Thüringen und Sachsen: Bergwerker, Literaten und Reformatoren - Deutschland
Erzgebirge: Sonnenaufgang am Fichtelberg

Thüringen und Sachsen

Bergwerker, Literaten und Reformatoren

Die Reise führt aus der Mitte Deutschlands in den äußersten Osten und wieder zurück. Unterwegs kann man Schätze entdecken: verwinkelte Fachwerkstädtchen, mittelalterliche Bergwerke und wilde Felsschluchten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Eise­nach

A

Wartburg

Wo Luther die Bibel übersetzte

Wie kaum eine andere Burg Deutsch­lands ist die 1.000 Jahre alte Anlage mit der Geschichte Deutsch­lands verbunden.

1211 bis 1227 lebte die später heilig gespro­chene Elisa­beth von Thüringen auf der mäch­tigen Burg. 1521/22 hielt sich der Reformator Martin Luther als „Junker Jörg“ hier versteckt und über­setzte während dieser Zeit das gesamte Neue Testa­ment. Einmal, als er bis spät in die Nacht bei Kerzen­schein arbei­tete, soll der Teufel ihn versucht haben. Luther warf mit dem Tinten­fass nach ihm. Den Fleck kann man noch heute in seiner Studier­stube sehen. Johann Wolfgang von Goethe weilte mehr­fach hier, erstmals im Jahr 1777. Am 18. Oktober 1817 fand auf der Burg mit dem ersten Wartburg­fest das Burschenschafts­treffen der deut­schen Studenten statt. Das zweite Wartburg­fest wur­de im Revo­lu­ti­ons­jahr 1848 veran­staltet. So ist es nicht verwunder­lich, dass die Burg bereits im 19. Jahr­hun­dert als natio­nales Denkmal galt.

Zu Gast im Hotel auf der Wartburg

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Zu Füßen der schönsten Burg Deutsch­lands liegt seit fast hundert Jahren eine Herberge für Pilger, die nach der Jahr­tausendwende zu einem 5-Sterne-Hotel umge­baut wur­de.

Es ist Teil des Schloss-Komplexes wo Luther seine berühmte Über­setzung des neuen Testa­ments fertig­stellte. Weit genug von der eigent­li­chen Burg entfernt, bekommt man vom stän­digen Trubel nicht viel mit. Rund um einen Innenhof befinden sich tradi­tionelle Fach­werkbauten mit den völlig neu gestal­teten Zimmern. Vom Restau­rant hat man einen tollen Blick über den bis zum Horizont reichenden Thüringer Wald.

Von Eise­nach nach Chemnitz

213 km | 3:00 h
B

Erzgebirge

Hochmoore und Spuren mittelalterlichen Bergbaus

Das Mittelgebirge liegt zwischen Sachsen und Böhmen. Knapp nörd­lich der Kammlinie verläuft die Grenze zwischen Deutsch­land und Tsche­chien.

Die höchsten Erhe­bungen sind der Keilberg (Klínovec) (1244 m) und der Fich­telberg (1215 m). Das Erzgebirge wur­de im Mittel­alter besiedelt und ist seitdem durch Bergbau geprägt. Halden, Stau­anlagen und Gräben prägen das Landschafts­bild und die Lebens­räume. Das Erzgebirge ist heute ein beliebtes Wandergebiet und in den Hochlagen sind Wintersportgebiete vorhanden. Die höheren Lagen auf deut­scher Seite gehören dem Natur­park Erzgebirge/Vogt­land an. Mit 120 Kilometer Länge­n­ausdeh­nung ist er größte Natur­park in Deutsch­land. Das östliche Erzgebirge steht als Landschafts­schutzgebiet Osterzgebirge unter Landschafts­schutz. In den Kamm­lagen haben sich außerdem mehrere größere, nur von Regen­wasser gespeiste Hoch­moore gebildet.

Zu Gast in einem Schlosshotel bei Chemnitz

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schlosshotel auf einem denkmalge­schützten Rittergut nahe Chemnitz verbindet Geschichte mit Moderne, mit einem Wasser­schloss als Kulisse. Jedes der rund 50 Zimmer ist individuell in einem eleganten Stil gestaltet und mit modernem Komfort ausge­stattet; von jedem eröffnet sich ein schöner Blick auf den Schlosshof, den Schlossgarten oder das Wasser­schloss.

Morgens wird das Früh­stück im Schloss­café serviert, bei passendem Wetter auch auf der Terrasse – nach­mit­tags werden hier säch­si­sche Kuchen- und Kaffee­spe­ziali­täten sowie Eisbe­cher ange­boten. Im Restau­rant mit Gewölb­e­decke, ehemals ein Teil der Stal­lungen, wird mittags und abends eine feine Küche ange­boten, die urige Gast­stube serviert gutbürger­liche Gerichte in lockerer Atmo­sphäre. Das gesamte Anwesen lädt zu Spaziergängen oder gemüt­li­chem Verweilen ein; wer es sport­li­cher mag, kann eine Fahr­rad­tour machen oder eine Partie auf dem angrenzenden Golf­platz spielen.


Ausflug (OPTIONAL)

Führung durch die Reiche Zeche (2,5 Stunden)

Der Silberbergbau in Freiberg reicht bis ins Jahr 1168 zurück. Jahrhunder­te­lang wurden Erz und Silber abge­baut und die Schächte nach und nach bis auf eine Tiefe von 750 Meter erwei­tert.

Seit 1992 wird die „Reiche Zeche“ nur noch zu Forschungs­zwe­cken benutzt. Von mitt­wochs bis sonn­tags bietet die Univer­sität Führungen durch das Berg­werk an, die sowohl geologisch und bergbau­ge­schicht­lich inter­essant sind. Nachdem man die Schutzkleidung angezogen hat, gibt es es eine kurze Einfüh­rung durch den Führer. Danach fährt die Gruppe von maximal 11 Personen 150 Meter mit dem Aufzug in die Tiefe. Dort geht es zunächst durch die großen Schächte mit einem Quer­schnitt von 2 x 2 Metern. Über eine Leiter steigt man dann in den mittel­alter­li­chen Bereich, wo die Schächte steil und schmal sind. Ein span­nendes Abenteuer, das normale Fitness erfordert, aber nichts für Klaus­tro­phobe.

Burg Krieb­stein

Raubritter­burg auf einem Felsen
Die schönste Burg Sachsen thront maje­s­tä­tisch auf einem Felsen, der zu drei Seiten von der Zschopau umgeben ist. Die Funda­mente der ehema­ligen Raubritter­burg gehen auf das Jahr 1382 zurück. Trotz mancher Umbauten im 19. Jahr­hun­dert hat sie ihren goti­schen Charakter bewahren können. Bei mehreren Märc­hen­filmen diente die Burg als Drehort und Kulisse.

Durch das Schwarz­was­sertal

Bizarre Felsen und Aussicht über das Erzgebirge
Die Wande­rung durch das Natur­schutzgebiet Schwarz­was­sertal ist nict die anstren­gendste, aber vermut­lich die schönste Tour durch das Erzgebirge. Sie führt vorbei an beein­dru­ckenden Fels­forma­tionen wie dem Vogelt­offelfelsen, der Tingmauer, der Teufelsmauer und dem Nonnenfelsen. Daneben kann man Spuren des Bergbaus rund um Mari­enberg entde­cken. Höhe­punkt ist der Aussichtsfelsen Katzken­stein. Unter­wegs gibt es mehrere Einkehrmög­lichkeiten. (hin und zurück: 14,9 Kilometer, auf und ab: 280 Meter)

Auf den Fich­telberg

Wande­rung auf den höchsten Berg Sach­sens
Der Fich­telberg bei Oberwie­sen­thal mit 1215 Metern der höchste Berg des Fich­telgebirges und in Sachsen. In den Hoch­mooren und Quell­mulden an seinen Hängen entspringen viele Bäche. Die tsche­chi­sche Grenze verläuft gut einen Kilometer südlich. Auf dem Gipfel­pla­teau steht das Fich­telberghaus mit Aussicht­sturm und Wetterwarte. Der Weg auf den Aussichtsberg beginnt im Kurort Oberwie­sen­thal. Alter­nativ kann man die Schwe­be­bahn nehmen. (hin und zurück: 5 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 310 Meter)

Von Chemnitz nach Bad Schandau

129 km | 2:30 h

Frau­en­kirche und Neumarkt

Von Pracht und Zerstörung
Herz­stück und touris­ti­scher Magnet Dresdens ist die wieder­erbaute Frau­en­kirche im Zentrum der Altstadt. Der monu­men­tale prote­s­tan­ti­sche Kirchenbau ist das alte und neue Wahrzei­chen der Stadt. Zwischen 1726 und 1743 errichtet, am 13./14. Februar 1945 zerstört, wur­de sie seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts mithilfe eines hohen Spen­den­auf­kom­mens wieder aufge­baut. 2005 fand die neue Weihe statt.
Auch der Platz an der Kirche, der Neumarkt, wur­de rekon­stru­iert. Nach dem Zweiten Welt­krieg blieb der neben dem Altmarkt wich­tigste inner­städ­ti­sche Platz mit der symbol­träch­tigen Ruine der Frau­en­kirche für ein halbes Jahr­hun­dert nahezu unbe­rührt. Dann setzte eine rege Bautä­tigkeit ein, Quar­tier für Quar­tier wurden die typi­schen baro­cken Giebelhäuser wieder errichtet.
C

Sächsische Schweiz

Inspiration für namhafte Künstler

Als Säch­si­sche Schweiz wird der deut­sche Teil des Elbsandst­ein­gebirges bezeichnet, der als Landschafts­schutzgebiet den gleich­na­migen Natio­nal­park umgibt.

Ursprüng­lich von den Slawen besiedelt, gelangte das Gebiet im 15. Jahr­hun­dert unter säch­si­sche Herr­schaft. Der heute tsche­chi­sche Teil wird Böhm­i­sche Schweiz genannt. Die touris­ti­sche Erschließung der Region begann im Wesent­li­chen erst im 19. Jahr­hun­dert. Im September 1990 wur­de der Natio­nal­park Säch­si­sche Schweiz gegründet, der insge­samt 93 Quad­ratki­lometer umfasst, in denen man eine Viel­falt an teils seltenen Tier- und Pflanzen­arten findet. Die Gegend zählt zweifellos zu den belieb­testen Wander­regionen Europas. Aber auch mittel­alter­liche Burgen, barocke Schlösser und schöne Gärten ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besu­cher an. Viele Künstler der Romantik haben Teile der Säch­si­schen Schweiz in ihren Werken verewigt – sei es der Maler Caspar David Fried­rich mit seinem Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ oder der Kompo­nist Carl Maria von Weber, der hier die Wolfs­schlucht­szene aus „Der Frei­schütz“ stattfinden ließ.

Zu Gast in einem Bio-Hotel in Schmilka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Bio-Hotel liegt am Ufer der Elbe, wenige Gehmi­nuten vom histo­ri­schen Orts­kern von Schmilka im Herzen der Säch­sisch-Böhm­i­schen Schweiz entfernt.

Jedes der rund 20 Zimmer ist in einem wohn­li­chen Landhaus­stil mit natur­be­las­senen Massiv­holzmöbeln einge­richtet. Morgens kann man sich am Früh­s­tücksbuffet mit vorwiegend biologi­schen Produkten ausgiebig für einen aktiven Tag an der frischen Luft stärken. Abends bietet das Restau­rant eben­falls gesunde Gerichte mit Gemüse und Kräu­tern aus dem hotel­ei­genen Garten an. Im gemüt­li­chen Kaminzimmer, in der Bibliothek und im weit­läufigen Garten mit Panora­ma­ter­rasse, Liegewiese und Spiel­platz für die kleinen Gäste – alles mit Blick auf die Elbe und die bizarren Schramm­steine – kann man ein paar schöne Stunden verleben. Die Umge­bung wird auf Wande­rungen, Radtouren oder mit dem Paddelboot erkundet; Fahr­räder und E-Bikes können vor Ort aus­ge­liehen werden. Täglich werden vom Hotel auch Aktivi­täten wie Yoga, Lesungen, Konzerte, Kinoa­bende oder Vorträge ange­boten. Zudem steht allen Gästen ein Bade­haus mit Panora­masaunen und Ruhe­berei­chen zur Verfügung; im Hotel befindet sich auch eine Naturheil­praxis.

Dresden

Aufer­standen aus Ruinen
Die poli­ti­sche und kulturelle Haupt­stadt Sach­sens hat eine wech­sel­volle Geschichte. Obwohl schon in 1206 erwähnt, blieb sie bis ins 15. Jahr­hun­dert weitge­hend unbedeu­tend. Nachdem die Stadt den 30-jährigen Krieg unbe­schadet über­standen hatte, fiel sie 1685 einem Großbrand zum Opfer, der einen völligen Neubau erforder­lich machte. So hat die Stadt der glanzvollen säch­si­schen Kurfürsten ein einheit­li­ches baro­ckes Stadt­bild bekommen, was ihr auch den Namen „Florenz des Nordens“ eintrug. Im Februar 1945 wur­de die bis dahin kaum beschä­d­igte Stadt in einer Nacht durch einen verhee­renden Bomben­angriff dem Erdboden gleich­ge­macht. Die Ruinen der Frau­en­kirche waren jahrzehn­te­lang ein Mahnmal für die Schre­cken des Krieges. Ihre glor­reiche Wieder­her­stel­lung im Jahr 2005 hat den Ehrgeiz der Stadt entfes­selt, wieder an ihre Schön­heit vor dem 2. Welt­krieg anzu­knüpfen. Überall wird gebaut, und die Altstadt zwischen Zwinger und Kreuz­kirche erstrahlt wieder in altem Glanz.

Böhm­i­sche Schweiz

Fels­schluchten am Durch­bruch­stal der Elbe
Die Böhm­i­sche Schweiz ist der tsche­chi­sche Teil des Elbsandst­ein­gebirges. Es ragt wie ein Zipfel nach Sachsen hinein und liegt genau zwischen der Säch­si­schen Schweiz und den Lausitzer Bergen im Osten. Charak­te­ris­tisch für die Land­schaft sind aber keine Gebirge, sondern das Durch­bruch­stal der Elbe. Es wird von steilen Felsklippen eingezwängt. West­lich der Elbe schließen sich sanfte Hügel an, die land­wirt­schaft­lich genutzt werden. Drama­tisch ist die Land­schaft im Norden wegen der Felsenschluchten. West­lich der Elbe stehen dichte Wälder, die bis zum Schnee­berg aufsteigen.

Rathen

Kurort im wild­roman­ti­schen Elbsandst­ein­gebirge
Der Kurort liegt unter­halb der Felskulisse des Elbsandst­ein­gebirges im Zentrum der Säch­si­schen Schweiz. Eine Seil­fähre, die nur mit der Kraft der Strö­mung fährt, verbindet die Orts­teile auf beiden Seiten der Elbe. Ein Wanderweg führt hinauf zur Bastei, einem wild­roman­ti­schen Schluch­tenlabyrinth mit einem Berg­rü­cken mit einma­liger Aussicht, die bereits den Maler Caspar David Fried­rich inspi­riert hat.

Schramm­stein­aus­sicht und Hohe Liebe

Phäno­me­nale Blicke, wild­roman­ti­sche Schluchten, märc­henhafte Häuser
Die mittelschwere Wande­rung führt von Bad Schandau zu den Schramm­steinen und weiter auf die Hohe Liebe. Nachdem man die Treppe durch das Schrammtor erklommen hat, wech­seln traumhafte Aussichten, wild­roman­ti­sche Schluchten, Natur­denkmäler und märc­henhafte Häuser einander ab. Ein Gast­haus gibt es unter­wegs in der Schramm­steinbaude. (hin und zurück: 14,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 440 Meter)

Von Bad Schandau nach Jonsdorf

93 km | 2:00 h
D

Zittauer Gebirge

Dichte Wälder, Vulkankegel und faszinierende Felsszenereien

Das kleinste Mittelgebirge Deutsch­lands im Drei­ländereck von Deutsch­land, Polen und Tsche­chien ist außer­halb von Sachsen kaum bekannt.

Zu Unrecht: Denn es wartet mit einer roman­ti­schen Land­schaft auf, die schon im 19. Jahr­hun­dert den Maler Caspar David Fried­rich faszi­niert hat. Besonders rund um den Kurort Oybin haben sich über Jahrmil­lionen fantas­ti­sche Felsen­szene­reien gebildet, die denen im Elbsandst­ein­gebirge ähneln und Wanderer und Kletterer ebenso herausfordern wie Fotografen. Daneben kann man in dichten Wäldern eintau­chen, wilde Klammen durch­queren und Vulk­angipfel besteigen.

In einem historischen Gasthof in Jonsdorf

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Umge­binde­haus am Fuße des Nonnenfelsen wur­de im Jahr 1826 als Pferdewech­sel­sta­tion erbaut und später als Gast­haus genutzt. Um die Jahrhundert­wende fand im Ort die jähr­liche Auer­hahnjagd des letzten Königs von Sachsen, Fried­rich August III.

statt – seine Gefolg­schaft logierte im Gasthof. Seit 1990 wird das restau­rierte Anwesen – inzwi­schen in der zweiten Gene­ra­tion – als Hotel geführt. Insge­samt acht Zimmer und Suiten stehen für Gäste zur Verfügung, die alle individuell in einem roman­ti­schen Stil verbunden mit modernem Komfort gestaltet sind. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ange­boten, das man auch auf der Terrasse genießen kann. In der histo­ri­schen Block­stube und im Restau­rant mit Kamin werden gutbürger­liche Hausmanns­kost und diverse Speziali­täten serviert.

Zittau

Histo­ri­sches Städt­chen im äußersten Zipfel Sach­sens
Eigent­lich sollte die eins­tige 50.000-Einwohner-Stadt im äußersten Südosten Sach­sens dem DDR-Brau­n­kohle­abbau weichen. Doch weil in Berlin die Mauer fiel, blieb Zittau stehen. Die barocke Altstadt rund um den Markt ist heute schöner denn je. Dass Zittau eine wohlha­bende Stadt gewesen sein muss, sieht man an dem Rathaus im Stil der italie­ni­schen Renais­sance, das die Ratsherren 1840 bei Fried­rich Schinkel in Auftrag gegeben haben. Eben­falls von Schinkel stammt die klas­sizis­ti­sche Johan­nis­kirche mit der Türmer­woh­nung. Wesent­lich älter ist die Kirche auf dem Kreuzfriedhof. Sie ist heute ein Museum, dessen wich­tigstes Ausstel­lungs­stück das „Große Zittauer Fasten­tuch“ von 1492 ist, angeb­lich das größte seiner Art in Europa.

Zittauer Schmal­spur­bahn

Mit der Dampflok in eine märc­henhafte Felsenwelt
Ursprüng­lich sollte die Schmal­spur­bahn Kurgäste von Zittau nach Olbyn befördern. Die feier­liche Stre­ckener­öff­nung fand im Sommer 1890 durch die König­lich Säch­si­schen Staats­ei­sen­bahnen statt. Bis zum Ersten Welt­krieg wuchsen die Passagier­zahlen sprunghaft an. Danach wurden erst die Ausbau­pläne nach Böhmen aufs Eis gelegt. Während der DDR-Zeit wur­de die Ober­lau­sitz zum Brau­n­kohlegebiet ohne touris­ti­sche Bedeu­tung. Die Bahnlinie entging nur knapp einer Still­le­gung. Heute fährt auf der Zittauer Schmal­spur­bahn wieder eine Damplok.

Scharfen­stein und Töpfer

Die Wande­rung ist nicht die anstren­gendste, aber vermut­lich die schönste im Zittauer Gebirge. Sie beginnt in Oybin zu Füßen des Klos­ters und der Burg­ruine und führt zu den drama­ti­schen Fels­forma­tionen, für die das kleine Mittelgebirge bekannt ist. Höhe­punkte sind der Scharfen­stein und die Aussichts­punkte am Töpfer.  Nach der Wande­rung kann man in einem der vielen Cafés und Restau­rants des Kurorts einkehren oder die einzig­ar­tige Kirche besich­tigen, die aus dem Berghang eine Thea­ter­tribüne macht.

Von Jonsdorf nach Görlitz

48 km | 55 Minuten
E

Görlitz

Zeitreise durch ein halbes Jahrtausend

Wer die Stadt an der Neiße besucht, begibt sich auf eine Zeit­reise durch ein halbes Jahr­tausend euro­päi­scher Architektur. Mit Bauwerken der Spätgotik, der Renais­sance, des Barocks und des Jugend­stils gilt Görlitz heute als städtebau­li­ches Gesamtkunst­werk.

Dabei kommt der Stadt zugute, dass sie im Zweiten Welt­krieg komplett erhalten und von den westdeut­schen Bausünden der Nach­kriegs­zeit verschont blieb. Die Altstadt beein­druckt mit reich verzierten Fassaden, kunst­vollen Gewölben und bemalten Decken aus den verschiedenen Epochen. Nirgendwo sonst in Deutsch­land gibt es eine solche Dichte aufwendig restau­rierter Baudenkmäler. Zu den markan­testen Gebäuden zählt das Rathaus aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Zu Gast in einem Bürgerhaus in Görlitz

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Renais­sance-Bürger­haus von 1528 wur­de durch den Bürgermeister von Görlitz als Tuchma­cher­haus in Auftrag gegeben und steht in der Nähe des histo­ri­schen Rathauses. Nach dem Ende des Sozialismus wur­de es sorgfältig restau­riert und von Familie Vits in ein gemüt­li­ches 4-Sterne-Hotel umge­wandelt. Die rund 60 Zimmer verfügen teilweise über origi­nale, architek­to­ni­sche Stil­ele­mente wie Holz­bal­ken­de­cken. Das Früh­stück ist üppig und der Service freund­lich und profes­sionell. Regio­nale und inter­na­tio­nale Gerichte werden in der Schneider Stube zusammen mit hoch­wer­tigen, säch­si­schen Weinen serviert. Moderne Annehm­lichkeiten wie Sauna und Fitnessraum stehen zur Verfügung.



vom Löbauer Berg zum Rotstein

Aussichtsreiche Wande­rung durch ein anmu­tiges Mittelgebirge
Die Wande­rung gehört zu den schönsten in der Ober­lau­sitz. Sie führt zu zwei markanten Aussichtsbergen mit sehr unter­schied­li­chen Türmen, die einen weiten Blick über die anmu­tige Mittelgebirgs­landschaft bieten. Start­punkt ist der Bahnhof Löbau; Ziel ist der Halte­punkt Zoblitz, wo man mit der Regio­nal­bahn zurückfahren kann. Auf halber Strecke kommt man in Wendisch Paulsdorf an einem Rast­haus vorbei. (hin: 16,4 Kilometer, 4:45 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Görlitz nach Leipzig

242 km | 4:30 h

Ober­lau­sitzer Heide

Wälder, Sümpfe und Brau­n­koh­le­seen
Die Heide- und Teich­landschaft liegt im östlichsten Teil des Frei­staates Sachsen mitten im Drei­ländereck Deutsch­land–Tsche­chien–Polen, nur wenige Kilometer zwischen Hoyers­werde und Bautzen. Ausge­dehnte Wälder, Sümpfe und mehr als tausend Teiche bilden das größte zusam­men­hän­gende Teichge­biet Deutsch­lands mit seltenen Pflanzen und Tieren. Viele Wander- und befes­tigte Radwege führen durch das überwiegend ebene Land. Der Knappensee und der Silbersee sind  aus der Rekul­tivie­rung von Brau­n­kohle entstanden.

Lausitzer Findlings­park Nochten

Eiszeitfelsen in Moor- und Heide­landschaft
Der 20 Hektar große Landschafts­garten südwest­lich von Weiß­wasser entstand zwischen 2000 bis 2003 auf der Rekul­tivie­rungs­fläche des Brau­n­kohle­tage­baues Nochten. Die künst­lich aufge­schüt­tete Hügel­landschaft erhebt sich markant über ihre Umge­bung. Nur wenige Bäume sind dort gepflanzt, dafür werden Moor- und Heide­landschaften nach­ge­bildet. Charak­te­ris­tisch sind die 6000 aus dem Abraum des Bergbaues gewon­nene Findlinge, die vor 20.000 Jahren von den Glet­schern der Eiszeit aus Nord­eu­ropa in die Lausitz verfrachtet worden sind. Ein Lehrpfad führt zu den wich­tigsten Steinen. Etiketten und Informa­ti­on­s­tafeln geben Auskunft über Gesteinsart und Herkunft.

Fürst-Pückler-Park

Engli­sche Garten­kultur in Voll­endung
Der Park an der polni­schen Grenze ist der größte Landschafts­park im engli­schen Stil in Zentral­eu­ropa. Er wur­de zwischen 1815 und 1845 von Hermann von Pückler-Muskau ange­legt, der seine Stadt Muskau durch einen „herr­li­chen und großen Garten“ verschönern wollte. Bis zum Zweiten Welt­krieg wur­de der Park ständig erwei­tert, 1945 wur­de er mitsamt dem Schloss schwer beschä­digt und nach 1945 zwischen Deutsch­land und Polen geteilt. 200 Hektar östlich der Neiße gehörten zu Polen, wurden zum Natio­nal­park erklärt und verwilderten. Der 370 Hektar große Teil auf dem Gebiet der DDR wur­de nach der Wende restau­riert. 1992 erhielt er offi­ziell den Namen „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ und steht seit 2004 unter dem Schutz des UNESCO-Welt­kultur­erbes.

Rund um Bad Muskau

Spaziergang durch eine Kultur­landschaft
Auch abseits des Fürst-Pückler-Parks lohnt ein Besuch von Bad Muskau. Der Rundgang um die Stadt zeigt, wie sehr der Fürst vor 200 Jahren das Umland geprägt hat. Unter­wegs kommt man immer wieder an Aussichts­punkten und Rast­plätzen vorbei. Die Wande­rung beginnt in Bad Muskau und führt durch den Park an der Neiße nach Norden. Gegen Ende kommt man durch den Berg­park, der zu den Park­anlagen gehört. (hin und zurück: 14,6 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 90 Meter)
F

Leipzig

Stadt des Geistes und der Musik

Leipzig gehört zu den inter­essan­testen Groß­städten Deutsch­lands. An mehreren wich­tigen Handels­straßen gelegen, entwi­ckelte sie sich schon im Mittel­alter zu einer bedeu­tenden Handels­stadt.

Nachdem die Reforma­tion geis­tigen Frei­raum geschaffen hatte, wur­de Leipzig im 18. Jahr­hun­dert zu einem kulturellen Mittel­punkt. Über 27 Jahre wirkte Johann Sebas­tian Bach an der Thomas­kirche. Sein Chor, die Thomaner, sind heute der älteste und berühm­teste Chor Deutsch­lands. Später wirkten Mendels­sohn und Schumann hier. Goethe und bedeu­tende Verleger machten Leipzig zur Buch­stadt Nr. 1 in Deutsch­land. Ange­sichts der freig­eis­tigen Klimas ist es kein Wunder, dass die fried­liche Revo­lu­tion, die 1989 zum Ende des Ostblocks führte, mit den Montagsge­beten in der Nicolai-Kirche begann.

Zu Gast in einem Apartmenthotel im Stadtteil Crottendorf

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das repräsenta­tive Gründerzeit­haus von 1905 liegt im ange­sagten Osten von Leipzig, einem Magnet für Haus- und Kunst­projekte.

Nach einer trau­rigen Geschichte des Verfalls wur­de es 2014 von Grund auf restau­riert und zu einem Apart­ment­hotel umge­staltet. Moderne Elemente wurden vorsichtig in die histo­ri­sche Substanz eingefügt; mine­rali­sche Putze und Farben sowie der Verzicht auf feste Teppichböden erzeugen eine ange­nehme Atmo­sphäre. Die fünf Apart­ments haben alle einen eigenen Wohn- und Schlafbereich, ein sepa­rates Bad und eine gut ausge­stat­tete Miniküche. Wer mitten in Leipzig auf seine eigenen vier Wände nicht verzichten will, findet hier eine char­mante Alter­na­tive zu einem gewöhn­li­chen Hotel.

Niko­lai­kirche

Zwischen Klas­sizismus und Fall der Mauer
Die älteste und größte Kirche in Leipzig ist nach dem heiligen Niko­laus benannt.  Die Umge­stal­tung und Ausstat­tung des Innenraumes gilt as eine der großar­tigsten Schöpfungen des Klas­sizismus. Im Herbst 1989 war die Niko­lai­kirche zentraler Ausgangs­punkt der fried­li­chen Revo­lu­tion in der DDR. Die Friedensge­bete, die jeden Montag bei Kerzen­schein stattfanden, führten schließ­lich zum Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 und zur Wiederver­ei­nigung Deutsch­lands am 3. Oktober 1990.

Altes Rathaus von Leipzig

Mehr­zweckhalle aus der Renais­sance
Das Alte Rathaus in Leipzig liegt an der Ostseite des Marktes und domi­niert durch seine Länge den gesamten Platz. Es ist heute eines der letzten und bedeu­ten­dsten Renais­san­cebau­werke auf deut­schem Boden. An seiner Rück­seite liegt der Nasch­markt. 1556 wur­de sein Grund­stein gelegt. Seit 1909 dient es als Stadt­ge­schicht­li­ches Museum. Der Fest­saal im Gebäude ist 53 Meter lang und wur­de früher für Fest­lichkeiten der säch­si­schen Landesfürsten, Patri­zi­er­hoch­zeiten, Hand­werker­feste und Studen­tenbälle genutzt. Auch Gerichtsver­hand­lungen fanden hier statt. Heute wird er unter anderem für Kultur- und Konzert­ver­an­stal­tungen der Stadt Leipzig genutzt.

Thomas­kirche

Wirkungs­stätte Johann Sebas­tian Bachs
Die Thomas­kirche in Leipzig ist – zusammen mit der Niko­lai­kirche – eine der beiden Haupt­kir­chen der Stadt und als Wirkungs­stätte Johann Sebas­tian Bachs und des Thomaner­chores welt­weit bekannt. Der Thomaner­chor wur­de bereits 1212 gegründet und ist somit einer der ältesten Knabenchöre der Welt. Im Laufe der Geschichte beklei­deten immer wieder bedeu­tende Kompo­nisten und ausübende Musiker das ange­se­hene Amt des Thomaskan­tors. Regelmäßig finden Konzerte des Chores statt.

Von Leipzig nach Weimar

142 km | 2:30 h
G

Weimar

Deutsche Geistesgrößen in der Herzogsresidenz

Die Stadt im Südwesten Thüringens gilt als Mittel­punkt der deut­schen Klassik. Nachdem bereits Martin Luther, Lukas Cranach und Johann Sebas­tian Bach hier gewirkt haben, zog die Herzogsresidenz gegen Ende des 18.

Geis­tesgrößen wie Goethe, Herder und Schiller an. Im 19. Jahr­hun­dert folgte der Kompo­nist Franz Liszt, nach dem die Musikhoch­schule benannt ist, und viele bekannte Landschafts­maler. Im 20. Jahr­hun­dert war Weimar Ausgangs­punkt der Bauhaus-Architektur. Viele Baudenkmäler zieren die kleine Stadt um den idylli­schen Park an der Ilm, der von Goethe selbst entworfen wur­de, allen voran das Goethe-Haus, das Lukas-Cranach-Haus und das Goethe-Schiller-Denkmal.

Zu Gast in einer Gründerzeitvilla im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das repräsenta­tive Wohn­haus von 1910 wur­de nach aufwen­digen Renovie­rungs­arbeiten als Hotel eröffnet.

Bewahrt wurden dabei die repräsenta­tive Fassade mit Stuck­or­na­menten und schmiede­ei­sernen Balkonen sowie große Teile des Inte­ri­eurs. Die heute 17 Zimmer, Suiten und Apart­ments variieren in der Größe und Ausstat­tung. Im geräu­migen Früh­s­tücksbe­reich mit angrenzendem Spielzimmer kann man morgens das reichhal­tige Früh­stück genießen. Tags­über und abends laden das Kaminzimmer mit Bibliothek und der Winter­garten zum Verweilen ein, ob allein oder in Gesellschaft. Der Well­ness- und Fitnessbe­reich im Souter­rain umfasst gut 100 Quad­r­at­meter und bietet eine Zedern­holzsauna, eine Dampfsauna und eine Infra­rotkabine sowie einen Fitnessraum. Vom Ru­he­bereich gibt es einen Zugang zum Garten.

Jena

Studen­ten­stadt an der Saale
Die Stadt im Talkessel der Saale ist klima­tisch besonders begüns­tigt und gehört zu den wärmsten Orten in Mitteldeutsch­land. Seit dem 17. Jahr­hun­dert prägt die Fried­rich-Schiller-Univer­sität das Stadt­bild. Goethe und Schiller haben hier studiert, Fichte war Philosophie­pro­fessor in Jena. Zwar ist im Bomben­krieg viel von der Altstadt zerstört worden. Dennoch gibt es noch ein paar mittel­alter­liche Tore und Türme. In den Kneipen und auf den Straßen herrscht fröh­li­ches Studen­tenleben. Den besten Blick auf die Stadt hat man vom Landgrafen, der auch „Balkon von Jena“ genannt wird.

Naumburg

Mittel­alter­li­ches Städt­chen mit großar­tigem Dom
Die mittel­alter­liche Stadt im Norden Thürin­gens ist vor allem wegen ihres Dom welt­be­rühmt. Er wur­de 1040 roma­nisch begonnen und 1250 im goti­schen Stil fertig­ge­stellt. Einzig­artig sind die Figuren der zwölf Stifter. Sie sind lebens­groß in Stein gehauen und im Stil der Zeit gekleidet. Jahrhunder­te­alte Gassen führen zum Markt­platz, der von präch­tigen Barock- und Renais­san­cebauten gesäumt ist. Über dem Marktbrunnen steht St. Wenzel, der Schutz­pa­tron von Naumburg.

Von Weimar nach Hause

12 Tage
ab 1.172,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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