Mythos Schwarzwald: Mondäne Bäder, dunkle Wälder - Deutschland
Mystische Pfade: Wanderparadies Schwarzwald

Mythos Schwarzwald

Mondäne Bäder, dunkle Wälder

Der Schwarzwald ist mehr als eine Landschaft. Schon der Name weist auf einen Mythos hin. Er handelt von dunklen Wälder und unheimlichen Mooren, aber auch von prachtvollen Bauernhäusern auf saftigen Wiesen; von ärmlichen Köhlern und Glasbläsern, von erfinderischen Uhrmachern und natürlich vom europäischen Adel in Baden Baden.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Heidelberg

111 km | 1:30 h
Die Strecke führt am Rande des Oden­walds durch die dicht besiedelt Rhein-Main-Ebene.
A

Heidelberg

Romantische Universitätsstadt am Neckar

Die Haupt­stadt der Kurpfalz liegt an der Stelle, wo der Neckar aus dem Oden­wald in die Rhein­ebene eintritt.

Sie gilt als Wiege der deut­schen Romantik, die Dichter wie Brentano, Arnim oder Eichen­dorff inspi­riert hat. Die Stadt wird Ende des 12 Jahrhunderts erstmals erwähnt. 200 Jahre später entstehen die Univer­sität und das Schloss unter Pfalz­graf Ruprecht. 1693 wurden Stadt und Schloss zerstört und im 18. Jahr­hun­dert im baro­cken Stil wieder aufge­baut. Hoch über dem Dächergewirr der Altstadt erhebt sich maje­s­tä­tisch die Ruine des Heidelberger Schlosses – nach Lage, Größe und Schön­heit die großar­tigste in Deutsch­land. Den klas­sisch-roman­ti­schen Blick auf Alt Heidelberg und das Schloss hat man vom Philosophen­gärt­chen am Philosophenweg über dem Nord­ufer des Neckars.

Zu Gast in einem Hotel in Heidelberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Stadt­haus mit Renais­sance-Fassade stammt aus dem Jahr 1592 und wur­de von einem huge­not­ti­schen Tuchhändler für seine Frau errichtet.

Als eines der wenigen Häuser, die während der diversen Kriege nicht zerstört wurden, diente es zwischen­zeit­lich sogar eine Zeit lang als Rathaus, bevor es schließ­lich 1842 zum Hotel umge­baut wur­de. Es liegt inmitten der Altstadt, gegenüber der Heilig­geist­kirche und direkt am Markt­platz, wo sich – wie in vielen Univer­si­täts­städten – das Leben vor allem abends entfaltet. Die knapp 40 Zimmer verteilen sich auf mehrere Stock­werke, in denen immer noch ein Hauch von der Geschichte der letzten Jahrhunderte zu spüren ist. Zwei Restau­rants gehören zum Hotel: Das eine serviert tradi­tionelle und saiso­nale Gerichte in nost­algisch stil­voller Atmo­sphäre, das andere bietet feine franzö­si­sche Küche in elegantem Ambi­ente.

Berg­bahn Heidelberg

Panora­ma­fahrt zum König­stuhl
Mit einer Berg­bahn kann man bis auf den König­stuhl fahren und dort die fantas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Rhein­ebene bis hin zum Pfälzer Wald genießen. Die untere Bahn, eine der modernsten Berg­bahnen Deutsch­lands, startet am Korn­markt in der Altstadt und fährt über die Station Schloss bis zur Molkenkur. Von dort aus geht es mit einer der ältesten elek­trisch betriebenen Berg­bahnen weiter zum König­stuhl.

Alte Brücke

Barocke Fußgänger­brücke
Die barocke Karl-Theodor-Brücke gehört zu Deutsch­lands ältesten Brückenbauten und wur­de 1248 erstmals urkund­lich erwähnt. Es gab viele Vorgängerbauten aus Holz, die jedoch wieder­holt durch treibende Eisschollen zerstört wurden. In ihrer heutigen Form wur­de sie 1788 erbaut, jedoch wurden gegen Ende des Zweiten Welt­krieges zwei Pfeiler von der Wehrmacht gesprengt, um die vorrü­ckenden alliierten Truppen aufzuhalten. Bereits 1947 war die Brücke voll­ständig rekon­stru­iert. Am Südende der Alten Brücke steht das mittel­alter­liche Brück­entor mit seinen 28 Meter hohen Doppeltürmen. Ursprüng­lich war es Teil der Stadt­be­fes­tigung. Am Tor wur­de Brücken­zoll entrichtet, bei Gefahr konnte es durch ein Falltor verschlossen werden.

Heidelberger Schloss

Vom prachtvollen Renais­san­cebau zum Sinnbild der Vergäng­lichkeit
Die Schloss­ruine hoch über der Altstadt von Heidelberg ist eine der berühm­testen Ruinen Deutsch­lands und das Wahrzei­chen der Stadt. Die wehr­hafte Burg aus dem 13. Jahr­hun­dert wur­de in der Renais­sance zur prachtvollen Residenz der Pfälzer Kurfürsten ausge­baut. Nach den Zerstör­ungen 1689 und 1693 durch die Franzosen wur­de das Schloss nur zögernd restau­riert. 1764 besiegelte ein verhee­render Brand nach einem Blitzschlag alle Bemüh­ungen. Der Bau wur­de aufge­geben und die Ruine als Steinbruch für das neue Schwetzinger Sommer­schloss und später für die Heidelberger Bürger verwendet. Ende des 18. Jahrhunderts wur­de die male­ri­sche Ruine von Lite­raten als Sinnbild für Vergäng­lichkeit entdeckt. Während der napoleo­ni­schen Kriege wur­de sie zum patrio­ti­schen Monu­ment umge­deutet.

Philosophenweg

Geschicht­s­träch­tiger Aussichts­spa­ziergang
Der Name stammt aus einer Zeit, als alle Studenten vor Beginn ihres Fach­studiums die sieben freien Künste studieren mussten, die unter dem Fach Philosophie zusam­menge­fasst waren. So waren es vermut­lich weniger die Gelehrten als die Studenten, die den Weg als idealen Ort für roman­ti­sche Spaziergänge und unge­störte Zwei­samkeiten entdeckten. Die untere Hälfte führt steil und gewunden auf den ersten 700 Metern durch eine der teuersten Wohn­gegenden Heidelbergs. Dann geht es fast eben weiter. Am Philosophen­gärt­chen hat man den besten Blick über den Neckar auf die Heidelberger Altstadt, den König­stuhl und das Schloss, aber auch hinaus in die Rhein­ebene.

Von Heidelberg nach Baden-Baden

132 km | 2:00 h

Speyer

Roma­ni­scher Kaiserdom am Oberrhein
Im Mittel­alter war Speyer als freie Reichs­stadt eine der bedeu­ten­dsten Städte des Heiligen Römi­schen Reiches Deut­scher Nation. Der Kaiser- und Mari­endom ist die welt­weit größte noch erhal­tene roma­ni­sche Kirche und zählt zum UNESCO-Welt­kultur­erbe. Der sali­sche König und spätere Kaiser Konrad II. ließ 1025 den Bau mit dem Ziel beginnen, die größte Kirche des Abend­lands zu errichten. Acht deut­sche Kaiser und Könige liegen in der Krypta begr­aben. Nur wenige Minuten vom Dom entfernt liegt der Judenhof, das ehema­lige Juden­viertel von Speyer. Von ihm sind noch die Mikwe (das Bade­haus) und Teile der Synagoge enthalten.

Karlsruhe

Barocke Reißbrett­stadt
Die ehema­lige großherzog­lich badi­sche Residenz­stadt ist eine der letzten großen euro­päi­schen Stadt­gründungen auf dem Reißbrett und zugleich Ergebnis einer weit­rei­chenden Idee: Karl Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach, entschloss sich, die mittel­alter­liche Enge seiner dama­ligen Residenz Durlach gegen den Bau einer neuen, in Anlage und Geist offenen Stadt einzu­tau­schen. Charak­te­ris­tisch für den ursprüng­l­i­chen Stadt­plan  von 1715 ist der fächerför­mige Grund­riss. 32 Straßen strahlen rings um das Schloss und die Park­anlagen aus. Herz­stück der Stadt ist bis heute das Schloss. Es beherbergt das Badi­sche Landes­museum mit Samm­lungen aus der Frühge­schichte von Baden und wech­selnden Ausstel­lungen.
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Baden Baden

Mondänes Wellness- und SPA-Zentrum am Oberrhein

Der Ort zwischen Rhein und nörd­li­chem Schwarz­wald verdankt seine Exis­tenz den heißen Quellen und dem milden Klima.

Erste Spuren finden sich schon aus der Zeit 10.000 v. Chr. Die Römer haben um die Quellen eine Sied­lung gebaut, aber erst Ende des 18. Jahrhunderts wird Baden-Baden als mondäner Kurort entdeckt. Viele herr­schaft­liche Gäste machen den Kurort zur „Sommer­haupt­stadt Europas" – im Gegen­satz zu Paris als „Winter­haupt­stadt". Es entstehen Luxus­ho­tels, die Spielbank (1810-1811) und das Kurhaus (1821-1824). Heute ist Baden Baden ein inter­na­tio­naler Kurort und lebt von der neuen Well­ness- und Spa-Welle. Empfehlens­wert ist ein Besuch im Fried­richsbad von 1877: ein klas­si­sches Dampfbad mit 16 Stationen.

Zu Gast im Hotel Belle Epoque

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die mondäne Villa im Stil der Neore­nais­sance wur­de 1875 vom großherzog­lich badi­schen Kammer­herrn, Freiherr Ferdi­nand von Lotz­beck, erbaut.

Damals erlebte das Weltbad Baden-Baden mit seinen heißen Quelle seine Blüte. Wer das impo­sante Atrium des Hotels betritt, erlebt noch heute den Zauber der Belle Epoque. Die 20 Zimmer sind stil­si­cher einge­richtet und bieten den Komfort eines geho­benen 4-Sterne-Hotels. Das hotel­ei­gene Restau­rant „Kleiner Prinz“ ist über Baden Baden hinaus für seine Gourmetküche bekannt.

Merkur

Aussichtsberg von Baden Baden
Der 670 Meter hohe Berg vier Kilometer östlich von Baden Baden bietet eine tolle Aussicht über das Rheintal. Er ist nach dem altrömi­schen Gott des Handels benannt, dem ein auf dem Gipfel gefun­dener römi­scher Votiv­stein geweiht ist. Wer nicht auf einem der vielen Wander­wege hoch­gehen möchte, kann die  Merkurberg­bahn von 1913 nehmen. Am Aussicht­sturm steht ein Berggasthof. Ein Wanderweg führt durch die arten­rei­chen Mischwälder und weiter zu den bizarren Felsen am Battert. (hin und zurück 16,8 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 680 Meter)

Steinbach

Roman­ti­sches Winzer­städt­chen an der Römer­straße
Das roman­ti­sche Winzer­städt­chen südwest­lich von Baden Baden lag an der Römer­straße von Strasburg nach Mainz. Vom Reichtum im Mittel­alter zeugen die präch­tigen Häuser und die teilweise noch erhal­tene Stadt­mauer. Ober­halb des Friedhofs findet man ein Standbild Erwins von Steinbach, der als Baumeister an der Errich­tung des Straßburger Müns­ters mitgewirkt hat, und in Straßburg 1318 gestorben ist. Wenn man von Baden Baden aus zu Fuß geht, kommt man am lauschigen Waldenecksee vorbei. Über Wege und schmale Pfade geht es nach der Hütte über den Waldsportpfad nach Varnhalt. (Hin: 8,4 Kilometer, 2 Stunden, auf: 140 Meter, ab: 250 Meter)

Gernsbach

Von der Holzfäller­sied­lung zum Luftku­rort
Der histo­ri­sche Haup­tort des unteren Murgtals liegt zu beiden Seiten des Flusses Murg. Groß geworden ist Gernsbach durch die Holzflößerei auf der Murg. Heute ist das Städt­chen ein Luftku­rort mit schönen Wandermög­lichkeiten. Im Westen bildet der Bergkegel des Merkurs eine markante Kulisse, im Osten begrenzt der 908 Meter hohe Berg Teufels­mühle das Tal, das sich nach Nordwesten zur Rhein­ebene öffnet. Von Baden-Baden aus führt ein Wanderweg über Schloss Eber­stein zum Bahnhof Gernsbach, von wo aus man die Rückfahrt beginnt. (hin und zurück: 41 Kilometer, 4 Stunden, auf: 404 Meter, ab: 400 Meter)

Von Baden-Baden nach Freiburg

145 km | 3:30 h

Hornisgrinde

Hoch­moor auf dem höchsten Berg des Nordschwarz­walds
Der mit 1.163 Metern höchste Berg des Nordschwarz­walds ist ein lang­ge­streckter Berg­rü­cken. Grinden sind im Schwarz­wald baum­lose Feucht­heiden auf einer Hoch­fläche, die nach der Rodung des Primär­waldes entstanden sind. Allerdings ist das Hoch­moor auf der Hornisgrinde von Natur aus unbe­waldet. Vom großen Park­platz am Mummelsee führt ein Lehrpfad mit Schau­tafeln über die Gipfelebene. Das Hoch­moor wird auf einem Holzboh­lenweg durch­quert. (hin und zurück: 4,8 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 130 Meter)

Schwarz­waldhoch­straße

Feri­en­straße durch den Natio­nal­park Schwarz­wald
Die älteste Feri­en­straße Deutsch­land führt durch den nörd­li­chen Schwarz­wald und ist Teil der Bundes­straße 500. Sie beginnt in Baden-Baden und steigt steil zum Hauptkamm des Nordschwarz­walds hinauf, den sie bei der Bühl­er­höhe erreicht. Auf einem Felsen befindet sich eine kleine Mari­en­kirche, im Volks­mund Adenauerka­pelle genannt, mit sehens­werten Glasfenstern. Bei klarem Wetter hat man einen umfas­senden Blick über die Rhein­ebene bis zu den Vogesen. 

Ab der Bühl­er­höhe verläuft die Hoch­straße auf 800 bis über 1000 Meter über dem Meer. Bei Sand am Mehliskopf  gibt es eine Allwetterbob­bahn ganzjährig betrieben. Hier befindet sich auch die Abzweigung zur nahe gelegenen Schwarzenbach­t­al­sperre und zum Lang­lauf­zentrum Herrenwies.
Unter­halb des höchsten Berges im Nordschwarz­wald, der 1164 Meter hohen Hornisgrinde, erreicht die Straße den fast kreisrunden Mummelsee, um den ein kurzer Bohlenweg führt. 

Im Natur­schutz­zentrum am Ruhe­stein ist die Verwal­tung des Natio­nalparks Schwarz­wald ange­siedelt, den die Schwarz­waldhoch­straße über weite Stre­cken durch­quert. West­lich von Ruhe­stein führt der einzige Kletter­steig des Nordschwarz­walds über den Karlsruher Grat. Einige Kilometer weiter südwärts an der Straße liegt der Lotharpfad, welcher die Folgen des Orkans Lothar demon­s­triert. Über die Höhen­züge des Schliffkopfs und des Kniebis führt die Straße schließ­lich nach Freuden­stadt, wo sie endet.

Vogts­bauernhof

Vom Leben und Arbeiten früherer Gene­ra­tionen im Schwarz­wald
Das Frei­lichtmuseum am Ausgang des Gutach­tals ins Kinzigtal ist rund um den Vogts­bauernhof entstanden. Zu dem prachtvollen Vogts­bauernhof kamen Mühlen, Tage­löhn­er­häuser, Sägemühlen und eine Kapelle hinzu. Mit allen Sinnen kann man erleben, wie im Schwarz­wald gewohnt, gelebt und gearbeitet wur­de: Im Stall stehen Haustiere alter Rassen, auf den Weiden grasen Schafe und Ziegen, in den Schwarzen Küchen riecht es nach  Rauch und Schinken. Tägl­iche Aktionen sorgen für einen Abwechs­lung während der ganzen Saison: Kochen in der Schwarzen Küche, tägl­iche Mühl­envor­füh­rungen, eine Muse­ums­werk­statt für Familien. Dazu kommen Veran­stal­tungen wie der  Trach­tenhand­werkertag das Herbst- und Schlacht­fest.
C

Freiburg

Grüne Universitätsstadt im warmen Oberrheingraben

Die Stadt im Südwesten Deutsch­lands liegt klima­tisch privilegiert im warmen Oberrhein­gr­aben zwischen den franzö­si­schen Vogesen und dem Schwarz­wald im Osten.

Seine Geschichte beginnt mit einer Burg (Freiburg) des Zähringer Herzogs 1008. Heute ist die quick­leben­dige Univer­si­täts­stadt mit über 30.000 Studenten eine Hoch­burg der Sonne­n­en­ergie­for­schung welt­weit und eine der wenigen deut­schen Städte mit grünem Bürgermeister. In der male­ri­schen, auto­freien Altstadt mit dem großar­tigen Münster kann man herr­lich bummeln, shoppen und essen. Südlich der Stadt erhebt sich der Schau­ins­land, einer der schönsten Aussichtsberge im südli­chen Schwarz­wald. Wenige Kilometer nörd­lich ragt der Kaiser­stuhl aus der Rhein­ebene, wo seltene Pflanzen und hervor­ra­gende Weine wachsen.

Zu Gast in einem Traditionshaus in Freiburg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz (vor Ort zu zahlen) - Kein SUV

Das persön­lich geführte Hotel verteilt sich auf zwei Gebäude: Das Haupt­haus liegt auf dem Münster­platz, der andere Teil ist schnell über die gepflas­terten Sträßchen erreicht.

Die rund 25 in einem gediegenen, wohn­li­chen Stil einge­rich­teten Zimmer verbinden den Charme vergan­gener Tage mit modernem Komfort; sie befinden sich entweder im Haupt­haus über der Wein­stube oder im zweiten Gebäude. Das Restau­rant bietet zum Mittag- oder Abend­essen ausge­wählte Gerichte in gemüt­li­cher Atmo­sphäre an, die durch eine tradi­tionelle Einrich­tung mit hölzernen Dach­balken und Tischen erzeugt wird.

Schau­ins­land

Weiter Blick bis zum Mont Blanc
Südlich der Stadt Freiburg erhebt sich der Schau­ins­land, mit 1.284 Metern Höhe einer der schönsten Aussichtsberge im südli­chen Schwarz­wald. Besonders im Herbst, wenn die Berge „über den Wolken“ sind, eröffnen sich phäno­me­nale Blicke bis zu den Vogesen, zur Hornisgrinde und in die Berner Ober­alpen, ja sogar zum Mont Blanc. Wer nicht zum Gipfel wandern will, kann die Schau­ins­land­bahn nehmen.

Kaiser­stuhl

Sonne, Wein und Wandern
Seinen Namen hat der Kaiser­stuhl vermut­lich von König Otto III., der bei Sasbach im Jahr 994 einen Gerichtstag abhielt und später Kaiser wur­de. Die wärmste Region Deutsch­lands ist berühmt für ihre Weißweine, aber auch für ihre Orchide­en­viel­falt. Zwischen den Rebstö­cken wuchern wilde Trau­benhyaz­in­then, und an Böschungen blühen Schwert­li­lien. Außerdem leben hier Smaragdei­dechsen und Gottes­an­be­te­rinnen. Am besten erkundet man die sonnenver­wöhnte Gegend zu Fuß auf dem 22 Kilometer langen Kaiser­stuhl­pfad, der von Endingen nach Ihringen führt.

Von Freiburg nach Schluchsee

55 km | 58 Minuten
D

Schwarzwald

Duftende Wiesen, dunkle Wälder

Der südwest­liche Eckpfeiler Deutsch­lands ist etwa 160 Kilometer lang und zwischen 20 und 60 Kilometer breit. Zur Rhein­ebene fällt er steil ab, während er im Osten sanft in das Neckar- und Donautal übergeht.

Mit seinen duftenden Wiesen, dunklen Wäldern und kris­tallklaren Gewäs­sern ist er immer noch ein Inbe­griff der heilen Welt. Der Schwarz­wald ist ideal für Freizei­t­ak­tivisten: Wanderer, Moun­tai­nbiker, Kletterer und Wild­was­serfahrer kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Kurur­lauber in einem der vielen Thermalbäder zwischen Baden Baden und Bad Griesbach.

Zu Gast in einem Wellnesshotel am Schluchsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben | 1x Carport

Sei es die Auswahl an Kissen für den perfekten Schlaf, oder die gesunde Mahlzeit aus lokalen Biopro­dukten: Komfort und Wohlbe­finden werden in diesem Haus großge­schrieben.

Die Zimmer sind gemüt­lich im individu­ellen Design einge­richtet und haben Blick auf den See oder Wald. Direkt am Ufer des Schluch­sees und umgeben von sanften Hügeln und dichten Wäldern, liegt dieses Hotel ideal in der Nähe von vielen Wander­wegen. Ein Ruck­sack wartet bereits im Zimmer. Nach einem langen Tag im Freien erwartet einen der Well­nessbe­reich mit verschiedenen Arten von Massagen und der tradi­tionellen Schwarz­wälder Behand­lungen mit Fich­ten­nadeln und Holunder­blüten.

Schluchsee

Höchstgelegener See Deutsch­lands
Der Glet­schersee aus der letzten Eiszeit wur­de um 1930 mit einer Staumauer vergrößert. Heute ist er der größte See des Schwarz­walds. Sein Wasser­spiegel wur­de um 30 Meter ange­hoben. Der Schluchsee ist vor allem bei Badegästen und Seglern beliebt. Im Gegen­satz zum Titisee ist das Ufer fast überall gut zugäng­lich. Er wird von vielen Wander­wegen umgeben. Ein 18 Kilometer langer, ebener Weg um den See ist auch für Kinderwagen geeignet. Die Wande­rungen können von Mai bis Oktober mit Bootsfahrten kombi­niert werden.

Titisee

Badesee inmitten herr­li­cher Wälder
Der See südwest­lich inmitten herr­li­cher Wälder gilt der Sage nach als Gewässer von uner­mess­li­cher und unmerkbarer Tiefe. Beim Versuch des Ausmes­sens ertönt aus der Tiefe eine Stimme: „Ergrün­dest Du mich, so ersäufe ich Dich.“ Tatsäch­lich ist der Eiszeitsee auf einer Höhe von 850 Metern nur 20 Meter tief. In seinem nähr­stoff­armen Wasser leben große Raubfi­sche wie Zander, Hechte und Seeforellen, daneben Aale und viele Klein­fisch­arten. Um den zwei Kilometer langen See führt ein Wanderweg. Schwimmen, Segeln und Tretbootfahren sind möglich.

Waldshut

Mittel­alter­li­ches Städt­chen am Hoch­rhein
Hoch über dem rechten Rhein­ufer liegt das mittel­alter­liche Städt­chen, einge­rahmt von eine Stadt­mauer mit zwei präch­tigen Stadt­toren. Auf den Kopf­steinpflas­ter­gassen zwischen den Bürger­häusern scheint die 800-jährige Vergan­gen­heit noch lebendig: die Gründung durch die Habsburger als „Wald­stadt“ im 13. Jahr­hun­dert, die Pest und die Juden­pogrome des 14. Jahrhunderts, die marodierenden Söldner und die Gilden, die Wirren der Reforma­tion und des 30-jährigen Krieges. Besonders schön sind die Fassadenma­le­reien in der Kaiser­straße, die sich gegen­seitig zu überbieten scheinen. Ansehen sollte man sich auch das Greiffenegg-Schlössle aus dem 15. Jahr­hun­dert.

Windberghochtal

Auf den Spuren von Köhlern und Glas­trägern
Seit dem 12. Jahr­hun­dert gibt es im abge­legenen Windberghochtal Glashütten, deren zerbrech­liche Produkte mit großer Vorsicht quer durch den Schwarz­wald transpor­tiert wurden. Darauf waren die Glas­träger mit ihren besonderen „Ruck­sackschränken“ speziali­siert. Die Wande­rung kommt an mehreren Hütten vorbei und führt zugleich durch eine grandiose Begwildnis mit Wasser­fällen und Urwald. Bei gutem Wetter hat man einen herr­li­chen Ausblick bis zu den Alpen. (hin und zurück: 14,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 372 Meter)

Feldberg

Weit­blicke auf dem höchsten Berg des Schwarz­waldes
Der Feldberg ist mit 1.493 Metern Höhe nicht nur der höchste Berg des Schwarz­waldes, sondern auch von Deutsch­land außer­halb der Alpen. Rund um den Gipfel mit seiner subpo­laren Vege­ta­tion ist ein Natur­schutzgebiet einge­richtet. Besonders bei Inver­si­ons­wetter­lage im Winter hat man einen sensa­tionellen Fern­blick. Dann türmen sich jenseits des Wolkenmeeres die Vogesen auf, während im Süden die schnee­be­deckten Alpen glitzern – von der Zugspitze bis zu den Berner Ober­alpen. Im Haus der Natur, das zudem als Verwal­tungs­sitz des Natur­parks Südschwarz­wald dient, gibt es eine inter­ak­tive Dauer­aus­stel­lung. Hinter dem Haus beginnt der Natur­er­leb­nis­pfad „Der Wich­tel­pfad im Auer­hahn­wald“. (hin und zurück: 2,2 Kilometer, 0:45 Stunden, auf und ab 60 Meter)

Wald­lehrpfad Häusern

Von den Lebens­gemeinschaften im Hoch­schwarz­wald
Über 50 Schau­tafeln informieren über die Lebens­gemeinschaften im Misch­wald, darunter die Fledermäuse, die  Wald­pilze und die Vogelwelt im Hoch­schwarz­wald. Wer will, kann an einem Waldquiz teil­nehmen. Der Weg beginnt am Felsenweg. Von dort geht es über den Scheiben­felsen bis zum Sport­platz von Häusern. Am Sport­platz vorbei, folgen wir weiter der Beschilde­rung. Optional ist ein kurzer Abste­cher zum Fuchsfelsen. Von dort hat man einen herr­li­chen Ausblick. Durch die Goldegasse geht es wieder zurück zum Ausgangs­punkt. (hin und zurück: 2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 30 Meter)

Von Schluchsee nach Gott­lieben

129 km | 3:00 h

Rheinbrücke Waldshut–Koblenz

älteste durch­ge­hend benutzte Eisen­bahnbrücke Europas
Der rund 190 m lange Brückenzug mit obenliegendem Fahrweg zwischen Waldshut und Koblenz ist die ältesten durch­ge­hend genutzte Eisen­bahnbrücke Europas. Sie wur­de 1857 eingeweiht. Der Brückenpfeiler auf der Schweizer Seite enthält eine Sprengkammer. Sie wur­de einge­baut, als es zu poli­ti­schen Spannungen zwischen der Schweiz und Preußen kam und ein Einmarsch der preußi­schen Armee drohte. Heute ist die Brücke wieder bedroht, weil die Deut­sche Bahn sie durch einen Neubau ersetzen möchte.

Küssa­burg

Aussichtsburg über dem Hoch­rhein
Die Burg­ruine auf 635 Metern über dem Hoch­rhein ist ein Wahrzei­chen des Landkreises Waldshut. Vermut­lich wur­de die Küssa­burg zwischen 1125 und 1141 erbaut und besaß eine Vorgänger­burg. Zerstört wur­de sie im Dreißigjäh­rigen Krieg und durch einen Berg­sturz 1664. Im 19. Jahr­hun­dert begann die Freile­gung der Burg­ruine, die seither ein beliebtes Ausflugs­ziel der Region ist. Von oben hat man eine phäno­me­nale Aussicht bis weit in den Südschwarz­wald und ins Schweizer Aargau.

Rheinfall

Wasser­reichster Wasserfall Europas
Der Rheinfall von Schaffhausen ist mit 23 Metern zwar bei weitem nicht der höchste, aber der wasser­reichste Wasserfall Europas. Über eine Breite von 150 Metern stürzen durch­schnitt­lich knapp 400 Kubikmeter Wasser hinab. Er ist erst vor 15.000 Jahren entstanden, als der Rhein während der letzten Eiszeit mehrmals seinen Lauf veränderte. Auf ausge­bauten Wegen erreicht man auf beiden Rhein­seiten Aussichts­platt­formen. Am Rheinfall­be­cken in Neuhausen am Rheinfall liegt das Schlös­schen Wörth. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch am mittleren Felsen absetzen lassen.

Rund um die Küssa­burg

Zwischen Wutach und Rhein zur markanten Trutzburg
Durch die Ausläufer des Schwarz­waldes führt diese leichte Wande­rung zwischen Wutach und Rhein zur Küssa­burg, der markanten Trutzburg hoch über dem Rheintal. Start­punkt ist im male­ri­schen Tiengen. Der Rückweg führt durch roman­ti­sche Flus­stäler.

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Konstanz

2.000 Jahre Geschichte am Bodensee

Trotz ihrer zwei­tausendjäh­rigen Geschichte wirkt die Stadt am Südufer des Boden­sees quick­lebendig. Das liegt an der Univer­sität, die viele junge Leute anzieht, an den Thea­tern und Konzerten.

Seit 1993 wird der Hafen von einer mäch­tigen Statue über­ragt, die sich in vier Minuten einmal um sich selbst dreht. Eine neun Meter hohe weib­liche Figur mit tiefem Decolleté hält in ihren Händen zwei Gnome. Es handelt sich um die legendäre Prosti­tu­ierte Imperia. Die beiden Gnome sind Kaiser und Papst. Während des Konzils zu Konstanz von 1414 bis 1418 schlief – und spielte – sie mit beiden. Jan Hus, der die Mätr­es­sen­herr­schaft der römi­schen Kirche am heftigsten kriti­sierte, wur­de am Ende des Konzils in Konstanz auf dem Scheiter­haufen verbrannt. 
Besonders schön ist die Altstadt rund um das Münster und das Rathaus.

Zu Gast in einem Romantikhotel in Gottlieben

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 300 Jahre alte Hotel am Boden­see­ufer ist eines der schönsten Gebäude in Gott­lieben auf der Schweizer Seite des Boden­sees.

Der Ort unweit von Konstanz ist ein wahres Postkar­ten­motiv. Die Zimmer blicken auf den See oder in das angrenzende Natur­schutzgebiet. Das Ente­rieur ist eine abge­stimmte Symbiose von alt und neu, hoch­wertig und geschmackvoll. Das Gour­me­t­re­stau­rant serviert Schweizer und medi­ter­rane Küche, bei gutem Wetter auch auf der roman­ti­schen Seeter­rasse.

Fried­richshafen

Zeppelin-Werke am Nord­ufer des Boden­sees
Die Stadt am Nord­ufer des Boden­sees entstand erst 1811 und wur­de nach dem ersten würt­tembergi­schen König benannt. Aufgrund von Freihandels­privilegien mit der Schweiz wuchs die Stadt schnell und lockte Indu­s­tri­elle und Touristen an, darunter auch den russi­schen Zaren Alexander II. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte der Konstanzer Graf von Zeppelin seine Luft­s­chifffa­brik in Fried­richshafen an, die im Natio­nalso­zialismus in Rüstungs­be­triebe umge­wandelt wur­de und heute zu Airbus gehören.

Reichenau

Welt­kultur­erbe im Bodensee
Eine lange Pappel­allee verbindet die Insel mit dem Fest­land und erlaubt einen Blick auf das Schweizer Ufer und den Gnadensee. Rechts und links der Straße erstreckt sich das Woll­ma­tinger Ried, das größte Natur­schutzgebiet auf der deut­schen Seite des Boden­sees. Am Ende der Allee grüßt der Wander­bischoff Pirmin, der hier 724 ein bedeu­tendes Benedikti­n­erkloster grün­dete und an die Kirchen­ge­schichte erin­nert. Nachdem man den Bruckgr­aben überquert hat, ist man endlich auf der Insel, die mit über vier Quad­ratki­lome­tern die größte im Bodensee ist.

Blumen­insel Mainau

Prachtvolle Gärten im Bodensee
Wegen ihrer prachtvollen Gärten und Parks wird die 45 Hektar große Insel bei Konstanz auch „Blumen­insel“ genannt. Dazu trägt das güns­tige Klima bei, in dem sogar Palmen und andere tropi­schen Gewächse gedeihen. Im März wird die Blumen­saison mit einer Orchide­enschau eröffnet. Danach blühen Tulpen, Narzissen und Hyaz­in­then. Sie werden abge­löst von Rhododendren und Azaleen. Sommer ist Rosenzeit und im Herbst entwi­ckeln die Dahlien ihre Pracht. Im ganzjährig geöffneten Schmetter­lingshaus kann man bei 26 Grad und 90 Prozent Luftfeuch­tigkeit durch eine exoti­sche Vege­ta­tion mit rauschenden Wasser­fällen lustwandeln.

Von Gott­lieben nach Hause

11 Tage
ab 1.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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