Mit dem Fahrrad von Lübeck nach Usedom: Auf dem Ostseeradweg entlang einer Traumküste (ohne Gepäckservice) - Deutschland
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Seeufer von Sellin auf Rügen

Mit dem Fahrrad von Lübeck nach Usedom

Auf dem Ostseeradweg entlang einer Traumküste (ohne Gepäckservice)

Die Radreise ist ein Sport-, Natur- und Kulturerlebnis ersten Ranges. Sie führt über Inseln, in Hansestädte, zu historischen Badeorten, über Deiche und Waldwege und mecklenburgische Alleen.

Bitte teilen Sie uns in der Anfrage Ihren Wohnort mit, damit wir prüfen können, welche Anreisemöglichkeiten es gibt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Lübeck

Die „Königin der Hanse“

Die Hanse­stadt verdankt ihre Bedeu­tung der Trave, einem schiffbaren Fluss, der 17 Kilometer weiter nörd­lich in die Ostsee mündet.

Die Altstadt auf einem Hügel zwischen Trave und Wakenitz gehört zu den schönsten und meist­be­suchten in ganz Nord­deutsch­land und wur­de von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erhoben. Lübeck gilt als „Königin“ und „Mutter der Hanse“ und war im Hoch­mit­tel­alter das Macht- und Wirt­schafts­zentrum an der Ostsee. St. Marien zu Lübeck gilt als eines der Haupt­werke und als „Mutter­kirche der Backst­ein­gotik“. Nord­öst­lich der Kirche steht ein Patri­zi­er­haus aus dem 16. Jahr­hun­dert, das der Familie Mann gehörte. Thomas Mann setzte ihm mit dem Roman „Die Buddenbrocks“ ein litera­ri­sches Denkmal, das in die Welt­li­te­ratur eingegangen ist. Wahrzei­chen der Stadt ist das wuch­tige Hols­tentor von 1478.

Zu Gast in einer ehemaligen Glockengießerei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Kaufmanns­haus aus dem Jahr 1304 liegt inmitten der kleinen Gassen der Altstadt und ist eines der ältesten Gebäude der Stadt.

Ursprüng­lich befand sich hier eine Glocken­gießerei und auch später wur­de es noch für viele andere Hand­werke genutzt. Heute ist es ein mit Liebe zum Detail moder­ni­siertes Hotel, in dem teilweise noch die alten Mauern sichtbar sind; dadurch wur­de eine gelun­gene Mischung aus Alt und Neu erzielt und der Charme der Jahrhunderte erhalten. Der gute Gesamt­ein­druck wird durch die Freund­lichkeit des Besitzers, Herrn Haase, und seines Perso­nals noch verstärkt. Die vier Suiten sind individuell einge­richtet und haben eine Küchen­zeile. Das nord­deut­sche Früh­stück wird im liebevoll einge­deckten Spei­se­saal serviert, im Sommer kann man es im Hofgarten einnehmen – ein Rosen­garten, der sonst auch zum Lesen oder Entspannen einlädt. Das Stadt­zentrum mit dem histo­ri­schen Markt­platz sowie der Dom und das Hols­tentor sind zu Fuß erreichbar.

Lauenburg

Seen­platte und Vogel­pa­ra­dies
Im Südosten Schleswig-Holsteins liegt das Herzogtum Lauenburg. In der eiszeit­lich geformten Hügel­landschaft konnten sich Flora und Fauna im Schatten der innerdeut­schen Grenze nahezu unge­stört entwi­ckeln. Die Land­schaft mit über 40 Seen, Feuchtgebieten und schönen Laubwäl­dern ist heute vor allem ein Vogel­pa­ra­dies, das vom Natur­park Lauenburgi­sche Seen geschützt wird. Durch den Natur­park verläuft an einigen Stellen, wie bei Frede­burg, die Alte Salz­straße von Lüne­burg nach Lübeck noch als mittel­alter­liche Trasse.

Mit dem Fahrrad von Lübeck nach Wismar

73 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Der Radweg von Lübeck nach Trave­münde ist gut ausge­baut und verläuft nahe der Straßen. Wer den Weg auf der rechten Seite der Trave nimmt, muss durch den fast 900 Meter langen Herren­tunnel.

Er ist für Radfahrer gesperrt, dafür gibt es einen kosten­losen Bustransfer. Von Trave­münde folgt man der Küste auf einem früheren Kontrollweg der Grenz­wache bis Boltenhagen. Unter­wegs muss man oft anhalten, wegen der impo­santen Blicke auf die Steil­küste und die Ostsee. Nach Boltenhagen fährt man durch den Klützer Winkel immer am Strand entlang und erreicht schließ­lich Wismar.

Herren­tunnel

866 Meter unter der Trave
Zwischen Lübeck und Trave­münde muss die Trave unterquert werden. 2006 wur­de die alte Herrenbrücke abge­rissen und durch einen Tunnel ersetzt. Im Gegen­satz zur früheren Brücke ist der Tunnel für Radfahrer, Mofa­fahrer, Fußgänger und Reiter nicht frei­gegeben. Sie werden jedoch mit einem kosten­losen Shuttle-Bus transpor­tiert, was mit einer gewissen Wartezeit verbunden sein kann.

Klützer Winkel

Steil­küsten und Hünengräber
Wie eine Halb­insel ragt der Klützer Winkel zwischen Lübeck und Wismar in die Ostsee. Das hüge­lige Land ist in der Eiszeit geformt worden. Die höchsten Erhe­bungen liegen fast 90 Meter über dem Meer. Eine besondere Attrak­tion ist die Steil­küste vor Großklützhöved. Im Mittel­alter war der Klützer Winkel fast völlig bewaldet, doch dann brauchten die Lübe­cker Kauf­leute Holz für Schiffe. Übrig geblieben ist der moorige Leono­ren­wald mit seinen Hünengräbern und wendi­schen Burgwällen. Heute steht er unter Natur­schutz.

Trave­münde

Seebad an der Mündung der Trave
Wo die Trave in die Lübe­cker Bucht mündet, unter­hielten Kauf­leute schon im 12. Jahr­hun­dert einen Hafen. 1329 wur­de er Teil des Lübe­cker Stadt­staates. Als reiche Hafen­stadt weckte es Begehr­lichkeiten von Herr­schern und Königen, gegen die es sich mit wuch­tigen Festungs­mauern zur Wehr setzte. Anfang des 19. Jahrhunderts begann eine neue Zeit für Trave­münde. Der Ort wur­de als zweiter an der deut­schen Ostseeküste zum Seebad erkoren. Es wurden Prome­naden für die Sommer­frischler ange­legt, allen voran die Strand­pro­me­nade, die 1904 eingeweiht wur­de. Bis heute kann man hier ober­halb der Strandkörbe flanieren und den Fähren weit draußen im Meer zuschauen.
B

Wismar

Backsteingotik an der Ostsee

Die Stadt an der Ostseeküste ist wegen ihrer zum Welt­kultur­erbe der UNESCO erklärten Altstadt eine der Haupt­at­trak­tionen von Meck­lenburg.

Kurz nach ihrer Gründung 1226 wur­de Wismar Hanse­stadt und erlebte eine Blütezeit. Nach einem katastro­phalen Brand wur­de die Stadt 1267 im Stil der Backst­ein­gotik wieder­aufge­baut, der noch heute die Stadt prägt. Sehens­wert ist vor allem der 100x100 Meter große Markt­platz mit Rathaus und Bürger­haus. Im alten Hafen liegt ein Nachbau der Poeler Kogge, eines Wracks, das 1999 bei Timmen­dorf geborgen wur­de. Das Fracht­schiff von 1354 ist das größte bekannte seiner Art aus dem Spät­mit­tel­alter.

Zu Gast in einem Hotel zwischen Altstadt und Hafen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, stil­volle Hotel liegt ruhig und dennoch zentral in der Nähe des Alten Hafens in Wismar. Jedes der Zimmer besticht mit einem Design, das auf einzig­ar­tige Weise Alt und Neu kombi­niert.

Morgens wird im histo­ri­schen Aufent­haltsraum mit alten, bemalten Wandpaneelen das Früh­stück serviert. Später kann man hier oder im Garten entspan­nende Stunden verbringen oder den Tag bei einem Glas Wein ausklingen lassen. Den Markt­platz und die Innen­stadt erreicht man in wenigen Gehmi­nuten.

Schwerin

Märc­henschloss auf einer Park­insel
Die Stadt am Rande der Meck­lenburgi­schen Seen­platte ist seit der Wiederver­ei­nigung wieder Haupt­stadt von Meck­lenburg-Vorpommern. Mit seiner restau­rierten Altstadt und dem attrak­tiven Umland mit über 70 Seen zieht Schwerin viele Besu­cher an. Wahrzei­chen und Besu­cherma­gnet ist das Schloss der meck­lenburgi­schen Herzöge. Es wur­de im 19. Jahr­hun­dert  nach dem Vorbild des Loire­schlosses von Chambord erbaut. Wegen seiner Lage auf einer Insel, die zu einem engli­schen Park umge­staltet ist, wirkt es wie ein Märc­henschloss.

Dorf Meck­lenburg

Span­nendes Museum in der Keim­zelle Meck­lenburgs
Die Meck­lenburg südlich von Wismar war Namensgeber für das heutige Bundes­land. Bei Ausgra­bungen wur­de festge­stellt, dass die „Mikelenburg“ schon in der slawi­schen Epoche im 7. Jahr­hun­dert entstanden sein muss. 1256 wur­de sie abge­rissen und Steine und anderes Bauma­te­rial nach Wismar gebracht, das damals gerade aufblühte. Aus der ehema­ligen Vorburg ist das Dorf entstanden. Der alte Ringwall ist heute ein Friedhof. Span­nend ist das Krei­s­agr­armuseum im Dorf, das über die länd­liche Entwick­lung Meck­lenburgs in den letzten 100 Jahren informiert und ganz nebenbei eine Zeit­reise in die DDR ermög­licht.

Mit dem Fahrrad von Wismar nach Rostock

73 km | 4:00 h

Der Radweg führt von Wismar aus auf neu erschlos­senen Radwegen um die Wismarer Bucht. Hinter ein paar kleinen Seen erreicht man Redentin und Groß Strömken­dorf. Eine gut erhal­tene Windmühle steht in Stove.

Danach geht es nach Boiensdorf – immer mit schönem Blick auf das Salzhaff.
In Rerik kann man eine Backst­ein­go­tik­kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert und kurz danach Großst­ein­gräber bestaunen. Durch die roman­ti­sche Küsten­landschaft kommt man nach Kühlungs­born und Heiligendamm, zwei attrak­tivem Kurstädten. Durch einen Küsten­wald erreicht man über Nienhagen die Stadt Warne­münde.

Insel Poel

Sanfte Hügel, weiße Strände
Die sanft gewellte Insel in der Wismarer Bucht zieht mit ihren Sand­stränden vor allem Badegäste und Natur­liebhaber an. Erreichbar ist Poel mit der Fähre vom Hafen in Wismar oder über einen Damm im Osten. Zentrum ist Kirchdorf. Ober­halb des Jacht­hafens steht eine wuch­tige roma­ni­sche Back­stein­kirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm. Eine Gedenk­stätte in Schwarzer Busch erin­nert an die Toten der Cap Arcona, die 44 Stunden vor Ende des Zweiten Welt­krieges von briti­schen Fliegern versenkt wur­de. Mehr Informa­tionen dazu gibt es im Heimatmuseum von Kirchdorf.

Klein­bahn Molli

Mit der Schmal­spur­bahn an der Küste entlang
Die älteste Schmal­spur­bahn an der Ostseeküste wur­de 1886 vom dama­ligen Großherzog von Meck­lenburg feier­lich eingeweiht. Sie transpor­tierte Güter und Badegäste bis 1969. Dann wur­de der Betrieb einge­stellt. Seit 1995 fährt die kleine Dampflok wieder auf der alten 900-Millimeter-Spur zwischen Bad Doberan und Kühlungs­born hin und her. Für die 15 Kilometer lange Strecke braucht sie gut 40 Minuten. Inn­er­halb der Orte sind die Gleise auf Straßen verlegt, außer­halb verläuft die Strecke parallel zum Ostsee­strand an male­ri­schen Alleen entlang und durch Wiesen und Felder.

Kühlungs­born

Längste Seepro­me­nade Deutsch­lands
Die Stadt zwischen einem Höhenzug namens Kühlung und der Ostsee ist der größte Bade- und Erho­lungsort Meck­lenburgs. Die Strand­pro­me­nade ist mit über drei Kilome­tern Länge die größte in Deutsch­land. Ein breiter Sand­strand zieht sich über etwa sechs Kilometer hin. Etwas Besonderes ist auch der große Stadt­wald, den Kühlungs­born wie ein Ring umschließt. Attraktiv ist das Stadt­bild mit einer Mischung aus histo­ri­scher Bäder­ar­chitektur und Moderne.

Wande­rung auf Poel

Blüh­ende Feld­raine und weiße Strände
Der sanfte Wanderweg beginnt in Kirchdorf am Hafen und führt durch blüh­ende Feld­raine nach Nord­osten bis Gollwitz. Von dort geht es unmit­telbar hinter dem Strand an der Küste entlang bis Schwarzer Grund und über die Insel­mitte wieder zurück nach Kirchdorf, wo man am Hafen einkehren oder ein frisches Fischbröt­chen essen kann. (hin und zurück: 13.9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 40 Meter)
C

Rostock

Hanseatische Architektur, lebendige Kulturszene

Hansea­ti­sche Architektur, eine breite Kultur­szene und gute Restau­rants und Geschäfte ziehen im Sommer viele Städterei­sende an.

Rostock ist eine leben­dige Hafen­stadt, die jedes Jahr im August die Hanse Sail Rostock, eines der größten Windjammer­treffen an der Ostsee, beherbergt. Zugleich hat die 250.000-Einwohner-Stadt eine lange Tradi­tion als Hanse­stadt, die um 1200 mit der Ansied­lung deut­scher Kauf­leute in der ursprüng­lich slawi­schen Fischer­sied­lung begann. Um 1419 wur­de die Univer­sität gegründet, als älteste in Nord­eu­ropa. Trotz Zerstör­ungen im Zweiten Welt­krieg kann man in der wieder aufge­bauten Altstadt rund um den neuen Markt und die Mari­en­kirche den Glanz früherer Jahrhunderte erahnen.

Zu Gast in einem Hotel in Rostock

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt in einer ruhigen Wohn­gegend, wenige Fahrmi­nuten vom Zentrum entfernt. Rund 40 Gäste­zimmer bieten modernen Komfort für eine erhol­same Über­nach­tung.

Bereits seit über 20 Jahren betreiben die Gastgeber ihr eigenes Restau­rant. Dabei punktet die haus­ei­gene Küche mit Regio­nalität. Das Angebot der Karte stellt Qualität vor Quan­tität, die Gerichte werden stets auf die jewei­lige Jahres­zeit abge­stimmt und reichen von meck­lenburgi­schen Klas­sikern bis hin zu modernen Gerichten – verfei­nert durch Kräuter aus dem eigenen Garten sowie Wildkräuter der umliegenden Wiesen. Auch bei der ange­schlos­senen eigenen Destille setzt man auf Natür­lichkeit und regio­nale Zulieferer. Etwa 30 verschiedene Produkte werden in liebevoller Hand­arbeit herge­stellt, dabei reicht die Auswahl von Obst- und Getrei­de­bränden über Frucht­liköre bis hin zu Gin und Whisky.

Mit dem Fahrrad von Rostock nach Wieck a. Darß

62 km | 3:30 h

Über Warne­münde/Markgrafen­hei­de führt der Radweg zunächst durch die Rosto­cker Heide und erreicht Graal-Müritz. Nach Dier­hagen sieht man land­seitig den Saaler Bodden, einen großen Binnensee.

Fisch­land nennt sich das Land links des Boddens. Das nächste Seebad am Weg ist Wustrow, danach folgt Ahren­shoop. Hier zweigt der Radweg von der Ostseeküste ab und führt über die Landzunge nach Born am Bodden. Schilf säumt den See, soweit das Auge reicht. Was alt ist, ist restau­riert; Neues wur­de im Stil des Alten erbaut. In Wieck, ein paar Kilometer weiter, ist es genauso schön. Der Radweg führt nun am See entlang und erreicht Prerow, wo er auf dem Hoch­was­serdamm weiterführt.

Wustrow

Kirchturm mit Aussicht auf die Boddenwelt
Swante Wustrow: die „heilige Insel“ war vor der Chris­tia­ni­sie­rung der Ostsee ein Heiligtum der Slawen. Bis ins 19. Jahr­hun­dert war Wustrow abhängig von der Seefahrt, wie man noch an den liebevoll gepflegten Kapi­täns­häusern sehen kann. Es gab eine Navi­ga­ti­ons­schule und eine Hoch­schule für Seefahrt. Heute kommen viele Badegäste in den Ort. An der Seeseite gibt es weit­läufige und fein­san­dige Strände und eine Seebrücke. Bodden­seitig breiten sich Wiesen und Schilfgürtel aus. Das Wasser gewinnt nur langsam an Tiefe, was ideal fürs Segeln und Surfen ist. Wer den Kirchturm auf dem Burgwall besteigt, hat eine tolle Aussicht über die einzig­ar­tige Boddenwelt zwischen Land und Meer.

Natio­nal­park Vorpom­mer­sche Bodden­landschaft

Vogel­pa­ra­dies am salzigen Flach­wasser
Herz­stück des etwa 6.000 Hektar großen Natio­nalparks ist der Darßer Urwald, der an den Darßer West­strand angrenzt. Der Bodden macht ungefähr ein Viertel des Gebiets aus. Darunter versteht man das flache Küstenge­wässer, das nach der letzten Eiszeit entstand. Der Name „Bodden“ bezieht sich auf die geringe Tiefe. Unter dem Wasser kommt bald der Boden. Wegen des unter­schied­li­chen Salzge­haltes des Bodden-Wassers ist die Lebens­welt äußerst vielfältig. Für Zugvögel ist der Bodden einer der wich­tigsten Rast­plätze in Europa.

Ahren­shoop

Künst­ler­ko­lonie im Natur­schutzgebiet
Ende des 19. Jahrhunderts grün­deten mehrere Maler und Schrift­steller die Künst­ler­ko­lonie Aren­shoop. Die Künstler zogen Bürger und den Adel an. In der Folge entwi­ckelte sich der Ort zum Seebad. 1909 wur­de der Kunst­katen gebaut, in dem bis heute viele Ausstel­lungen stattfinden. Das Kunst­museum Ahren­shoop informiert über die Kolonie und stellt sie in einen größeren Zusam­menhang – von der Kaiserzeit über die DDR bis hin zur Wiederver­ei­nigung. Das kulturelle Leben des Ortes wird ergänzt durch eine herr­liche Natur zwischen Bade­strand und dem Ahren­sho­oper Holz mit seinen riesigen Stechpalmen.

West­strand und Darß­wald

Natur­be­las­senes Para­dies auf dem Darß
Im Nordwesten von Ahren­shoop erstreckt sich der West­strand bis zur Nörd­li­chen Spitze der Halb­insel. Der rund 14 Kilometer lange Küsten­ab­schnitt zeigt sich mit seinem weißem Sand, den natur­be­las­senen Dünen und wilden Pflanzen wild­roman­tisch. Angrenzend liegt der Darßer Urwald. Ursprüng­lich als Weide­land genutzt ist das rund 5.000 Hektar große Areal nun wieder der Natur über­lassen. Weite Teile sind mit Adlerfarn bedeckt.  Im Schatten von Fichten, Eiben, Lärchen und Buchen finden Rehe und Rothir­sche Schutz.
Die Wande­rung startet vom Park­platz „Drei Eichen“ aus und führt entlang des Strandes und durch den Darß­wald.
(Hin und zurück: 5,6 Kilometer, 1:25 Stunde, auf und ab: 20 Meter)
D

Fischland-Darß-Zingst

Halbinsel zwischen Bodden und Ostsee

45 Kilometer reicht die Halb­insel zwischen Rostock und Stralsund in die Ostsee hinein. Im Süden liegt die Darß-Zingster Bodden­kette, im Norden die offene Ostsee.

Der südwest­liche Abschnitt der Halb­insel heißt Fisch­land, es folgt der Darß, an den sich nach Osten die Halb­insel Zingst anschließt. Seit kürzerer Zeit ist der Große Werder durch Verlandung Teil der Halb­insel­kette. Der Darß gehört bereits zu Vorpommern, während Fisch­land histo­risch dem Landes­teil Meck­lenburg angehört. In histo­ri­scher Zeit waren sowohl der Kern Fisch­lands als auch der Darß und der Zingst Inseln. Erst die Schließung von Flut­rinnen durch den Menschen im 14. Jahr­hun­dert (Fisch­land und Darß) und im 19. Jahr­hun­dert (Zingst) verband sie dauer­haft mit dem Fest­land. Der östliche Teil der Halb­insel Zingst und der Mittel­teil des Darß sind Teile des Natio­nalparks Vorpom­mer­sche Bodden­landschaft.

Zu Gast in einem Hotel in Wieck

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das reetge­deckte Hotel liegt inmitten einer naturnah gestal­teten Garten­landschaft in Wieck, am Südo­st­ufer der Halb­insel Darß am Bodstedter Bodden.

Auf drei mitein­ander verbun­dene Häuser verteilen sich 32 Doppelzimmer und 14 Apart­ments mit länd­lich-gediegener Einrich­tung. In der Gesundheits­scheune mit Sauna und Schwimmbad kann man dem Alltag entfliehen und in Ruhe abschalten. Vom Schwimmbad aus bietet sich ein freier Blick in Garten und Natur. Für das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet werden ausschließ­lich Produkte aus dem biologi­schen Anbau verwendet. Der male­ri­sche Segelhafen von Wieck ist wenige Hundert Meter entfernt. Die Umge­bung lädt zu ausge­dehnten Spaziergängen und Radtouren ein; der Leucht­turm Darßer Ort ist zwölf Kilometer, das Natur­schutzgebiet Kirr 17 Kilometer entfernt.

Leucht­turm „Darßer Ort“

Seefeuer an der Nord­spitze der Halb­insel
An der Nord­spitze der Halb­insel wacht eines der ältesten Seefeuer der deut­schen Ostseeküste über das Meer. Um 1850 wur­de der rund 36 Meter hohe Leucht­turm aus roten Ziegeln in Betrieb genommen und warnt seitdem vor den Untiefen der Darßer Schwelle, jenem Gebiet zwischen der Halb­insel und den däni­schen Inseln Falster und Møn. Erreichbar ist der Turm nur zu Fuß. Seit 1995 ist seine Aussichts­platt­form für Besu­cher zugäng­lich. Wer mehr über die Geschichte des Turms erfahren möchte, kann dem benach­barten Natureum einen Besuch ab­stat­ten.

Ribnitz-Damgarten

Bern­stein­stadt und Tor zum Fisch­land
Bern­stein ist das beherr­schende Thema in der Stadt zehn Kilometer vor der Ostsee. Die Bern­steinmanu­f­aktur ist aus dem ehema­ligen VEB Ostsee­schmuck hervor­gegangen. Das Deut­sche Bern­steinmuseum im eins­tigen Klaris­senkloster doku­men­tiert die Entste­hungs­ge­schichte des „Ostsee-Goldes“ und seine Verarbei­tung. Viele Geschäften bieten Bern­stein­pro­dukte an. Gleichzeitig ist Ribnitz auch das Tor zum Fisch­land.

Mit dem Fahrrad von Wieck a. Darß nach Stralsund

65 km | 4:00 h
Die Etappe führt auf einem Damm zwischen den Bodden­seen in die Stadt Barth. Hier gibt es viel Histo­ri­sches zu sehen. Danach folgt eine sehr schöne, lange Landschafts­e­tappe entlang des Bodden­sees Grabow. Vorbei am ehema­ligen Schloss Hohen­dorf geht es weiter in Rich­tung Stralsund.

Barth

Histo­ri­sches Städt­chen am Bodden
Barth liegt am südli­chen Ufer des Barther Boddens, der im Norden durch die Halb­insel Fisch­land-Darß-Zingst von der Ostsee getrennt ist. Mittel­alter und frühe Neuzeit haben ihre Spuren hinter­lassen. Seinen Wohl­stand verdankte Barth dem Schiffsbau. Zeitweilig gab es bis zu sieben Werften. Sehens­wert sind die goti­sche St. Marien Kirche und die histo­ri­schen Bürger­häuser der Altstadt. Heute lebt Barth vom Tourismus, die küsten­nahen Gewässer laden zum Baden und verschiedensten Wassersportak­tivi­täten ein.
E

Stralsund

Backsteingotik in der Hansestadt

Die Hanse­stadt liegt am Stre­lasund, einer Meer­enge der Ostsee. Sie wird auch „Tor zur Insel Rügen“ genannt; über zwei Brücken ist sie mit der Insel verbunden.

Mit knapp 60.000 Einwoh­nern ist Stralsund die viertgrößte Stadt Meck­lenburgs. 1234 erhielt sie das Stadt­recht und war bald darauf Gründungs­mit­glied der Hanse, was ihr Reichtum und Wohl­stand einbrachte. Davon zeugt die präch­tige Altstadt im Stil der Backst­ein­gotik, die heute zum Welterbe der UNESCO gehört. Die charak­te­ris­ti­schen Giebelhäuser stehen heute vor allem in der Mönch-, der Ossenreyer und der Mühl­en­straße.

Zu Gast in einem Hotel in Stralsund

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt im Zentrum der Altstadt von Stralsund und stellt eine gelun­gene Symbiose von modernem Komfort und histo­ri­scher Architektur dar.

Auf fünf histo­ri­sche Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten verteilt gibt es 92 individuell geschnit­tene und einge­rich­tete Zimmer. Morgens wird den Gästen ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten. Auch sonst wird kuli­na­risch von der urigen Keller­kn­eipe über ein hansea­ti­sches Restau­rant bis zur biozer­ti­fi­zierten Kaffee­r­österei einiges geboten. Im Well­nessbe­reich des Hotels kann man sich in einer der drei Saunen entspannen oder mit Massagen und anderen Anwendungen verwöhnen lassen. Das Zentrum mit seinen zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten und der Hafen sind fußläufig erreichbar.

Hiddensee

Ursprüng­l­iche Dünen­heide auf auto­freier Insel
Die auto­freie Insel des legendären Norwegerkö­nigs „Hedin“ liegt unmit­telbar west­lich von Rügen und ist ein beliebter Urlaubsort. Rund 1.300 Einwohner wohnen auf dem 16 Kilometer langen und maximal drei Kilometer breiten Streifen. Die einzig­ar­tige Land­schaft ist erst nach der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstanden. In der ursprüng­l­i­chen Dünen­heide leben viele wirbel­lose Tiere, darunter Muscheln und Würmer, die den Zugvögeln als Nahrung dienen. Haup­tort der Insel ist Kloster, nach einem Kloster von 1297 benannt. Dort hatte Gerhard Hauptmann seine Sommer­residenz, die heute ein kleines Museum beherbergt. Wer die Insel erkunden will, sollte sich ein Fahrrad an der Fähr­anlege­stelle leihen.

Jasmund

Leuch­tend weiße Krei­deküste
Die Halb­insel im Nord­osten der Insel Rügen wur­de wegen ihrer strah­lend weißen Krei­defelsen zum Natio­nal­park erklärt. Die leuch­tende Krei­deküste bricht zum Meer hin steil ab. Sie ist die bekann­teste Sehens­wür­digkeit auf Rügen und das Wahrzei­chen der Insel. Schon Caspar David Fried­rich hat die spekta­kuläre Küste im Jahr 1818 gemalt. Wander­wege führen ober­halb der Abbruchkante oder unten an der Küste entlang. Den schönsten Blick hat man vom Königs­stuhl (119 m) im Nord­osten von Jasmund.

Mit dem Fahrrad von Stralsund nach Ostseebad Binz auf Rügen

88 km | 2:30 h

Über den Rügendamm gelangt man auf Deutsch­lands größte Insel. Seit 2007 gibt es parallel eine impo­sante Brücke, die aber Auto­fah­rern vorbe­halten ist.

Auf der Insel folgt man dem Radweg am west­li­chen Ufer. Wer sich fit fühlt, kann einen Abste­cher zur Insel Ummanz machen. Von Rügen aus führt eine 250 Meter lange Brücke dorthin. Auf schmalen Wegen geht es nun ins Inselin­nere über Bergen und weiter an die Ostküste nach Binz.

Ummanz

Idylli­sche Insel im Westen von Rügen
Die Insel im Westen von Rügen ist immerhin 20 Quad­ratki­lometer groß und Teil des Natio­nalparks Vorpom­mer­sche Bodden­landschaft. Ummanz mit nur 240 Einwoh­nern ist eine reine Natu­r­idylle. Weite Felder, Kuhwiesen und hüge­lige Wälder wech­seln einander ab. Alleen mit alten Kasta­nien führen zu reetge­deckten Bauernhöfen und Landgast­stätten. Seit 1901 verbindet eine Brücke Rügen und Ummanz. Wer hierher kommt, sucht nicht den Touris­tenrummel und lange Sand­strände, sondern Natur und Ruhe.

Bergen auf Rügen

Haup­tort mit schöner Altstadt
Die Haupt­stadt von Rügen liegt im Zentrum der Insel. Zu den 14.000 stän­digen Bewoh­nern gesellen sich im Sommer mindes­tens ebenso viele Gäste. Bis ins Mittel­alter war Bergen von einem slawi­schen Volk besiedelt. Erst im 30-jährigen Krieg erhielt es deut­sches Stadt­recht. Sehens­wert sind die Bürger­häuser im Fach­werk­stil aus dem 17. und 18 Jahr­hun­dert und die backst­ein­go­ti­sche Mari­en­kirche. Mittel­alter­liche Kultur spiegelt sich außerdem im Klosterhof wieder. Das Kloster der Stadt war haupt­säch­lich von Zister­zi­en­sern bewohnt.

Prora

Gigan­tomanie einer Nazi-Feri­en­anlage
Nörd­lich von Binz am Sand­strand von Prora liegt eine kolos­sale Bauruine von insge­samt 4,5 Kilome­tern (!) Länge. Der gigan­ti­sche Komplex wur­de zwischen 1936 und 1939 erbaut und sollte eine natio­nalso­zia­lis­ti­sche Feri­en­anlage im Rahmen des KDF (Kraft durch Freude) Programms werden. Der Gesamt­entwurf des Architekten mit dem sinnigen Namen Klotz wur­de auch außer­halb Deutsch­lands bewundert. Er wur­de auf der Welt­fach­aus­stel­lung Paris 1937 mit einem Grand Prix ausgezeichnet. Während des Krieges blieb der Bau unvoll­endet und wur­de erst in der DDR-Zeit provi­so­risch fertig gestellt. Zu den Nutzern gehörten die Rote Armee, die NVA und die Volks­poliezi. Nach mehreren vergeb­li­chen Sprengungs­ver­su­chen steht „Prora“ nun unter Denkmal­schutz. Am Südende des Baus gibt es ein Doku­menta­ti­ons­zentrum.
F

Rügen

Deutschlands schönste Insel

Die mit fast 1.000 Quad­ratki­lome­tern größte deut­sche Insel ist zugleich auch die schönste und viel­sei­tigste.

Sanfte bewal­dete Hügel gehen in flachere Wiesen und Moore über. Steil­küsten wech­seln mit Bade­stränden ab. Vom flachen land­wirt­schaft­lich genutzten Süden steigt die Insel nach Norden sachte an, wo sie dann an der bekannten Krei­deküste abrupt abbricht. Der schönste Badeort ist Binz mit seinem feinen Sand­strand und den ehrwür­digen Villen.

Zu Gast in einer Villa in Binz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Garagenstellplatz pro Zimmer

In dem geschicht­s­träch­tigen Hotel in Binz, das direkt am weißen Sand­strand und der Strand­pro­me­nade liegt, wird viel Wert auf Tradi­tion und Stil gelegt. Die Jugend­stil­villa wur­de mit viel Sorgfalt nach histo­ri­schen Vorlagen restau­riert und spiegelt das Ambi­ente des ausge­henden 19.

Jahrhunderts wider. Alle Zimmer und Suiten des Hauses sind mit zahlrei­chen ausge­wählten Einzel­stü­cken und in individu­ellen Farben einge­richtet. Wo man sich auch befindet – in der Bras­serie, der Cock­tailbar oder auf der schönen Freiter­rasse – die Ostsee ist stets präsent. Die Küche zaubert lokale Speziali­täten aus regio­nalen und saiso­nalen Produkten, die von ausge­suchten Weinen und Spirituosen begleitet werden.

Mit dem Fahrrad von Ostseebad Binz auf Rügen nach Greifs­wald

79 km | 5:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Die Strecke führt in den äußersten Süden von Rügen bis Glewitz, wo eine Fähre der Weißen Flotte alle 20 bis 30 Minuten zum Fest­land nach Stahlbrode pendelt.

Eine Vier­tel­stunde ist man unter­wegs und kommt bei Reinberg wieder auf den Ostsee­r­adweg, der für ein paar Kilometer neben der Bunde­straße verläuft. Bei Mesekenhagen biegt man links ab und kommt am Natur­schutzgebiet Koos wieder zur Ostsee.

Koos

Vögel, Wölfe, Wasserbüffel auf Natur­schutz­insel
Die zweitgrößte Insel im Greifs­walder Bodden hat nur acht Einwohner und ist für die Öffent­lichkeit gesperrt. Grund dafür ist der Natur­schutz. Koos ist Euro­päi­sches Vogel­schutzgebiet und ein Eldo­rado für Orni­tho­logen. Nur ein Teil wird saisonal beweidet – mit Uckermärker Rindern, Wasserbüffeln und Gotlandschafen. Mehr­fach wurden auf der Insel Schafe gerissen. Unter­su­chungen deuten darauf hin, dass ein Wolf der Verur­sa­cher war.
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Greifswald

Eine Zeitreise in die Hanse- und Schwedenzeit

Die altehrwür­dige Hanse- und Univer­si­täts­stadt zählt zu den schönsten Städten an der Ostseeküste.

Sie liegt an der Mündung des Flusses Ryck in den Greifs­walder Bodden. Die Hansezeit und die Schwe­den­herr­schaft haben überall kunst­his­to­ri­sche und architek­to­ni­sche Spuren hinter­lassen. Während des Zweiten Welt­kriegs blieb die Stadt von Bomben und Zerstörung verschont. Während der DDR-Zeit wuchsen Plat­tenbauen an der Peripherie, aber die Altstadt verfiel in einen Dornrö­sc­henschlaf. Heute ist sie schöner denn je. Die Kloster­ruine Eldena, der Dom St. Nicolai oder die Wiecker Holzbrücke stehen noch so da, wie Caspar David Fried­rich, der berühm­teste Sohn der Stadt, sie gemalt hat.

Zu Gast in einer Pension in Greifswald-Wieck

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine inha­bergeführte Hotel liegt in einer ruhigen Seiten­straße von Greifs­wald-Wieck. Die Zimmer sind eher einfach aber sehr sauber und der Service ist äußerst freund­lich.

Großer Plus­punkt ist vor allem die nahe Lage zum Meehr und zur Hafen­pro­me­nade. Im Haus gibt es ein eigenes Restau­rant. Wer aber die Gelegen­heit nutzen möchte, um die Gegend ein wenig zu erkunden, findet auch in der näheren Umge­bung verschiedene Restau­rants.

Meck­lenburgi­sche Seen­platte

Land Schlösser und Seen
Die meck­lenburgi­sche Seen­platte gehört mit den masu­ri­schen Seen zu den größten Seengebieten südlich der Ostsee. Die Müritz ist der größte von etwa 1000 Einzel­seen und nach dem Bodensee der zweitgrößte Binnensee Deutsch­lands. Verbunden werden die Seen durch eine Viel­zahl von Flüssen, Kanälen und Altarmen, über die man von Berlin bis nach Hamburg schippern kann. Die Havel fließt durch die Seen­platte und entwäs­sert sie über die Elbe in die Nordsee. Nach dem Ende der DDR wur­de die nach der letzten Eiszeit entstan­dene Land­schaft zu einem Feri­en­pa­ra­dies für Wassersportler, Wanderer und Vogelbe­ob­achter.

Kloster Eldena

Geheim­nis­umwit­tertes Caspar-David-Friedrisch-Motiv
1199 wur­de das Kloster von däni­schen Zister­zi­en­sermön­chen gegründet, nachdem ihre erste Kloster­gründung in einem dänisch-bran­denburgi­schen Schar­mützel in Flammen aufge­gangen war. Aus der Ansied­lung rund um das Kloster Eldena ging im 13. Jahr­hun­dert die Stadt Greifs­wald hervor. Die Errich­tung der Gebäude zog sich über Jahrhunderte hin. Kurz nach Fertig­stel­lung der West­fas­sade kam die Reforma­tion, in der das Kloster säku­la­ri­siert wur­de und die Kirche funk­ti­onslos wur­de. Nach Beschä­d­igungen im 30-jährigen Krieg ließen die Schweden die Kirche voll­ends verfallen. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der roman­ti­sche Maler Caspar David Fried­rich die Ruine und war sofort faszi­niert. Seine Bilder rückten die Kirche wieder ins öffent­liche Bewusst­sein. Heute führt die Route der Nord­deut­schen Romantik an der Kirche vorbei.

Mit dem Fahrrad von Greifs­wald nach Koserow

64 km | 4:00 h

Entlang der Küste kommt man erst nach Ludwigsburg und radelt dann in weitem Bogen durch kleine Orte weiter nach Lubmin. Am stillgelegten Kernkraft­werk geht es vorbei bis zur Peene­mündung.

Die Stadt Wolgast mit ihrer histo­ri­schen Innen­stadt bietet sich für eine Pause an. Über Brücken erreicht man erst die Schloss­insel und kommt schließ­lich nach Usedom.

Wolgast

Tor zur Insel Usedom mit slawisch-schwe­di­scher Geschichte
Die Stadt mit 12.000 Einwoh­nern ist das Tor zur Insel Usedom. Das gut erhal­tene histo­ri­sche Zentrum zeugt von einer tausendjäh­rigen Geschichte, in der es von einem slawi­schen Fischerdorf zu einer kleinen herzog­li­chen Residenz und Hanse­stadt aufge­stiegen ist. Mit der Herzog­linie Pommern-Wolgast hatte es jedoch im 30-jährigen Krieg ein Ende. Von 1630 bis 1815 gehört die Stadt – wie ganz Vorpommern – zum König­reich Schweden. Von den Bauten auf der herzog­li­chen Schloss­insel sind heute nur Reste erhalten. Dafür beherrscht die wuch­tige Petri­kirche von 1280 im backst­ein­go­ti­schen Stil bis heute das Stadt­bild. Auch das histo­ri­sche Rathaus ist aus Back­steinen gebaut.
H

Usedom

Historische Seebäder und Landungsbrücken

Die zweitgrößte deut­sche Ostse­e­insel nach Rügen liegt in der Pommer­schen Bucht. Durch den Peene­strom und das Stet­tiner Haff wird sie vom Fest­land getrennt, durch die Swine von der polni­schen Nach­bar­insel Wollin.

Die gute Luft und die feinen Sand­strände, die über viele Kilometer die Insel säumen, haben schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Urlauber angezogen, was der Insel auch den Spitz­namen „Bade­wanne Berlins“ einge­bracht. Aus dieser Zeit stammen die großen Seebäder Ahlbeck und Heringsdorf mit ihren hübschen Villen, Landungs­brü­cken und Feri­en­häusern.

Zu Gast im alten Forsthaus von Damerow

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das alte Fort­haus von Damerow liegt an der schmalsten Stelle zwischen Ostsee und Achter­wasser. Zum Strand geht man 800 Meter; zum Achter­wasser sind es fünf Minuten.

Obwohl das strohge­deckte Anwesen zum Hotel umge­staltet wur­de, ist von der Geschichte des Hauses noch viel bewahrt. Weitere Hotels oder Geschäfte gibt es keine in der Umge­bung, sodass man die Insel Usedom in Ruhe und Frieden genießen kann. Paddelboote und Fahr­räder – auch E-Bikes – können an der Rezep­tion aus­ge­liehen werden. Wer noch unsi­cher ist, wohin die Radtour führen soll, kann sich hier auch Tipps und Karten­ma­te­rial abholen. Auch Proviant für unter­wegs wird auf Anfrage gerne vorbe­reitet.
Für einen stim­mungs­vollen Abend ist das Candle-Light-Dinner empfehlens­wert, das es auf Vorbe­stel­lung gibt.

Ücke­r­münder Heide

Wölfe und Seeadler, Moore und Dünen
Die Uecker­münder Heide ist Teil eines der größten geschlos­se­nen ­Wald- und Heidegebiete Mittel­eu­ropas mit ökologisch wertvollen Flächen beider­seits der deutsch-polni­schen Grenze. Neben Kiefern-, Buchen- und Moorwäl­dern gibt es Dünen­landschaften und Silbergrasfluren. Seit 1936 waren Teile des Gebiets Truppen­übungs­plätze, was sich positiv auf die Viel­falt der Pflanzen und Tiere ausgewirkt hat. Seit 2015 lebt in der Uecker­münder Heide ein Wolfsrudel mit Nach­wuchs. In den Wäldern und Mooren brüten Kraniche, Schrei- und Seeadler.
14 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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