der Folge entwi­ckelte sich der Ort zum Seebad. 1909 wur­de der Kunst­katen gebaut, in dem bis heute viele Ausstel­lungen stattfinden. Das Kunst­museum Ahren­shoop informiert über die Kolonie und stellt sie in einen größeren Zusam­menhang – von der Kaiserzeit über die DDR bis hin zur Wiederver­ei­nigung. Das kulturelle Leben des Ortes wird ergänzt durch eine herr­liche Natur zwischen Bade­strand und dem Ahren­sho­oper Holz mit seinen riesigen Stechpalmen.

Natio­nal­park Vorpom­mer­sche Bodden­landschaft

Vogel­pa­ra­dies am salzigen Flach­wasser

Herz­stück des etwa 6.000 Hektar großen Natio­nalparks ist der Darßer Urwald, der an den Darßer West­strand angrenzt. Der Bodden macht ungefähr ein Viertel des Gebiets aus. Darunter versteht man das flache Küstenge­wässer, das nach der letzten Eiszeit entstand. Der Name „Bodden“ bezieht sich auf die geringe Tiefe. Unter dem Wasser kommt bald der Boden. Wegen des unter­schied­li­chen Salzge­haltes des Bodden-Wassers ist die Lebens­welt äußerst vielfältig. Für Zugvögel ist der Bodden einer der wich­tigsten Rast­plätze in Europa.

Wustrow

Swante Wustrow: die „heilige Insel“ war vor der Chris­tia­ni­sie­rung der Ostsee ein Heiligtum der Slawen. Bis ins 19. Jahr­hun­dert war Wustrow abhängig von der Seefahrt, wie man noch an den liebevoll gepflegten Kapi­täns­häusern sehen kann. Es gab eine Navi­ga­ti­ons­schule und eine Hoch­schule für Seefahrt. Heute kommen viele Badegäste in den Ort. An der Seeseite gibt es weit­läufige und fein­san­dige Strände und eine Seebrücke. Bodden­seitig breiten sich Wiesen und Schilfgürtel aus. Das Wasser gewinnt nur langsam an Tiefe, was ideal fürs Segeln und Surfen ist. Wer den Kirchturm auf dem Burgwall besteigt, hat eine tolle Aussicht über die einzig­ar­tige Boddenwelt zwischen Land und Meer.

Von Wieck a. Darß nach Stralsund

59 km | 57 Minuten
E

Stralsund

Backsteingotik in der Hansestadt

Die Hanse­stadt liegt am Stre­lasund, einer Meer­enge der Ostsee. Sie wird auch „Tor zur Insel Rügen“ genannt; über zwei Brücken ist sie mit der Insel verbunden.

Mit knapp 60.000 Einwoh­nern ist Stralsund die viertgrößte Stadt Meck­lenburgs. 1234 erhielt sie das Stadt­recht und war bald darauf Gründungs­mit­glied der Hanse, was ihr Reichtum und Wohl­stand einbrachte. Davon zeugt die präch­tige Altstadt im Stil der Backst­ein­gotik, die heute zum Welterbe der UNESCO gehört. Die charak­te­ris­ti­schen Giebelhäuser stehen heute vor allem in der Mönch-, der Ossenreyer und der Mühl­en­straße.

Zu Gast in einem Hotel in Stralsund

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt im Zentrum der Altstadt von Stralsund und stellt eine gelun­gene Symbiose von modernem Komfort und histo­ri­scher Architektur dar.

Auf fünf histo­ri­sche Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten verteilt gibt es 92 individuell geschnit­tene und einge­rich­tete Zimmer. Morgens wird den Gästen ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten. Auch sonst wird kuli­na­risch von der urigen Keller­kn­eipe über ein hansea­ti­sches Restau­rant bis zur biozer­ti­fi­zierten Kaffee­r­österei einiges geboten. Im Well­nessbe­reich des Hotels kann man sich in einer der drei Saunen entspannen oder mit Massagen und anderen Anwendungen verwöhnen lassen. Das Zentrum mit seinen zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten und der Hafen sind fußläufig erreichbar. Die benach­barten Hanse­städte Rostock und Greifs­wald sowie die Ostse­e­in­seln Rügen, Hiddensee, Usedom und die Halb­insel Fisch­land/Darß/Zingst kann man in Tages­ausflügen erkunden.

Rügen

Deutsch­lands schönste Insel

Die mit fast 1.000 Quad­ratki­lome­tern größte deut­sche Insel ist zugleich auch die schönste und viel­sei­tigste. Sanfte bewal­dete Hügel gehen in flachere Wiesen und Moore über. Steil­küsten wech­seln mit Bade­stränden ab. Vom flachen land­wirt­schaft­lich genutzten Süden steigt die Insel nach Norden sachte an, wo sie dann an der bekannten Krei­deküste abrupt abbricht. Der schönste Badeort ist Binz mit seinem feinen Sand­strand und den ehrwür­digen Villen.

Hiddensee

Ursprüng­l­iche Dünen­heide auf auto­freier Insel

Die auto­freie Insel des legendären Norwegerkö­nigs „Hedin“ liegt unmit­telbar west­lich von Rügen und ist ein beliebter Urlaubsort. Rund 1.300 Einwohner wohnen auf dem 16 Kilometer langen und maximal drei Kilometer breiten Streifen. Die einzig­ar­tige Land­schaft ist erst nach der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstanden. In der ursprüng­l­i­chen Dünen­heide leben viele wirbel­lose Tiere, darunter Muscheln und Würmer, die den Zugvögeln als Nahrung dienen. Haup­tort der Insel ist Kloster, nach einem Kloster von 1297 benannt. Dort hatte Gerhard Hauptmann seine Sommer­residenz, die heute ein kleines Museum beherbergt. Wer die Insel erkunden will, sollte sich ein Fahrrad an der Fähr­anlege­stelle leihen.

Von Stralsund nach Hause

13 Tage
ab 1.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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