Romantische Straße: von Franken ins Allgäu - Deutschland
Miltenberg am Main

Romantische Straße

von Franken ins Allgäu

Mittelalterliche Städte und idyllische Landschaften: die älteste Ferienstraße Deutschlands erschließt den Reichtum abendländischer Geschichte, Kunst und Kultur.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Bamberg

A

Oberfranken

Fachwerkdörfer und Wiesentäler, Burgen und Wallfahrtskirchen

Der Land­strich zwischen Bamberg, Nürnberg und Bayreuth gehört zu den schönsten und abwechs­lungs­reichsten deut­schen Kultur­landschaften.

Wogende Kornfelder stehen auf den Hoch­e­benen, die von lauschigen Tälern mit grünen Wiesen begrenzt sind. In den Bergen ragen eigen­tüm­liche Dolo­mit­felsen und weithin sichtbare Burgen empor. Dazwi­schen gibt es Fach­werk­dörfer mit freund­li­chen Wirt­häusern, große Wälder, und idyllisch gelegenen Wall­fahrts­kir­chen. So wundert es nicht, dass dieser nörd­liche Abschnitt der Fränki­schen Alp zu den ältesten Urlaubs­regionen Deutsch­lands zählt.

Zu Gast im Weinhaus von Bamberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seitdem der erste Wein 1832 in der Wirts­stube am Schönleins­platz ausge­schenkt wur­de, haben Kirchenfürsten, Bundes­präsidenten und -kanzler hier über­nachtet.

Seit fast 200 Jahren im Besitz derselben Familie, wur­de das Hotel ständig erneuert und vereint heute eine barocke Architektur mit neuzeit­li­chem Komfort. Das gute Restau­rant wird ergänzt durch einen Wein­keller, der eine seltene Fülle von weißen und roten Fran­kenweinen lagert. Im Sommer kann man sich im Brun­nenhof, einem idylli­schen Gärt­chen, erholen.

Bamberg

Rauchbier und Studen­tenleben in mittel­alter­li­cher Altstadt
Als eine der wenigen deut­schen Städte wur­de Bamberg im 2. Welt­krieg nicht zerstört und besitzt heute den größten unver­sehrt erhal­tenen Stadt­kern in Deutsch­land, der als Gesamt­heit Welt­kultur­erbe der UNESCO ist. Im Mittel­alter war die Stadt an der Regnitz eine der wich­tigsten im Reich. Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde liegen im roma­ni­schen Bamberger Dom begr­aben, einem der bedeu­ten­dsten Bauwerke des deut­schen Mittel­alters. Hier steht auch der Bamberger Reiter, eine von Tilman Riemenschneider geschaffene Skulptur, die den Heiligen Stefan, König von Ungarn, darstellen soll. Ein Kuriosum ist sicher­lich das Rathaus: Der Sage nach wollte der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren. Deshalb schufen die Bürger eine künst­liche Insel in der Regnitz, auf der sie das Gebäude errich­teten. Eine besondere Attrak­tion stellt auch die Bamberger Brau­kunst dar. Das Rauchbier ist über die Stadt­grenzen hinaus bekannt, schmeckt aber nirgends so gut wie im Schlen­kerla, einer Brau­stube mit Biergarten.

Basilika Vierzehn­hei­ligen

Durch stille Wiesen zu einer prachtvollen Barock­kirche
Die Basilika Vierzehn­hei­ligen bei Bad Staffel­stein im Landkreis Lich­tenfels ist die bekann­teste und prachtvollste Wall­fahrts­kirche in Oberfranken. Das nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Gottes­haus ist den heiligen Vierzehn Nothelfern geweiht. Es hat etwa eine halbe Million Besu­cher im Jahr. Neben der Basilika Mari­enweiher, dem Bamberger Dom und der Basilika Gößwein­stein ist die Basilika Vierzehn­hei­ligen die vierte Basi­lica minor des Erzbistums Bamberg. Man kann den Besuch mit einer Wande­rung verbinden und sich dem spirituellen Ort durch stille Wiesentäler nähern. (hin und zurück: 13,4 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Von Bamberg nach Rothenburg

147 km | 2:00 h
Würzburg, die mittel­alter­liche Bischofs­stadt am Main, liegt auf der Hälfte der Strecke. Danach folgt man der Roman­ti­schen Straße nach Rothenburg.

Würzburger Residenz

Barockbau und Welt­kultur­erbe
Wenige Schritte von der Würzburger Altstadt mit ihren krummen Fach­werkhäusern, engen Gassen und schönen Plätzen liegt die Bischofsresidenz in einem großen Park. Das Werk von Baltasar Neumann gehört zu den großar­tigsten Bauten des Barockzei­t­alters und ist Welterbe der UNESCO. Überwäl­tigend ist das gewal­tige Treppen­haus. Das 600 Quad­r­at­meter große Deckengewölbe ist bemalt und bis heute das größte Deckenbild der Welt. Nach dem Kunst­ge­nuss kann man in einer der vielen Wein­stuben der Altstadt ein Glas Bocksbeutel trinken.

Gemünden am Main

Fränki­sche Drei­flüs­se­stadt
Die „Fränki­sche Drei­flüs­se­stadt“ liegt an der Mündung von Fränki­scher Saale und dem Sinn in den Main und ist vermut­lich im frühen Mittel­alter aus einer Fischer­sied­lung entstanden. Hoch über Gemünden liegt die Ruine der Scherenburg auf einem Vorsprung zwischen Main und Saale. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert von den Grafen von Rieneck, errichtet und war bis ins 18. Jahr­hun­dert bewohnt. Sehens­wert ist auch das Huttenschloss von 1711, an dessen Portal die Grafen von Hutten ihr Wappen hinter­lassen haben.
B

Rothenburg

Mittelalterliches Juwel am Tauberbach

Die mittelfränki­sche Klein­stadt am Tauberbach ist seit dem 30-jährigen Krieg fast unve­r­ändert und eine welt­be­kannte Touris­ten­at­trak­tion.

Enge Kopf­steinpflas­ter­gassen, hohe goti­sche Giebelhäuser, Kirchen mit bedeu­tenden Hoch­altären und eine voll­ständig erhal­tene Stadt­mauer mit zahlrei­chen Wachtürmen: das Stadt­bild der freien Reichs­stadt ist zum Inbe­griff deut­scher Romantik geworden. Wer in einem der histo­ri­schen Hotels in der Altstadt über­nachtet, sollte es sich nicht entgehen lassen, an der Führung mit einem mittel­alter­li­chen Nach­twächter teilzu­nehmen.

Zu Gast im Romantik Hotel Markusturm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

In einem male­ri­schen Winkel der mittel­alter­li­chen Stadt steht ein Zollhaus aus dem Jahr 1265, das seit 1488 als Hotel dient und heute Gäste aus aller Welt beherbergt.

Alle Zimmer sind individuell einge­richtet – als Biedermei­erzimmer, Empire Suite oder im Laura-Ashley-Stil. Die Gast­stube bietet neben feiner Küche vor allem gutbürger­liche, regio­nale Gerichte an.

Iphofen

Baro­ckes Wein­dorf mit erhal­tener Stadt­mauer
Am Fuß des Schwanbergs, wo 1692 die erste Silvan­er­rebe gepflanzt wur­de, bildet die Winzer­stadt einen gelun­genen Übergang vom Stei­ger­wald in die Main­ebene. Enge Gassen und denkmalgeschützte Fach­werkhäuser werden von einer fast ganz erhal­tenen mittel­alter­li­chen Stadt­mauer umgeben. Die zahl­losen Wein­feste werden vor dem mächtigen Barock-Rathaus gefeiert. Iphofen ist fast so gut erhalten wie Rothenburg, aber viel weniger bekannt und touris­tisch erschlossen. Von der Stadt aus führen Wander­wege direkt in den Stei­ger­wald.

Mit dem Nach­twächter unter­wegs

Stadt­füh­rung durch Rothenburg
Die einstün­dige Führung durch die Altstadt informiert unter­haltsam über die Geschichte Rothenburgs von ihren Anfängen bis zu ihrer wunder­samen Bewah­rung vor den Bomben im Zweiten Welt­krieg.

Bad Windsheim

Brotba­cken und Brauen im fränki­schen Frei­landmuseum
Ein Rundgang durch das Fränki­sche Frei­landmuseum ist wie eine Zeit­reise durch 700 Jahre fränki­sche Alltagsge­schichte: Über 100 weitge­hend origi­nalge­treu einge­rich­tete Gebäude wie Bauernhöfe, Hand­werker­häuser, Mühlen, Braue­reien und ein Schulhaus sowie Scheunen, Ställe, Back- und Dörr­häu­schen vermit­teln, wie die länd­liche Bevöl­ke­rung in Franken in früheren Zeiten gelebt, gewohnt und gearbeitet hat. Die Häuser sind in sechs Baugruppen ange­ordnet, sodass man wie früher von Dorf zu Dorf wandern kann. Führungen und wech­selnde Veran­stal­tungen von Brotba­cken über Korbflechten bis zu Fechtkursen finden statt.

Von Rothenburg nach Augsburg

157 km | 3:00 h

Altmühltal

Mittel­alter­liche Dörfer im zauber­haften Tal
Die Altmühl, ein Nebenfluss der Donau, entspringt in Franken und fließt durch die fränki­sche Alb in die Donau. Besonders im unteren Abschnitt bildet sie ein zauber­haftes Tal, dessen Natur und mittel­alter­liche Dörfer durch einen Natur­park geschützt werden. Heraus­zu­heben ist Eich­stätt, das mit seinem roma­ni­schen Dom und dem Residenz­platz eine der schönsten Altstädte Deutsch­lands aufweist.

Roman­ti­sche Straße

Mittel­alter­liche Städte, anmu­tige Landschaften
Die bekann­teste und belieb­teste Feri­en­straße in Deutsch­land verbindet anmu­tige Landschaften, histo­ri­sche Städte und Burgen. Sie  beginnt am Main, führt vom Westen Fran­kens ins baye­ri­sche Schwaben und über Oberbayern bis zum Alpen­rand im Ostallgäu. Von Würzburg bis zum Schloss Neuschwan­stein ist sie 413 Kilometer lang. Sehens­wür­digkeiten sind unter anderem die Würzburger Residenz, die mittel­alter­li­chen Städte Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl, die Fuggerei von Augsburg, Landsberg am Lech mit seiner histo­ri­schen Altstadt und die Wies­kirche.

Donauwörth

Mittel­alter­liche Altstadt rund um die Reichs­straße
Donauwörth liegt auf einer Erhe­bung an der Einmündung der Wörnitz in die Donau. Es ist ganz von einer Stadt­mauer umschlossen. Wo einst die Reichs­straße mitten durch die Stadt ging, ist heute das Zentrum der Stadt mit statt­li­chen Giebelhäusern zu beiden Seiten. Am Westende der Straße liegt das Fugger­haus von 1539. Einst machte hier die mäch­tigste Kaufmannsfa­milie Süddeutsch­lands ihre Geschäfte, heute residiert das Land­rat­samt an dem histo­ri­schen Ort. Wer sich für Puppen inter­es­siert, kann das Käthe-Kruse-Puppen-Museum mit über 150 Spiel- und Schaufenster­puppen besich­tigen.
C

Augsburg

Stadt der Mozarts und Brechts

Die nach Trier zweit­äl­teste deut­sche Stadt ist nach Kaiser Augustus benannt. Wegen ihrer stra­tegisch güns­tigen Lage auf dem Weg nach Italien stieg sie im Mittel­alter zu einer freien Reichs­stadt und einem wich­tigen Handels­zentrum auf.

Der roma­ni­sche Dom stammt aus dieser Zeit, ebenso seine alten „Prophe­tenfenster“ auf der Südseite – die einzigen welt­weit. Sehens­wert sind auch die Fuggerei, die als älteste Sozi­al­wohn­sied­lung der Welt gilt und seit 1523 bewohnt ist, sowie das Haus der Familie Mozart und das Geburtshaus von Bertold Brecht.

Zu Gast in einem Stadthotel im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel steht auf dem Grund der ehema­ligen Domprob­stei. Im Vorgängerbau residierte bereits Kaiser Maximilian I.

von Habsburg. Von der ehrwür­digen Geschichte des Hauses zeugt eine Eingang­s­tafel und eine gorti­sche Figur im der Eingangshallte. Von der Früh­s­tücks­ter­rasse unter alten Kasta­nien sieht man auf die mittel­alter­li­chen Türme der Stadt. Zum Dom geht man fünf Minuten zu Fuß. Die Zimmer sind hell; der Service ist freund­lich. ein Hallenbad mit Sana und Fitnessraus befindet sich gleich neben dem Garten.

Oberbayern

„wahres Bayern“ zwischen Alpen und Donau
Oberbayern gilt als das eigent­liche Bayern, dessen Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehr­fach verändert haben und keine Rück­sicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben.  Insbe­sondere gibt es keinen spezi­fisch oberbaye­ri­schen Dialekt. Der Begriff „Oberbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255. Heute ist Oberbayern nur einer von mehreren Regie­rungs­bezirken in Bayern, der im Osten an die Ober­pfalz, im Norden an Franken und im Westen an Schwaben grenzt. Wegen seiner Natur­schön­heiten und der kulturellen Sehens­wür­digkeiten zieht der Land­strich zwischen Donau und Alpen viele Besu­cher aus dem In- und Ausland an.

Maximili­an­straße

Kunst­his­to­risch bedeut­same Römer­straße
15 vor Christus grün­deten die Römer das Mili­tär­lager Augusta Vinde­li­corum, aus dem Augsburg werden sollte. Gleichzeitig wur­de eine Mili­tär­straße über die Alpen ange­legt, deren letztes Stück mit der heutigen Maximili­an­straße iden­tisch ist. Bis ins späte Mittel­alter blieb die Via Augusta die wich­tigste Verbindung zwischen Süddeutsch­land und Ober­i­talien. Ihr heutiges Straßenbild stammt aber aus der Renais­sance und der Barockzeit, als präch­tige Zunft­häuser links und rechts gebaut wurden. Die Straße endet am Rathaus vor dem Augustusbrunnen, der nach dem römi­schen Kaiser benannt ist, unter dem Augsburg gegründet wur­de.

Fuggerei

älteste beste­hende Sozi­al­sied­lung der Welt
Die älteste beste­hende Sozi­al­sied­lung der Welt wur­de 1521 von Jakob Fugger, dem reichen Kaufmann von Augsburg, gestiftet. Im Stif­tungs­brief, der bis heute Gültigkeit hat, wur­de festgelegt, dass in der Reihen­haus­sied­lung schuldlos verarmte Augsburger wohnen dürfen. Heute wohnen in den 140 Wohnungen und 67 Häusern bedürf­tige katholi­sche Augsburger für eine Jahres­kaltmiete von 0,88 EUR. Sie spre­chen dafür täglich einmal ein Vater­unser, ein Glau­bensbekenntnis und ein Ave Maria für den Stifter und die Stifterfa­milie Fugger. Eines der Häuser ist als Fuggerei­museum zu besich­tigen.

Von Augsburg nach Füssen

150 km | 3:30 h
D

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barockkirchen im Alpenvorland

Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten.

Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Weissensee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit Simone und Michael vor über 20 Jahren die Pension von Simones Eltern über­nahmen, haben die beiden eine Menge getan, um ihren Traum von einem boden­stän­digen, tradi­tionellen und dennoch modernen Hotel zu verwirk­li­chen.

Mit viel Herzblut und Gastfreundschaft betreiben sie heute ein Boutique-Hotel, das Geborgen­heit und Individualität verspricht. Kein Zimmer gleicht dem anderen, jede Suite ist individuell einge­richtet; ein Detail jedoch haben alle gemeinsam: den Wander­ruck­sack, der den Gästen während ihres Aufent­haltes zur Verfügung steht. Morgens stärkt man sich am reichhal­tigen Früh­s­tücksbüffet mit vielen regio­nalen Zutaten, danach locken die Berge und kostenfreie Freizei­t­ange­bote wie z. B. eine Führung durch die Füssener Altstadt,eine Käserei- und Holzschnitzerei­be­sich­tigung oder beglei­tete Wande­rungen. Für Entspan­nung sorgt danach ein Besuch der hotel­ei­genen Sauna, die man zur privaten Nutzung reservieren kann.

Füssen

Schloss und Altstadt am Fuß der Alpen
Die Stadt liegt im Ostallgäu am Lech, der hier spekta­kulär aus einer Schlucht zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen ins Alpen­vor­land austritt. Daher hat sie auch ihren Namen. Die Römer nannten die Sied­lung an der Via Augusta „Fauces“, was soviel wie „Schlund“ oder „Schlucht“ bedeutet. Heute markiert Füssen das Südende der Roman­ti­schen Straße und ist ein guter Ausgangs­punkt, um die baye­ri­schen Königs­schlösser zu besu­chen. Sehens­wert ist die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und das Hohe Schloss, das auf einem steilen Felsen hoch über der Stadt liegt.

Garmisch Parten­kir­chen

Male­ri­sche Bauern­häuser im Schatten der Zugspitze
Der Ort geht auf die römi­sche Reise­sta­tion „Partanum“ an der Via Claudia zurück. 1361 wur­de er zum Markt erhoben und Rastort an der Handel­straße von Augsburg nach Italien. Besonders im Orts­teil Garmisch liegen idylli­sche Bauern­häuser. Südwest­lich liegt die Zugspitze, mit 2.964 m höchster Berg Deutsch­lands, auf die eine Berg­bahn von Garmisch aus fährt. 15 Kilometer nörd­lich liegt Ettal mit seiner berühmten Benedikti­ner­abtei von 1330.

Pfronten

Kurort mit Seil­bahn zum Brei­tenberg
Der Kurort am Nord­rand der Allgäuer Alpen wird von der Vils durch­flossen und besteht aus 13 einzelnen Ortschaften. Wahrzei­chen ist die spätba­rocke Kirche St. Niko­laus in Pfronten-Berg. Von Pfronten-Steinach aus führt eine Kabi­nen­bahn auf die Hoch­alpe (1.502 m) und ein Sessellift von dort aus weiter auf den Brei­tenberg (1.838 m). Dort hat man einen schönen Blick in alle Rich­tungen.

Lechfall

Spekta­kulärer Austritt des Lechs aus den Alpen
Der Wasserfall bei Füssen ist ein im baye­ri­schen Alpen­raum einma­liges Natur­denkmal. Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wasser­massen des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unter­halb des Lechfalls verengt sich der Fluss­lauf und tritt in die Lechschlucht ein. Sie ist die einzige im gesamten baye­ri­schen Alpen­raum, durch die ein größerer Alpen­fluss noch frei und von Menschenhand unge­hindert fließen kann. Vom Wander­park­platz Lechfall aus kann man die Königs­schlösser-Runde machen, die durch eine großar­tige Land­schaft zu den Königs­schlös­sern Neuschwan­stein und Hohen­schwangau führt. (hin und zurück: 13 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 522 Meter)

Aggen­stein

Aussichtsberg zwischen Deutsch­land und Öster­reich
Auf der Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich liegt der 1.986 Meter hohe Aggen­stein. Von der Talsta­tion der Brei­tenberg­bahn aus kann man auf einem reizvollen Aussichts­pfad bis zur Bad Kissinger Hütte wandern. Das letzte Stück zum Gipfel ist ein gesi­cherter Steig. Auf der Bad Kissinger Hütte kann man Rast machen. Der Aufstieg zum Gipfel erfordert Tritt­si­cher­heit und Konzent­ra­tion. Oben ange­kommen hat man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Tann­heimer Berge. Zurück kommt man noch an der Hoch­alp­hütte vorbei, wo man nochmals einkehren kann. (Hin und zurück: 10,7 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 1172 Meter)

Schöne­gger Käsealm

Moor­spa­ziergang und Brot­zeit auf der Alm
Von der Wies­kirche geht der Brettlesweg durchs Wiesfilz. Der Bohlenweg führt durch ein feuchtes Moor mit vielen Tümpeln. Nach wenigen Minuten ist man an der Schöne­gger Käsealm, wo man mehrere Dutzend Käsesorten, Wurst, frische Heumilch und Bauernbrot kaufen kann. Alles ist aus eigener Herstel­lung. Oder man lässt sich die Schöne­gger Brot­zeit an einem der sonnigen Tische schme­cken. (Hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab 52 Meter)

Von Füssen nach Hause

10 Tage
ab 699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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