Lyon

An einer Saone-Biegung: Vieux Lyon

An einer Saone-Biegung: Vieux Lyon

Renaissance-Ensemble mit Gastro-Szene

Die drittgrößte Stadt Frankreichs ist eine moderne Industrie- und Handelsmetropole mit dichtem Verkehr und trostlosen Vorstädten. Dennoch lohnt Lyon einen Besuch: Die Altstadt gehört zu den am besten erhaltenen Renaissance-Ensembles in Europa. Schmale Gassen und überdachte Durchgänge führen durch ihr Zentrum. Hinzu kommt eine lebhafte Kultur- und Gastronomieszene. Die Küche ist vielfältig, wohl wegen der Nähe zu den Alpen und der Handelsbeziehungen zum Mittelmeer. Nördlich und südlich der Stadt liegen die weltbekannten Weinanbaugebiete Beaujolais und Côtes du Rhône.



Sehenswürdigkeiten Lyon

Basilique Notre Dame de Fourviere

Prunkvoll gestaltete Basilika mit vier Türmen

Die Basilika Notre-Dame de Fourvière auf dem Gipfel des „betenden Hügels“ wurde ab 1872 erbaut, 1896 eingeweiht und ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt Lyon. Sie ist der Jungfrau Maria gewidmet und steht als historisches Denkmal auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Heute gilt sie als das Wahrzeichen der Stadt Lyon. Ihre Architektur entspricht einer Mischung aus byzantinischen, gotischen und romanischen Einflüssen.
Die Basilika ist 86 Meter lang und 35 Meter breit und hat vier Türme, die jeweils 48 Meter hoch sind und die Kardinaltugenden symbolisieren: Klugheit, Mäßigung, Kraft und Gerechtigkeit. Die Kirche besteht aus drei großen Schiffen und drei Gewölben mit gotischen Bögen und wird von 16 Säulen gestützt. Im Inneren wurden Materialien wie weißer Marmor aus Carrara, rosa Granit aus Norditalien, blauer Marmor aus Savoyen, grüner Onyx, Silber- und Goldstücke, Ebenholz und Elfenbein verwendet. Die Seitenwände schmücken sechs große Mosaike mit einer Fläche von 50 Quadratmetern.

Musée des Confluences

Museum als Brücke zwischen Natur und Kultur

Kennzeichnend für das Musée des Confluences in Lyon sind zunächst einmal seine Lage und seine architektonische Form. Unmittelbar unterhalb des Museums vereinigen sich die Wasser der Rhône und der Saône. Das Konzept beruht auf der Idee, ein Museum zu bauen, das den Zugang zur Natur nicht behindert, sondern einen Übergang vom Gebäude zur Natur darstellt. Besucher können so die Halle und die Räume des Museums durchqueren, ohne eine Eintrittskarte zu kaufen und eine Ausstellung zu besuchen. Die Sammlungen des Museums umfassen fast 3,5 Millionen Objekte und Exemplare aus den Bereichen Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Wissenschaft und Technik.

Parc de la Tête d'Or

Orangerie, Zoo und botanischer Garten im Herzen der Stadt

Der Parc de la Tête d'Or liegt am Ufer der Rhône und erstreckt sich über eine Fläche von 105 Hektar. Die ursprünglich 117 Hektar des sogenannten Tête d'or-Landes wurden 1856 gekauft; ein Teil des Gebiets musste entfernt werden, um die Deiche, die vor der Rhône schützten, zu verbessern. Innerhalb von vier Jahren gab der Schweizer Landschaftsarchitekt Denis Bühler der Anlage ihr heutiges Aussehen, das vom Bois de Boulogne und den englischen Gärten inspiriert ist. Sehenswert sind vor allem die Orangerie, der Rosengarten, der zoologische Park, der botanische Garten und die Gewächshäuser des Parc de la Tête d'or. Der zoologische Garten umfasst u. a. eine afrikanische Ebene, in der Tiere der afrikanischen Savanne leben und ein einzigartiges Biotop, das den Wäldern Asiens entspricht. Dieser nachgebildete Lebensraum beherbergt 25 Tierarten, die in ihrer natürlichen Umgebung bedroht sind

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