Der Hochrhein: Zwischen Basel und Bodensee - Deutschland
Schaffhausen am Hochrhein

Der Hochrhein

Zwischen Basel und Bodensee

Der Hochrhein ist ein Grenzfluss in vieler Hinsicht: zwischen Bodensee und Basel, Schwarzwald und Schweiz, Wein und Wald. In der wenig bekannten Idylle mischen sich Kulturen und Kochkünste auf höchstem Niveau.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Basel

A

Basel

Moderne Industriestadt mit 2000 Jahren Geschichte

Die Groß­stadt im Drei­ländereck blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Sie lebt spürbar und im span­nenden Kontrast zur Moderne in allen Ecken und Winkeln der Stadt weiter.

In der gut erhal­tenen roman­ti­schen Basler Altstadt schlägt das Herz der Stadt: Enge Gassen führen zu lauschigen Plätze mit über 180 Brunnen und werden gesäumte von prachtvollen Patri­zi­er­häusern aus vergan­genen Jahrhunderten. Kunst­ge­schicht­lich herausra­gend sind das Rathaus und das Basler Münster hoch über dem Rhein.

Zu Gast in einem Kunsthotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel in der Basler Altstadt ist in zwei histo­ri­schen Gebäuden unter­ge­bracht. Eines davon ist das Kunst­hotel mit acht Zimmern, welche alle als bewohnbare Kunst­werke kreiert sind.

Das andere ist das Gale­rie­hotel. Es besitzt 20 Zimmer und wird auch als Ausstel­lungs­raum genutzt. Neun Kunst­zimmer wurden von unter­schied­li­chen Kunst­schaf­fenden als erleb­bare Raumkunst gestaltet. Dabei ist es den Künst­lern frei­ge­stellt, direkt auf die Wände zu malen oder mit Mate­rialien in den Raum zu arbeiten. Weiter unter­stützt das Hotel immer wieder Künstler mit Ausstel­lungen oder Projekten in unter­schied­lichster Ausprägung.

Vitra Design Museum

Museum für moderne Architektur und Design
Das Desi­gnmuseum in Weil am Rhein enthält vor allem eine Samm­lung zur Möbel- und Innenra­umge­stal­tung, vor allem Stühle und Sessel aus mehreren Jahrhunderten. In dem bemerkens­werten Zweckbau von Frank Gehry werden wech­selnde thema­ti­sche Ausstel­lungen, Retrospek­tiven und Work­shops aus den Berei­chen Architektur und Design ange­boten.

Burg Rötteln

Impo­sante Ruine mit Rund­blick
Die Ruine liegt weithin sichtbar auf einem Felssporn, der auf zwei Seiten steil abfällt. Mit zwei großen Wehrtürmen war Rötteln eine der mäch­tigsten Burgen in Baden. Sie war zeitweise Residenz der Herren von Rötteln, Markgrafen von Sausenberg und Markgrafen von Baden-Durlach. Im Dreißigjäh­rigen Krieg war sie umkämpft und wur­de schwer beschä­digt. Ihre Bedeu­tung verlor sie endgültig 1678 nach der Zerstörung im Holländi­schen Krieg. Heute ist die Burg ein wich­tiges Wahrzei­chen und ein An­zie­hungs­punkt der Stadt Lörrach und ihres Umlandes. Die Burg­ruine ist ganzjährig geöffnet; Führungen sind nach vorhe­riger Absprache möglich.

Aussichtswande­rung rund um den Hertener Berg

Am höchsten Punkt von Rheinfelden
Start­punkt ist der Wander­park­platz Kal­kofen. Erstes Ziel ist die Ruine Herten­berg. Die Burg wur­de einst von den Grafen von Habsburg erbaut, 1268 beschä­digt und 1356 durch ein Erdbeben endgültig zerstört. Von der ehema­ligen Burg­anlage sind noch mehrere Mauer­reste erhalten. 
Über die Leuengr­aben-Schlucht führt ein Forstweg nach rechts auf den Rührbergweg. Über die „Hexekuchi“ gelangt man zum Ausgangs­punkt zurück. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 440 Meter)

Von Basel nach Schluchsee

86 km | 2:00 h

Bad Säckingen

Kurstadt am Hoch­rhein
Die Kurstadt liegt am Hoch­rhein, der hier die Grenze zur Schweiz bildet. Im Norden beginnt der Hotzen­wald, ein südli­cher Ausläufer des Schwarz­walds. Zur Stadt gehört auch ein Teil der Fridolin­insel im Rhein, deren Zugehö­rigkeit lange ungeklärt war und die seit 2013 zu Deutsch­land gehört. Berühmt geworden ist die Stadt durch das Versepos von Joseph Victor von Scheffel, „der Trom­peter von Säkkingen“. Die Liebe­sge­schichte zwischen einem Bürger­li­chen und einer Adeligen war im 19. Jahr­hun­dert eines der am meisten gele­senen Werke der deut­schen Lite­ratur. Wahrzei­chen der Stadt sind das Fridolins­münster und die gedeckte Holzbrücke über den Rhein.

Laufenburg

Türmchen, Gässchen, Brunnen und Stiegen
Laufenburg ist eine der „vier Wald­städte“ am Rande des Hotzen­walds und deut­sche Grenz­stadt zur Schweiz. Auf der Schweizer Seite liegt der 1801 durch den Frieden von Lunéville abge­trennte Stadt­teil Laufenburg, auch Gross­laufenburg genannt, während der nun badi­sche Teil „Kleinlaufenburg“ heißt. Seit dem Mittel­alter verbanden Brücken die beiden Orts­teile. Mit ihren engen Gässchen und Stiegen, Brunnen, Türmchen und Toren sind beide Stadt­teile besonders sehens­wert.
B

Schluchsee

Höchstgelegener See Deutschlands

Der Glet­schersee aus der letzten Eiszeit wur­de um 1930 mit einer Staumauer vergrößert. Heute ist er der größte See des Schwarz­walds.

Sein Wasser­spiegel wur­de um 30 Meter ange­hoben. Der Schluchsee ist vor allem bei Badegästen und Seglern beliebt. Im Gegen­satz zum Titisee ist das Ufer fast überall gut zugäng­lich. Er wird von vielen Wander­wegen umgeben. Ein 18 Kilometer langer, ebener Weg um den See ist auch für Kinderwagen geeignet. Die Wande­rungen können von Mai bis Oktober mit Bootsfahrten kombi­niert werden.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Schluchsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen des Schwarz­waldes, auf ca. 1.000 Metern Höhe, liegt das histo­ri­sche Landhaus aus dem Jahr 1603 idyllisch und ruhig zwischen dem Schluchsee und den Bergen.

Der Schwarz­waldhof, der bis ins 18. Jahr­hun­dert hinein eine Getrei­demühle war und u. a. das Kloster St. Blasien belieferte, ist heute ein char­mantes Boutique-Hotel mit zehn individuell in einem modernen Landhaus­stil gestal­teten Gäst­ezimmern. Im großen Garten, auf der Terrasse oder in einer der gemüt­li­chen Stuben im Innern kann man relaxen und die Ruhe genießen; in der Bade­stube werden diverse Massagen ange­boten. Der Bach, der früher das Mühlrad antrieb, fließt auch heute noch an der Terrasse vorbei und sorgt mit seinem Plät­schern für eine beschau­liche Atmo­sphäre. Morgens kann man sich am Früh­s­tücksbuffet bedienen; abends wird – nach Reservie­rung – im hotel­ei­genen Restau­rant moderne, herzhafte Landhausküche serviert.

Freiburg

Grüne Univer­si­täts­stadt im warmen Oberrhein­gr­aben
Die Stadt im Südwesten Deutsch­lands liegt klima­tisch privilegiert im warmen Oberrhein­gr­aben zwischen den franzö­si­schen Vogesen und dem Schwarz­wald im Osten. Seine Geschichte beginnt mit einer Burg (Freiburg) des Zähringer Herzogs 1008. Heute ist die quick­leben­dige Univer­si­täts­stadt mit über 30.000 Studenten eine Hoch­burg der Sonne­n­en­ergie­for­schung welt­weit und eine der wenigen deut­schen Städte mit grünem Bürgermeister. In der male­ri­schen, auto­freien Altstadt mit dem großar­tigen Münster kann man herr­lich bummeln, shoppen und essen. Südlich der Stadt erhebt sich der Schau­ins­land, einer der schönsten Aussichtsberge im südli­chen Schwarz­wald. Wenige Kilometer nörd­lich ragt der Kaiser­stuhl aus der Rhein­ebene, wo seltene Pflanzen und hervor­ra­gende Weine wachsen.

Titisee

Badesee inmitten herr­li­cher Wälder
Der See südwest­lich inmitten herr­li­cher Wälder gilt der Sage nach als Gewässer von uner­mess­li­cher und unmerkbarer Tiefe. Beim Versuch des Ausmes­sens ertönt aus der Tiefe eine Stimme: „Ergrün­dest Du mich, so ersäufe ich Dich.“ Tatsäch­lich ist der Eiszeitsee auf einer Höhe von 850 Metern nur 20 Meter tief. In seinem nähr­stoff­armen Wasser leben große Raubfi­sche wie Zander, Hechte und Seeforellen, daneben Aale und viele Klein­fisch­arten. Um den zwei Kilometer langen See führt ein Wanderweg. Schwimmen, Segeln und Tretbootfahren sind möglich.

Waldshut

Mittel­alter­li­ches Städt­chen am Hoch­rhein
Hoch über dem rechten Rhein­ufer liegt das mittel­alter­liche Städt­chen, einge­rahmt von eine Stadt­mauer mit zwei präch­tigen Stadt­toren. Auf den Kopf­steinpflas­ter­gassen zwischen den Bürger­häusern scheint die 800-jährige Vergan­gen­heit noch lebendig: die Gründung durch die Habsburger als „Wald­stadt“ im 13. Jahr­hun­dert, die Pest und die Juden­pogrome des 14. Jahrhunderts, die marodierenden Söldner und die Gilden, die Wirren der Reforma­tion und des 30-jährigen Krieges. Besonders schön sind die Fassadenma­le­reien in der Kaiser­straße, die sich gegen­seitig zu überbieten scheinen. Ansehen sollte man sich auch das Greiffenegg-Schlössle aus dem 15. Jahr­hun­dert.

Windberghochtal

Auf den Spuren von Köhlern und Glas­trägern
Seit dem 12. Jahr­hun­dert gibt es im abge­legenen Windberghochtal Glashütten, deren zerbrech­liche Produkte mit großer Vorsicht quer durch den Schwarz­wald transpor­tiert wurden. Darauf waren die Glas­träger mit ihren besonderen „Ruck­sackschränken“ speziali­siert. Die Wande­rung kommt an mehreren Hütten vorbei und führt zugleich durch eine grandiose Begwildnis mit Wasser­fällen und Urwald. Bei gutem Wetter hat man einen herr­li­chen Ausblick bis zu den Alpen. (hin und zurück: 14,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 372 Meter)

Wald­lehrpfad Häusern

Von den Lebens­gemeinschaften im Hoch­schwarz­wald
Über 50 Schau­tafeln informieren über die Lebens­gemeinschaften im Misch­wald, darunter die Fledermäuse, die  Wald­pilze und die Vogelwelt im Hoch­schwarz­wald. Wer will, kann an einem Waldquiz teil­nehmen. Der Weg beginnt am Felsenweg. Von dort geht es über den Scheiben­felsen bis zum Sport­platz von Häusern. Am Sport­platz vorbei, folgen wir weiter der Beschilde­rung. Optional ist ein kurzer Abste­cher zum Fuchsfelsen. Von dort hat man einen herr­li­chen Ausblick. Durch die Goldegasse geht es wieder zurück zum Ausgangs­punkt. (hin und zurück: 2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Feldberg

Weit­blicke auf dem höchsten Berg des Schwarz­waldes
Der Feldberg ist mit 1.493 Metern Höhe nicht nur der höchste Berg des Schwarz­waldes, sondern auch von Deutsch­land außer­halb der Alpen. Rund um den Gipfel mit seiner subpo­laren Vege­ta­tion ist ein Natur­schutzgebiet einge­richtet. Besonders bei Inver­si­ons­wetter­lage im Winter hat man einen sensa­tionellen Fern­blick. Dann türmen sich jenseits des Wolkenmeeres die Vogesen auf, während im Süden die schnee­be­deckten Alpen glitzern – von der Zugspitze bis zu den Berner Ober­alpen. Im Haus der Natur, das zudem als Verwal­tungs­sitz des Natur­parks Südschwarz­wald dient, gibt es eine inter­ak­tive Dauer­aus­stel­lung. Hinter dem Haus beginnt der Natur­er­leb­nis­pfad „Der Wich­tel­pfad im Auer­hahn­wald“. (hin und zurück: 2,2 Kilometer, 0:45 Stunden, auf und ab 60 Meter)

Von Schluchsee nach Konstanz

142 km | 3:00 h

Küssa­burg

Aussichtsburg über dem Hoch­rhein
Die Burg­ruine auf 635 Metern über dem Hoch­rhein ist ein Wahrzei­chen des Landkreises Waldshut. Vermut­lich wur­de die Küssa­burg zwischen 1125 und 1141 erbaut und besaß eine Vorgänger­burg. Zerstört wur­de sie im Dreißigjäh­rigen Krieg und durch einen Berg­sturz 1664. Im 19. Jahr­hun­dert begann die Freile­gung der Burg­ruine, die seither ein beliebtes Ausflugs­ziel der Region ist. Von oben hat man eine phäno­me­nale Aussicht bis weit in den Südschwarz­wald und ins Schweizer Aargau.

Rheinfall

Wasser­reichster Wasserfall Europas
Der Rheinfall von Schaffhausen ist mit 23 Metern zwar bei weitem nicht der höchste, aber der wasser­reichste Wasserfall Europas. Über eine Breite von 150 Metern stürzen durch­schnitt­lich knapp 400 Kubikmeter Wasser hinab. Er ist erst vor 15.000 Jahren entstanden, als der Rhein während der letzten Eiszeit mehrmals seinen Lauf veränderte. Auf ausge­bauten Wegen erreicht man auf beiden Rhein­seiten Aussichts­platt­formen. Am Rheinfall­be­cken in Neuhausen am Rheinfall liegt das Schlös­schen Wörth. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch am mittleren Felsen absetzen lassen.

Kloster Rheinau

Märc­hen­kirche auf einer Rhein­insel
Die ehema­lige Benedikti­ner­abtei liegt märc­henhaft schön auf einer Rhein­insel in der Schweizer Gemeinde Rheinau. Sie wur­de etwa 778 gegründet und 1862 aufge­hoben. Von 1867 bis 2000 war in den Kloster­gebäuden eine psych­ia­tri­sche Klinik unter­ge­bracht. Heute wird das frühere Kloster­gebäude durch die Spirituelle Weggemeinschaft genutzt. Die barocke Kloster­kirche ist ein Meister­werk des Vorarlberger Baumeis­ters Franz Beer. Im Sommer finden die Rheinauer Konzerte statt.
C

Konstanz

2.000 Jahre Geschichte am Bodensee

Trotz ihrer zwei­tausendjäh­rigen Geschichte wirkt die Stadt am Südufer des Boden­sees quick­lebendig. Das liegt an der Univer­sität, die viele junge Leute anzieht, an den Thea­tern und Konzerten.

Seit 1993 wird der Hafen von einer mäch­tigen Statue über­ragt, die sich in vier Minuten einmal um sich selbst dreht. Eine neun Meter hohe weib­liche Figur mit tiefem Decolleté hält in ihren Händen zwei Gnome. Es handelt sich um die legendäre Prosti­tu­ierte Imperia. Die beiden Gnome sind Kaiser und Papst. Während des Konzils zu Konstanz von 1414 bis 1418 schlief – und spielte – sie mit beiden. Jan Hus, der die Mätr­es­sen­herr­schaft der römi­schen Kirche am heftigsten kriti­sierte, wur­de am Ende des Konzils in Konstanz auf dem Scheiter­haufen verbrannt. 
Besonders schön ist die Altstadt rund um das Münster und das Rathaus.

Zu Gast in einer Sommerresidenz am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die denkmalge­schützte Sommer­residenz liegt direkt am Seeufer in einem prachtvollen Garten. Sie wur­de 1872 im Kolo­ni­al­stil erbaut.

Die Zimmer mit Antiqui­täten und Fund­stü­cken aus aller Welt einge­richtet. Bei gutem Wetter kann man von den Zimmern das Alpen­pan­orama sehen. Hinter dem Haus führt die Ufer­pro­me­nade entlang, über die man zu Fuß 15 Minuten in die Altstadt braucht.

Fried­richshafen

Zeppelin-Werke am Nord­ufer des Boden­sees
Die Stadt am Nord­ufer des Boden­sees entstand erst 1811 und wur­de nach dem ersten würt­tembergi­schen König benannt. Aufgrund von Freihandels­privilegien mit der Schweiz wuchs die Stadt schnell und lockte Indu­s­tri­elle und Touristen an, darunter auch den russi­schen Zaren Alexander II. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte der Konstanzer Graf von Zeppelin seine Luft­s­chifffa­brik in Fried­richshafen an, die im Natio­nalso­zialismus in Rüstungs­be­triebe umge­wandelt wur­de und heute zu Airbus gehören.

Blumen­insel Mainau

Prachtvolle Gärten im Bodensee
Wegen ihrer prachtvollen Gärten und Parks wird die 45 Hektar große Insel bei Konstanz auch „Blumen­insel“ genannt. Dazu trägt das güns­tige Klima bei, in dem sogar Palmen und andere tropi­schen Gewächse gedeihen. Im März wird die Blumen­saison mit einer Orchide­enschau eröffnet. Danach blühen Tulpen, Narzissen und Hyaz­in­then. Sie werden abge­löst von Rhododendren und Azaleen. Sommer ist Rosenzeit und im Herbst entwi­ckeln die Dahlien ihre Pracht. Im ganzjährig geöffneten Schmetter­lingshaus kann man bei 26 Grad und 90 Prozent Luftfeuch­tigkeit durch eine exoti­sche Vege­ta­tion mit rauschenden Wasser­fällen lustwandeln.

Meersburg

Von Fisch­sied­lung zur Bischofsresidenz
Am Übergang zwischen Obersee und Über­linger See liegt das Städt­chen zwischen Wäldern und Weinbergen. Seine Blütezeit erlebte die ehema­lige Fischer­sied­lung als Residenz der Bischöfe von Konstanz zwischen dem 16. und dem 18. Jahr­hun­dert, in der das heutige Stadt­bild geprägt wur­de. Auch das Neue Schloss östlich des Schloss­platzes wur­de für die Bischöfe errichtet. Heute beherbergt der eindrucksvolle Bau von Balthasar Neumann das Dornier-Museum. Über der Stadt erhebt sich die Meersburg. Sie gilt als ältestes Schloss Deutsch­lands, das durch­ge­hend bewohnt wur­de. Die Schrift­stel­lerin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte hier ihre letzten Lebens­jahre.

Von Konstanz nach Lindau

45 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
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Lindau

Malerische Inselstadt im Bodensee

Die male­ri­sche Altstadt von Lindau liegt auf einer Insel im Bodensee und ist durch eine Seebrücke mit dem Fest­land verbunden.

Die Maximili­an­straße führt an Patri­zi­er­häusern aus der Gotik und der Renais­sance vorbei. Schließ­lich kommt man zum Hafen, der von einem Leucht­turm und einem sechs Meter hohen bayri­schen Löwen geprägt wird. Rings um die Altstadt führt ein schöner Uferweg mit Aussicht auf die Alpen.

Zu Gast in einem Hotel an der Seepromenade

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkgarage

Das kleine 4-Sterne-Hotel mit hellgelber Fassade liegt in der Fußgängerzone an der Seepro­me­nade, gleich neben der Hafen­einfahrt und dem Leucht­turm, dem Wahrzei­chen von Lindau.

Seit über 100 Jahren in Famili­en­be­sitz, hat sich das Hotel einen guten Ruf für gutes Essen und Well­ness­ange­bote erarbeitet. Der großzügige Spabereich umfasst auch einen Pool. Spezialität des Restau­rants sind Boden­see­fi­sche und Gerichte mit Zutaten aus ökologi­schem Anbau. Viele Zimmer haben Blick auf den Bodensee, aber die beste Aussicht hat man von der Dachter­rasse. Gäste können die Prome­nade entlang oder über die Brücke nach Lindau spazierengehen.

Bregenz

Kultur- und Bade­stadt am Südo­st­ufer des Boden­sees
Die Haupt­stadt von Vorarlberg liegt am Südo­st­ufer des Boden­sees zu Füßen ihres Hausbergs, des Pfänders. Bereits vor über 2.000 Jahren gab es eine kelti­sche Sied­lung auf dem Gebiet der histo­ri­schen Altstadt, die mit einer Mauer befes­tigt war und heute Ober­stadt heißt. Die wesent­lich jüngere Unter­stadt liegt am Seeufer, an dem sich eine breite Prome­nade mit Bade­stränden an ihren Enden entlang­zieht. Vor der Prome­nade schwimmt eine Seebühne, die bei den Bregenzer Fest­spielen zum Einsatz kommt. Die Zuschauer­tribüne ist an Land und fasst mehr als 4.000 Besu­cher. Mittel­punkt der Unter­stadt ist der Korn­markt mit Kunst­haus und Vorarlberger Landes­museum.

Dampf­schiff Hohen­twiel

Mit dem Schaufelr­ad­dampfer über den Bodensee
Strah­lend weiße Sonnen­segel und poliertes Messing, spiegelndes Mahagoni-, Teak- und Kirschbaum­holz: Das laut Fach­presse „am besten restau­rierte Dampf­schiff Europas“ demon­s­triert die Handwerks­kunst einer ganzen Epoche und Meister­werke des Jugend­stils. Der histo­ri­sche Schaufelr­ad­dampfer wur­de 1913 für die gekrönten Häupter Europas gebaut. Nach seiner Restau­rie­rung 1984 ist er auch für das Volk zugäng­lich.

Pfänder

Spekta­kulärer Aussichtsgipfel
Der 1.064 Meter hohe Berg ober­halb von Bregenz ist mit seiner einzig­ar­tigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpen­gipfel der berühm­teste Aussichts­punkt der Region. Bei klarem Wetter reicht der Drei­länder­blick von den Allgäuer- und Lech­taler Alpen im Osten über den Bregenzer­wald, die steilen Gipfel des Arlberg­gebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarz­waldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, einge­rahmt vom Rheintal und dem ober­schwä­bi­schen Hügel­land. Von Bregenz aus führt eine Luft­seil­bahn bis in Gipfel­nähe, wo es einige Restau­rants gibt. An der Berg­sta­tion beginnen mehrere bezeichnete Wander­wege.

Von Lindau nach Hause

9 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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