Stein und Wein: Kulturland im Südwesten - Deutschland
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Beilstein an der Mosel
Beilstein an der Mosel BILD
KARTE

Stein und Wein

Kulturland im Südwesten

11 Tage | ab 1.344,00 EUR p.P. im DZ*
Pfalz – Mosel – Ahr – Rheintal

Römische Offiziere, deutsche Kaiser, französische Könige, romanische Baumeister, Kriege und Revolutionen – alles hat sich tief ins Landschaftsbild eingegraben. Zwischen den Flüssen erstrecken sich die größten Wälder Deutschlands und locken Wanderer und Outdoor-Enthusiasten an.

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1.–3. Tag: Zweibrücken

Vom Königsasyl zur Rosenstadt
Vor der franzö­si­schen Besatzung 1794 war die Klein­stadt in der Westpfalz fast vier Jahrhunderte die Residenz eines Mini-Herzogtums. Zeitweilig gehörte Pfalz-Zweibrü­cken allerdings zu Schweden, da der schwe­di­sche König Karl XII. zugleich Landes­herr war. Von seinem bauli­chen Ehrgeiz zeugen das Barockschloss von 1725, in dem heute das Ober­landesge­richt tagt, und die Fasa­nerie, ein Lustschloss, wo er seinem Freund, dem polni­schen König Stanislaus, „Asyl“ gewährte.  Leider hat der Zweite Welt­krieg außer diesen Bauwerken nur wenig von der Stadt übrig gelassen. Dafür gibt es mehrere große Parks, darunter „Europas Rosen­garten“, mit über 50.000 Quad­r­at­me­tern einer der größten Parks in Europa. Über 60.000 Rosen in 2.000 verschiedenen Sorten sind zu sehen.
Von zu Hause nach Hornbach
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Zu Gast in einem ehemaligen Kloster bei Zweibrücken

Das Benediktinerkloster von Hornbach war einst reich und mächtig, weil es im Besitz der wundertätigen Reliquien des Heiligen Pirminius war. mehr ...

Doch während der Reformation verloren die Reliquien ihre Funktion als Einnahmequelle und wurden nach Innsbruck gebracht. Der Pilgerstrom versiegte und das Kloster wurde aufgegeben. Nach wechselnden Nutzungen wurde es schließlich um die Jahrtausendwende zu einem Hotel umgestaltet. Kreuzgang, Kapelle, Schulhaus und Remise wurden restauriert und zu zeitgenössischen Akzenten in Kontrast gebracht. Hinzugekommen ist ein Spabereich mit Bädern und verschiedenen Therapieangeboten. Von der Klosterschänke bis zum Gourmetrestaurant gibt es ein vielseitiges kulinarisches Angebot, das auch von der Nähe zu Frankreich profitiert.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Fort Sims­erhof

Unter­irdi­sche Kaserne der Maginot-Linie

Die Festung vier Kilometer west­lich von Bitche war Teil der Maginot-Linie, die unter dem franzö­si­schen Vertei­digungs­mi­nister Maginot zwischen 1930 und 1940 gebaut wur­de. Sie bestand aus einer Linie von Bunkern entlang der franzö­si­schen Grenze zu Belgien, Luxemburg und Deutsch­land. Der Sims­erhof bestand aus einer unter­irdi­schen Kaserne für 900 Mann samt Sani­täts­ab­tei­lung mit Opera­ti­ons­raum, einem Lebens­mit­tellager und einem eigenem Kraft­werk. 1965 hat die franzö­si­sche Armee ein Museum einge­richtet. Deutsch­spra­chige Führungen werden von März bis November ange­boten.

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Schlossberghöhlen

Größte Buntsand­steinhöhle Europas

Die Buntsand­steinhöhlen im Schlossberg in Homburg sind sie die größten Buntsand­steinhöhlen Europas. Die Höhlen bestehen aus zwölf Stock­werken und erstre­cken sich über einen Bereich von 140 Meter Länge und 60 Meter Breite. Sie wurden im 17. Jahr­hun­dert von Menschen geschaffen und waren eigent­lich ein Berg­werk, in dem Sand für Glasher­stel­lung gewonnen wur­de. Mögli­cherweise wurden im frühen Mittel­alter Fluchtgänge für die darüber­liegende Hohen­burg in den Schlossberg gegr­aben. Während der franzö­si­schen Besatzungs­zeit gerieten sie in Verges­sen­heit und wurden erst in den 1930er Jahren von Kindern wieder­ent­deckt. Im zweiten Welt­krieg dienten sie als Luft­schutzbunker.

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Zitadelle von Bitche

Schau­platz deutsch-franzö­si­scher Kriege

Die Klein­stadt im Natur­park Nordvogesen liegt im Schatten einer mäch­tigen Zitadelle, die der Festungs­ar­chitekt Vauban anstelle einer mittel­alter­li­chen Burg errichten ließ. Im deutsch-franzö­si­schen Krieg war Bitsch (deut­sche Schreibweise) heftig umkämpft. Wer die Zitadelle besich­tigt, bekommt eine Video- und Audiofüh­rung (franzö­sisch, deutsch oder englisch) mit einer wertungs­freien Darstel­lung des Deutsch-Franzö­si­schen Krieges (1870-71). Die kleine Kirche, sowie die anderen Gebäude auf der Zitadelle – welche die Kriege über­standen hatten – wurden restau­riert. Rings um die Festung hat sich eine namhafte Gastro­no­mie­szene gebildet.

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Dahner Burgen­gruppe

Seltenes Kuriosum zwischen Vogesen und Pfalz

Zwischen den Nordvogesen und der Südpfalz gibt es ein seltenes Kuriosum: Bei Dahn stehen auf engstem Raum drei verschiedene Burgen. Sie wurden auf neben­ein­ander stehenden Felsen errichtet.  Mehrere Gene­ra­tionen des Dahner Ritter­ge­schlechts waren damit befasst, die Bauzeit betrug fast zwei Jahrhunderte. Tanstein stammt vom Anfang des 12. Jahrhunderts, Altdahn vom Anfang und Grafendahn vom Ende des 13. Jahrhunderts. Von Dahn auf kann man einen Rundweg zu den Burgen machen. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 178 Meter)

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2. Tag: Hornbach

Ausflug

Rundfahrt mit "Ente" oder "Bulli" (ganztägig)

Mit einem gut gefüllten Picknickkorb im Gepäck begeben Sie sich für einen Tag auf eine nostalgische Spazierfahrt im Citroen 2CV, jenem ikonischen Oldtimer, besser bekannt als „Ente“. mehr ...

Minimalistische Armaturenbretter, Klappfenster und die kleinen Eigenheiten des liebevoll gepflegten Wagens versprühen einen zauberhaften Retrocharme und sorgen mit einer nach heutigen Maßstäben eher bescheidenen Motorleistung für eine bewusste Entschleunigung. So geht es nicht darum schnell von A nach B zu kommen, sondern die Strecke zu genießen und die vorbeiziehende Landschaft zu bewundern, während man in der ein oder anderen Erinnerung schwelgt.

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3.–5. Tag: Trier

älteste Stadt Deutschlands zwischen Mosel-Weinbergen
Augusta Trever­orum wur­de vor mehr als 2.000 Jahren gegründet und ist damit die älteste Stadt Deutsch­lands. Römi­sche Baudenkmäler zeugen von der frühen Bedeu­tung der Stadt: Herausra­gend und zum Teil noch voll­ständig erhalten sind das Amphi­theater, Barba­rathermen, Kaiserthermen, Konstan­t­in­basilika, Porta Nigra und die Römer­brücke. Darüber hinaus hat die Stadt an der Mosel ein schönes Umland: Die Berge und Wälder von Eifel und Hunsrück grenzen an die Weinberge an den Flüssen von Mosel, Saar und Ruwer.
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Zu Gast in einer Jugendstilvilla über Trier

Die Jugendstilvilla auf einer Anhöhe über Trier wurde 1914 für eine Weinhändlerfamilie gebaut. mehr ...

Heute ist sie ein angesagtes Privathotel in klassischer Eleganz, mit hohem Komfort und gepflegtem Interieur - zentrumsnah und zugleich abseits des Stadtgetümmels. Durch große Fenster – die einen wunderbaren Blick auf die Altstadt eröffnen – sind die in hellen, aber kräftigen Farben gehaltenen Räume lichtdurchflutet. Stilsicher wurden im gesamten Haus moderne Accessoires mit ursprünglichen Stücken des Jugendstils kombiniert. Bei schönem Wetter laden die Dachterrassen mit Blick auf den Dom und die Kaiserthermen bis zum anderen Moselufer zum Verweilen ein. Im Wellnessbereich befinden sich eine Saunalandschaft und ein Schwimmbad.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kaiserthermen

Monu­men­tale Bade­anlage aus spätr­ömi­scher Zeit

Die monu­men­talen Über­reste lassen darauf schließen, dass hier einst eine der größten Bade­anlagen des gesamten Römi­schen Reiches gestanden haben muss. Die 19 Meter hoheh Mauer­reste sind heute Welterbe der Unesco. Vermut­lich hat jedoch niemals jemand in den Thermen gebadet, denn bereits zur Antike wur­de das Bauwerk zur Kaserne umge­baut. Stattdessen wur­de weiter in den wesent­lich älteren Barba­rathermen in der Nach­bar­schaft gebadet. Heute ist das ganze Gelände ein archäo­logi­scher Park.

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Karl-Marx-Haus

Geburtshaus des Trierer Philosophen

Das Haus in der Brücken­straße 10 wur­de um das Jahr 1550 erbaut. Karl Marx kam hier am 5. Mai 1818 als drittes Kind des jüdi­schen Advokaten Heinrich Marx und seiner Ehefrau zur Welt. Die Familie lebte dort seit dem 1. April 1818 für gut ein Jahr zur Miete. Das Geburtshaus von Karl Marx geriet in Verges­sen­heit und wur­de erst 1904 durch eine gefun­dene Umzugs­anzeige des Vaters Heinrich Marx in der Trie­ri­schen Zeitung vom 5. April 1818 iden­ti­fi­ziert. Die SPD konnte nach langem Bemühen erst 1928 das im 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert mehr­fach stark veränderte Haus erwerben. Heute ist es der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Eine Ausstel­lung berichtet über das Leben und Werk von Karl Marx und seine Wirkungs­ge­schichte im 20. Jahr­hun­dert.

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Haupt­markt

Mittel­alter­li­cher Kern der Altstadt

Der zentrale Platz von Trier liegt im histo­ri­schen Stadt­kern un­mit­telbar vor der Domstadt. Hier wur­de im Mittel­alter Markt abge­halten. Die Häuser stammen aus der Renais­sance und dem Barock, aber auch aus dem Klas­sizismus. Herausra­gend sind die Hauptwache und die Steiße, ein Bürger­haus, das nach der völligen Zerstörung im Zweiten Welt­krieg wieder­aufge­baut wur­de. Vom Haupt­markt geht es durch die Juden­pforte in die Juden­gasse, dem ehema­ligen jüdi­schen Viertel der Stadt.

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5.–7. Tag: Mosel

Romantik und Wein in einer uralten Kulturlandschaft
Der längste Nebenfluss des Rheins entspringt in den Vogesen, bildet eine Weile die Grenze zwischen Luxemburg und Deutsch­land, und mäandriert dann gemäch­lich in einem tief einge­schnit­tenen Tal durch die wald­rei­chen Mittelgebirge Eifel und Hunsrück. Der Abschnitt zwischen Bernkastel und Cochem gilt als der schönste, weil man dort das findet, was man im indu­s­triali­sierten Rheintal nur noch erahnt: die Romantik einer uralten Kultur­landschaft. Dörfer und Städte, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, liegen im Schatten geheim­nisvoller Burg­ruinen und sind umgeben von Wein­gärten, die Gene­ra­tionen von Winzern den Steilhängen des Tals abge­rungen haben. Entlang der Mosel führen herr­liche Wander­wege (bezeichnet durch ein „M“) mal auf der Höhe durch Wälder oder mittel­alter­liche Ortschaften, mal durch Weinberge oder stille Seitentäler. An einigen Stellen folgt der Wanderweg der Via Ausonia, einer römi­schen Handels­straße.
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In einem Gasthof in Beilstein

Der Gasthof liegt in Beilstein, einem der schönsten Moseldörfer überhaupt, und ist seit 1795 in Familienbesitz. mehr ...

Der kleinere Speisesaal mit offenem Kamin ähnelt einer Bauernstube. Der größere, in dem u.a. Ritterrüstungen und Hellebarden ausgestellt sind, ist holzgetäfelt und gemütlich. Bei schönem Wetter wird man in der Weinlaube den Blick auf die Mosel genießen. Die fünf Zimmer im ersten Stock sind alle liebevoll eingerichtet und passen sich dem Stil des alten Fachwerkbaus an. Weinproben finden im Keller des gegenüberliegenden Hauses statt. Beilstein ist ein idealer Standort zur Erkundung des Moseltals.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Beil­stein

Das „Dornrö­schen der Mosel“

Das winzige Dorf mit 140 Einwoh­nern war im Hoch­mit­tel­alter einmal eine Stadt, bevor es in der Franzo­senzeit Ende des 17. Jahrhunderts in der Bedeu­tungs­lo­sigkeit versank und die Zeit stehen blieb. Bautä­tigkeiten kamen zum Erliegen, weshalb Beil­stein heute eines der am besten erhal­tenen histo­ri­schen Ortsbilder an der Mosel hat. Über­ragt wird der Ort, der auch Miniatur-Rothenburg oder ‚Dornrö­schen der Mosel‘ genannt wird, von der Ruine Metter­nich, die einst dem gleich­na­migen Fürs­ten­ge­schlecht gehörte. Im Juli und August jeden Jahres wird der Beil­steiner Märc­hensommer ausge­richtet, bei dem das Marionet­ten­theater aus Cochem im Weinbaumuseum Märchen aufführt.

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Reichsburg Cochem

Ritter­mahle

Hoch über Cochem erhebt sich die größte Höhenburg an der Mosel. Auf mäch­tigem Fels gelegen ist die Reichsburg mit ihren Erkern und Zinnen ein maje­s­tä­ti­scher Anblick. Die mittel­alter­liche Burg gehörte den Kurfürsten von Trier, als sie im pfälzi­schen Erbfolgekrieg von den Truppen von König Ludwig XIV.  zerstört wur­de. Im 19. Jahr­hun­dert ließ der ebenso reiche wie verrückt Berliner Kommer­zi­enrat, Louis Ravené, die Ruine im neugo­ti­schen Stil restau­rieren. Führungen durch die eindrucksvollen Innenräume werden ange­boten. Daneben werden frei­tags und sams­tags rustikale Ritter­mahle ange­boten. Die soge­nannte „Gasterey nach Art der alten Ritters­leut“ ist ein gesel­liger Abend mit einem vier­stün­digen Programm.

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Cochem

Mittel­alter­li­ches Fach­werk, roman­ti­sche Plätze

Der Ort liegt am Ende des Cochemer Krampens, eines 20 Kilometer langen Moselbo­gens, der als der schönste Abschnitt der Mosel gilt. Wie viele Plätze dort wur­de auch Cochem schon von den Römern und Kelten besiedelt. Im Zweiten Welt­krieg wurden große Teile der Altstadt zerstört, aber inzwi­schen präsen­tiert sich Cochem als leben­dige Klein­stadt mit reicher histo­ri­scher Bausub­stanz und roman­ti­schen Plätzen und Gassen. Von der mittel­alter­li­chen Stadt­be­fes­tigung sind noch wich­tige Bauten erhalten. Histo­ri­sche Fach­werkhäuser findet sich vor allem am Markt mit seinem Brunnen und dem baro­cken Rathaus sowie in den Neben­gassen. Im Kapu­zi­n­erkloster von 1623 residiert heute das Cochemer Kultur­zentrum.

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Mosel­steig

Wälder, Weiler, Weinberge

Mit 365 Kilome­tern Gesamtlänge ist der Mosel­steig einer der längsten Fernwander­wege in Deutsch­land. Er be­gleitet die Mosel in 24 Tages­e­tappen von der deutsch-franzö­sisch-luxemburgi­schen Grenze bis zur Mündung in den Rhein am Deut­schen Eck in Koblenz. Der Mosel­steig ist extrem abwechs­lungs­reich: Mal führt er durch Wald, mal durch Weinberge, mal am Mosel­ufer entlang, aber auch durch stille Seitentäler oder über aussicht­reiche Hangkanten. Zwischendurch kommt man an verfal­lenen Burgen vorbei und durch uralte Ortschaften, in denen die Zeit stehenge­blieben ist. Wer nur eine Tages­e­tappe gehen möchte, kann sich nach der Wande­rung mit Bahn und Bus zum Ausgangs­punkt zurückfahren lassen.

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7.–9. Tag: Bad Neuenahr-Ahrweiler

Rotweinstadt mit Kuranlagen
Der Doppelort an der Ahr hat zwei sehr unter­schied­liche Teil­städte: Ahrweiler hat eine mittel­alter­liche Altstadt mit römi­schen Ursprüngen, reich verzierten Fach­werkhäusern und einer erhal­tenen Stadt­mauer mit vier Toren. Reich geworden ist der Ort durch den Weinhandel. Bis heute gibt es zahl­lose Probierstübchen, Winzer­umzüge und Wein­wo­chen. An einer Durch­gangs­straße ist eine riesige Reben­presse aus dem 19. Jahr­hun­dert aufge­stellt. Ganz anders Bad Neue­nahr: Der Kurort präsen­tiert sich als elegantes mit Spa-Bad und Kasino. Die alkali­schen Thermalquel­len  sprudeln mit einer Tempe­ratur von 36 Grad aus der Erde und sollen heil­same Wirkung haben.
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Zu Gast in einem Hotel in Ahrweiler

Die ehemalige Klostergutanlage aus dem Jahr 1248 liegt im Zentrum der mittelalterlichen Altstadt von Ahrweiler. mehr ...

Nach einem Großbrand wurde sie 1714 in neuer Struktur wieder aufgebaut – ein zweigeschossiges Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude, eine Ringmauer und eine Tordurchfahrt wurden errichtet. Seit 1993 wird das denkmalgeschützte Wohnhaus als Hotel genutzt. Insgesamt 60 geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten stehen zur Verfügung; der Service ist aufmerksam. Morgens kann man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet für einen erlebnisreichen Tag stärken, abends kann man im hoteleigenen Restaurant mit Biergarten und Weinkeller lokale Spezialitäten genießen. Den Sauna- und Fitnessbereich können Gäste kostenfrei nutzen; die Umgebung lädt zu Wanderungen und Radtouren durch die Weinberge und die Natur ein.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Bonn

Kurköl­ni­sche Residenz in Beet­hovens Geburts­stadt

Die Stadt am Rhein kann wie das 30 Kilometer nörd­lich gelegene Köln auf eine 2.000-jährige Geschichte zurück­bli­cken. Ihre Blüte erlebte das römi­sche Castra Bonnensia als Residenz des Kurfürs­ten­tums Köln zwischen 1597 und 1794. Gegen Ende dieser Zeit (1770) kam Ludwig van Beet­hoven hier zur Welt. Nach dem Zweiten Welt­krieg tagte der Parla­men­ta­ri­sche Rat und arbei­tete das Grundge­setz aus – eine der wesent­li­chen Voraus­setzungen dafür, dass sich Deutsch­land in der Nach­kriegs­zeit vom Natio­nalso­zialismus lossagen konnte. Von 1949 bis 1991 war Bonn die Haupt­stadt der Bundesre­publik Deutsch­land. Am Markt­platz liegt das 1737 erbaute Alte Rokoko-Rathaus, eines der Wahrzei­chen der Stadt. Das Kurköl­ni­sche Schloss unmit­telbar daneben ist heute das Hauptgebäude der Bonner Univer­sität.

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Regie­rungsbunker

Zuflucht bei Atomschlag

Mit seinem 17 Kilometer langen Tunnel­system unter Mari­en­thal und Ahrweiler sollte der Bunker während des Kalten Krieges im Falle eines Atomschlages rund 3.000 ausge­wählten Vertre­tern der Bonner Regie­rung als Ausweich­sitz dienen. Obwohl die Anlage streng geheim war, rankten sich bald Gerüchte um sie. So war von einem unter­irdi­schen Luxus­kaufhaus und einem Bordell die Rede. Mit dem Ende des Kalten Krieges und der Verle­gung der Haupt­stadt nach wur­de das enorm teure Projekt gänz­lich über­flüssig. Ein Teil der riesigen Anlage ist heute eine Doku­menta­ti­ons­stätte. Am Ostportal des Silberbergtun­nels wur­de ein Frei­lichtmuseum mit Gedenk­stätte einge­richtet, die an die „Stadt im Berg“ erin­nert, in der die Einwohner der Stadt während der Bombennächte des Zweiten Welt­krieges Zuflucht fanden.

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Remagen

Wo die Alliierten den Rhein überquerten

Die Klein­stadt liegt am Rhein zwischen Bonn und der Ahrmündung. Bereits die Römer unter­hielten hier ein Kastell. Die Ursprünge sind jedoch vorrömisch. Wahrzei­chen der Stadt ist die Apolli­na­riskiche, ein neogo­ti­sches Schmuck­stück, das der Kölner Dombaumeister Zwirner erbaute. Im Fokus der Welt­ge­schichte stand Remagen am Ende des Zweiten Welt­kriegs, als die Alliierten die einzige intakte Rheinbrücke in Besitz nahmen und so ihren Siegeszug auf Berlin fort­setzen konnten. Die Brücke stürzte zehn Tage später ein. Im linksrhei­ni­schen Brückenpfeiler ist heute ein Friedens­museum unter­ge­bracht.

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Ahrschleife

Schroffe Felsen und tolle Aussicht

Bei Alte­nahr hat die Ahr einen schlei­fenför­migen Canyon in das Schiefergebirge der Eifel gegr­aben. Hier kürzt die Ahrstraße durch einen Tunnel ab, sodass nur noch ein Wanderweg dem Fluss folgt. Das Tal, das auch Langfigtal genannt wird, steht wegen seiner bizarren Felsen, seltenen Vögel und wildwach­senden Pflanzen unter Natur­schutz. Der geologi­sche Wander­weg zeigt die Viel­falt und Schön­heit des Ahrtals und führt zu den phan­tas­ti­schen Aussichts­punkten „Schwarzes Kreuz“ und „Teufelsloch“. (Hin und zurück: 4,7 Kilometer, 1:30 Minuten, auf und ab: 241 Meter)

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9.–11. Tag: St. Goar

Malerisches Fachwerkstädtchen im Schatten einer mächtigen Rheinburg
Es war am Anfang des 6. Jahrhunderts, als ein junger Priester aus Südfrank­reich an den Rhein kam und sich als Eremit in einer Felsenhöhle nieder­ließ. Mit Erlaubnis des Erzbischofs von Trier errich­tete Goar eine Herberge für Rhein­schiffer und begann sie zu missio­nieren. Nach seinem Tod wur­de er heilig­ge­spro­chen und sein Grab wur­de zur Wall­fahrts­stätte. 700 Jahre später schließ­lich erhielt St. Goar das Stadt­recht. Heute ist das male­ri­sche Fach­werk­städt­chen Teil des Welt­kultur­erbes Mittelrhein und liegt im Schatten der Burg Rheinfels.
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Zu Gast in einer Burg am Rhein

Die Burg mit 1.000-jähriger Geschichte thront über Oberwesel, einer altersgrauen Ortschaft im Rheintal. mehr ...

Bereits Kaiser Barbarossa nächtigte hier. Zahllose Familien und Sippen hat die Festung beherbergt und geschützt, bevor sie im 19. Jahrhundert dem langsamen Verfall preisgegeben wurde. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb ein deutschstämmiger Amerikaner, Mr. Rheinlander, die Ruine und renovierte sie im damals vorherrschenden neuromantischen Stil.

Seit Mitte der 1950er Jahre dient die Burg als Hotel. Vom Parkplatz aus führt eine hölzerne Brücke über einen Abgrund zum Burgberg. Geduckt findet man Einlass zum Hotel, das trotz zeitgenössischem Komfort eine mittelalterliche Atmosphäre bewahrt hat. Die Zimmer liegen zum Teil im Turm und variieren in Größe und Gestaltung. Im Restaurant kann man sich in stilvollem Ambiente kulinarisch verwöhnen lassen.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Rüdes­heim

Wein­stuben, Guts­höfe

Die Stadt am südli­chen Beginn des Mittelrheins ist zugleich die Haupt­stadt des Rhein­gaus, eines der bedeu­ten­dsten Weinbau­gebiete Deutsch­lands. Gleichzeit hat sich der Ort zu einem Magnet für Betriebs­ausflüge und Busreisen entwi­ckelt. Die zahl­losen Wein­stuben in der Dros­selgasse sind bevöl­kert von fröh­li­chen Trin­kern. In den Geschäften von Käthe Wohl­fahrt kann man ganzjährig Weih­nach­ts­u­ten­silien und Kuckucks­uhren kaufen. Hoch über der Stadt erhebt sich das Nieder­wald-Denkmal, zu dem man wandern oder mit einer Seil­bahn fahren kann. Die über zehn Meter hohe Germania-Statue wur­de 1871 nach dem Krieg gegen Frank­reich errichtet und blickt bis heute drohend nach Westen.

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Pfalz bei Kaub

Zoll­burg im Rhein

Die Wasser­burg im Rhein gehört neben der Marksburg und der Burg Boppard zu den wenigen unzer­störten und kaum veränderten Burgen im Oberen Mittelrheintal. Sie stammt von Ludwig dem Bayern, der am Anfang des 13. Jahrhunderts auch Pfalz­graf und Deut­scher Kaiser war. Da er für dieses Amt viel Geld benö­tigte, ließ der im Rhein ein Zoll­burg errichten, um vom regen Handelsver­kehr auf dem Fluss zu profi­tieren. Der barocke Turmhelm, der heute das Aussehen prägt, stammt jedoch erst von 1714. Hundert Jahre später, in der Silvester­nacht 1813/14, stand die Burg plötz­lich im Fokus der Welt­ge­schichte, als der preußi­sche Feldmar­schall Blücher in einer streng geheimen Aktion mit 60.000 Soldaten, 20.000 Pferden und ebenso vielen Kanonen den Rhein bei Kaub überquerte, um die Truppen von Napo­léon Bona­parte zu jagen.

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Loreley

Von Nymphen, Berg­geistern und schönen Jungfrauen

Bereits im Mittel­alter wurden Zwerge, Nymphen und Berg­geister für die gefähr­li­chen Strö­mungen und die Echos am 130 Meter hohen Lore­leyfelsen verantwort­lich gemacht. Die schöne Jungfrau ist jedoch eine Erfindung des Dichters Cle­mens Brentano. Er schildert Lore Lay als ein Mädchen aus Bacha­rach, das aufgrund ihrer Schön­heit für eine Hexe gehalten wird. Sie soll ins Kloster abge­schoben werden, doch auf dem Weg dorthin stürzt sie sich schließ­lich aus Liebe­s­kummer von dem nach ihr benannten Felsen in den Rhein. Brentanos Ballade rührte das roman­ti­sche Gefühl seiner Zeit und war Auslöser weiterer Lorelei-Erzäh­lungen. Welt­be­rühmt wur­de das Gedicht von Heinrich Heine, in dem Loreley wie eine antike Sirene die Rhein­schiffer mit ihrem Gesang und ihrer Schön­heit in ihren Bann zieht, so dass diese in der gefähr­li­chen Strö­mung am Felsenriffe umkommen.

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Rhein­steig

Sagenhafte Burgen, sonnige Weinberge

Der 320 Kilometer lange Fernwanderweg folgt dem Mittelrheintal auf der rechten Seite. In 17 Tages­e­tappen geht es von Bonn bis Rüdes­heim. Als Wegmarkie­rung dient ein blaues Rechteck mit einem als Fluss­lauf stili­sierten weißen „R“. Von fast jedem Ort am Rhein gibt es Verbindungs­wege zum Rhein­steig. Am längsten und schönsten ist die 17. Etappe von St. Goar­shausen bis nach Kaub. Hier erlebt man das Mittelrheintal in seiner ganzen Pracht. Weinberge, stille Seitentäler und grandiose Aussichts­punkte – allen voran die Loreley – machen die Wander­tour einzig­artig. (Hin: 21 Kilometer, 6:30 Stunden, auf: 753 Meter, ab: 750 Meter)

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Gede­onseck

Kletter­steig mit toller Aussicht

Den besten Blick über die große Rhein­schleife und die Weinbergslage des Bopparder Hamm hat man vom Gede­onseck, zu dem von Boppard ein Sessellift fährt. Oben gibt es ein nettes Aussichts­lokal. Im Hinter­land beginnt einer der größten Wälder von Rhein­land-Pfalz, durch den viele Wander­wege führen. Direkt im Steilhang unter­halb des Gede­onsecks wur­de ein Kletter­steig einge­richtet, der schwindelfreien und gut gerüs­teten Wanderern ein Kletter­er­lebnis mit grandiosem Ausblick bietet. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 260 Meter)

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Von Oberwesel nach Hause

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.344,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

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Petra Rappenhöner
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4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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