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Rothenburg ob der Tauber

Unterwegs auf dem Altmühltal-Radweg

Stille Talauen, imposante Kreidefelsen und mittelalterliche Burgen (inklusive Gepäckservice)

Rothenburg ob der Tauber liegt etwa 15 Kilometer entfernt von der Quelle der Altmühl entfernt. Von hier aus startet die Radreise und folgt dem Fluss bis nach Kelheim, wo er in die Donau mündet. Der Weg verläuft größtenteils am Flussufer. Im Altmühltal wechseln sich bewaldete Hänge und grüne Täler, blühende Wiesen und Heidelandschaften ab. Am Wegesrand liegen beschauliche Städtchen, mittelalterliche Burgen und Bauten der Römerzeit. Eine letzte Etappe führt schließlich entlang der Donau nach Regensburg.

Bitte teilen Sie uns in der Anfrage Ihren Wohnort mit, damit wir prüfen können, welche Anreisemöglichkeiten es gibt. Das Gepäck wird von Hotel zu Hotel transportiert.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Rothenburg

Mittelalterliches Juwel am Tauberbach

Die mittelfränki­sche Klein­stadt am Tauberbach ist seit dem 30-jährigen Krieg fast unve­r­ändert und eine welt­be­kannte Touris­ten­at­trak­tion.

Enge Kopf­steinpflas­ter­gassen, hohe goti­sche Giebelhäuser, Kirchen mit bedeu­tenden Hoch­altären und eine voll­ständig erhal­tene Stadt­mauer mit zahlrei­chen Wachtürmen: das Stadt­bild der freien Reichs­stadt ist zum Inbe­griff deut­scher Romantik geworden. Wer in einem der histo­ri­schen Hotels in der Altstadt über­nachtet, sollte es sich nicht entgehen lassen, an der Führung mit einem mittel­alter­li­chen Nach­twächter teilzu­nehmen.

Zu Gast im Romantik Hotel Markusturm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem male­ri­schen Winkel der mittel­alter­li­chen Stadt steht ein Zollhaus aus dem Jahr 1264, das seit 1488 als Hotel dient und heute Gäste aus aller Welt beherbergt.

Alle Zimmer sind individuell einge­richtet – als Biedermei­erzimmer, Empire Suite oder im Laura-Ashley-Stil. Die Gast­stube bietet neben feiner Küche vor allem gutbürger­liche, regio­nale Gerichte an.
Gelegent­lich führt Gastgeberfa­milie Berger auch Esel­wande­rungen durch, an denen Hotelgäste nach Voran­meldung kostenfrei teil­nehmen dürfen.

Iphofen

Baro­ckes Wein­dorf mit erhal­tener Stadt­mauer
Am Fuß des Schwanbergs, wo 1692 die erste Silvan­er­rebe gepflanzt wur­de, bildet die Winzer­stadt einen gelun­genen Übergang vom Stei­ger­wald in die Main­ebene. Enge Gassen und denkmalgeschützte Fach­werkhäuser werden von einer fast ganz erhal­tenen mittel­alter­li­chen Stadt­mauer umgeben. Die zahl­losen Wein­feste werden vor dem mächtigen Barock-Rathaus gefeiert. Iphofen ist fast so gut erhalten wie Rothenburg, aber viel weniger bekannt und touris­tisch erschlossen. Von der Stadt aus führen Wander­wege direkt in den Stei­ger­wald.

Mit dem Nach­twächter unter­wegs

Stadt­füh­rung durch Rothenburg
Die einstün­dige Führung durch die Altstadt informiert unter­haltsam über die Geschichte Rothenburgs von ihren Anfängen bis zu ihrer wunder­samen Bewah­rung vor den Bomben im Zweiten Welt­krieg.

Bad Windsheim

Brotba­cken und Brauen im fränki­schen Frei­landmuseum
Ein Rundgang durch das Fränki­sche Frei­landmuseum ist wie eine Zeit­reise durch 700 Jahre fränki­sche Alltagsge­schichte: Über 100 weitge­hend origi­nalge­treu einge­rich­tete Gebäude wie Bauernhöfe, Hand­werker­häuser, Mühlen, Braue­reien und ein Schulhaus sowie Scheunen, Ställe, Back- und Dörr­häu­schen vermit­teln, wie die länd­liche Bevöl­ke­rung in Franken in früheren Zeiten gelebt, gewohnt und gearbeitet hat. Die Häuser sind in sechs Baugruppen ange­ordnet, sodass man wie früher von Dorf zu Dorf wandern kann. Führungen und wech­selnde Veran­stal­tungen von Brotba­cken über Korbflechten bis zu Fechtkursen finden statt.

Mit dem Fahrrad von Rothenburg nach Ansbach

63 km | 4:00 h

Fahrradstrecke

Rothenburg – Ansbach | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/Koffer) pro Person

Vom mittel­alter­li­chen Städt­chen Rothenburg führt die Strecke über den Altmühltal-Radweg nach Ansbach. Nach einem kurzen Anstieg zu Beginn, fällt der Weg schnell wieder ab.
Um den Hornauer Weiher herum entspringt die Altmühl. Eine ihrer Quellen liegt sogar unmit­telbar am Wegesrand. Entlang des noch kleinen Baches geht es weiter in Rich­tung Colmberg. Der Ort liegt etwa auf halber Strecke und wird von dem Heuberg über­ragt, auf dem eine mittel­alter­liche Burg thront, die für fast fün Jahrhunderte eine stra­tegisch wertvolle Festung der Hohen­zol­lern war.
Weiter geht es dann nach Ansbach, wo im Herzen der Stadt das Rokokoschloss der Bran­denburger Kurfürsten wartet.
(auf: 303 Meter, ab: 321 Meter)



Markgrafenmuseum

Ein Ausflug in die Stadt­ge­schichte
Das Museum, das sich mit der Geschichte der Stadt beschäf­tigt, ist in einem Gebäude­komplex unter­ge­bracht, der zwischen dem 14. und 18. Jahr­hun­dert entstand. Im Erdge­schoss des Hauptgebäudes befindet sich eine Ausstel­lung zu Kaspar Hauser, dem berühmten Findelkind der Stadt. Beleuchtet werden die myste­riösen Umstände seines Lebens und Todes. Die Expo­nate der oberen Geschosse widmen sich der Markgrafenzeit.
Wer sich mehr für die Natur- oder die Vor- und Frühge­schichte inter­es­siert, ist im Nebengebäude richtig aufge­hoben.
Außerdem ist auch die Architektur selbst, mit einem begehbaren Teil der Stadt­mauer, ein kleines Erlebnis.
B

Ansbach

Ehemalige Hohenzollernresidenz

Im Jahr 1221 wur­de Ansbach zum ersten Mal als Stadt genannt. Histo­ri­sche Bauten, darunter die ehema­lige Hofkanzlei, die Markgräf­l­iche Residenz oder die Kirchen St.

Johannis und St. Gumbertus haben den Glanz der jahrhunder­te­langen Geschichte bewahrt. Vor der Kulisse der Orangerie, im baro­cken Hofgarten, wird jedes Jahr im Sommer der Vergan­gen­heit neues Leben einge­haut. Bei den Rokoko-Fest­spielen taucht man in eine andere Epoche ein. Aber auch außer­halb der Veran­stal­tung hat die Gegend einiges zu bieten. Mit verschiedenen Rundwander­wegen, Radstre­cken, Museen und guten Restau­rants gibt es für jeden die rich­tige Beschäf­tigung. Besondere kuli­na­ri­sche Spezialität der Stadt ist die über­regional bekannte Ansba­cher Brat­wurst. Knusprig gebraten isst man sie meist zu Sauerk­raut und Schwarzbrot.

Zu Gast in einem Hotel bei Ansbach

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt ruhig und idyllisch in Ansbach, direkt neben der Kirche und einem kleinen Platz mit Brunnen. Jedes der Zimmer ist in hellen Farben stil­voll einge­richtet und hat ein modernes Bad.

Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ange­boten. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert frische, vorwiegend italie­ni­sche Küche im Kaminzimmer, im Winter­garten oder in der Gast­stube.

Nürnberg

Dürer-Stadt und Nazi­pro­zesse
Die Stadt an der Pegnitz ist nach München die zweitgrößte Bayerns und das kulturelle Zentrum Nordbayerns. Die Anfänge der Stadt sind stark mit der Burg verknüpft, die als ein wich­tiger Stütz­punkt des Kaisers bedeutsam für das ganze Reich war. Im 14. Jahr­hun­dert blühte die Stadt auf und wur­de neben Köln und Prag eine der größten Städte des Heiligen Römi­schen Reiches. Der Reichtum der Stadt kam durch das ausgezeichnete Hand­werk sowie die güns­tige Lage als Handels­platz in der Mitte Europas zustande. Albrecht Dürer wohnte 20 Jahre lang vor seinem Tod in der Stadt. Sein Wohn­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert ist wieder­aufge­baut. Während der Nazizeit machten die Reichs­par­tei­tage Nürnberg zu einem der wich­tigsten Orte natio­nalso­zia­lis­ti­scher Propa­ganda, weshalb die Siegermächte den Ort zum Schau­platz der Nürnberger Prozesse gegen führ­ende Kriegsver­bre­cher wählten. Sehens­wert sind vor allem die Burg und die Frau­en­kirche, vor der man am besten kurz vor 12:00 Uhr mittags ist. Dann beginnt das „Männleinlaufen“ der 500 Jahre alten Kirchenuhr, bei dem sieben Kurfürsten anfangen, den Kaiser Maximilian zu umkreisen.

Mit dem Fahrrad von Ansbach nach Treucht­lingen

75 km | 4:30 h

Fahrradstrecke

Ansbach – Treuchtlingen | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/Koffer) pro Person

Die Strecke führt nach Herrieden und dann gen Südosten. Unter­wegs kommt man in Ornbau vorbei. Die kleine Stadt mit dem mittel­alter­li­chen Orts­kern war während des Dreißigjäh­rigen Krieges Schau­platz einer Schlacht, dem soge­nannten Kampf um Regensburg, bei dem die baye­ri­schen Reiter­truppen eine herbe Nieder­lage gegen ein schwe­di­sches Heer erlitten.
Von Ornbau aus sind es dann weniger als zehn Kilometer bis zum Altmühlsee, der das High­light der Etappe ist.

Wer keine Bedenken hat, das Fahrrad abzu­stellen, kann zu Fuß am nörd­li­chen Ufer über einen Holz­steg zur Vogelinsel rüber. Wegtafeln informieren auf einem etwa einen Kilometer langen Lehrpfad über das kleine Natur­schutzgebiet und mit ein biss­chen Glück lässt sich auch der ein oder andere gefiederte Bewohner von einem Aussichts­punkt aus erspähen. 
Entlang des Radwegs bietet das Seeufer zudem einige Möglichkeiten zur Einkehr. Frisch gestärkt kann man dann die zweite Hälfte der Tages­e­tappe in Angriff nehmen.

C

Treuchtlingen

Beschauliche Stadt am Hahnenkamm

Treucht­lingen liegt im Südosten des Hahnen­kamms, einem Ausläufer der Schwä­bi­schen Alb. Durch zahlreiche Wander­wege ist das Gebiet gut erschlossen.
Das Städt­chen selbst ist ein staat­lich anerkannter Heilku­rort.

Die Becken der Altmühltherme speisen sich aus den mine­r­alhal­tigen Heilquellen, die in einer Tiefe von bis zu 800 Metern unter der Erde liegen.
Kulturell haben Kelten, Römer und Franken die Stadt geprägt. So wur­de beispiels­weise Ende des 8. Jahrhunderts mit dem Karlsgr­aben der erste Wasserweg zwischen Rhein bzw. Main und Donau geschaffen.
Im histo­ri­schen Stadt­schloss, bei dem es sich um eine Vier­flügel­anlage im Renais­san­ce­stil handelt, ist heute die Tourist- und Kurin­forma­tion unter­ge­bracht. Unter anderem gibt es hier Wanderkarten und kleine Souve­nirs zu erwerben.

Zu Gast auf einem ehemaligen Gutshof

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der ehema­lige Gutshof aus dem 19. Jahr­hun­dert mit seiner weit­läufigen Garten­anlage liegt in Treucht­lingen, dem „Tor zum Natur­park Altmühltal“.

Einst wurden hier Voll­blut-Araber gezüchtet. Nach seinem Umbau, bei dem darauf geachtet wur­de, den ursprüng­l­i­chen Charakter zu bewahren, beherbergt er ein Gäste­haus mit über 30 Gäst­ezimmern, die wohn­liche und komfor­tabel einge­richtet sind. Im Innenhof kann man es sich bei schönem Wetter unter schat­tigen Ahornbäumen bequem machen. Im Innern gibt es eine große Kaminhalle, zwei kleinere Lobbys und einen Winter­garten. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit vielen frischen, regio­nalen Produkten ange­boten; gute Restau­rants befinden sich im Stadt­kern und in direkter Umge­bung.

Oberbayern

„wahres Bayern“ zwischen Alpen und Donau
Oberbayern gilt als das eigent­liche Bayern, dessen Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehr­fach verändert haben und keine Rück­sicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben.  Insbe­sondere gibt es keinen spezi­fisch oberbaye­ri­schen Dialekt. Der Begriff „Oberbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255. Heute ist Oberbayern nur einer von mehreren Regie­rungs­bezirken in Bayern, der im Osten an die Ober­pfalz, im Norden an Franken und im Westen an Schwaben grenzt. Wegen seiner Natur­schön­heiten und der kulturellen Sehens­wür­digkeiten zieht der Land­strich zwischen Donau und Alpen viele Besu­cher aus dem In- und Ausland an.

Altmühltal

Mittel­alter­liche Dörfer im zauber­haften Tal
Die Altmühl, ein Nebenfluss der Donau, entspringt in Franken und fließt durch die fränki­sche Alb in die Donau. Besonders im unteren Abschnitt bildet sie ein zauber­haftes Tal, dessen Natur und mittel­alter­liche Dörfer durch einen Natur­park geschützt werden. Heraus­zu­heben ist Eich­stätt, das mit seinem roma­ni­schen Dom und dem Residenz­platz eine der schönsten Altstädte Deutsch­lands aufweist.

Mit dem Fahrrad von Treucht­lingen nach Eich­stätt

44 km | 3:00 h

Fahrradstrecke

Treuchtlingen – Eichstätt | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/Koffer) pro Person

Die Etappe führt durch grüne Wälder und entlang an blüh­enden Wiesen und impo­santen Fels­forma­tionen von Treucht­lingen nach Eich­stätt.
Nur wenige Kilometer hinter Treucht­lingen, liegt in Pappen­heim eine Besonder­heit am Wegesrand.

Von der Evangeli­schen Jugend wur­de hier eine soge­nannte Weiden­kirche erbaut. Über 1.000 Weiden­setzlinge wurden zu Bögen geformt und begrünen ein stäh­l­ernes Rankge­rüst. So entsteht ein natür­li­ches Gebäude, das von dem Wechsel der Jahres­zeiten immer wieder aufs Neue geformt wird.
Von hier aus geht es weiter entlang der Schleifen der Altmühl. Ein landschaft­li­cher Höhe­punkt der Strecke sind die „12 Apostel“. Senk­recht ragen die Dolo­mit­felsen am Fluss­ufer empor. Der natür­liche Verwitte­rungs­pro­zess, der bei dem Schwammkalk­stein lang­samer voran­schreitet als bei dem umliegenden Gestein des Weißen Jura, hat die Felstürme aus den Hängen herau­s­treten lassen.
Auch bei Dolln­stein bietet der etwa 45 Meter hohe „Burg­stein“ noch einmal einen eindrucksvollen Anblick. Er markiert den südli­chen Rand des rund 62 Hektar großen Natur­schutzgebiets „Trocken­hänge bei Dolln­stein“. Von hier aus sind es noch gut 13 Kilometer bis nach Eich­stätt. (Auf: 161 Meter, Ab: 188 Meter)

D

Eichstätt

Fürstbischöfliche Residenz im idyllischen Altmühltal

Die Stadt an der Altmühl wird über­ragt von der impo­santen Willi­baldsburg, wo sich schon in kelti­scher Zeit eine Festung befand.

Prägend war über Jahrhunderte der Katholizismus. Der Heilige Willi­bald grün­dete 741 den Ort als Missi­ons­kloster. Die Häuser scharen sich um den roma­ni­schen Dom St. Salva­tius, der über dem drei­e­ckigen Markt­platz wacht. Glanz­punkt der Altstadt aber ist die fürst­bi­schöf­l­iche Residenz aus der Barockzeit, die heute das Land­rat­samt beherbergt. Der Residenz­platz davor gehört zu den schönsten Plätzen Deutsch­lands. In der frühen Neuzeit war Eich­stätt ein Zentrum des Aber­glau­bens und der Hexenver­folgung. Allein von 1617 bis 1630 wurden 141 Frauen und 26 Männer wegen Hexerei hinge­richtet.

Zu Gast in einem Hotel in Eichstätt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das tradi­ti­ons­reiche Hotel liegt in der Altstadt von Eich­stätt im Mittel­punkt des Natur­parks Altmühltal.

Alle Zimmer sind in einem freund­li­chen Stil gemüt­lich einge­richtet. Der Tag startet mit einem ausge­wogenen Früh­stück mit vielen regio­nalen und selbst­gemachten Produkten im histo­ri­schen Gewölbe. In der Lobby stehen alko­holf­reien Getränke, Bier und Wein zur Verfügung; auch Kaffee und Tee können jederzeit kostenlos selbst zubereitet werden.

Mit dem Fahrrad von Eich­stätt nach Riedenburg – Buch

80 km | 5:00 h

Fahrradstrecke

Eichstätt – Riedenburg | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/Koffer) pro Person

Von Eich­statt aus geht es auf dieser Etappe über gut 80 Kilometer bis nach Riedenburg. Auf dem Weg gibt es einige kleinere Steigungen, über weite Teile geht es aber recht eben am Fluss­ufer entlang.
Nach einem kleinen Stück gen Südosten knickt die Altmühl ab und führt fortan bis Beilngries in Rich­tung Nord­osten.

Auf der Strecke liegt der Pfrau­ndorfer See. Wer Schwimm­sa­chen einge­packt hat, kann hier ein erfri­schendes Bad nehmen. Auch das Seere­stau­rant bietet eine gute Möglichkeit zum Verschn­aufen.
Von Beilngries aus geht es weiter durch Kottingwörth, Töging und Diet­furt an der Altmühl. Dann führt ein kurzer Teil­ab­schnitt vorbei an den bewal­deten Hängen des Wolfsbergs, der als Fauna-Flora-Habitat und Geotop unter Natur­schutz steht. Hat man den Wolfsberg hinter sich gelassen, verbleiben auf der Etappe noch rund 14 Kilometer, die sich in zwei weit gezogenen Schleifen erstre­cken. In Riedenburg wartet eine schmucke Altstadt, über die sich die Rosenburg sowie die beiden Ruinen Raben­stein und Tachen­stein erheben.

E

Riedenburg

Kleinstadt am Drei-Burgen-Steig

Über den bunten Häusern der Stadt thront auf einem Berg­rü­cken das Wahrzei­chen der Stadt: die Rosenburg.

Sie ist als einzige von drei umliegenden Burgen gut erhalten. Heute ist dort ein Falkenhof mit ange­schlos­senem Falknerei­museum unter­ge­bracht. Ursprüng­lich gehörte sie den Burggrafen von „Ritenburg", die als die ersten histo­risch nach­ge­wie­senen Förderer des Ortes gelten. Ihren Namen verdankt sie dem Wappen ebenjener, auf dem drei weiße Rosen prangten. Auch in das Stadt­wappen wurden die edlen Blumen übernommen.
Die Rosenburg sowie die Ruinen von den eins­tigen Burgen Raben­stein und Tachen­stein werden durch einen Wanderweg, den Drei-Burgen-Steig, verbunden. Gute zwei Stunden kann man entlang des beschilderten Rundkurses durch die mittel­alter­liche Geschichte der Stadt spazieren.

Zu Gast in einem Landgasthof bei Riedenburg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Landhotel liegt im Herzen von Buch, einem Dorf auf einer Anhöhe mit Blick auf den Natur­park Altmühltal.

Seit nunmehr über 180 Jahren befindet sich das Hotel in Famili­en­be­sitz. Jedes der Zimmer ist individuell in einem warmen, wohn­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird im hellen Glas­pavillon das reichhal­tige Früh­stück ange­boten. Abends serviert die Küche in der rustikalen Gast­stube oder im eleganten Restau­rant eine gute Auswahl  – von tradi­tionellen Gerichten bis zu inter­na­tio­nalen Klas­sikern. In den Sommermo­naten kann man auch die Terrasse nutzen oder es sich im Hofgarten vor dem Haus bei Kaffee, haus­gemachtem Kuchen oder einem zünf­tigen Bier bequem machen.

Burg Prunn

Bilder­buchburg an der Altmühl
Wie eine märc­henhafte Ritter­burg thront Burg Prunn auf einem rund 70 Meter hohen Jurafelsen ober­halb des gleich­na­migen Örtchens. Weithin sichtbar prangt ein Wappen, ein weißes Pferd auf rotem Grund, auf der Mauer. Es handelt sich um das Famili­enwappen der Frau­nberger vom Haag, die als Burgherren über zwei Jahrhunderte maßgeb­lich die Ausge­stal­tung des Bauwerks vorange­rieben haben. 
Ein steiler Fußweg führt aus dem Dorf hinauf zur Burg­anlage, die gegen ein Eintrittsgeld besich­tigt werden kann. Themenfüh­rungen bieten einen Einblick in das alltäg­l­iche Leben auf der Burg im Laufe der Zeit.

Fassl­wirt­schaft

Bier direkt im Fass genießen
Ein besonderer Ort zur Einkehr ist die soge­nannte „Fassl­wirt­schaft“ am Kris­tall­museum. Über 40 Bier­sorten aus allen Teilen der Welt sowie herzhafte Klei­nigkeiten und deftige Brot­zeiten stehen hier auf der Karte. Ganz günstig ist das Angebot nicht, dafür ist das Ambi­ente aber recht einmalig. Wenn man Glück hat, ergat­tert man einen Platz in einem der über 100 Jahre alten Bier­fässer, die mit Sitzbänken und Tischen ausge­stattet wurden. Andernfalls kann man sein Bier aber auch an normalen Tischen in der urigen Stube oder dem Biergarten genießen.

Bad Gögging

Erho­lung in den Limes-Thermen
Bereits die Kelten sollen die Schwefelquellen bei Bad Gögging genutzt haben – zu kulti­schen Zwecken. Sicher ist, dass die Römer den Ort zum Bad ausge­baut haben, an dem sich die geplagten Limes-Soldaten erholen konnten. Es dauerte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, ehe der Bade­be­trieb wieder aufge­nommen wur­de. Im heutigen Gast­haus Alter Wirt konnten zu Zeiten des Wildbads Gögging Badekuren genommen werden. Heute stehen dort die Limes-Thermen mit 1.000 Quad­r­at­me­tern Wasser­fläche und vielen Anwendungen rund um Schwefel­wasser und Natur­moor. Auch Radfahrer sind will­kommen.

Mit dem Fahrrad von Riedenburg – Buch nach Regensburg

52 km | 3:00 h

Fahrradstrecke

Riedenburg – Regensburg | 1x Gepäcktransport (max. 20 kg/Koffer) pro Person

Die Strecke zwischen Riedenburg und Kelheim ist die letzte Etappe des Altmühltal-Radwegs, bevor an der Mündung der Altmühl in die Donau der Donau-Radweg anschließt. In Riedenburg beginnt der ausge­schilderte Radweg nahe des Kris­tall­museums und führt zunächst in Rich­tung Essing.

Auf diesem Tail­ab­schnitt kommt man an Burg Prunn vorbei, die sich maje­s­tä­tisch auf einem markanten Jurafelsen erhebt. 
Kurz vor Essing passiert man dann eine der längsten Holzbrücke Europas. Auf rund 190 Metern über­spannt die Brücke, die aufgrund ihrer geschwun­genen Form in der Gegend liebevoll mit dem Spitz­namen „Tatzlwurm“ bedacht wird, für Fußgänger und Radfahrer den Main-Donau-Kanal.
Ab Kelheim geht es weiter auf dem Donau-Radweg. Bei Bad Abbach überquert man die Donau. Ent­lang des Ufers geht es weiter nach Matting, wo sich ein schöner Blick zu den Mattinger Hängen auf der gegenüber­liegenden Fluss­seite eröffnet.
Auch im Gebiet von Regensburg hält man sich weiter nah am Fluss und umrundet die Stadt zunächst in einer weiten Schleife.

Donaudurch­bruch

Senk­rechte Felsen und drama­ti­sche Land­schaft an der Weltenburger Enge
Bei Weltenburg hat sich ein Nebenarm der Urdonau über eine Länge von fünf Kilome­tern einen Weg durch das Kalkge­birge gebahnt, das sich als ein Relikt der Korallenriffe des urzeit­li­chen Meers bewahrt hatte. Der Abschnitt, der als Weltenburger Enge bezeichnet wird, gehört zu den eindrucksvollsten Fluss­landschaften Deutsch­lands. Die Felsen streben geradezu senk­recht in die Höhe. In den Klippen wachsen wärm­eliebende Pflanzen, die sonst nörd­lich der Alpen selten sind. Die Schön­heit des Flus­stals war schon früh bekannt. 1720 wur­de bei Weltenburg eine barocke Kloster­kirche gebaut. Von dort kann man den Donaudurch­bruch am besten bewundern und anschließend in der Gast­stätte einkehren.

Kelheim

Am Fuße des Michelsberg
Über Jahr­tausende hinweg hat das Wasser die Land­schaft um Kelheim geformt und mit der soge­nannten „Weltenburger Enge“ ein impo­santes Natur­schau­spiel geschaffen.
Und auch die Stadt selbst kann auf eine lange Geschichte zurück­bli­cken. Die Besied­lung des Gebiets ist seit der Altstein­zeit nach­ge­wiesen und seitdem haben Kelten, Germanen und Römer die Entwick­lung der Stadt geprägt. Als ein wich­tiger Handels­platz für Wein, Salz und Fisch sowie als Vieh­markt erlebte die Stadt im Mittel­alter einen Aufschwung.
Die Straßen der Altstadt haben sich mit ihren Kirchen und Kapellen, mit mittel­alter­li­chen Stadt­toren und bunten Renais­sance­fas­saden Zeug­nisse der vielen vergan­genen Jahrhunderte bewahrt.
Über­ragt wird das Stadt­gebiet vom Michelsberg, auf dem die König Ludwig I. im 19. Jahr­hun­dert mit der „Befreiungs­halle“ ein Denkmal für die sieg­rei­chen Schlachten gegen Napoleon errichten ließ. Mit 18 Strebe­pfeilern soll der Rundbau an die 18 deut­schen Volks­stämme erin­nern, die in den Schlachten gekämpft hatten.
F

Regensburg

Mittelalterliche Stadt mit studentischem Flair

Die freie Reich­stadt an der Donau gehört zu den schönsten Städten Deutsch­lands. Kirchen, Geschlech­tertürme und mittel­alter­liche Patri­zi­er­häuser prägen das Stadt­bild.

Die Stadt wirkt dennoch nicht museal – dafür sorgen das reiche Kulturleben und eine Univer­sität. Als römi­scher Armee­platz gegründet, erlebte die Bischofs­stadt im 12. und 13. Jahr­hun­dert eine Blüte und wur­de zur bevöl­ke­rungs­reichsten Stadt Süddeutsch­lands. Von den über 1.500 denkmalge­schützten Gebäuden sind fast 1.000 im histo­ri­schen Kern, der von der UNESCO als Welt­kultur­erbe ausgezeichnet wur­de. Damit ist Regensburg die größte mittel­alter­liche Stadt­anlage nörd­lich der Alpen.

Zu Gast in einem Barockhaus in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Mitten in der Regensburger Altstadt, wenige Gehmi­nuten vom Dom und der Steinernen Brücke entfernt, liegt ein Tradi­ti­ons­re­stau­rant, dessen Innenraum seit 1896 fast unve­r­ändert geblieben ist. Dar­über erstreckt sich ein weit­läufiges Barockhaus, das im Zuge einer aufwän­digen Restau­rie­rung in ein Hotel umge­wandelt wur­de.

Die Stuck­de­cken und antiken Dielenböden sind original, ebenso die baro­cken Türstöcke über drei Etagen. Jedes der Zimmer im alten und neuen Teil des Hauses ist unter­schied­lich und origi­nell einge­richtet. So findet man hier antikes Mobiliar, Kronleuchter, alte Schrankkoffer und Himmel­betten. Die Dachzimmer des 4. und 5. Stockwerks ermög­li­chen vielerlei Ausblicke über die Türme Regenburgs. Ein Lift ist bis zum 4. Stock ist vorhanden.

Baye­ri­scher Wald

Größter Urwald Mittel­eu­ropas
Das dünn besiedelte Waldgebirge im Osten Bayerns bildet zusammen mit dem Böhmer­wald das größte zusam­menhängende Waldgebiet in Mittel­eu­ropa. Zahlreiche Wander- und Skirouten führen durch urwald­ar­tige Hochwälder zu einsamen Berg­seen, entlegenen Kirchdörfern und verlas­senen Burgen. Höchster Berg ist mit 1.457 Metern der Arber, einer der schönsten Aussichts­punkte von ganz Bayern. Vom Arbersee an seinem Fuß führt eine Seil­bahn durch wilden Urwald bis zum Gipfel. Wer mehr Lust auf Städte hat, kann das eine Stunde entfernte Regensburg besu­chen, das mit seinen mittel­alter­li­chen Türmen, Kirchen und Häusern zu den schönsten Städten Deutsch­lands gehört.

Wallhalla

Der „Ruhmes­tempel der Deut­schen“
Nach den Napoleo­ni­schen Kriegen wur­de Deutsch­land von einer Welle des Natio­nalismus erfasst. Dass zuvor der baye­ri­sche Kurfürst und der Rheinbund mit den Franzosen paktiert hatten, wur­de jetzt als tiefe Schmach empfunden. Überall in Deutsch­land wur­de nach natio­naler Iden­tität gesucht – in Märchen, in der Sprache und der gemein­samen Vergan­gen­heit. Auch Ludwig I. von Bayern ließ eine Serie von Marmorbüsten „rühm­lich ausgezeichneter Teut­scher“ erschaffen. In der Wallhalla, dem „Ruhmes­tempel der Deut­schen“, fand seine Samm­lung schließ­lich Platz. Der knapp 50 Meter lange Bau auf einem Hügel über der Donau ist dem Athener Part­henon nach­empfunden. Im nörd­li­chen Giebelfeld ist die Schlacht im Teuto­burger Wald darge­stellt; auf der Südseite „Teutsch­lands Befreyung im Jahr 1814“. In der Mitte Germania, der sich huldigend die Teil­staaten nähern.
13 Tage
ab 1.169,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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