Bastia

Mediterranes Flair: Bastia

Mediterranes Flair: Bastia

Lebhaftes Hafenviertel mit mediterranem Flair

Die Hafenstadt liegt am Fuß des Pigno-Massivs. Mit dem größten Hafen der Insel ist sie auch das wirtschaftliche Zentrum Korsikas. Bastia ist Ausgangspunkt für viele Korsika-Urlauber. Die wenigsten schenken der Stadt viel Beachtung. Dabei hat die kaum vom Tourismus geprägte Stadt mit ihrer Zitadelle und den alten Häusern rund um den lebhaften Yachthafen viel mediterranes Flair. Mittelpunkt des Lebens in Bastia ist der Place Saint-Nicolas gleich gegenüber dem im 19. Jahrhundert angelegten Fährhafen. 



Sehenswürdigkeiten Bastia


Cap Corse

Herrliche Aussicht am „Finger“ Korsikas

Wie ein 40 Kilometer langer und 10 Kilometer breiter Finger erstreckt sich Cap Corse nördlich der Haupstadt Bastia. Der Gebirgskamm erreicht am Monte Stello eine Höhe von über 1.300 Höhenmetern. Da Fischerei hier mehr als im übrigen Korsika eine Rolle spielte, kommt man bei einer Kaprundfahrt durch malerische Fischerdörfer, z.B. Erbalunga. Von der Kapelle St-Michel aus dem 11. Jahrhundert, die auf einem schroffen Felsen steht, hat man eine herrliche Aussicht auf das Kap. Weiter nördlich auf dem Aussichtsberg Col de Ste-Lucie steht die Ruine eines Turms, in dem der Philosoph Seneca mehrere Jahre inhaftiert gewesen sein soll. Der Turm stammt jedoch aus dem Mittelalter. Bei Nonza im Südwesten des Kaps steht ein Genuesischer Wachturm, von dem aus man ebenfalls einen grandiosen Rundblick hat.


Casinca

Sandstrände und Badeorte

Die Hügellandschaft im Nordosten erstreckt sich an der Küste zwischen dem Golo und dem Fium'Alto. Neben Wein werden auch Tabak, Kiwis und Zitrusfrüchte angebaut. Vescovato, der 4.300 Einwohner zählende Hauptort, mutet mit seinen Treppengassen und verwinkelten Plätzen mittelalterlich an. Zwar ist die Casinca landschaftlich weniger spektakulär als der Westen; dafür finden sich hier besonders schöne Sandstrände.


Corte

Urkorsisches Adlernest mit uneinnehmbarer Zitadelle

Wie ein Adlernest liegt die Altstadt von Corte über dem Zusammenfluss von drei Flüssen. In dieser strategisch günstigen Lage kontrollierte die einstige Hauptstadt der Insel den Verkehr von Nord nach Süd durch das Tavignano-Tal. Die einzige Stadt im inneren der Insel hat heute wieder eine Universität mit einer Fakultät für korsische Sprache und ist Symbol des Unabhängigkeitsstrebens. Besonders sehenswert ist die uneinnehmbare Zitadelle über fast senkrecht aufragenden Felsen. Von Corte empfiehlt sich ein Tagesausflug in das Restonica-Tal, das von malerischen, spitzen Felsgipfeln gerahmt wird.

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