Individuelle Rundreisen / Von Basel zum Bodensee - Deutschland
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Schaffhausen am Hochrhein

Der Hochrhein

Zwischen Basel und Bodensee

Der Hochrhein ist ein Grenzfluss in vieler Hinsicht: zwischen Bodensee und Basel, Schwarzwald und Schweiz, Wein und Wald. In der wenig bekannten Idylle mischen sich Kulturen und Kochkünste auf höchstem Niveau.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Basel

A

Basel

Moderne Industriestadt mit 2000 Jahren Geschichte

Die Groß­stadt im Drei­ländereck blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück, die spürbar und im span­nenden Kontrast zur Moderne in allen Ecken und Winkeln der Stadt weiter­lebt.

In der gut erhal­tenen roman­ti­schen Basler Altstadt schlägt das Herz der Stadt: Enge Gassen führen zu lauschigen Plätzen mit über 180 Brunnen und werden gesäumt von prachtvollen Patri­zi­er­häusern aus vergan­genen Jahrhunderten. Kunst­ge­schicht­lich herausra­gend sind das Rathaus und das Basler Münster hoch über dem Rhein.

Zu Gast in einem Kunsthotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel in der Basler Altstadt ist in zwei histo­ri­schen Gebäuden unter­ge­bracht. Eines davon ist das Kunst­hotel mit acht Zimmern, welche alle als bewohnbare Kunst­werke kreiert sind.

Das andere ist das Gale­rie­hotel. Es besitzt 20 Zimmer und wird auch als Ausstel­lungs­raum genutzt. Neun Kunst­zimmer wurden von unter­schied­li­chen Kunst­schaf­fenden als erleb­bare Raumkunst gestaltet. Dabei ist es den Künst­lern frei­ge­stellt, direkt auf die Wände zu malen oder mit Mate­rialien in den Raum zu arbeiten. Weiter unter­stützt das Hotel immer wieder Künstler mit Ausstel­lungen oder Projekten in unter­schied­lichster Ausprägung.

Vitra Design Museum

Museum für moderne Architektur und Design
Das Desi­gnmuseum in Weil am Rhein enthält vor allem eine Samm­lung zur Möbel- und Innenra­umge­stal­tung, die vorwiegend aus Stühlen und Sesseln aus mehreren Jahrhunderten besteht. In dem bemerkens­werten Zweckbau von Frank Gehry werden wech­selnde thema­ti­sche Ausstel­lungen, Retrospek­tiven und Work­shops aus den Berei­chen Architektur und Design ange­boten.

Aussichtswande­rung rund um den Hertener Berg

Am höchsten Punkt von Rheinfelden
Start­punkt ist der Wander­park­platz Kal­kofen. Erstes Ziel ist die Ruine Herten­berg. Die Burg wur­de einst von den Grafen von Habsburg erbaut, 1268 beschä­digt und 1356 durch ein Erdbeben endgültig zerstört. Von der ehema­ligen Burg­anlage sind noch mehrere Mauer­reste erhalten. 
Über die Leuengr­aben-Schlucht führt ein Forstweg nach rechts auf den Rührbergweg. Über die „Hexekuchi“ gelangt man zum Ausgangs­punkt zurück. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 440 Meter)

Von Basel nach Schluchsee

84 km | 2:00 h

Schwarz­wald

Duftende Wiesen, dunkle Wälder
Der südwest­liche Eckpfeiler Deutsch­lands ist etwa 160 Kilometer lang und zwischen 20 und 60 Kilometer breit. Zur Rhein­ebene fällt er steil ab, während er im Osten sanft in das Neckar- und Donautal übergeht. Mit seinen duftenden Wiesen, dunklen Wäldern und kris­tallklaren Gewäs­sern ist er immer noch ein Inbe­griff der heilen Welt. Der Schwarz­wald ist ideal für Freizei­t­ak­tivisten: Wanderer, Moun­tai­nbiker, Kletterer und Wild­was­serfahrer kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Kurur­lauber in einem der vielen Thermalbäder zwischen Baden Baden und Bad Griesbach.

Hotzen­wald

Vom Armen­haus zum Wander­pa­ra­dies
Nachdem die Hoch­rhein­bahn Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb ging, rückte die Region zwischen St. Blasien und der Alb ins Abseits. Bergbau­be­triebe und Eisenhütten wurden unren­tabel. Zurück blieben die Bauern, Köhler und Holzfäller. In dieser Zeit kam der Name „Hotzen­wald“ auf. Er bezieht sich auf die einfache Tracht der armen Wald­leute. „Hotzen“ war der Name für die dreiviert­langen Pluder­hosen der Männer. Heute ist der Wald im äußersten Südosten des Schwarz­waldes ein bevor­zugtes Urlaubsgebit. Die wild­roman­ti­schen Schluchten der Wehra, Murg und Alb ist ein Wander­pa­ra­dies. Die nach Süden geneigten Hoch­flächen gewähren vor allem bei Fönlagen grandiose Fern­sichten über den Hoch­rhein, den Schweizer Jura bis zu den höchsten Alpen­gipfeln.

Bad Säckingen

Kurstadt am Hoch­rhein
Die Kurstadt liegt am Hoch­rhein, der hier die Grenze zur Schweiz bildet. Im Norden beginnt der Hotzen­wald, ein südli­cher Ausläufer des Schwarz­walds. Zur Stadt gehört auch ein Teil der Fridolin­insel im Rhein, deren Zugehö­rigkeit lange ungeklärt war und die seit 2013 zu Deutsch­land gehört. Berühmt geworden ist die Stadt durch das Versepos von Joseph Victor von Scheffel, „der Trom­peter von Säkkingen“. Die Liebe­sge­schichte zwischen einem Bürger­li­chen und einer Adeligen war im 19. Jahr­hun­dert eines der am meisten gele­senen Werke der deut­schen Lite­ratur. Wahrzei­chen der Stadt sind das Fridolins­münster und die gedeckte Holzbrücke über den Rhein.
B

Schluchsee

Höchstgelegener See Deutschlands

Der Glet­schersee aus der letzten Eiszeit wur­de um 1930 mit einer Staumauer vergrößert. Heute ist er der größte See des Schwarz­walds.

Sein Wasser­spiegel wur­de um 30 Meter ange­hoben. Der Schluchsee ist vor allem bei Badegästen und Seglern beliebt. Im Gegen­satz zum Titisee ist das Ufer fast überall gut zugäng­lich. Er wird von vielen Wander­wegen umgeben. Ein 18 Kilometer langer, ebener Weg um den See ist auch für Kinderwagen geeignet. Die Wande­rungen können von Mai bis Oktober mit Bootsfahrten kombi­niert werden.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Schluchsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen des Schwarz­waldes, auf ca. 1.000 Metern Höhe, liegt das histo­ri­sche Landhaus aus dem Jahr 1603 idyllisch und ruhig zwischen dem Schluchsee und den Bergen.

Der Schwarz­waldhof, der bis ins 18. Jahr­hun­dert hinein eine Getrei­demühle war und u. a. das Kloster St. Blasien belieferte, ist heute ein char­mantes Boutique-Hotel mit zehn individuell in einem modernen Landhaus­stil gestal­teten Gäst­ezimmern. Im großen Garten, auf der Terrasse oder in einer der gemüt­li­chen Stuben im Innern kann man relaxen und die Ruhe genießen; in der Bade­stube werden diverse Massagen ange­boten. Der Bach, der früher das Mühlrad antrieb, fließt auch heute noch an der Terrasse vorbei und sorgt mit seinem Plät­schern für eine beschau­liche Atmo­sphäre. Morgens kann man sich am Früh­s­tücksbuffet bedienen; abends wird – nach Reservie­rung – im hotel­ei­genen Restau­rant moderne, herzhafte Landhausküche serviert.

Oberrhein­ebene

Glänzende Städte und natur­be­las­sene Auen
Der Oberrhein reicht vom Rhein­knie bei Basel bis zum Rhein­knie bei Mainz. Zur Region zählt man das deutsch-franzö­sisch-schwei­ze­ri­sche Grenzgebiet mit dem Elsass, der Nordwest­schweiz, der Südpfalz und einem Teil von Baden. Seit der Stein­zeit ist die Ebene zwischen dem Schwarz­wald und den Vogesen eines der wich­tigsten Durch­gangsgebiete Europas. Die Römer waren die ersten, die systema­tisch Straßen anlegten. Im Mittel­alter verlief hier eine Handels­straße zwischen Ober­i­talien und Flandern. Vom Reichtum der Region zeugen großar­tige Städte wie Strasburg, Colmar und Freiburg. Doch bis ins 19. Jahr­hun­dert bedrohten unbe­re­chenbare Hoch­wasser jegliche Zivili­sa­tion. Erst mit der Begra­digung des Rheins im 19. Jahrhundert  wur­de das Problem einge­dämmt. An einigen Stellen gibt es aber noch Auenwälder und Altarme, die unter Natur­schutz gestellt sind.

Freiburger Bächle

Lösch­w­as­servorrat und Liebe­squell
Gespeist vom Regen sowie dem Wasser der Dreisam, durch­ziehen seit dem Mittel­alter zahlreiche künst­liche Wasser­läufe das Stadt­gebiet. Urkund­lich erwähnt werden die kleinen Kanäle zum ersten Mal im Jahr 1220. Sie dienten ursprüng­lich der Bewäs­se­rung des umliegenden Weide­lands und waren zugleich ein wich­tiger Vorrat für Lösch­w­asser. Noch während des Zweiten Welt­kriegs halfen sie dabei, die Brände zu löschen, die nach einer Bombardie­rung durch die Briten in in der Innen­stadt ausgebro­chen waren.
Heute gelten sie als ein Wahrzei­chen der Stadt und sind einer badi­schen Sage zufolge sogar unver­hoffter Helfer in Sachen Liebe. Denn wer während eines Besuchs in der Stadt aus Versehen in eines der Bächle tritt, so sagt man, wird einmal eine gebür­tige Freiburgerin oder einen gebür­tigen Freiburger heiraten.

Freiburger Münster

Stadt­pfarr­kirche mit welt­be­rühmtem Maßwerkturm
Die Errich­tung des Freiburger Müns­ters zog sich über mehrere Jahrhunderte. Begonnen um das Jahr 1200, wur­de der Bau erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts abge­schlossen. Mehr­fach wurden die ursprüng­l­i­chen Pläne in dieser Zeit verworfen und jeweils wieder verändert aufge­griffen. Dabei ist in der Architektur wie in der Skulptur stets der Einfluss berühmter Beispiele der jewei­ligen Epochen zu spüren. Beispiels­weise begann man in Anleh­nung an das Basler Münster im spätr­oma­ni­schen Baustil, führte die Arbeiten aber ab dem 13. Jahr­hun­dert nach dem Vorbild des Straßburger Müns­ters im goti­schen Stil weiter. Berühmt ist die Kirche vor allem für ihren etwa 116 Meter hohen Maßwerkturm, von dem 1869 der Kunst­his­to­riker Jacob Burkhardt sagte, er sei  „der schönste Turm auf Erden“.

Rund um die Küssa­burg

Zwischen Wutach und Rhein zur markanten Trutzburg
Durch die Ausläufer des Schwarz­waldes führt diese leichte Wande­rung zwischen Wutach und Rhein zur Küssa­burg, der markanten Trutzburg hoch über dem Rheintal. Start­punkt ist im male­ri­schen Tiengen. Der Rückweg führt durch roman­ti­sche Flus­stäler.

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Albschlucht und Hoch­rhein

Wande­rung mit impo­santen Abgründen
Die Wande­rung führt durch eine abwechs­lungs­reiche Land­schaft entlang der Albschlucht. Start­punkt ist das Rathaus in Albbruck am Rhein. Höhe­punkt ist die Peter­skanzel, von der man impo­sante Blicke in die Tiefen der Schlucht hat. 
(Hin und zurück: 13,1 Kilometer, Zeit: 4 Stunden, auf und ab 340 Meter)

Zwischen Feldberg und Feldsee

Wande­rung mit Schwarz­wälder Vesper
Am Fuße des Feldbergs, einge­rahmt von steilen Wänden und dichtem Wald, befindet sich der Feldsee, der ebenso wie der umge­bende Bann­wald unter Natur­schutz steht. Mehrere Sagen ranken sich um den dunklen See, der bis zu 32 m tief ist. Die Tour führt vom Vorgipfel des Feldbergs, dem Seebuck (ein Abste­cher zum Hauptgipfel ist von dort ohne große Orien­tie­rungs­probleme machbar), zum Feldsee und zum Raimar­tihof. Im Raimar­tihof laden gleich drei rustikal einge­rich­tete Bauern­stuben zu einem stil­vollen Schwarz­wälder Vesper. Weitere Einkehrmög­lichkeiten sind die Seebuck-Hütte, die sich an der Talsta­tion des Sesselliftes befindet und an der man zwei Mal auf der Tour vorbei­kommt sowie mehrere Restau­rants im Feldberger Hof. (hin und zurück: 10,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 516 Meter)

Von Schluchsee nach Konstanz

142 km | 3:00 h

Gailingen

Erho­lungsort zwischen Rhein und Rauhenberg
Auf der Nord­seite des Hoch­rheins liegt der zu Deutsch­land gehörende Erho­lungsort Gailingen am Fuß des bewal­deten Rauhenbergs. Die histo­ri­sche Holzbrücke über den Rhein, die auch das Wahrzei­chen des Ortes ist, führt auf die Schweizer Seite. Für ein Pick­nick eignet sich der Rhein­ufer­park. Empfehlens­wert ist auch ein Besuch im Jüdi­schen Museum, das über jüdi­sche Kultur und Geschichte am Bodensee und am Hoch­rhein informiert.

Bodensee-Region

Schwä­bi­sches Meer vor Hoch­ge­birgskulisse
Europas drittgrößter See ist auch einer seiner schönsten – dank der Lage am Rande der Alpen und seines milden Klimas. Das „schwä­bi­sche Meer“ besteht eigent­lich aus zwei Seen, dem Obersee und dem kleineren Untersee west­lich von Konstanz. Die drei großen Inseln sind Besu­cherma­gnete: Zur Insel­stadt Lindau im bayri­schen Osten gelangt man über eine Brücke, die Blumen­insel Mainau südlich von Über­lingen und die im Untersee liegende Gemüs­einsel Reichenau kann man nur per Boot errei­chen. Bei gutem Wetter sieht man im Süden die Hoch­ge­birgskulisse der Appen­zeller Alpen glitzern, die vom über 2.500 Meter hohen Säntis gekrönt wird. Rund um den Bodensee führt ein Radwanderweg, für den man allerdings mehrere Tage braucht.

Küssa­burg

Aussichtsburg über dem Hoch­rhein
Die Burg­ruine auf 635 Metern über dem Hoch­rhein ist ein Wahrzei­chen des Landkreises Waldshut. Vermut­lich wur­de die Küssa­burg zwischen 1125 und 1141 erbaut und besaß eine Vorgänger­burg. Zerstört wur­de sie im Dreißigjäh­rigen Krieg und durch einen Berg­sturz 1664. Im 19. Jahr­hun­dert begann die Freile­gung der Burg­ruine, die seither ein beliebtes Ausflugs­ziel der Region ist. Von oben hat man eine phäno­me­nale Aussicht bis weit in den Südschwarz­wald und ins Schweizer Aargau.
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Konstanz

2.000 Jahre Geschichte am Bodensee

Trotz ihrer zwei­tausendjäh­rigen Geschichte wirkt die Stadt am Südufer des Boden­sees quick­lebendig. Das liegt an der Univer­sität, die viele junge Leute anzieht, an den Thea­tern und Konzerten.

Seit 1993 wird der Hafen von einer mäch­tigen Statue über­ragt, die sich in vier Minuten einmal um sich selbst dreht. Eine neun Meter hohe weib­liche Figur mit tiefem Decolleté hält in ihren Händen zwei Gnome. Es handelt sich um die legendäre Prosti­tu­ierte Imperia. Die beiden Gnome sind Kaiser und Papst. Während des Konzils zu Konstanz von 1414 bis 1418 schlief – und spielte – sie mit beiden. Jan Hus, der die Mätr­es­sen­herr­schaft der römi­schen Kirche am heftigsten kriti­sierte, wur­de am Ende des Konzils in Konstanz auf dem Scheiter­haufen verbrannt. 
Besonders schön ist die Altstadt rund um das Münster und das Rathaus.

Zu Gast in einer Sommerresidenz am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die denkmalge­schützte Sommer­residenz liegt direkt am Seeufer in einem prachtvollen Garten. Sie wur­de 1872 im Kolo­ni­al­stil erbaut.

Die Zimmer sind mit Antiqui­täten und Fund­stü­cken aus aller Welt einge­richtet. Bei gutem Wetter kann man von den Zimmern das Alpen­pan­orama sehen. Hinter dem Haus führt die Ufer­pro­me­nade entlang, über die man zu Fuß ca. 15 Minuten in die Altstadt braucht.

Steckborn

Ostschweizer Riegelhäuser und eine Burg
Male­ri­sche Riegelhäuser prägen die Straßen­szenen des uralten Städt­chens. Vom Hafen, den man durch einen versteckten Torbogen erreicht, hat man einen schönen Blick auf die gegenüber­liegende Halb­insel Höri, nach Radolf­zell und auf das Wahrzei­chen von Steckborn, die Burg. Der wuch­tige Turmhof ist durch seine Lage direkt am Seeufer und seine vielen Hauben und Turm­spitzen eines der belieb­testen Postkar­ten­mo­tive am Untersee und beherbergt ein besu­chens­wertes Heimatmuseum. Steckborn ist auch Heimat des weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt gewor­denen Nähma­schi­nen­her­stel­lers Bernina, in dessen Produk­ti­ons­hallen ein Museum einge­richtet ist.

Erma­tingen

Kleinod am Untersee
Das ehema­lige Fischerdorf liegt auf einer Landzunge im Untersee gegenüber der Insel Reichenau. Bekannte Villen und Schlösser sowie das Napoleonmuseum mit seiner Park­anlage laden zu Wande­rungen und Spaziergängen ein. Im Sommer lockt der See zum Baden; das schöne Seebad steht jedermann offen. Etwas Besonderes ist die Pari­tä­ti­sche Kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert, die seit vielen Hundert Jahren von Prote­s­tanten und Katholiken glei­cher­maßen genutzt wird.

Museum Haus Dix

Atelier und Wohn­haus des Expres­sio­nisten
Bald nach der Macht­über­nahme der Nazis 1933 galt Otto Dix als „entar­teter Künstler“und verlor seinen Lehr­stuhl in Dresden. Seiner Frau Martha war es dank eine Erbschaft möglich, ein Grund­stück am Untersee in Hemmen­hofen mit Blick auf die Schweizer Seite zu erwerben. Die Familie ließ ein großzügiges Haus mit fast 400 Quad­r­at­me­tern Grund­fläche errichten, in dem Otto Dix zeitlebens wohnte und arbei­tete. Heute sind das Haus und der Garten ein Museum mit einer der bedeu­ten­dsten Dix-Samm­lungen welt­weit.

Von Konstanz nach Lindau

45 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barock­kir­chen im Alpen­vor­land
Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten. Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.
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Lindau

Malerische Inselstadt im Bodensee

Die male­ri­sche Altstadt von Lindau liegt auf einer Insel im Bodensee und ist durch eine Seebrücke mit dem Fest­land verbunden.

Die Maximili­an­straße führt an Patri­zi­er­häusern aus der Gotik und der Renais­sance vorbei. Schließ­lich kommt man zum Hafen, der von einem Leucht­turm und einem sechs Meter hohen bayri­schen Löwen geprägt wird. Rings um die Altstadt führt ein schöner Uferweg mit Aussicht auf die Alpen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Lindau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt im Kern der Lindauer Altstadt. Mit viel Sorgfalt wur­de der mittel­alter­liche Gebäude­komplex über einen Zeit­raum von fünf Jahren aufwendig saniert und zu einer zeit­ge­mäßen Unter­kunft umge­baut.

Trotz der modernen Ausstat­tung ist der histo­ri­sche Charme jedoch nicht verloren gegangen. So zeigen sich in jedem der individuell einge­rich­teten Gäste­zimmer, sei es durch einen frei­gelegten Teil des Mauerwerks oder durch massive Holz­de­cken und -balken, einzelne Elemente der ursprüng­l­i­chen Bausub­stanz.

Bregenz

Kultur- und Bade­stadt am Südo­st­ufer des Boden­sees
Die Haupt­stadt von Vorarlberg liegt am Südo­st­ufer des Boden­sees zu Füßen ihres Hausbergs, des Pfänders. Bereits vor über 2.000 Jahren gab es eine kelti­sche Sied­lung auf dem Gebiet der histo­ri­schen Altstadt, die mit einer Mauer befes­tigt war und heute Ober­stadt heißt. Die wesent­lich jüngere Unter­stadt liegt am Seeufer, an dem sich eine breite Prome­nade mit Bade­stränden an ihren Enden entlang­zieht. Vor der Prome­nade schwimmt eine Seebühne, die bei den Bregenzer Fest­spielen zum Einsatz kommt. Die Zuschauer­tribüne ist an Land und fasst mehr als 4.000 Besu­cher. Mittel­punkt der Unter­stadt ist der Korn­markt mit Kunst­haus und Vorarlberger Landes­museum.

Dampf­schiff Hohen­twiel

Mit dem Schaufelr­ad­dampfer über den Bodensee
Strah­lend weiße Sonnen­segel und poliertes Messing, spiegelndes Mahagoni-, Teak- und Kirschbaum­holz: Das laut Fach­presse „am besten restau­rierte Dampf­schiff Europas“ demon­s­triert die Handwerks­kunst einer ganzen Epoche und Meister­werke des Jugend­stils. Der histo­ri­sche Schaufelr­ad­dampfer wur­de 1913 für die gekrönten Häupter Europas gebaut. Nach seiner Restau­rie­rung 1984 ist er auch für das Volk zugäng­lich.

Pfänder

Spekta­kulärer Aussichtsgipfel
Der 1.064 Meter hohe Berg ober­halb von Bregenz ist mit seiner einzig­ar­tigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpen­gipfel der berühm­teste Aussichts­punkt der Region. Bei klarem Wetter reicht der Drei­länder­blick von den Allgäuer- und Lech­taler Alpen im Osten über den Bregenzer­wald, die steilen Gipfel des Arlberg­gebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarz­waldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, einge­rahmt vom Rheintal und dem ober­schwä­bi­schen Hügel­land. Von Bregenz aus führt eine Luft­seil­bahn bis in Gipfel­nähe, wo es einige Restau­rants gibt. An der Berg­sta­tion beginnen mehrere bezeichnete Wander­wege.

Hoch­grat

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg von Oberstaufen
Der 1.834 Meter hohe Berg ist die höchste Erhe­bung des Allgäuer Voralpen­landes. Wegen seiner expo­nierten Lage ist er leicht zu errei­chen und bietet von oben eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen und das saftig grüne Vorland. Auf den Berg führt die Hoch­g­rat­bahn. So kann man beispiels­weise hoch­fahren und auf dem Rückweg einen weiten Bogen über die Nagelfl­uhkette zur Talsta­tion zurückgehen. (hin und zurück: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 960 Meter)

Aufstieg zum Hohen Hirschberg

Blick auf das Alpst­ein­gebirge und die grüne Hügel­landschaft des Appen­zeller­lands
Vom soge­nannten Sammel­platz beginnt der Aufstieg zum Hohen Hirschberg. Ein Groß­teil der Strecke führt entlang einer schmalen Asphalt­straße, sodass die Tour trotz stetiger Steigung gut zu begehen ist. Eine gute Grundkondi­tion ist trotzdem Voraus­setzung. 
Die Wande­rung führt durch die Hügel­landschaft des Appen­zeller­lands, die nicht typi­scher für die Schweiz sein könnte. So begegnet man weidenden Kühen auf grünen Wiesen und in die Senken der Täler schmiegen sich urige Fach­werkhäuser.
Oben ange­kommen eröffnet sich ein grandioser Blick auf das Alpst­ein­gebirge mit dem Säntis-Massiv im Fokus. Eine Gast­stätte lädt zum Rasten und Erfri­schen ein, bevor es wieder bergab und zurück zum Ausgangs­punkt geht.
(Hin und zurück: 7,8 km, 3:00 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Wande­rung zum Berggast­haus Aescher

über unzäh­lige Stufen zu einem der „schönsten Plätze der Erde“
Die Wande­rung startet am Bahnhof in Wasserauen. Eine gute Kondi­tion, festes Schuh­werk sowie eine gute Tritt­si­cher­heit sind für die Wande­rung unbedingt erforder­lich.
Der Anstieg ist sehr steil und führt über Treppen­stufen sowie teils schmale und wurzelüber­rankte Wege. Nach einer ersten Etappe öffnet sich der Wald zu grünen Wiesen, die einen freien Blick auf die impo­sante Bergkulisse bieten. Am Gast­haus ange­kommen kann man, vorausge­setzt man hat vorab reserviert, bei kühlen Getränken und tradi­tionellen Gerichten eine stärkende Rast einlegen.
Auf dem Rückweg geht es über einen anderen Weg wieder hinunter ins Tal, vorbei am Seealpsee mit der Bruder­klau­senka­pelle.
(Hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:50 Stunde, auf und ab: 610 Meter)

Von Lindau nach Hause

9 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Petra Rappenhöner

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