Deutsche Alpenstraße: Oberbayern aus dem Bilderbuch - Deutschland
St. Sebastian in den Berchtesgadener Alpen

Deutsche Alpenstraße

Oberbayern aus dem Bilderbuch

Die Deutsche Alpenstraße ist die älteste Ferienstraße Deutschlands – und zugleich eine der abwechslungsreichsten und schönsten. 450 Kilometer führt sie in Ost-West-Richtung durch die Bayerischen Alpen und verbindet den Bodensee mit dem Königssee bei Berchtesgaden. Auf dem Weg liegen zahllose Sehenswürdigkeiten, darunter weltbekannte wie Schloss Neuschwanstein. Vor einer grandiosen Bergkulisse wechseln blau-grüne Seen, urige Dörfer und Barockkirchen einander ab.

Wer die Route genießen und Verborgenes entdecken will, sollte sich Zeit lassen. Wir haben die Route in vier etwa gleich lange Etappen eingeteilt. So bleibt viel Zeit zum Wandern, Seilbahnfahren und Schauen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Lindau

A

Lindau

Malerische Inselstadt im Bodensee

Die male­ri­sche Altstadt von Lindau liegt auf einer Insel im Bodensee und ist durch eine Seebrücke mit dem Fest­land verbunden.

Die Maximili­an­straße führt an Patri­zi­er­häusern aus der Gotik und der Renais­sance vorbei. Schließ­lich kommt man zum Hafen, der von einem Leucht­turm und einem sechs Meter hohen bayri­schen Löwen geprägt wird. Rings um die Altstadt führt ein schöner Uferweg mit Aussicht auf die Alpen.

Zu Gast in einem kleinen Landhotel bei Lindau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Landhotel liegt inmitten von Obstgärten auf einer Anhöhe nahe der Stadt Lindau mit Blick auf den Bodensee und die Alpen. Urkund­lich erstmals im Jahr 1260 als Wachturm erwähnt, wird es heute in der mittlerweile vierten Gene­ra­tion als Hotel geführt. Da es sich um ein denkmalge­schütztes Gebäude handelt, war man an beste­hende Strukturen gebunden, sodass die Zimmer sich in Größe und Auftei­lung vonein­ander unter­scheiden. Einge­richtet sind sie in einem hellen, wohn­li­chen Stil; je nach Kategorie verfügen sie über einen Wohnbereich. Morgens kann man sich am Früh­s­tücksbuffet mit vielen Produkten aus der Region, haus­gemachten Marme­laden und Brot vom Biobä­cker für den Tag stärken – genießen kann man das Früh­stück im gepflegten Garten oder in der gemüt­li­chen Kamin­stube. Die zentrale Lage im Drei­länder-Eck ermög­licht Ausflüge und Aktivi­täten in der Region rund um den Bodensee.



Fried­richshafen

Zeppelin-Werke am Nord­ufer des Boden­sees

Die Stadt am Nord­ufer des Boden­sees entstand erst 1811 und wur­de nach dem ersten würt­tembergi­schen König benannt. Aufgrund von Freihandels­privilegien mit der Schweiz wuchs die Stadt schnell und lockte Indu­s­tri­elle und Touristen an, darunter auch den russi­schen Zaren Alexander II. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte der Konstanzer Graf von Zeppelin seine Luft­s­chifffa­brik in Fried­richshafen an, die im Natio­nalso­zialismus in Rüstungs­be­triebe umge­wandelt wur­de und heute zu Airbus gehören.

Bregenz

Kultur- und Bade­stadt am Südo­st­ufer des Boden­sees

Die Haupt­stadt von Vorarlberg liegt am Südo­st­ufer des Boden­sees zu Füßen ihres Hausbergs, des Pfänders. Bereits vor über 2.000 Jahren gab es eine kelti­sche Sied­lung auf dem Gebiet der histo­ri­schen Altstadt, die mit einer Mauer befes­tigt war und heute Ober­stadt heißt. Die wesent­lich jüngere Unter­stadt liegt am Seeufer, an dem sich eine breite Prome­nade mit Bade­stränden an ihren Enden entlang­zieht. Vor der Prome­nade schwimmt eine Seebühne, die bei den Bregenzer Fest­spielen zum Einsatz kommt. Die Zuschauer­tribüne ist an Land und fasst mehr als 4.000 Besu­cher. Mittel­punkt der Unter­stadt ist der Korn­markt mit Kunst­haus und Vorarlberger Landes­museum.

Pfänder

Spekta­kulärer Aussichtsgipfel

Der 1.064 Meter hohe Berg ober­halb von Bregenz ist mit seiner einzig­ar­tigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpen­gipfel der berühm­teste Aussichts­punkt der Region. Bei klarem Wetter reicht der Drei­länder­blick von den Allgäuer- und Lech­taler Alpen im Osten über den Bregenzer­wald, die steilen Gipfel des Arlberg­gebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarz­waldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, einge­rahmt vom Rheintal und dem ober­schwä­bi­schen Hügel­land. Von Bregenz aus führt eine Luft­seil­bahn bis in Gipfel­nähe, wo es einige Restau­rants gibt. An der Berg­sta­tion beginnen mehrere bezeichnete Wander­wege.

Von Lindau nach Pfronten

110 km | 2:30 h
Entfer­nung: 140 km Zeit: 2:00 h

Isny

Freie Reichs­stadt an der Schwä­bi­schen Barock­straße

Der Kurort im würt­tembergi­schen Allgäu liegt an der Ober­schwä­bi­schen Barock­straße. Die Altstadt ist von einer mittel­alter­li­chen Stadt­mauer umgeben. Als freie Reichs­stadt war Isny immer etwas wohlha­bender als das Umland. Davon zeugen die präch­tigen Bauwerke, vor allem die Niko­lai­kirche von 1288, das Rathaus und der Dieb­sturm, in dem ursprüng­lich zwei Gefäng­nisse unter­ge­bracht waren. Wahrzei­chen der Stadt ist der schlanke Blaserturm, auf dem die Wächter früher Tag und Nacht Ausschau nach Feuer oder heran­na­henden Feinden hielten.

Alpsee

Segeln und Baden im Allgäuer Natursee

Der knapp 2,5 Quad­ratki­lometer große Natursee west­lich von Immen­stadt wird von der Konstanzer Ach durch­flossen. Weitere Zuflüsse sind die Hang­bäche im Süden. Rings um den See ist ein Landschafts­schutzgebiet errichtet worden. Weil das ostwärts laufende Tal Durchzug für die vorherr­schenden Westwinde bietet, ist der Große Alpsee ein gutes Segel- und Surfrevier. Dabei kommt es häufig zu starken Verwirbe­lungen; die Wind­rich­tung kann deshalb sehr schnell drehen. Badegelegen­heiten gibt es an drei Stellen: am südwest­li­chen, am südöst­li­chen und am östli­chen Ufer.

Hoch­grat

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg von Oberstaufen

Der 1.834 Meter hohe Berg ist die höchste Erhe­bung des Allgäuer Voralpen­landes. Wegen seiner expo­nierten Lage ist er leicht zu errei­chen und bietet von oben eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen und das saftig grüne Vorland. Auf den Berg führt die Hoch­g­rat­bahn. So kann man beispiels­weise hoch­fahren und auf dem Rückweg einen weiten Bogen über die Nagelfl­uhkette zur Talsta­tion zurückgehen. (hin und zurück: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 960 Meter)

B

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barockkirchen im Alpenvorland

Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten.

Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden grenzen die Allgäuer Alpen an mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Zu Gast in einem Berghotel über Neuschwanstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Schön­heit der ein­samen Berg­spitze über dem Schloss Neuschwan­stein hatte bereits König Ludwig II. erkannt: Er hatte sie für ein Bauprojekt ausge­sucht, das er jedoch nicht mehr zu Ende führen konnte. Heute steht hier ein Berggasthof der besonderen Art: Jedes Zimmer wur­de von der Besitzerin selber entworfen. Keines ist ein Hotelzimmer im herkömm­li­chen Sinn, sondern ein Unikat, das durch sein Farben­spiel und eine harmo­ni­sche Gesamt­kompo­si­tion besticht. Neben dem Berghotel steht noch die Ruine von Ludwigs letztem Projekt, in deren Mauern der Geist des exzen­tri­schen Königs eher zu spüren ist als im von Touristen über­laufenen, in der Ferne sichtbaren Neuschwan­stein. Zudem hat man eine phäno­me­nale Sicht auf die Berg- und Seelandschaft des Allgäus. Reisende, die den schmalen Bergweg zum Gipfel wagen, werden könig­lich belohnt.

Füssen

Schloss und Altstadt am Fuß der Alpen

Die Stadt liegt im Ostallgäu am Lech, der hier spekta­kulär aus einer Schlucht zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen ins Alpen­vor­land austritt. Daher hat sie auch ihren Namen. Die Römer nannten die Sied­lung an der Via Augusta „Fauces“, was soviel wie „Schlund“ oder „Schlucht“ bedeutet. Heute markiert Füssen das Südende der Roman­ti­schen Straße und ist ein guter Ausgangs­punkt, um die baye­ri­schen Königs­schlösser zu besu­chen. Sehens­wert ist die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und das Hohe Schloss, das auf einem steilen Felsen hoch über der Stadt liegt.

Pfronten

Kurort mit Seil­bahn zum Brei­tenberg

Der Kurort am Nord­rand der Allgäuer Alpen wird von der Vils durch­flossen und besteht aus 13 einzelnen Ortschaften. Wahrzei­chen ist die spätba­rocke Kirche St. Niko­laus in Pfronten-Berg. Von Pfronten-Steinach aus führt eine Kabi­nen­bahn auf die Hoch­alpe (1502 m) und ein Sessellift von dort aus weiter auf den Brei­tenberg (1838 m). Dort hat man einen schönen Blick in alle Rich­tungen.

Aggen­stein

Aussichtsberg zwischen Deutsch­land und Öster­reich

Auf der Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich liegt der 1.986 Meter hohe Aggen­stein. Von der Talsta­tion der Brei­tenberg­bahn aus kann man auf einem reizvollen Aussichts­pfad bis zur Bad Kissinger Hütte wandern. Das letzte Stück zum Gipfel ist ein gesi­cherter Steig. Auf der Bad Kissinger Hütte kann man Rast machen. Der Aufstieg zum Gipfel erfordert Tritt­si­cher­heit und Konzent­ra­tion. Oben ange­kommen hat man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Tann­heimer Berge. Zurück kommt man noch an der Hoch­alp­hütte vorbei, wo man nochmals einkehren kann. (Hin und zurück: 10,7 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 1172 Meter)

Von Pfronten nach Füssen

10 km | 13 Minuten
C

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barockkirchen im Alpenvorland

Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten.

Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden grenzen die Allgäuer Alpen an mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Weissensee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit Simone und Michael vor über 20 Jahren die Pension von Simones Eltern über­nahmen, haben die beiden eine Menge getan, um ihren Traum von einem boden­stän­digen, tradi­tionellen und dennoch modernen Hotel zu verwirk­li­chen.

Mit viel Herzblut und Gastfreundschaft betreiben sie heute ein Boutique-Hotel, das Geborgen­heit und Individualität verspricht. Kein Zimmer gleicht dem anderen, jede Suite ist individuell einge­richtet; ein Detail jedoch haben alle gemeinsam: den Wander­ruck­sack, der den Gästen während ihres Aufent­haltes zur Verfügung steht. Morgens stärkt man sich am reichhal­tigen Früh­s­tücksbüffet mit vielen regio­nalen Zutaten, danach locken die Berge und kostenfreie Freizei­t­ange­bote wie z. B. eine Führung durch die Füssener Altstadt,eine Käserei- und Holzschnitzerei­be­sich­tigung oder beglei­tete Wande­rungen. Für Entspan­nung sorgt danach ein Besuch der hotel­ei­genen Sauna, die man zur privaten Nutzung reservieren kann.

Garmisch Parten­kir­chen

Male­ri­sche Bauern­häuser im Schatten der Zugspitze

Der Ort geht auf die römi­sche Reise­sta­tion „Partanum“ an der Via Claudia zurück. 1361 wur­de er zum Markt erhoben und Rastort an der Handel­straße von Augsburg nach Italien. Besonders im Orts­teil Garmisch liegen idylli­sche Bauern­häuser. Südwest­lich liegt die Zugspitze, mit 2.964 m höchster Berg Deutsch­lands, auf die eine Berg­bahn von Garmisch aus fährt. 15 Kilometer nörd­lich liegt Ettal mit seiner berühmten Benedikti­ner­abtei von 1330.

Hohen­schwangau

Von der mittel­alter­li­chen Burg zur könig­li­chen Sommer­residenz

Im 12. Jahr­hun­dert wur­de Schloss Hohen­schwangau, das damals auch Burg Schwan­stein genannt wur­de, das erste Mal urkund­lich erwähnt. Bis ins 16. Jahr­hun­dert war es im Besitz der Ritter von Schwangau, danach wech­selte es mehr­fach seinen Besitzer und wur­de in verschiedenen Kriegen schwer beschä­digt. 1832 erwarb es der spätere König Maximilian II, Vater König Ludwigs II, und ließ es nach Origi­nal­plänen im neugo­ti­schen Stil wieder­aufbauen. Die baye­ri­sche Königsfa­milie nutzte Hohen­schwangau als Sommer- und Jagd­residenz. König Ludwig II verbrachte hier seine Kindheit und nutzte es bis zu seinem Tod 1886 als Sommer­domizil.

Neuschwan­stein

Gralsburg des tragi­schen Märc­henkö­nigs

Bereits die Entste­hungs­ge­schichte ist Romantik in Reinst­form. Neuschwan­stein ist ein genialer Versuch, einen uralten Mythos in die Realität zu holen. Der junge König Ludwig II. von Bayern, der den Kompo­nisten Richard Wagner vergöt­tert, erlebt die Urauffüh­rung der Oper Parsifal in Bayreuth. Es geht um  Entrü­ckung, Heiligkeit und Erlösung. Parsifal – ebenso jung und einsam wie der König selbst – tritt auf und tötet auf einer Wald­lich­tung vor der Gralsburg einen heiligen Schwan. Die Szene beein­druckt Ludwig dermaßen, dass er die Gralsburg in die Realität umsetzen will. Wegen des Schwans von Parsifal denkt er sofort an Hohen­schwangau, die Burg seiner Vorfahren. Dort gegenüber – an der wild­roman­ti­schen Pellat­schlucht vor der Kulisse der Allgäuer Alpen – wird er seine eigene Gralsburg erbauen. 1896 ist Neuschwan­stein trotz explodierender Kosten endlich fertig. Doch die bayri­sche Staats­regie­rung lässt den König entmün­digen und schickt ihn zum Starnberger See, wo er kurze Zeit später unter myste­riösen Umständen ertrinkt. So ist das Schloss niemals bewohnt worden, das Innere wirkt deshalb etwas steril. Dennoch stehen täglich Tausende von Besu­chern aus aller Welt stun­denlang Schlange, um einen Blick in die Räume des tragi­schen Märc­henkö­nigs zu erha­schen. Besser ist es, das Schloss von der Mari­enbrücke aus zu betrachten.

Lechfall

Spekta­kulärer Austritt des Lechs aus den Alpen

Der Wasserfall bei Füssen ist ein im baye­ri­schen Alpen­raum einma­liges Natur­denkmal. Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wasser­massen des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unter­halb des Lechfalls verengt sich der Fluss­lauf und tritt in die Lechschlucht ein. Sie ist die einzige im gesamten baye­ri­schen Alpen­raum, durch die ein größerer Alpen­fluss noch frei und von Menschenhand unge­hindert fließen kann. Vom Wander­park­platz Lechfall aus kann man die Königs­schlösser-Runde machen, die durch eine großar­tige Land­schaft zu den Königs­schlös­sern Neuschwan­stein und Hohen­schwangau führt. (hin und zurück: 13 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 522 Meter)

Schöne­gger Käsealm

Moor­spa­ziergang und Brot­zeit auf der Alm

Von der Wies­kirche geht der Brettlesweg durchs Wiesfilz. Der Bohlenweg führt durch ein feuchtes Moor mit vielen Tümpeln. Nach wenigen Minuten ist man an der Schöne­gger Käsealm, wo man mehrere Dutzend Käsesorten, Wurst, frische Heumilch und Bauernbrot kaufen kann. Alles ist aus eigener Herstel­lung. Oder man lässt sich die Schöne­gger Brot­zeit an einem der sonnigen Tische schme­cken. (Hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab 52 Meter)

Starz­lachklamm

Auf Holz­stegen und Felstreppen am Wildbach entlang

Nord­öst­lich von Sont­hofen hat die Starz­lach in vielen Jahr­tausenden eine wild­roman­ti­sche Schlucht gegr­aben. Der Wildbach entspringt auf 1070 Metern Höhe und rauscht dann durch die male­ri­sche Klamm. Dabei stürzt er über mehrere Wasser­fälle, die im Sommer für Kühle sorgen und im Winter zu bizarren Eisvor­hängen verfrieren. Holz­stege, Felstreppen und sogar kürzere Tunnel haben die wilde Schlucht begehbar gemacht. (hin und zurück 2:30 Stunden, 3,6 Kilometer, auf und ab 250 Meter)

Von Füssen nach Arzbach

142 km | 3:00 h

Zugspitze

Höchster Berg Deutsch­lands mit Pa­no­ra­ma­blick

Der mit 2.962 Metern höchste Berg Deutsch­lands liegt südwest­lich von Garmisch. Über seinem Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitz­platt an, eine Hoch­fläche mit zahlrei­chen Höhlen. An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Glet­scher, darunter die beiden größten Deutsch­lands.
Direkt an der Zugspitze befinden sich das Münchner Haus auf dem Westgipfel und die Wiener-Neustädter-Hütte in der Westflanke. Auf den Zugspitzgipfel führen drei Seil­bahnen, eine von Tirol aus, eine Zahnrad­bahn. Im Winter ist die Zugspitze Skigebiet. Im Sommer kommen die Besu­cher wegen der grandiosen Aussicht.

Ettal

Prachtvolles Barockkloster

Das Benedikti­n­erkloster zwischen Garmisch-Parten­kir­chen und Ober­ammergau wur­de 1330 von Kaiser Ludwig dem Bayern gegründet. Zum Kloster gehören land­wirt­schaft­liche Betriebe, mehrere Gast­höfe, ein Hotel sowie ein Gymnasium mit ange­schlos­senem Internat. Darüber hinaus ein Kunst­verlag, eine Destil­lerie sowie eine Brauerei. Haupt­at­trak­tion aber ist die grandiose Kirche. Der Zentralbau stammt aus der Hoch­gotik, wur­de aber in der Barockzeit durch eine große Kuppel ergänzt.

D

Isarwinkel

Bayerns Bilderbuchland

Das Land an der Isar wird auch „Bayerns Bilder­buch­land“ genannt. Vor der mäch­tigen Gebirgskulisse im Süden mit ihren tief einge­schnit­tenen Tälern breitet sich eine blüh­ende Land­schaft aus mit blauen Seen, charak­te­ris­ti­schen Orten, plät­schernden Bächen und sanften Hügeln.

Der Haup­tort Bad Tölz liegt an der Isar. Der Kurort hat sich an einer Jodquelle gebildet. Die Altstadt rund um die gekrümmte Markt­straße mit prachtvollen Giebelhäusern ist einen Besuch wert. Im Heimatroman „Der Jäger von Fall“ setzte Ludwig Ganghofer den Bewoh­nern des Isarwin­kels ein litera­ri­sches Denkmal für ihre Heimat­liebe und machte damit auch die Fluss­landschaft über­regional bekannt.

Zu Gast in einem Bio-Hotel im Isarwinkel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Bio-Hotel im tradi­tionellen Berghof­stil liegt im male­ri­schen Isarwinkel, mitten im baye­ri­schen Voralpen­land, und hat einen tollen Blick in die Berge.

Die meisten der im Landhaus­stil einge­rich­teten Zimmer haben einen eigenen Balkon mit Berg­blick. Der Garten ist rund um einen Natur­schwimmteich ange­legt und lädt mit seinen verschiedenen, unter­schied­lich gestal­teten Nischen zum Entspannen ein. Zudem gibt es eine kleine Sauna, die man für den exklusiven Gebrauch mieten kann, einen beheizten Whirlpool im Freien und einen Ruhe­raum. Tee und Kuchen stehen kostenlos bereit, gegen Abend (Montags-Frei­tags) auch kleine Snacks und Suppe.  Das Bio-Früh­stück in der alten Stube von 1820, im Winter­garten mit Berg­blick oder auf der Terrasse sorgt für einen guten und gesunden Start in den Tag. Jeweils 2 City-Fahr­räder und 2 Moun­tain/Trekkingbikes stehen gegen Gebühr zur Verfügung, um auf eigene Faust die Land­schaft zu erkunden.

Sylven­stein­spei­cher

Versun­kenes Dorf im Stausee

An der Straße vom Achensee nach Bad Tölz liegt der Stausee, der 1959 zum Hoch­was­ser­schutz im Isartal gebaut wur­de. Aus ökologi­schen Gründen wird auch in Trockenzeiten ein Rest­zu­f­luss gewährleistet. Mit zwei Wasserkraft­werken wird Strom erzeugt. Der Sylven­steinsee ist auch ein Ausflugs­ziel und Erho­lungs­gebiet. Im See versunken liegt das ehema­lige Dorf Fall, das vor der Flutung abge­rissen und einige Dutzend Meter höher an der Straße nach Vorderriß neu erbaut wur­de. Bei nied­rigem Wasser­spiegel sind die Mauern von Alt-Fall wieder sichtbar.

Tegernsee

Rudern, Wandern oder Segeln auf Oberbayerns sauberstem See

Der See, der während der letzten Eiszeit entstanden ist, gehört zu den saubersten Oberbayerns. Die Ufer sind im Gegen­satz zu vielen anderen baye­ri­schen Seen fast voll­ständig öffent­lich zugäng­lich, teilweise aber mit Schilf bewachsen. Im Süden gibt es zwei größere Buchten und eine kleine Insel, die Ring­se­e­insel. In mehreren umliegenden Orten kann man Segel-, Ruder-  oder Elekt­ro­boote leihen.

Walchensee

Blau­grüner Alpensee mit Aussichtsberg

Der Walchensee ist mit einer maximalen Tiefe von 190 Metern einer der tiefsten Alpen­seen über­haupt. Daher rührt auch seine blau­grüne Farbe, die wunderbar mit den weißen Kalkwänden des Karwendel- und des Wetter­stein-Gebirges kontras­tiert. Den schönsten Blick über den See hat man vom Herzog­stand (1761 Meter), auf den eine Seil­bahn vom Walchensee aus hoch­führt. Oben beginnen mehrere Rundwander­wege.

Von Arzbach nach Schönau am Königssee

236 km | 5:00 h

Wendel­stein

Aussichtsberg mit Deutsch­lands höchstgelegener Kirche

Der 1.838 Meter hohe Berg gehört zum Mangfallgebirge, dem östli­chen Teil der Baye­ri­schen Voralpen. Er ist der höchste Gipfel des Wendel­stein­mas­sivs. Wegen seiner expo­nierten Lage bietet er eine sehr gute Aussicht ins Alpen­vor­land und ist umge­kehrt im weiten Umkreis zu erkennen. Die Wendel­stein-Seil­bahn und die Wendel­stein-Zahnrad­bahn erschließen den Berg, der aus hellgrauem Wetter­stein­kalk besteht. Rund 100 Meter unter­halb des Gipfels steht das Wendel­stein­kir­chel von 1889, Deutsch­lands höchstgelegene Kirche. Daneben gibt es eine Bergwarte und ein Observa­to­rium. Der Berggipfel ist auch zu Fuß leicht erreichbar. Von der Talsta­tion der Wendel­stein­bahn in Bayrisch­zell-Oster­hofen benö­tigt man rund drei Stunden bis zum Gipfel.

Ruhpolding

Vom Leben der Holzknechte im Chiemgau

Die Klein­stadt im Tal der Weißen Traun ist seit über hundert Jahren der belieb­teste Feri­enort in den Chiemgauer Alpen. Das liegt vor allem an der Pfarr­kirche St. Georg, die mit der Ruhl­poldinger Madonna von 1230 als die schönste Dorf­kirche Oberbayerns gilt. Im Heimatmuseum ist alpen­ländi­sche Volks­kunst ausge­stellt, im Holzknechtmuseum wird der Alltag der Holzknechte im Chiemgau doku­men­tiert. Am Rauschberg ist ein Alpen­lehrpfad einge­richtet.

E

Berchtesgadener Land

Nationalpark um Königssee und Watzmann

Der traumhaft schöne Talkessel am Fuß des maje­s­tä­ti­schen Watzmann liegt im äußersten Südosten Bayerns, wo er wie ein Keil ins öster­rei­chi­sche Gebiet hineinragt.

Der Süden des Berch­tesgadener Lands rund um den Königssee ist durch einen 200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park geschützt, wo die Natur seit seiner Gründung 1978 weitge­hend sich selbst über­lassen ist. Nur die tradi­tionelle Alm- und Forst­wirt­schaft wird gefördert. Ein dichtes Wander­wegenetz ermög­licht Berg­touren unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit.

Zu Gast in einem Wellnesshotel in Berchtesgaden

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das famili­en­geführte Well­nesshotel thront 613 Meter über dem Meer­es­spiegel und bietet eine atembe­rau­bende Aussicht auf die umliegenden Berch­tesgadener Alpen.

In der entspannten und lockeren Atmo­sphäre fühlt man sich schnell wie zuhause. Die Zimmer überzeugen durch einen zur Umge­bung passenden Stil mit vielen Holz­ele­menten und warmen Farben. Nach einem langen Tag in den Bergen können Gäste im großzügigen Well­nessbe­reich mit Hallenbad, ganzjährig beheiztem Außenpool, Almsauna, Sole-Dampfbad und Infra­rotkabine ­ent­spannen. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten, nach­mit­tags ein Jausenbuffet. Das Restau­rant serviert regio­nale, saiso­nale Speziali­täten im Rahmen eines Menüs in gemüt­li­chem Ambi­ente.

Berch­tesgaden

Vom Salzberg­werk zum Führ­er­sperrgebiet

Der Ort mit knapp 8.000 Einwoh­nern liegt male­risch in einem Kessel, umringt von hohen Bergen. Die Sied­lung ist im 11. Jahr­hun­dert aus einer Klos­ter­stif­tung hervor­gegangen. Das Stift hatte die Forst­ho­heit und die Schür­f­rechte auf Salz und Metall, was zu einem frühen Aufschwung geführt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Feri­en­gäste. Während des Natio­nalso­zialismus wur­de Berch­tesgaden zum „Führ­er­sperrgebiet“ erklärt. Rund um den Markt reihen sich mittel­alter­liche Häuser anein­ander, die mit Fresken prächtig verziert sind. Das nahegelegene Wittelsba­cher­schloss beherbergt heute ein Museum.

Ober­salzberg

Hitlers Privatberg

Ab 1923 war der Ober­salzberg Feri­en­domizil Adolf Hitlers und wur­de ab 1933 zum Führ­er­sperrgebiet ausge­baut, in dem fast alle Nazigrößen ihr eigenes Domizil hatten. Ihre Häuser sind heute überwiegend gesprengt. Nahe dem ehema­ligen Berghof, informiert ein Museum über die Bedeu­tung des Ober­salzbergs in der Nazizeit. Von dort geht es die abenteuer­liche Kehl­stein­straße bergauf zum Kehl­stein­haus, das auf Befehl und nach den Vorstel­lungen Hitlers gebaut wur­de. Vom Ende der Straße führt ein Fußgängertunnel tief in den Berg zu einer düsteren Halle. Dort fahren Aufzüge nach oben zum Gipfel, wo das Kehl­stein­haus steht und eine überwäl­tigende Aussicht genießt. Einschüchte­rungs­ar­chitektur pur.

Salzberg­werk Berch­tesgaden

Mit der Schmal­spur­bahn in die Vergan­gen­heit des Bergbaus

Das älteste Salzberg­werk Deutsch­lands fördert seit 1517 unun­ter­bro­chen Salz im soge­nannten nassen Abbau. Heute arbeiten noch etwa 100 Mitarbeiter im Berg­werk, davon 50 unter Tage. Das Berg­werk ist für Besu­cher geöffnet. Nachdem man entspre­chend eingekleidet wur­de, beginnt eine Multimedia Show, die soge­nannte SalzZeit­Reise. Mit einer 56 Zentimeter schmalen Bahn fährt man in den Berg ein. Anschließend werden die Besu­cher wahlweise über Treppen oder Bergmannsrut­schen tiefer in die Grube bis zu einem Salzsee geführt. Nach der Fahrt mit einer Zugseil­fähre über den Salzsee geht es mit der Bahn wieder nach oben zum Ausgang. Die Führung dauert etwa eine Stunde.

Über den Grün­stein nach St. Bartho­lomä

Wande­rung und Bootsfahrt

Die großar­tige Wande­rung beginnt am großen Park­platz am Königssee. Erster Höhe­punkt ist der Grün­stein (1304 m) mit schönem Blick über den Berch­tesgadener Talkessel. Von dort ist ein Übergang zur Kphro­int­hütte möglich. Nach einer Jausen kann man zur Kirche St. Bartho­lomä absteigen und mit dem Boot zum Ausgangs­punkt zurückfahren. Die welt­be­kannte Wall­fahrts­kirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt male­risch auf einer Halb­insel. Angrenzend steht nebenan das ehema­lige Jagdschlös­schen, das heute als Gast­haus dient. (Hin: 5:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 680 Meter, nur für geübte und tritt­si­chere Wanderer, enthält gesi­cherte Passagen)

Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee

Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

Berch­tesgadener Almen­er­leb­nisweg

Lehr- und Aussichts­pfad über alpine Steige

Die Wande­rung führt durch die Geschichte der Almwirt­schaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informa­ti­on­s­tafeln über das Almwesen informieren. Herr­liche Ausblicke auf die Berch­tesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befes­tigte Alm- und Forst­wege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Von Schönau am Königssee nach Hause

12 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

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1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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