Drei Länder und das schwäbische Meer: Radeln um den Bodensee - Deutschland
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Bei Bregenz am Bodensee

Drei Länder und das schwäbische Meer

Radeln um den Bodensee

Einmal rund um den Bodensee: meist direkt am Ufer und abseits der Straßen. Nur einmal entfernen wir uns, um in St. Gallen einem der bedeutendsten Klöster der Welt einen Besuch abzustatten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Lindau

A

Lindau

Malerische Inselstadt im Bodensee

Die male­ri­sche Altstadt von Lindau liegt auf einer Insel im Bodensee und ist durch eine Seebrücke mit dem Fest­land verbunden.

Die Maximili­an­straße führt an Patri­zi­er­häusern aus der Gotik und der Renais­sance vorbei. Schließ­lich kommt man zum Hafen, der von einem Leucht­turm und einem sechs Meter hohen bayri­schen Löwen geprägt wird. Rings um die Altstadt führt ein schöner Uferweg mit Aussicht auf die Alpen.

Zu Gast in einem kleinen Landhotel bei Lindau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Landhotel liegt inmitten von Obstgärten auf einer Anhöhe nahe der Stadt Lindau mit Blick auf den Bodensee und die Alpen. Urkund­lich erstmals im Jahr 1260 als Wachturm erwähnt, wird es heute in der mittlerweile vierten Gene­ra­tion als Hotel geführt. Da es sich um ein denkmalge­schütztes Gebäude handelt, war man an beste­hende Strukturen gebunden, sodass die Zimmer sich in Größe und Auftei­lung vonein­ander unter­scheiden. Einge­richtet sind sie in einem hellen, wohn­li­chen Stil. Morgens kann man sich am Früh­s­tücksbuffet mit vielen Produkten aus der Region, haus­gemachten Marme­laden und Brot vom Biobä­cker für den Tag stärken – genießen kann man das Früh­stück im gepflegten Garten oder in der gemüt­li­chen Kamin­stube. Die zentrale Lage im Drei­länder-Eck ermög­licht Ausflüge und Aktivi­täten in der Region rund um den Bodensee.



Allgäu

Wälder, Wiesen und Barock­kir­chen im Alpen­vor­land
Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten. Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Bodensee-Region

Schwä­bi­sches Meer vor Hoch­ge­birgskulisse
Europas drittgrößter See ist auch einer seiner schönsten – dank der Lage am Rande der Alpen und seines milden Klimas. Das „schwä­bi­sche Meer“ besteht eigent­lich aus zwei Seen, dem Obersee und dem kleineren Untersee west­lich von Konstanz. Die drei großen Inseln sind Besu­cherma­gnete: Zur Insel­stadt Lindau im bayri­schen Osten gelangt man über eine Brücke, die Blumen­insel Mainau südlich von Über­lingen und die im Untersee liegende Gemüs­einsel Reichenau kann man nur per Boot errei­chen. Bei gutem Wetter sieht man im Süden die Hoch­ge­birgskulisse der Appen­zeller Alpen glitzern, die vom über 2.500 Meter hohen Säntis gekrönt wird. Rund um den Bodensee führt ein Radwanderweg, für den man allerdings mehrere Tage braucht.

Fried­richshafen

Zeppelin-Werke am Nord­ufer des Boden­sees
Die Stadt am Nord­ufer des Boden­sees entstand erst 1811 und wur­de nach dem ersten würt­tembergi­schen König benannt. Aufgrund von Freihandels­privilegien mit der Schweiz wuchs die Stadt schnell und lockte Indu­s­tri­elle und Touristen an, darunter auch den russi­schen Zaren Alexander II. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte der Konstanzer Graf von Zeppelin seine Luft­s­chifffa­brik in Fried­richshafen an, die im Natio­nalso­zialismus in Rüstungs­be­triebe umge­wandelt wur­de, die wiederum heute zu Airbus gehören.

Hoch­grat

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg von Oberstaufen
Der 1.834 Meter hohe Berg ist die höchste Erhe­bung des Allgäuer Voralpen­landes. Wegen seiner expo­nierten Lage ist er leicht zu errei­chen und bietet von oben eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen und das saftig grüne Vorland. Auf den Berg führt die Hoch­g­rat­bahn. So kann man beispiels­weise hoch­fahren und auf dem Rückweg einen weiten Bogen über die Nagelfl­uhkette zur Talsta­tion zurückgehen. (hin und zurück: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 960 Meter)

Mit dem Fahrrad von Lindau nach St. Gallen

55 km | 4:00 h

Fahrradstrecke

Lindau – St. Gallen | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/ Koffer) pro Person

Auf einem herr­li­chen Uferweg geht es von Lindau über die Grenze zu Öster­reich nach Bregenz. Dort kann man mit der Seil­bahn auf den Pfänder fahren und die Aussicht auf den 1000 Meter tiefer gelegenen See genießen.

Wer gute Bremsen und viel Kondi­tion hat, kann auch mit dem Fahrrad hinauf. Nach Bregenz überquert man den Rhein, der  die Grenze zur Schweiz bildet und fährt fernab der Straßen durch das Natur­schutzgebiet Rheindelta. Wieder Seenähe geht es nach Goldach. Wer die unge­pflas­terte Piste nicht scheut kann durch das Goldach-Tal Rich­tung St. Gallen fahren.

Bregenz

Kultur- und Bade­stadt am Südo­st­ufer des Boden­sees
Die Haupt­stadt von Vorarlberg liegt am Südo­st­ufer des Boden­sees zu Füßen ihres Hausbergs, des Pfänders. Bereits vor über 2.000 Jahren gab es eine kelti­sche Sied­lung auf dem Gebiet der histo­ri­schen Altstadt, die mit einer Mauer befes­tigt war und heute Ober­stadt heißt. Die wesent­lich jüngere Unter­stadt liegt am Seeufer, an dem sich eine breite Prome­nade mit Bade­stränden an ihren Enden entlang­zieht. Vor der Prome­nade schwimmt eine Seebühne, die bei den Bregenzer Fest­spielen zum Einsatz kommt. Die Zuschauer­tribüne ist an Land und fasst mehr als 4.000 Besu­cher. Mittel­punkt der Unter­stadt ist der Korn­markt mit Kunst­haus und Vorarlberger Landes­museum.

Pfänder

Spekta­kulärer Aussichtsgipfel
Der 1.064 Meter hohe Berg ober­halb von Bregenz ist mit seiner einzig­ar­tigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpen­gipfel der berühm­teste Aussichts­punkt der Region. Bei klarem Wetter reicht der Drei­länder­blick von den Allgäuer- und Lech­taler Alpen im Osten über den Bregenzer­wald, die steilen Gipfel des Arlberg­gebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarz­waldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, einge­rahmt vom Rheintal und dem ober­schwä­bi­schen Hügel­land. Von Bregenz aus führt eine Luft­seil­bahn bis in Gipfel­nähe, wo es einige Restau­rants gibt. An der Berg­sta­tion beginnen mehrere bezeichnete Wander­wege.
B

St. Gallen

Von der Einsiedlerklause zum Prachtkloster

Als der irische Wandermönch Gallus auf dem Weg nach Italien krank wur­de, musste er zurückbleiben und grün­dete in der Wildnis südlich des Boden­sees im Jahr 612 eine Klause.

Nur 300 Jahre später war St. Gallen zu einem bedeu­tenden Ort herange­wachsen und das Benedikti­n­erkloster hatte euro­päi­sche Bedeu­tung. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Abtei im 17. Jahr­hun­dert, als der präch­tige Barockbau und die Stifts­kirche entstanden. Welt­weit einmalig ist die Bibliothek des Klos­ters. Sie enthält über 2.000 Handschriften, unter anderem das Psalte­rium Aureum von 860, ein mit Goldtinte geschriebenes Meister­werk aus karolingi­scher Zeit. Die Klosterbibliothek von St. Gallen hat Umberto Eco zu seinem mittel­alter­li­chen Krimi­nalroman „Der Name der Rose“ ange­regt.

Zu Gast in einem historischen Fachwerkhaus in St. Gallen

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Hoch über den Dächern der Altstadt von St. Gallen verbinden sich Handwerkstra­di­tion und kontem­poräres Design in dem liebevoll restau­rierten Fach­werkhaus aus dem 15.

Jahr­hun­dert. Jedes der Zimmer unter­liegt einem eigenen Gestal­tungs­kon­zept. Die Einrich­tung ist modern und hoch­wertig, dabei jedoch betont zurückhal­tend, sodass der Charakter der histo­ri­schen Bausub­stanz stets im Vordergrund bleibt. Das haus­ei­gene Restau­rant (Montag und Dienstag Ruhetag) serviert saisonal ange­passte Menüs und gespeist werden kann auf der großen Terrasse oder dem geräu­migen Winter­garten mit Blick über die Stadt und bis zum Bodensee.

Mit dem Fahrrad von St. Gallen nach Gott­lieben

48 km | 3:00 h

Fahrradstrecke

St. Gallen – Gottlieben | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/ Koffer) pro Person
Über Wittenbach und Rogwil geht es ange­nehm bergab zum Bodensee, den man bei Arbon erreicht. Dort folgt man dem Boden­see­r­adweg bis nach Konstanz.

Erma­tingen

Kleinod am Untersee
Das ehema­lige Fischerdorf liegt auf einer Landzunge im Untersee gegenüber der Insel Reichenau. Bekannte Villen und Schlösser sowie das Napoleonmuseum mit seiner Park­anlage laden zu Wande­rungen und Spaziergängen ein. Im Sommer lockt der See zum Baden; das schöne Seebad steht jedermann offen. Etwas Besonderes ist die Pari­tä­ti­sche Kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert, die seit vielen Hundert Jahren von Prote­s­tanten und Katholiken glei­cher­maßen genutzt wird.

Meersburg

Von Fisch­sied­lung zur Bischofsresidenz
Am Übergang zwischen Obersee und Über­linger See liegt das Städt­chen zwischen Wäldern und Weinbergen. Seine Blütezeit erlebte die ehema­lige Fischer­sied­lung als Residenz der Bischöfe von Konstanz zwischen dem 16. und dem 18. Jahr­hun­dert, in der das heutige Stadt­bild geprägt wur­de. Auch das Neue Schloss östlich des Schloss­platzes wur­de für die Bischöfe errichtet. Heute beherbergt der eindrucksvolle Bau von Balthasar Neumann das Dornier-Museum. Über der Stadt erhebt sich die Meersburg. Sie gilt als ältestes Schloss Deutsch­lands, das durch­ge­hend bewohnt wur­de. Die Schrift­stel­lerin Annette von Droste-Hülshoff verbrachte hier ihre letzten Lebens­jahre.

Blumen­insel Mainau

Prachtvolle Gärten im Bodensee
Wegen ihrer prachtvollen Gärten und Parks wird die 45 Hektar große Insel bei Konstanz auch „Blumen­insel“ genannt. Dazu trägt das güns­tige Klima bei, in dem sogar Palmen und andere tropi­schen Gewächse gedeihen. Im März wird die Blumen­saison mit einer Orchide­enschau eröffnet. Danach blühen Tulpen, Narzissen und Hyaz­in­then. Sie werden abge­löst von Rhododendren und Azaleen. Sommer ist Rosenzeit und im Herbst entwi­ckeln die Dahlien ihre Pracht. Im ganzjährig geöffneten Schmetter­lingshaus kann man bei 26 Grad und 90 Prozent Luftfeuch­tigkeit durch eine exoti­sche Vege­ta­tion mit rauschenden Wasser­fällen lustwandeln.
C

Gottlieben

Fachwerkidyll am Seerhein

Mit nur etwa 300 Einwoh­nern und einer Fläche von 31 Hektarn zählt Gott­lieben zu den kleinsten Gemeinden der Schweiz.

Trotzdem ist der Ort am Seer­hein, der Wasser­straße zwischen Bodensee und Untersee, ein beliebtes Ausflugs­ziel. Aufgrund seiner güns­tigen Verkehrs­lage erlebte Gottt­lieben im 17. und 18. Jahr­hun­dert eine wirt­schaf­ltiche Blüte als Handels- und Umschlag­platz, vornehm­lich für Wein, Salz und Eisen. Aus dieser Zeit sind zahlreiche präch­tige Fach­werkbauten erhalten, die bis heute das Erscheinungs­bild des Ortes bestimmen. Ein promi­nentes Beispiel ist das Gebäude des heutigen Hotel-Restau­rants Drachenburg, welches ursprüng­lich im Besitz Napoleon des Dritten war. Die Ufer­pro­me­nade, von Platanen gesäumt, eignet sich ideal zum entspannten Flanieren. Ihr gegenüber, auf der anderen Seite des Flusses, liegt das Natur­schutzgebiet Woll­ma­tinger Ried.

Zu Gast in einem Romantikhotel in Gottlieben

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 300 Jahre alte Hotel am Boden­see­ufer ist eines der schönsten Gebäude in Gott­lieben auf der Schweizer Seite des Boden­sees.

Der Ort unweit von Konstanz ist ein wahres Postkar­ten­motiv. Die Zimmer blicken auf den See oder in das angrenzende Natur­schutzgebiet. Das Ente­rieur ist eine abge­stimmte Symbiose von alt und neu, hoch­wertig und geschmackvoll. Das Gour­me­t­re­stau­rant serviert Schweizer und medi­ter­rane Küche, bei gutem Wetter auch auf der roman­ti­schen Seeter­rasse.

Mit dem Fahrrad von Gott­lieben nach Gaien­hofen-Horn

82 km | 5:00 h

Fahrradstrecke

Gottlieben – Halbinsel Höri | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/ Koffer) pro Person

Zwischen Schilfgür­teln und Feldern geht es Rich­tung Erma­tingen. Alte Fischer­häuser mit schönem Fach­werk bilden die Front zum See hin, aber auch im Dorf selbst findet man noch viele schöne Beispiele der Ostschweizer Zimmermanns­kunst.

In Erma­tingen steht mit dem Hotel Adler eines der ältesten Gast­häuser der Schweiz. Schon Napoleon III. hat hier genäch­tigt. Bis Steckborn führt der Radweg am See entlang. Bis Stein am Rhein ist er etwas eingezwängt zwischen Bahn und Straße. Nach einer Besich­tigung der wunderbaren Muse­um­stadt geht es über die Brücke und auf der anderen Seite des Rheins wieder zurück auf die Halb­insel Höri. Wem die Strecke zu kurz ist, kann von Stein am Rhein einen Abste­cher bis zu den Rhein­fällen bei Schaffhausen machen.

Steckborn

Ostschweizer Riegelhäuser und eine Burg
Male­ri­sche Riegelhäuser prägen die Straßen­szenen des uralten Städt­chens. Vom Hafen, den man durch einen versteckten Torbogen erreicht, hat man einen schönen Blick auf die gegenüber­liegende Halb­insel Höri, nach Radolf­zell und auf das Wahrzei­chen von Steckborn, die Burg. Der wuch­tige Turmhof ist durch seine Lage direkt am Seeufer und seine vielen Hauben und Turm­spitzen eines der belieb­testen Postkar­ten­mo­tive am Untersee und beherbergt ein besu­chens­wertes Heimatmuseum. Steckborn ist auch Heimat des weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt gewor­denen Nähma­schi­nen­her­stel­lers Bernina, in dessen Produk­ti­ons­hallen ein Museum einge­richtet ist.

Gailingen

Erho­lungsort zwischen Rhein und Rauhenberg
Auf der Nord­seite des Hoch­rheins liegt der zu Deutsch­land gehörende Erho­lungsort Gailingen am Fuß des bewal­deten Rauhenbergs. Die histo­ri­sche Holzbrücke über den Rhein, die auch das Wahrzei­chen des Ortes ist, führt auf die Schweizer Seite. Für ein Pick­nick eignet sich der Rhein­ufer­park. Empfehlens­wert ist auch ein Besuch im Jüdi­schen Museum, das über jüdi­sche Kultur und Geschichte am Bodensee und am Hoch­rhein informiert.

Museum Haus Dix

Atelier und Wohn­haus des Expres­sio­nisten
Bald nach der Macht­über­nahme der Nazis 1933 galt Otto Dix als „entar­teter Künstler“und verlor seinen Lehr­stuhl in Dresden. Seiner Frau Martha war es dank eine Erbschaft möglich, ein Grund­stück am Untersee in Hemmen­hofen mit Blick auf die Schweizer Seite zu erwerben. Die Familie ließ ein großzügiges Haus mit fast 400 Quad­r­at­me­tern Grund­fläche errichten, in dem Otto Dix zeitlebens wohnte und arbei­tete. Heute sind das Haus und der Garten ein Museum mit einer der bedeu­ten­dsten Dix-Samm­lungen welt­weit.
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Halbinsel Höri

Künstlerlandschaft am westlichen Bodensee

Zwischen Radolf­zell und Stein am Rhein ragt die Halb­insel Höri in den west­li­chen Teil des Boden­sees.

Auf einer Fläche von 63 Quad­ratki­lome­tern leben nur rund 10.000 Einwohner. Ein Groß­teil der Land­fläche besteht aus Natur- und Landschafts­schutzgebieten, die mit einer vielfäl­tigen Tier- und Pflanzenwelt sowie einem gut ausge­bauten Wegenetz zum Erkunden einladen. Zahlreiche Museen künden von der Anzie­hungs­kraft, welche die einzig­ar­tige Land­schaft seit jeher ausübt. So kamen auf der Suche nach Inspi­ra­tion im Laufe der Zeit zahlreiche Schrift­steller und Maler auf die Insel. Ab 1933 wur­de sie für verschiedene Künstler, unter diesen auch Otto Dix, ein Zufluchtsort vor dem natio­nalso­zia­lis­ti­schen Regime.

Zu Gast in einem Wellnesshotel am Bodensee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das persön­lich geführte Well­nesshotel, das sich seit fast 200 Jahren in Famili­en­be­sitz befindet, liegt auf der Halb­insel Höri, einem der schönsten Aussichts­punkte des Boden­sees.

Die Suiten und Zimmer verteilen sich auf vier Gebäude, sind großzügig geschnitten und in einem gemüt­li­chen Stil mit hoch­wer­tigen Möbeln und einem naturver­bun­denen Dekor gestaltet. Zudem gibt es noch Feri­en­woh­nungen für Selbst­ver­sorger. Im haus­ei­genen Spa kann man Massagen und kosme­ti­sche Behand­lungen buchen, in der Sauna entspannen und rege­ne­rieren oder ein Paar Runden im Außenpool schwimmen und auf der Liegewiese die frische Seeluft genießen. Sowohl im urigen, tradi­tionellen Restau­rant als auch im Biergarten mit gesel­ligem Ambi­ente werden Speziali­täten der regio­nalen Küche aus frischen Zutaten serviert, passend dazu ein guter Wein oder ein zünf­tiges Bier. In einem weiteren Restau­rant, das den Hotelgästen vorbe­halten ist, findet morgens das Früh­stück statt; aber auch Abend­essen wird hier ange­boten – beides kann man auch auf der ruhigen Terrasse genießen.

Mit dem Fahrrad von Gaien­hofen-Horn nach Konstanz

50 km | 3:00 h

Fahrradstrecke

Halbinsel Höri – Konstanz | 1x Gepäckstück (max. 20 kg/ Koffer) pro Person

Die Strecke führt rund um den Untersee nach Osten. Hinter dem Aachenried gelangt man an das Seeufer von Radolf­zell und auf die Halb­insel Mettnau.

Danach folgt der Radweg der Eisen­bahnlinie nach Allensbach. Bevor man nach Konstanz kommt, kann man am Woll­ma­tinger Ried einen Abste­cher auf die Insel Reichenau machen, die man über einen Damm erreicht.

Mettnau

Natur­schutzgebiet auf einer Halb­insel
Die Halb­insel auf dem Stadt­gebiet von Radolf­zell ragt 3,5 Kilometer in den Untersee hinein. Sie wur­de bereits 1926 unter Natur­schutz gestellt, nachdem sich in einem zufällig aufge­schüt­teten Damm ein See gebildet hatte. Sein gleichbleibender Wasser­spiegel bietet ideale Brutbedingungen für seltene Wasservögel. Im vorderen Bereich von Mettnau kann man kuren und knei­ppen, baden oder Sport treiben.

Radolf­zell

Male­ri­sche Altstadt am Untersee
Der Gründer und Namensgeber der Stadt, Bischof Radoldus von Verona, muss ein geschäfts­tüch­tiger Mann gewesen sein. Gegen hohe Summen erwarb er in Venedig Reli­quien des Heiligen Markus, die er an einem gut zugäng­li­chen Ort nörd­lich der Alpen ausstellen wollte. Die fromme Inves­ti­tion rech­nete sich: Bald kamen etliche Pilger, um vor den Gebeinen Verge­bung der Sünden zu erlangen. Das neu gegrün­dete  „Cella Ratoldi“ am Untersee florierte und erhielt bald das Stadt­recht. Der Grund­stein für die male­ri­sche Altstadt wur­de gelegt. Mittel­punkt von Radolf­zell ist der Markt mit dem Ratoldusbrunnen. Beherrscht wird der Platz vom spätgo­ti­schen Münster.
E

Konstanz

2.000 Jahre Geschichte am Bodensee

Trotz ihrer zwei­tausendjäh­rigen Geschichte wirkt die Stadt am Südufer des Boden­sees quick­lebendig. Das liegt an der Univer­sität, die viele junge Leute anzieht, an den Thea­tern und Konzerten.

Seit 1993 wird der Hafen von einer mäch­tigen Statue über­ragt, die sich in vier Minuten einmal um sich selbst dreht. Eine neun Meter hohe weib­liche Figur mit tiefem Decolleté hält in ihren Händen zwei Gnome. Es handelt sich um die legendäre Prosti­tu­ierte Imperia. Die beiden Gnome sind Kaiser und Papst. Während des Konzils zu Konstanz von 1414 bis 1418 schlief – und spielte – sie mit beiden. Jan Hus, der die Mätr­es­sen­herr­schaft der römi­schen Kirche am heftigsten kriti­sierte, wur­de am Ende des Konzils in Konstanz auf dem Scheiter­haufen verbrannt. 
Besonders schön ist die Altstadt rund um das Münster und das Rathaus.

Zu Gast in einer Sommerresidenz am See

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die denkmalge­schützte Sommer­residenz liegt direkt am Seeufer in einem prachtvollen Garten. Sie wur­de 1872 im Kolo­ni­al­stil erbaut.

Die Zimmer sind mit Antiqui­täten und Fund­stü­cken aus aller Welt einge­richtet. Bei gutem Wetter kann man von den Zimmern das Alpen­pan­orama sehen. Hinter dem Haus führt die Ufer­pro­me­nade entlang, über die man zu Fuß ca. 15 Minuten in die Altstadt braucht.

Von Konstanz nach Hagnau am Bodensee

Fähre

Mit dem Fahrrad von Konstanz nach Wallhausen

16 km | 54 Minuten
Von Konstanz führt die Strecke über den Bodanrück, der den Untersee vom Über­ling­ersee trennt. Der bis zu knapp 700 Höhenmeter hohe Bergzug ist ein Relikt aus der Eiszeit. Charak­te­ris­tisch sind heute die Streu­obstwiesen und die waldüberzogenen Hügel.

Pfahlbaumuseum Unte­ruhl­dingen

Leben vor 6.000 Jahren am Bodensee
Das Frei­lichtmuseum mit 23 rekon­stru­ierten Häusern aus der Stein­zeit liegt direkt am Bodensee. In den nach­ge­bauten Pfahlbauten am Rande eines Natur­schutzgebietes wird die Geschichte der frühen Bauern und Händler im Voralpen­land in sechs Dörfern gezeigt. Auf  Stegen gelangt man in die Welt der Jung­stein­zeit und der Bronzezeit. Bei einem Rundgang erfährt man viel über den Alltag vor 3000 bis 6000 Jahren. Wie wur­de Feuer gemacht oder Mehl gemahlen? Anfassen ist nicht verboten, sondern erwünscht.

Salem

Geschicht­s­träch­tige Klos­ter­anlage im Salemer Tal
Die Gemeinde mit rund 11.500 Einwoh­nern liegt im Salemer Tal, nur einen Katzen­sprung vom Bodensee entfernt. Mit der etwa 17 Hektar Klos­ter­anlage befindet sich  hier eines der inter­essan­testen Kultur­denkmäler Baden-Würt­tembergs. Wäh­rend das Münster äußer­lich schlicht, im strengen Stil der Gotik erhalten wur­de, künden die Kloster­gebäude vom Reichtum des Zister­zi­en­ser­or­dens, der hier im Mittel­alter seine Blütezeit erlebte. So wurden die Gebäude im begin­nenden 18. Jahr­hun­dert im baro­cken Stil neu erbaut, mit reichen Stuckver­zie­rungen und aufwen­digen Bema­lungen, sodass sie den vielen Schlös­sern der Zeit in nichts nach­stehen.

Heutzu­tage ist die ehema­lige Reichs­abtei zu weiten Teilen im Besitz des Landes und ist der Öffent­lichkeit im Rahmen eines Kultur- und Besu­cher­pro­gramms zugäng­lich.

Von Wallhausen nach Über­lingen

Dauer: ca. 0:15 Stunden
Die Fähr­überfahrt ist nicht im Reise­preis enthalten. Fahrkarten können nur direkt an Bord und mit Bargeld gekauft werden.
Nähere Infos und Fahrzeiten finden Sie unter http://perso­nen­schifffahrt-bodensee.de

Fahrradstrecke

Überlingen Hafen – Hagnau | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/ Koffer) pro Person
Von Über­lingen fährt man direkt am See nach Osten. Unter­wegs kommt man an der Birnau mit seiner prachtvollen Barock­basilika und kurz danach an den präh­is­to­ri­schen Pfahlbauten von Unte­ruhl­dingen vorbei.
F

Hagnau

Weinberge und historische Klosterhöfe

Einge­bettet in die sanften Hügel umliegender Weinberge und blüh­ender Obstgärten liegt das Dorf am nörd­li­chen Ufer des Boden­sees. Es finden sich hier zahlreiche Spuren der tradi­ti­ons­rei­chen Weinbau­ge­schichte.

So etwa die lebens­große Statue von Dr. Heinrich Hansjakob, katholi­scher Pfarrer Hagnaus von 1869 bis 1884 und Initiator der ersten badi­schen Winzergenos­senschaft. Auch im zweige­teilten Stadt­wappen hat der Rebzweig mit Traube einen Platz gefunden; daneben ein goldener Krumm­stab auf blauem Grund, als Symbol für das Verhältnis des Ortes zu den verschiedenen geist­li­chen Auto­ri­täten, allen voran dem Kloster Wein­garten.

Zu Gast in einem Gartenhotel in Hagnau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Fach­werkhaus liegt 200 Meter vom Seeufer entfernt in der Altstadt von Hagnau. Seit 1906 ist es im Famili­en­be­sitz und wird als roman­ti­sches Garten­hotel betrieben.

Für die Hotelgäste steht ein Privat­strand bereit, der zu den schönsten Plätzen am Bodensee gehört. Hinter dem Haus ist ein japa­ni­scher Garten ange­legt, wo man zwischen Ahornbäumen und Koitei­chen ein lauschiges Plätzchen zum Sonnen, Lesen oder Faulenzen findet. Abends kann man dort den Tag bei Kerzen­schein und einem Glas Wein ausklingen lassen. Das roman­ti­sche Fischer- und Winzer­dörfchen Hagnau ist ein guter Ausgangs­punkt, um den nordwest­li­chen Teil des Boden­sees zwischen Fried­richshafen und Über­lingen zu erkunden.

Zeppelin Museum

Geschichte der Luftgiganten
Fried­richhafen war der Ort, wo Graf Zeppelin Anfang des 20. Jahr­hun­dert mit Luft­s­chiffen expe­ri­men­tierte und eine Firma grün­dete. Das multimediale Museum auf dem ehema­ligen Firmenge­lände enthält die welt­größte Samm­lung zur Geschichte und Technik der Luft­s­chifffahrt – von den ersten Ballons bis zu den Giganten der Lüfte. Glanz­stück der Ausstel­lung ist die begehbare origi­nalge­treue Rekon­struk­tion der LZ 129 „Hindenburg“. Der „Luxus­liner der Lüfte“ explodierte schon nach seinem Jungfernflug 1937 über den Atlantik in New Jersey.

Von Hagnau am Bodensee nach Hause

Mit dem Fahrrad von Hagnau am Bodensee

43 km | 3:00 h
Über Immen­staad, Fried­richshafen, Langen­argen, Kressbonn, Nonnen­horn und Wasser­burg kommt man schließ­lich nach Lindau. Der Weg führt größ­ten­teils in Ufer­nähe entlang und kann durch Besich­tigungen und erfri­schende Bade­stopps unter­bro­chen werden.
10 Tage
ab 1.644,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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